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Wege zur Hebung des Bewusstseins (Spiritualität)

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 11. Oktober 2006.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo allerseits!
    :)

    Es gibt das Haus der Arbeit (6.H.), wo wir der Existenzsicherung nachgehen , uns in den Dienst eines Gesetzes stellen, am besten unser eigenes Gesetz, mit dem wir unsere eigenen Fähigkeiten für andere zum Nutzen bringen können.
    Irgendwo gibt es ja immer die Möglichkeit, "Arbeit" zu haben. Ob im zehnten Haus oder im 6.

    Aber wenn wir nun betrachten, wo wir bewusster werden, uns selbst erkennen und spirituelle Erleuchtung erfahren, - oder daran arbeiten, bewusster zu werden, egal WIE DIE UMSTÄNDE sind, also EGAL ob ich ARBEIT habe oder nicht! Denn ich kann auch an einem gesteigertem Bewusstsein arbeiten, während ich eine existenziell nötige Arbeit habe
    - was kommt dafür in Frage? Welches Haus...

    Ich weiss irgendwie NICHT, wie ich fragen soll. Aber ich frage trotzdem. Mir ist klar, dass der einfachste Weg "bewusster zu werden" der ist, sein Radix zu leben, Polaritäten auf eine neue Ebene stellen, vereinen, Einheit anstreben, höhere Stufen etc. - aber das ist mir zu ungenügend. So könnte man ja auch sagen, um eine existenzielle Sicherheit und Arbeit zu haben/bekommen muss man eben das Beste aus sich (seinem Radix) machen. *Lach und Breitgrins.* Sagt gar nichts über die Häuser, wohl?
    Ich will die Häuser betrachten, weil ich die Häuser betrachten will, nicht weil ich eine Antwort auf meine Frage wil, wie ich bewusster werden kann...

    Wenn ich die Häuser betrachte, kommt eigentlich nur das 12. H. in Frage, - der Rückzug von Welt? Ist ja immer pauschal mit gesagt, wenn man vom 12. Haus spricht. Aber ist es der Rückzug? Es ist der endgültige Seelenfrieden, der im 12. H gefunden werden will. Der aber kann doch auch in der Arbeit aufgehen?!

    Also denke ich mir, wie so oft das 6. Haus hinzu, was bisher von nur wenigen als spirituelles Haus angesehen wird. Vielleicht ist es ja die Achse?
    Wird nur eine ACHSE das Bewusstsein heben und ist der Ansatz, sein Bewusstsein zu heben, sozusagen über jede Achse möglich, oder gibt es eine spezielle Achse, die es zu beachten gibt? Ich meine, es ist das Letztere, und glaube eben, das es die 6.H./12. Haus Achse sein muss.
    Ideen?

