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Was wäre, wenn wir nicht mehr urteilen? Dann .......

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von martina weigt, 26. September 2007.

  1. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    genau in Bremen
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    ... gebe es keine Kriege mehr.
    Statistisch wird in der Tierwelt weniger gemordet als in der Welt des Menschen, kann es vielleicht sein, dass die nicht mehr werten.
    Wenn alle Menschen, die Dinge, die sie tun, aus Liebe tun, und nicht Dinge tun, um anderen zu schaden, dann wäre die Welt einfach wundervoll.
    Keiner greift einen anderen mehr an, jeder bleibt bei sich und macht andere nicht für seine Gefühle verantwortlich.
    Dann wäre die Welt erleuchtet, alle würden das Einssein fühlen und im Prinzip gäbe es keine Identifikation mehr.
    Harmonie und Frieden, Liebhaben und Freundlichkeit.
    Trag ein Licht in diese Welt!
     
  2. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallo Martina

    Jo, mach ich... bin sowieso ein Leuchtturm ;) :)

    Aber eines ist mir aufgefallen... Deine Signatur steht für mich in krassem Widerspruch zu deinem Beitrag. Gott schützt die Liebenden - aber auch alle anderen, denn sonst würde er werten.

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  3. Janelee

    Janelee Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2005
    Beiträge:
    385
    Ort:
    Rösrath
    Wunderschönes Thema! Ich habe passend dazu eine sehr schöne Geschichte:

    Urteile nie

    Ein alter Mann lebte in einem Dorf, sehr arm, aber
    selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein
    wunderschönes weißes Pferd. Könige boten phantastische
    Summen für das Pferd, aber er verkaufte es nie.

    Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das
    ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: „Du
    dummer alter Mann.“ Wir haben immer gewusst, dass das
    Pferd eines Tages gestohlen würde. Es wäre besser
    gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück!“

    Der alte Mann sagte: „Geht nicht so weit, das zu sagen.
    Alles, was ist, ist: Das Pferd ist nicht im Stall. So
    viel ist Tatsache. Alles andere ist Urteil. Ob es ein
    Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil ich
    nicht weiß, was folgen wird.“

    Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer
    gewusst, dass er ein bisschen verrückt war. Aber: nach
    15 Tagen kehrte das Pferd zurück. Es war nicht
    gestohlen worden, sondern in die Wildnis aufgebrochen.
    Und nicht nur das, es brachte auch noch 12 wilde Pferde
    mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten:
    „Alter Mann, du hast recht. Es hat sich tatsächlich als
    Segen erwiesen.“ Der alte Mann entgegnete: „Wieder geht
    ihr zu weit. Alles, was ist, ist: Das Pferd ist zurück.
    Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz - wie
    könnt ihr das ganze Buch beurteilen?“

    Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann,
    die Wildpferde zu trainieren. Schon eine Woche später
    fiel er vom Pferd und brach sich die Beine. Wieder
    versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie:
    „Du hattest recht, es war ein Unglück. Dein einziger
    Sohn kann nun die Beine nicht mehr gebrauchen und er
    war die Stütze deines Alters. Jetzt wirst du ärmer, als
    je zuvor.“ Der Alte antwortete: „Ihr seid besessen vom
    Urteilen. Alles, was ist, ist: „Mein Sohn hat sich die
    Beine gebrochen. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder
    ein Segen ist. Das Leben kommt in Augenblicken und mehr
    bekommt ihr nie zu sehen.“

    Es ergab sich, dass das Land einen Krieg begann. Alle
    jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum
    Frontdienst eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes
    blieb zurück, weil er gebrochene Beine hatte. Der ganze
    Ort war mit Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg
    nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die meisten
    jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.

    Die Leute kamen zum alten Mann und sagten: „Du hattest
    recht, es hat sich als Segen erwiesen.“ Der alte Mann
    antwortete: „Ihr hört nicht auf zu urteilen. Alles, was
    ist, ist: Man hat eure Söhne in die Armee eingezogen
    und mein Sohn wurde nicht eingezogen. Nur das Ganze
    weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.“
     
  4. kuba

    kuba Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2006
    Beiträge:
    120
    Ort:
    Deutschland
    liebe janelee,

    sehr schöne geschichte. kann man ja unendlich weiterstricken, aber das be-, ver-, -urteilen ist ja auch eine unendliche geschichte...

    habe irgendwo gelesen, dass das paradies im lande "ur" war und die vertreibung daraus begann, indem man "ur"-teilte.

    :liebe1:
    dneres
     
  5. Sitanka

    Sitanka Guest

    das wird wahrscheinlich aus dem grund nicht funktionieren, weil dann das gleichgewicht zwischen gut und böse gestört ist.
    ich glaube nicht, dass das gute ohne das schlechte existieren kann, sie ergänzen sich beide.
    nur das problem, es ist beides aus dem gleichgewicht geraten.
     
  6. Janelee

    Janelee Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2005
    Beiträge:
    385
    Ort:
    Rösrath
    Werbung:
    Hallo dneres,

    ja das würde vielleicht auch so einiges erklären :liebe1:
     
  7. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.276
    Ort:
    Achtern Diek



    Uiii, die erleuchtete Martina ist wieder da!!!:)

    Und zum Thema: Wo Frieden ist, ist auch Krieg, wo Einsein ist, ist auch Zweisein, wo Licht ist, ist auch Schatten, wo Gut ist, ist auch Böse. Gibt es nicht auch Gott und seinen Gegenspieler, den Teufel? Es ist alles EINS....




    LG
    Urajup
     
  8. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    Das Werten ist eine analytische Angelegenheit :)

    Stell Dir vor -
    ich und Du - wir können nicht mehr analysieren...

    Korrekt,
    deshalb rede ich übers Ohr :D
     
  9. kuba

    kuba Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2006
    Beiträge:
    120
    Ort:
    Deutschland
    naja, es ist zwar alles eins: alles ist gott und gott ist alles, trotzdem ziehe ich es vor in harmonie zu leben bzw. danach zu streben, als im feuerhagel. und: es passiert nichts gutes außer man tut es...


    :liebe1:
    dneres
     
  10. kuba

    kuba Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2006
    Beiträge:
    120
    Ort:
    Deutschland
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    analysieren und ver-/beurteilen sind nicht identisch. das eine sollte emotionslos verlaufen das andere, naja...

    :liebe1:
    dneres
     
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