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Was soll ich hier???

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von eleven, 24. Oktober 2007.

  1. eleven

    eleven Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2007
    Beiträge:
    65
    Ort:
    1220 Wien
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    Seitdem ich mich zurückerinnern kann war mir diese Welt nie geheuer, ich fühle mich ständig wie im falschen Film. Nichts interssiert mich. Ich finde die selbstverständlichsten Dinge total skurril. (zb Autofahren) Ich muss auch ständig meine Lebenssituation verändern. Das läuft ungefähr so:
    Ich habe nen neuen Job fange eine neue Ausbildung oder sonstigen Lebensabschnitt an, fühle mich frei und glücklich. Doch was es auch ist mache ich das alles länger als ein Jahr fühle ich mich dazu gezwungen bekomme Depressionen und muss es ändern.
    Das hat dazu geführt, dass ich eigentlich total viel und doch nichts gemacht habe und außerdem bleiben bei so einem Lebensstil nicht sehr viele Freunde. Und ich weiß auch absolut nicht wer oder was ich bin. Vorallem aber nicht warum.

    Zum Teil bin ich total apathisch kann nur im Bett liegen und fühle absolut nichts. Ich flüchte mich dann in so einen Zustand zwischen Schlafen und wachen dort bin ich absolut zufrieden und glücklich...

    Warum ich hier im Forum deshalb sudere...
    am Anfang dachte ich ich bin einfach unstetig oder ungeduldig oder hätte einfach nicht das richtige für mich gefunden. Doch ich habe herausgefunden, dass ich mich total im Kreis drehe, dass es immer dasselbe ist (Beruf und Job ist da jetzt zweitrangig einfach das Schema ist immer dasselbe)
    Und im Endeffekt ist es immerwieder dasselbe. Mein Freund bringt das so schön auf den Punkt:
    "Es ist sowieso egal, im Endeffekt findest du dir immer etwas Neues,dass dich unglücklich macht."

    Bin ich krank? Soll ich Anti-depressiva schlucken (ich hasse das Zeug da fühlt man sich noch komischer als vorher) oder es einfach hinnehmen, dass das Leben einfach nur langweilig und sinnlos für mich ist. Bzw. immer das interessant scheint was ich gerade nicht tue und wenn ich es tue ich es hasse? Ich kann einfach oft nicht unterscheiden ob ich wach bin oder träume. Wenn ich träume gehts mir auch so (die Gefühle in den Träumen sind sogar echter als die wenn ich wach bin)..achja NEIN ich nehme keine Drogen :hase:

    Ich würde mich freuen wenn ihr mir ein paar Antworten schreibt..dann können wir über diesen ganz normalen Wahnsinn plaudern.
    :escape:
     
  2. Gnadenhof

    Gnadenhof Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2007
    Beiträge:
    1.035
    Ort:
    Schwaig /Nürnberg - Mittelfranken - Bayern - Deuts
    Hallo Eleven:liebe1:

    Hast Du keine Familie ? Wo und wie lebst Du denn ? LG Elli :)
     
  3. taimie

    taimie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2006
    Beiträge:
    8.341
    Ort:
    Vienna calling......
    Selbsterklärend :) *zwinker*
     
  4. Nachtschwärmer

    Nachtschwärmer Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2006
    Beiträge:
    1.075
    Hallo!

    Vielleicht solltest du dir mal Gedanken darüber machen, wo dein Platz "in dieser Welt" ist. Natürlich sind manche Dinge skuril; das können auch - je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachtet - alltägliche Dinge sein.
    Ich kann dir nur vorsichtig raten, dich mit den Dingen auseinanderzusetzen, dabei aber auch das ein oder andere mal als gegeben zu akzeptieren und dich den Dingen zuzuwenden, die für dich und dein Leben relevant sind. Ansonsten drehst du dich irgendwann im Kreis und verlierst - in Bezug auf deinen "Platz in der Welt" die Orientierung.


    LG Nachtschwärmer
     
  5. eleven

    eleven Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2007
    Beiträge:
    65
    Ort:
    1220 Wien
    wie soll ich das jetzt bitte verstehen...

    Mir gehts ja eh "gut" habe Familie und auch Freunde. Mir steht eigentlich die Welt offen bin intelligent und nicht hässlich. Ich lebe mit meinem Verlobten in einer schönen Wohnung in einer schönen Gegend.