    Um es noch mal klar zu machen, ich meine BEWUSSTSEIN im weitesten Sinne, bewusstes Denken, bewusste Tat, Gelassenheit wie auch nötige Opferbereitschaft, alles im Sinne einer Herausforderung der Zunahme des Bewusstseins, - weil es prinzipiell unwichtig ist, was wir tun, sondern wichtiger ist WIE wir es tun, bewusst oder nicht. Was Leben ist, ist zweitrangig, WIE ist das Leben, ist wichtiger. Ich kann , aber oft will ich nicht. Also ist das Problem des Bewusstseins oft einfach ein Willensproblem. WILL ICH BEWUSST werden, oder will ich bequemliches Leben haben. Wenn ich bewusst werden will, dann ist es egal, was das Leben ist, aber ich wäre noch bewusster, wenn ich in der Lage bin, ein gutes, starkes Leben zu führen, und die Gleichgültigkeit gegenüber dem, was ich in meinem Leben vorfinde, durch bewusste Entscheidungen überwinde. Aber ich glaube der erste Schritt ist tatsächlich eine gewisse Gleichgültigkeit zu erlangen.
    Denn wie ist es gewöhnlich? Wir sehen eine Welt, und ein Leben, das uns nicht passt. Wir finden etwas zum Kortzen. Wir rebellieren, und so kann kein Bewusstsein entstehen. Es ist allerhöchstens ein Bewusstsein von dem, was uns nicht passt, aber mit Selbsterkenntnis oder gesteigertem Bewusstsein hat ein Leiden oder Kummer über die Situation nichts am Hut.
    Ein armes hilfloses Opfer. Wenn wir dann etwas tun, um etwas zu verändern, kann es genauso gut bewusstlos geschehen, wir sehen uns gedrängt, unsere Träume aufgeben, etwas anderes aufgeben, Illusionen, aber wir tun etwas, und das gibt uns in der Regel ein gutes Gefühl. Aber bewusst müssen wir das alles keineswegs tun. Es geschieht auf der Ebene des Täters. Wie oft entsteht in der menschlichen Geschichte nicht dieser Weg des geringsten Widerstandes, indem man nämlich etwas tut , aber diesmal NICHTS AUFZUGEBEN bereit ist!? Dann müssen die anderen leiden und Kummer ertragen! Wie könnte ein böser Mensch sich darüber bewusst sein, dass er böses tut, und noch böses tun, es ist völlig bewusstlos. Er kennt vielleicht Moral oder Polizei und wird anerkennen, dass er schuldig ist. Aber verstanden haben, warum er böses tun musste, wird er kaum! Weil es zu anstrengend ist. Genauso anstrengend ist die Erkenntnis, dass unser Leiden nur relativ zu uns selbst ist. Wir leiden an der Langeweile und ein anderer leidet an der Verpflichtung immer wieder in Aktivitäten verstrickt zu werden. Wir leiden an dieser Erde, an der Existenz an sich, Gott gab uns Existenz als Not, er wird einen Grund darin gesehen haben, - wir leiden also an dieser existenziellen Verpflichtung (doch selbst daran kann sich ein Work-Aholik gewöhnen), ein anderer sieht in diesem Leiden aber die Möglichkeit zu wachsen und sieht das Leiden darin, wenn er nicht wachsen kann.
    Usw. Usf. Es ist alles subjektiv. Nur weil Menschen dasselbe empfinden können, macht es dies nicht objektiv. Objektiv wäre es, aus einem höheren Bewusstsein zu schauen, was wir sind, was wir tun, welche Maschine, unser Körper und Gehirn ist, und wodurch Gefühle bedingt sind. Was für eine Maschine, wie funktioniert sie? Dann sehen wir, dass alles seinen Grund hat. So eine Maschine würde, wenn sie richtig funktioniert, bewusster sein wollen, damit alles im Lot ist. Wie schön wäre es, wenn wir alles ertragen können? Wenn die Maschine richtig funtkioniert, dann können wir sehr viel ertragen und tun! Das zeigen die Geschichten vieler "Erleuchteter". Man muss kein Fakir sein, kein Mönch, um bewusster zu werden. Das sind nur Hilfskonstrukte. Wenn wir bewusster werden wollen, könnten wir zu der Ansicht kommen, dass wir gar nichts brauchen, weil wir alles schon haben. Die Umstände brauchen sich sogar nicht ändern. Diese erzeugen sogar einen Druck, wo wir uns eindeutig für bewussteres Sein und Leben entscheiden müssen. Wie dier anderen uns sehen, kann dann zB irrelevant werden, wenn wir nur dadurch bewusster werden und unserem (!) eigenen Gesetz treu werden/bleiben (was auch beinhalten kann, zB nicht nackt rum zu laufen, nur weil es angeblich einfacher ist, so in dieser Weise bewusst zu werden).
    Aber so einfach ist dieses Geschwafel nicht. So einfach ist dieses blöde Gefasel von der Erleuchtung nicht. Versuche es doch, es ist ein Scheitern ohne Ende und am Ende glaubst du, das ist nicht möglich.Vielleicht mal für einen Tag auf die Wiese gehen, ein bisschen Meditieren, dann sehen wir die Wiese so herrlich die Luft spüren wir und alles ist so rein, und glauben, weit gekommen zu sein. Aber hast du die Sterne erkannt? Hast du überhaupt irgendetwas erkannt? Irgendeine Erleuchtunggehabt? Ein Geistesblitz ? Einsicht in den Kosmos? Du trägst eine Frage mit dir herum, und hast du eine Antwort darauf erhalten? Also. Es ist wirklich superschwer dieses Bewusstsein zu erzeugen, womit wir Wissen können, womit wir etwas auch in uns erkennen, was wir sind.

