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Was wäre, wenn ich das damals anders gemacht hätte

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von martina weigt, 1. April 2006.

  1. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    genau in Bremen
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    Diese Frage habe ich mir heute gestellt, nachdem ich im Vox den Film "sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht" gesehen habe. Ich habe mir vorgestellt, wie der Film wohl ausgeht, und wußte, das Ende wird im Prinzip das gleiche sein. Und so war es auch.
    D.h. für mich auch, dass egal, welchen Weg ich gehe, ich früher oder später eh dahin komme, wo ich jetzt stehe, auf jeden fall anders, vielleicht schneller "erleuchtet", egal, ist schon verrückt.
    Ich habe mal geschaut, ob er wiederholt wird, weil grad sonntags oder montags auch Wiederholungen laufen. Egal.
    Also bei mir sieht es so aus, es gab da ein Schlüsselererlebnis, und zwar meine Hochzeit. Ich saß im Taxi zum Standesamt und wußte, ich will, kann nicht heiraten, nicht jetzt, nicht so. Aber ich konnte damals nicht anders, ich bereue es nicht. Ich erzähle euch gerne, wie es gelaufen wäre dann, aber ich will euch nicht unbedingt langweilen. Wer es hören will, kann es mir ja sagen, ich poste es dann mit "mein anderes Leben" und dann braucht hier keiner zu lesen, der nicht mag.
    Ok, vielleicht hatten ihr auch so ein Erlebnis, wahrscheinlich eher die älteren, aber ist vermessen, wenn ihr jüngeren nicht auch schon so ein Erlebnis hätten, aber meistens ist bei jungen Menschen, dass Leben noch so fremdbestimmt, oder. Och, vergeßt es, Martina hat grad blöde Wertungen aufgestellt. Alles ist so, wie es ist.
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Warum nicht erzähle aus deinem Leben,eine authentische Biographie ist immer interresant.

    LG Tigermaus:)
     
  3. ChelEndrea

    ChelEndrea Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    6
    Hallo Martina!

    Ich habe den Film auch gerade vorher gesehen. War schon interessant...
    Mich würde deine "Was wäre wenn.." -Geschichte schon interessieren.
    Generell sag ich mal im vorhinein, vergiss das was wäre wenn, denn es ist nicht so. Da ich ja aber auch eine Frau bin, weiss ich, dass das nicht so leicht ist...:stickout2 (aber ich will da jetzt nix verallgemeinern!!!)
    Aber ich würde mal vorschlagen du schickst mir einfach deine story (wenn du das auch willst) und wir quatschen dann weiter!!

    bis dann Endrea
     
  4. ChelEndrea

    ChelEndrea Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    6
    Hallo Martina!

    Ich habe den Film auch gerade vorher gesehen. War schon interessant...
    Mich würde deine "Was wäre wenn.." -Geschichte schon interessieren.
    Generell sag ich mal im vorhinein, vergiss das was wäre wenn, denn es ist nicht so. Da ich ja aber auch eine Frau bin, weiss ich, dass das nicht so leicht ist...:stickout2 (aber ich will da jetzt nix verallgemeinern!!!)
    Aber ich würde mal vorschlagen du schickst mir einfach deine story (wenn du das auch willst) und wir quatschen dann weiter!!

    bis dann Endrea
     
  5. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Das finde ich eine ganz wertvolle Übung, sich für sich selbst andre Biographieverläufe auszudenken. Das ist ja eine schwierige Sache eigentlich, dass wir ständig Entscheidungen zu treffen haben und die Konsequenzen der Entscheidungen wieder zu neuen Entscheidungen führen ect.
    Also alles auf einmal geht (noch?) nicht.
    Mich hat in meiner Jugend fasziniert- im Zusammernhang mit Hesses Glasperlenspiel, die drei möglichen Lebensläufe, die die Hauptperson da schreibt, einfach zur Vertiefung der Selbst(er)kenntnis...
    Unser Weg ist nicht wirklich vorherbestimmt. Wir entscheiden ständig was und verursachen dadurch die Facetten dessen, was hinterher kommt. Aber völlig entscheidungsfrei sind wir als geprägte Menschen mit Vergangenheit, Bindungen, Lebensumgebung und Charaktereigenschaften auch nicht. Aber das kommt vielleicht noch...
    :stickout2 Kali
     
  6. mone11

    mone11 Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2005
    Beiträge:
    177
    Ort:
    Baden-Württemberg
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    Hallo Martina,

    wenn ich damals (vor 30 Jahren) den anderen Weg gewählt hätte, würde ich heute sicher genauso dasitzen und mich fragen "was wäre , wenn......."