    Es ist eine Hölle, in der wir gefangen sind. Eine Hölle der Schläfer. Tiere haben nicht mehr Bewusstsein . Tiermenschen. Jaja, sagt ruhig, der Mensch ist ja wohl bewusster als ein Tier! Ja, das stimmt. Aber ich glaube nicht, dass man dann, wenn man das so sagt, wirklich verstanden hat, wozu der Mensch in der Lage ist, wenn er sein Bewusstsein aus seinem Schlaf erhebt. Wieso sollte das getan werden? Ist das überhaupt nötig? Was aber haben wir, wenn wir uns bewusst darüber sind, was überhaupt der Mensch ist? Jenseits von Biologie und Chemie. Das wäre zu einseitig, zu sagen, es genügt, wie es ist. All die Lehren höherer Schulen sagen uns was anderes!

    Ich könnte Stunden schwafeln um mein inneres Gequältsein auszudrücken, dieser Weltschmerz, ja nichts anderes ist es, und am Gegenpol steht die Einbildung oder Annahme, allein zu sein. So ist es richtig. Aber daraus entsteht auch leicht die Überhöhung, dass sowieso alles Schrott ist und der Mensch verschrottet werden kann. Was nützt der denn? Ist doch zu nichts zu gebrauchen...; da wäre ich wieder und bin, an diesem Punkt, totale Desillusionierung. Endlich. Und zeige wie sehr ich selbst doch schlafe! Von meinen Befürchtungen getrieben, Wünschen angeheizt! Ein Tiermensch! Denn da kommen auch gewaltige Kräfte in Erscheinung. Bei jedem Menschen. So siehts doch aus. Wir alle handeln, weil wir handeln müssen. Wir glauben es.
    Die Maschine, gemeint: unsere Konditionierungen, und alles was damit noch zusammenhängt, mit der Maschine, auch wie etwas mit anderem zusammenhängt, und dann mich zB hier schreiben macht: das hat alles (s)einen Grund...
    Es ist ein Chaos. Die Welt ist ein Chaos. Irgendwann hat der mechanische Impuls der Evolution begonnen, Bewusstsein wurde damit nur ermöglicht, indem die "Maschine" geschaffen wurde: all die körperlichen Funktionen, das Zusammenhalten, Ökonomie, die Teile des Gehirns, Interaktion von Chemie und Biostoffen, Emotionen, Denken, Handeln, Tun. Das alles ist eine Grundlage, auf der erst Bewusstsein möglich wird. Aber wie kann Bewusstsein aus diesem mechanischen Impuls entstehen, es muss durch etwas anderes entstehen. Einem übergeordnetem Prinzip. Vielleicht Wille? Aufmerksamkeit? Weshalb ist das All? Weil es Bewusstsein schaffen wollte?

    Sollten wir nicht meditieren darüber, um zu verstehen, warum das so ist und wie es ist? Was unsere Funktion und Aufgabe im Sinne einer anderen Ebene ist (Kosmos im Gegensatz zur Erde) ? Ist es nicht zu anstrengend zu meditieren? Ist es nicht besser Erkenntnisse von anderen zu beziehen und zu glauben? Wir tun das aber nie, denn wir versuchen stets und ständig aus dem Glauben das Wirkliche herauszufiltern. Also, wir versuchen schon bewusster zu werden. Anscheinend ist es ungeheuerlich schwer, weil wir uns selbst nicht verstehen.

    Lg
    Stefan
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Kirchseeon/München
    Hallo Stefan,

    Da gehts wohl vielen ähnlich, analog dem Esel mit der Karotte vor der Nase! So gesehen wären die Tiere zu beneiden, sie haben ihr beschränktes Bewusstsein und brauchen nur ihren Instinkten zu folgen. Sie haben auch kein Schuldgefühl in dem Sinne wie der Mensch. Aber der Mensch hat dafür zu seinem Leid auch die Möglichkeit daraus zu entkommen...aber wie? Das mag ganz speziell am jeweiligen Horoskop liegen, an der Lebensmotivation und besonders an der eigenen Entwicklung.

    Man kann den aufsteigenden Mondknoten ansehen, da zählt das Haus und hier ist immer ein Ansatz gegeben. In der astrologischen Psychosynthese gibt es gemäß den drei Kreuzen die drei Hauptmotivationen, kardinal = Ichdurchsetzung und -Behauptung, fix = Sicherheit und Bewahrung und veränderlich = Liebe und Freiheit. Aber diese drei Motivationen haben auch ihre eigenen Feinstufen, so kann man beim fixen Kreuz auch sicher den persönlichen Selbstwert finden.

    Astrologisch sind für mich die Transpersonalplaneten in ihren Häusern wichtig, da man sie schöpferisch und kreativ nutzen kann, sobald man seine Ego-Ansprüche zurückstellt, sie irgendwie loslässt. Mit den Achsen hast du auf alle Fälle Recht, so macht auch die Achse der Häuser sechs und zwölf als Existenzachse einen Sinn. Auf der einen Seite die zu findende Transzendenz, die feinstoffliche Realität und auf der anderen die harte Existenz, das Dienen im sechsten Haus. Da macht mir der esoterische Saatgedanke von den Fischen einen Sinn: "Ich verlasse meines Vaters Haus, und indem ich erlöse, kehre ich zurück".

    Aber viele möchten ja arbeiten oder dienen und finden ihren Job nicht, weil es zu wenige davon gibt. Wie ein Karusell dreht sich der Arbeitsmarkt immer schneller, bei immer weniger vorhandenen Angeboten. Meistens hat man am Talpunkt in den astrologischen Häusern solche Phasen, wo scheinbar nix mehr geht. Aber genau hier findet dieser Wandel statt, oder man hat tatsächlich eine zündende Idee oder Eingabe. Man ist hier immer auf sich selbst zurückgeworfen.

    Das Kollektiv wird sicher verzögert reagieren, als die vielen Menschen ohne Perspektive. Solange der große Teil sich noch an diesen Spiel beteiligt, funktioniert es auch noch. Aber die Anzeichen stehen für ein Umdenken, kein Politiker macht sich daran, sei es aus Unverstand, oder aus Angst Wahlstimmen zu verlieren. Man braucht doch nur diesen freien Markt anzusehen, überall Fusionen, Rationalilsierungen und Rezuzierung der Arbeitsplätze - um konkurrenzfähig zu bleiben.

    Irgendwann hätten wir dann eine Bank, einen Energiekonzern und Milliarden von Arbeitslosen...damit die Bilanz Gewinne anzeigt, imaginäre, da die Kuh wo Milch gibt längst geschlachtet wurde. Buddha meint, man solle die Welt nicht ändern, sondern sich selbst. So gesehen wäre es auch schwierig einen so hohen geistigen Level zu erreichen, dass es ohne Waffen und Wettbewerb funktionieren würde, es wäre eine Art spiritueller Bewusstseinszustand der meisten Menschen notwendig....wo der Starke den Schwachen schützt und nicht ausbeutet oder belächelt.

    Oft nicht einfach zu verstehen: "Leben ist werden, nicht sein"...

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
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    327
    Ort:
    im südwesten
    hallo, allerseits,

    muss man bewusster werden? warum?

    ob das ein thema des 6. bzw. 12. hauses ist? - ich hab sowohl im 6. haus planeten (nunja, zumindest zwei an der grenze zum 7.) ;-) und zahlreiche ;-) im 12. haus. es gibt phasen, da arbeite ich pflichterfuellt, aber ich verstehe nichts. ich arbeite halt, um geld zu verdienen. es geht ja nicht im 6. haus um sinn oder vergnuegen, sondern um arbeit - ausser ich kann es mit meinen 12.haus-energien verbinden. vielleicht zieht man dann aus den fruechten der arbeit freude (ich tue es nicht), aber ich glaube kaum, dass die arbeit an sich im 6. haus/jungfrau freude macht. man ordnet sich halt unter und ein und denkt, es ist wichtig. und das ist etwas, was ich nicht kann/will. und wenn ich es mache, dann nimmt arbeit fuer mich eine voellig untergeordnete stellung ein.

    vor kurzem gab es mal hier eine diskussion ueber die spiritualitaet - und da war auch eine ansicht, dass spiritualitaet vor allem im 12. haus gelebt wird. mag sein, aber ich denke, spiritualitaet kann man in jedem haus leben - genau wie arbeit. der selbstausdruck des 1. hauses durch arbeit kann vielleicht viel mehr persoenliche erfuellung bringen als im 6. haus.

    das 12. haus ruft dich vielmehr dazu auf (so mal einer von ganz vielen aspekten) zu vertrauen - auf das schicksal, auf das leben, ... mit dem 6. haus bist du dazu aufgerufen, in der masse mitzutrampeln und deine aufgabe zu uebernehmen - im 12. haus erlebst du das ganz anders. du siehst vielleicht, dass alles absurd ist, du bist dazu aufgerufen, deine eigenen maßstaebe zu schaffen. und je mehr du versuchst, in der masse mitzutrampeln, desto schlechter gehts dir.