    LG
    Mone
     
  7. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    genau in Bremen
    Also, es ist eigentlich wirklich unerheblich, was wäre wenn, aber der Film hat einfach meine Phantasie angeregt:
    Also vor ca. 26 Jahren saß ich im Taxi auf dem Weg zum Standesamt, meine Trauzeugen hatten abgesagt, wegen Krankheit, mein Brautstrauß gefiel mir nicht, ich wußte ich sollte nicht heiraten, neben mir mein zukünftiger, denn ich zwar liebte, aber nicht heiraten wollte. Außerdem war ich krank, hatte Fieber, die Nase war dicht, so eine richtige Sommergrippe mitten im August. Also sagte ich zum Taxifahrer anhalten. Ich stieg aus dem Auto aus, mein fassungslosen Ehemann zurücklassend, ab zur nächsten Bushaltestelle und ab nach Hause ins Bett. Er mußte jetzt zum Standesamt, alles absagen, meine Eltern und seine Eltern beruhigen, komplettes Menü für acht Personen im Cafehaus am Emmasee absagen. Dann kam er nach Hause wir haben uns gestritten. Wir hatten uns dann im nächsten Jahr getrennt (haben wir übrignes wirklich), weil ich mein Leben als Junggesellin nochmal voll genossen habe und einen anderen Mann kennengelernt habe. Diesen Mann verließ ich nach 1 Jahr wieder, und fing mit meinem sogenannten damaligen Verlobten wieder neu an. Wir suchten uns eine große Wohnung, bekamen 3 Kinder, es kriselte aber weiterhin in unserer Beziehung, so hatte ich denn auch einige Affären, noch während der Schwangerschaft mit meinem dritten Kind, verließ ich ihn, wegen Kai. Ich blieb mit meinen drei Kinder in der Wohnung, der Vater meiner Kinder zog aus. Kai behielt seine eigene Wohnung, da konnten wir uns nachher auch ohne Kinder treffen, wenn der Bilderbuchvater mal wieder am Wochenende seine Kinder zu sich holte. Mein Ex verkraftete die Trennung sehr gut, da er sich in seine Kollegin verliebt hatte, und ihre Liebe hatte sogar verhindert, dass sie heiratete.
    So, das war sie, meine Geschichte, sie ist vielleicht noch nicht ganz zuende. Aber dann wäre es fast genauso gekommen, wie heute.
    Ich denke, bei mir war es so, ich hätte mich nur einmal anders entscheiden müssen, eine Heirat ist ja auch eine sehr große Entscheidung.
     
  8. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    1.206
    Ort:
    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Letzten Herbst hatte ich einen Traum, der mir gerade einfällt:

    Zwillinge, zwei blonde Frauen in schwarzen Kleidern, sitzen sich gegenüber. Sie sind absolut identisch. Eine dritte Frau kommt herein, setzt sich hinter die Zwillinge, sie sieht also einer ins Gesicht und von der anderen sieht sie den Rücken. Da sagt eine Stimme aus dem Hintergrund: "Du hättest es voraussehen müssen."

    In den nächsten Monaten hatte ich noch enige ähnliche Träume, die mir gezeigt haben, dass der Weg nur ganz kurz ist, das Ziel ist das, was bleibt.

    Nach einer langen inneren Entwicklung weiß ich jetzt, dass es so, wie es jetzt ist, gut ist. Egal, welchen Weg ich gegangen wäre, ich wäre jetzt hier, denn ich bin geführt worden.

    Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe. :liebe1:
     
  9. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Möglicherweise lassen sich Widerstände und Schwierigkeiten voraussehen. Aber hätten wir deswegen einen andren, bequemeren Weg wählen sollen? Es sind doch die Widerstände, an denen wir besonders gut uns selbst erkennen und weiterentwickeln können.
    Kali
     
  10. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
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    genau in Bremen
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    Wir hätten nicht unbedingt. Jeder Weg ist gut, sowie er ist. Und das Ziel setzen eh nicht wir selber, sondern es wird gesetzt. Eigentlich ist alles nur ein Weg zur Erleuchtung, auf dem jeder sich befindet und das Ende ist der Tod, wo dann knall auf fall die Erleuchtung, bums, da ist. :liebe1:
     
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