    .. ich wuerde mal sagen: auf keinen fall ein erd-haus. obwohl ein erd-haus natuerlich auch eine gewisse stabilität geben kann. es KANN sein, dass du einfach durch das 12. haus gezwungen wirst, andere wege zu gehen - mit dem 8. haus wirst du vielleicht dazu aufgerufen, die dinge bis auf den grund zu erforschen.

    ich weiss nicht, ob man bewusster werden muss - ob man das KANN. in meinem leben ergibt sich vieles irgendwie zwangslaeufig, auch ziemlich viel unbewusst.

    oder drehen wir die frage um: du hast ja selbst gemerkt, wie schwer es ist, das auszudruecken, was du ausdruecken willst - weil worte einfach nur ein hilfskonstrukt sind und wir uns vieles gar nicht klarmachen. wenn ich zu dir sage: da sieh mal, ein haus, dann gehen wir beide davon aus, dass wir das haus "mit den gleichen augen" sehen. und das glaube ich nicht. jeder sieht etwas anderes. und so ist es auch mti dem bewusstsein.

    *********

    die realitaet in form von arbeits-, finanz- und sonstigen maerkten .... tja. man kann sehr bewusst mitmischen und einen gewissen ehrgeiz entwickeln, mitzumachen (echte lebensfreude ist es sicherlich nicht). es ist ehrgeiz, es ist vielleicht eine kurzfristige freude am gewinn ...

    ... oder man ist draussen aus dem spiel. und da der beruf gesellschaftlich sehr hoch gewichtet wird, ist es zusaetzlich zu den wirtschaftlichen einbussen - im augenblick - noch ein "makel". wenn man viel im 6. haus hat, wird man sicherlich darunter leiden, nicht mehr dienen zu koennen. entweder verzweifelt man daran - oder man kommt irgendwie (neuer job, selbstaendigkeit) wieder raus - oder man ist GEZWUNGEN, ueber sein leben nachzudenken, ueber die ziele - und vielleicht auch die ziele neu zu definieren.

    einen schoenen abend

    :liebe1: stefan
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Kassel
    Hallo Stefan :)

    als erstes mal habe ich wie der vergnügte Stefan überlegt, ob man überhaupt bewusster werden muss. Muss man / frau wohl nicht, wenn die unbewusstere Variante reicht und man / frau damit zufrieden ist.

    Wenn man das aber will, dann ist das etwas, was ich nicht einzig und allein mit dem Willen erreiche, sondern in dem ich tue, was auch immer das sein mag. Ein Weg wäre jetzt halt, das eigene Radix zu studieren und "auszuleben" (was bei mir nicht funktioniert hat bzw. erst mit "Nachhilfe").

    Meditieren allein war es auch nicht (Haus 12), nur funktionieren (Haus 6) auch nicht. Mir persönlich ist der Gedanke, dass alle Achsen in der Mitte des Horoskops miteinander verschmelzen, sympathisch. Das wäre vielleicht in etwa das, was auch der "Weg der Mitte" genannt wird. Dazu gehört eben auch die Fähigkeit des Drauflosgehens und des Abwägens (Haus 1 und 2), dazu gehört die Anerkennung der Eigensubstanz und der eigenen Werte sowie der der anderen (Haus 2 und 8). Zum Faktenlernen gehört die Synthese, zum näheren Umfeld der größere Rahmen, in den es eingebettet ist (Haus 3 und 9). Die eigene Verwurzelung in der Herkunft wird ergänzt durch die Rolle, die innerhalb des übergeordneten Rahmens eingenommen wird (Haus 4 und 10). Freude am eigenen Schaffen, aber auch innerhalb einer Gruppe von Gleichgesinnten lassen Handlungsweisen deutlich werden. Das 6. Haus wäre für mich eine Art "Prozessorientierung" sowie eine Art Aussteuerung an den Bedürfnissen ander, das 12. Haus eine Art Aussteuerung an meiner Innenwelt bzw. meinen innerste, tiefsten Bedürfnissen.

    Jede Achse bietet Gelegenheit, bewusster zu werden. Bin ich eher als geistiger Überflieger (Schütze) angelegt, tut es gut, auf die Fakten zu schauen und nicht gleich alles verbinden zu wollen, sondern hübsch neutral nebeneinander zu legen (Zwillinge). Neige ich zu dramatischen Löwe-Auftritten, kann die kühle Distanz des Gegenzeichens Wassermann mir helfen, mein Verhalten anzusehen.

    Das alles ist nicht auf einen Satz zu bewältigen. Mal richtet sich die Aufmerksamkeit mehr auf die eine Achse, mal auf eine andere. Um diese Zeiten in etwa einzugrenzen, könnte die Betrachtung der rhythmischen Auslösungen helfen (nach Döbereiner) oder die Bewegung des AP durch die Häuser, die Arnold ja häufiger erwähnt. Eine noch sehr neue Methode, sich bestimmte Momente anzusehen, ist die Fraktale Progression, die Jake entwickelt hat (und die ich sehr faszinierend finde).

    Bewusstheit hat für mich sehr viel mit Aufmerksamkeit zu tun. Manche nennen das auch Achtsamkeit - eine Form der Selbstwahrnehmung bzw. der Meditation. Wie die Aufmerksamkeit gelenkt wird, ist sicher auch ein wenig "Geschmacksfrage".

    Liebe Grüße
    Rita
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    hai stefan :)

    also Du weisst, ich habe keine Ahnung von Astrologie, aber was 6 ist und was 12, das weiss ich schon. Von daher: Schwamm über die Konzepte anderer und der universalen Bilderwelt :weihna1 und auf zur 13 :weihna1

    ne aber mal im Ernst (lass mich rein):

    die Achse zwischen 6 und 12 ist ja eine mit 4 Punkten (3.6.9.12), damit hat sie Göttliches Potential in der Selbstverwirklichung.

    Mehr als die Achse 4.8.12, die hat eher Heilige Bedeutung, überwindet die Polarität durch die dreifache Vierheit- auch eine tolle Sache, aber doch ein Unterschied.

    Wo genau liegt der Unterschied- nun, in der ENergieerhöhung des Körpes in meinen Augen. Man geht normalerweise nur den Weg der 4.8.12- Trinität. Damit ist das Ganze eine spirituelle, geistige Sache, was wir tun, die uns zu klarem Erkennen führt.

    Wenn aber die 6 hinzukommt, dann beginnt ein zweiter Zyklus, der eine gewisse Energieanstrengung benötigt und aber auch bringt- weil das Universum ein Perpetuum Mobile ist. Es ist also niemals nicht keine Anstrengung nötig,gell. Die 6 ist nicht anstengender, aber sie bringt eben die Energie, um nach der 1-5 in den zweiten Zyklus (des Dezimalsystems) in die 6-10 einzusteigen. Bei der 10 ist die Polarität "gesichert"- man hat sie zweimal empfunden und zwar beim Schritt von der 1 zur 2 und jetzt auch noch beim Schritt von der 5 zur 10.

    Es kommt dann der Dritte Zuyklus, der nicht mehr ausgeführt werden muss, weil der Dreierzyklus bereits durch 3.6.9.12 ausreichend geklärt wurde (3-6-9=Trinität+Ausicht auf Unendlichkeit in der 12 (Nr.4)).

    Die 13 ist dann mit der vollständigen Aufgabe (Berufung) verbunden. Bisher war man gewissermassen auf "Mission", man arbeitetet mit Energien im System von Dualität, Trinität und Quadrinität- insgesamt mit "Symbolen". Diese Arbeit mit Symbolen geht mit der 13 vorüber. Und es folgt der Eintritt in freies Bewusstsein (13) aus freiem Geist heraus (12) und dann hat der Mensch die Möglichkeit, das Körperbewusstsein zu erhöhen. Das ist dann ein Wandelprozess der Organe, die einen anderen Umgang mit der Inneren Zeit quasi mit sich bringt (Maya auf Gaia,:clown:,Augen millisekündlich wahrnehmungsgetacktet:foto:---> "Ein Ja".).

    ..wer lebt?..

    Grüsse an den lieben Stefan
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    termine drängen, arbeit, alltag... nur mal rasch zwei impulse zur speziellen frage von 12/6:

    die benediktinische ordensregel, die um das 5. jhdt. einen klaren gegenpol zum trend der eremitage gesetzt hat: ora ET labora. bete UND arbeite.

    und die ankedote des erleuchteten (ich erinnere mich nicht, von wem die rede war, und kann's auch nur aus der erinnerunge zitieren): "bevor ich erleuchtet wurde, habe ich holz gehackt und wasser geholt. nachdem ich erleuchtet wurde, habe ich holz gehackt und wasser geholt."

    beides klare verbindungen von 6 und 12, meine ich...

    alles liebe,
    jake
     
  7. nuncsonus

    nuncsonus Mitglied

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    am Waldesrand und dann gleich dazwischen
    Nur vorher war es eine Arbeit mit muss, danach ist es eine Arbeit mit darf.
    Warum muss der Mensch zuerst durch die Hölle, um dies zu begreifen?
    Don`t know?...............
    Wenn man doch gleich zufrieden wär.........würd man sich viel ersparen, deshalb mein Tipp: Ich nur zufrieden sein kenne!!!!!!!!!!!!!!!= Leidersparung!:tuscheln: :blume: :saugen:
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Vielleicht passt hier ein Text her, den ich aus dem Buch "Gottesgedanken" von Bert Hellinger zitiere:
    Alles Liebe,
    Jake
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    8888888888888888888888888UNG

    INTERGALAKTISCHE DURCHSAGE

    SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN

    AUS PERFORMANCE-GRÜNDEN WIRD AM 12:10:2006 ZWISCHEN 11:00 UHR UND 13:00 UHR DIE INTERGALAKTISCHE ENERGIE KURZFRISTIG LEICHTEN SCHWANKUNGEN UNTERLIEGEN, DIE JEDOCH KAUM SPÜRBAR SEIN WERDEN. BITTE VERHALTEN SIE SICH RUHIG. WENN ES ZU GELEGENTLICHEN OHRGERÄUSCHEN ODER AUCH ZU KLEINEREN ERSCHÜTTERUNGEN KOMMEN SOLLTE, SO HALTEN SIE SICH BITTE AN DER MATRIX IHRES NEBENMANNES/NEBENFRAU/NEBENKIND FEST.

    DIESE MASSNAHME IST VOM INTERGALAKTISCHEN RAT AM 25.12.6589 BESCHLOSSEN WORDEN, DIE DOKUMENTE LIEGEN IN DREIFACHER AUSFÜHRUNG VOR UND KÖNNEN IM GALAKTISCHEN ONLINEBÜRO EINGESEHEN WERDEN. FÜR PROTESTE IST ES SOWIESO ZU SPÄT. DIE DURCHGEFÜHRTEN ARBEITEN WERDEN DAS MENSCHLICHE BEWUSSTSEIN AUF DIE NEUE GLEICHSTROM_TECHNOLOGIE :weihna1 VORBEREITEN, DIE DURCH KOSMISCHE WINDE ZUR ZEIT VON CIRCUMPLEXUS UNSERE MOLEKULAREN BASISEINHEITEN DURCHFLUTET.

    UM ZU GEWÄHRLEISTEN; DASS IHR BEWUSSTSEIN DIESEN PROZESS UNBESCHADET ÜBERSTEHT, SCHAUEN SIE BITTE DURCHDRINGEND AUF DIE FOLGENDEN ABBILDUNGEN:

    :baden:
    :baden: :baden:
    :baden: :baden: :baden:
    :baden: :baden:
    :baden:

    WIR DANKEN FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT !!!
     
  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo,

    Der Gedanke von Rita hat mir sehr gut gefallen, indem sie sagte, dass alle Horoskopachsen in der Mitte innen verschmelzen. Genau darin liegt auch der Grundgedanke meiner Schule mit dem Kreis in der Mitte. Darin werden auch keine Oppositkonen eingezeichnet, da dieser Kreis das Wesenszentrum des Menschen symbolisiert. In dieser Mitte ist der Mensch auch in der Tat frei, nur ist er es sich nicht bewusst, sobald er schläft. Daher funktioniert der Zugang sehr individuell, der eine meditiert, ein andere geht in der Natur spazieren oder jemand macht Musik.

    Jedenfalls geht das Wesenszentrum am Tag nach außen und in der Nacht nach innen, wie der Atem des Menschen. Ich bin auch der Auffassung, dass man Spiritiualität in allen Häusern leben oder erleben kann, besonders dort, wo die äußeren Planeten stehen und auch der aufsteigende Mondknoten. Das Dienen und die Anpassung sind letztlich ein innerer Entwicklungsprozess, siehe Saturn. Sobald man sich freiwillig seine Grenzen setzt, diese bereit ist anzunehmen, wie im Alltag, dann öffnet Saturn diese Grenzen - innerlich und man ist frei.

    Alles liebe!

    Arnold
     
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