    Es ärgert mich einfach total, dass ich immer unzufrieden bin..
    Wollte gerne wissen ob es jemand aus dieser ewigen Unzufriedenheit geschafft hat und wie?
     
  6. flam

    flam Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    37
    Ort:
    Hamburg
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    hi eleven, bei mir wars ähnlich, je älter ich wurde, desto ruhiger wurde ich und desto zufriedener wurde ich. ich glaub das kommt bei dir auch noch mit der zeit.
     
  7. Telar

    Telar Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Bonn
    hallo liebe eleven,

    ich muss meinem vorredner Tam hier beiflichten, auch bei mir war es sehr lange so , langsam mit zunehmenden alter komm ich allerdings immer besser mit den meisten sachen zurecht.

    Ganz alleine hab ich es aber nicht geschafft, Ich war beim Psychodoc und hab antidepresiva geschluckt, einiges was du da schreibst hört sich für mich wie eine ausgewachsene depression an, allerdings bin ich kein arzt kann dies also nicht für dich beurteilen, aber vielleicht solltest du wirklich mal jemanden konsultieren. Wenn du nicht die chemischen sachen nehmen möchtest schau doch mal was für homophatische sachen es gibt, um deinen gemütszustand aufzuhellen.
    Hast du denn garkeine hobbies, oder Intressen ?

    Aufjedenfall solltest du versuchen an deinem jetzigen Zustand was zu ändern, denn wenn du jetzt noch keine Depression hast, steuerst du mit grösster warscheinlichkeit auf eine zu

    ich wünsch dir gute Besserung
    gruss
    Telar
     
  8. Jolay

    Jolay Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2007
    Beiträge:
    86
    Ort:
    Ostschweiz
    Hallo Eleven

    Seit rund 5 Jahren nehme ich ein leichtes Antidepressiva, damit geht es mir besser. Es ist leichter durch den Tag zu gehen und mit dem Alltag klarzukommen. Davor war ich etwa 4 Jahre depressiv, wobei das Ganze langsam immer schlimmer wurde. Nicht das ich gerne solche Medikamente nehme, aber es war so was von eigenartig zu leben. Etwa 3 Mal habe ich versuch, dass Medikament abzusetzen, weil eigentlich alles okay war und es grundsätzlich keinen Grund gab depressiv zu sein. Doch nach 2-3 Monaten Aussetzen waren diese depressiven Zustände wieder da. So ist es schwer zu leben, Freundschaften und Familienverbindungen zu pflegen.

    Mir wurde „Fluctine“ verschrieben. Dessen Erfindung aus den USA stammt und seit einigen Jahren auch in der Schweiz erhältlich ist. Dieses Medikament wurde als „sehr gut verträglich“ klassifiziert, nach dem man einige Studien beendet hatte. Damit habe ich wirklich keine Probleme, der einzige negative Effekt - Da können von mir aus jetzt alle lachen, ist mir ziemlich egal – ist jener: Das meine Libido weniger aktiv ist, dass heisst, dass ich weniger bis keine sexuellen Lustgefühle habe.

    „Fluctine“ ist ein relativ teueres Medikament, so wie alle Psychopharmaka (besonders in der Schweiz). Aber wenn Du eine fachgerechte Therapie in Form von Psychotherapie oder Gesprächstherapie machst, wird Dir sehr wahrscheinlich ein Antidepressivum verschrieben und nebenbei können auch andere störende Faktoren Deines Lebens „besprochen“ werden. Es ist wichtig Medis verschrieben zu bekommen, weil nur dann die Krankenkasse zahlt. Je nach Krankenkasse und Zusatzleistungen, musst Du eine Therapie selber zahlen, aber nicht das Medikament. So jedenfalls ist es in der Schweiz. Ausserdem, vertraue Dich jenem Therapeuten an, der Dir zuhört, der Dir sympathisch ist, der nicht nur alles mit Medis behandeln will, sondern auch an Deinem Wesen interessiert ist.

    Das mit Deiner Unzufriedenheit und Deinem Zwang, die Situationen ändern zu müssen, kann man dann auch genauer betrachten. Ich empfehle Dir: Kümmere Dich in erster Linie um Dich. Nicht das andere total egal würden, aber zuerst musst Du in Dir selbst stärker werden, bevor Du für andere tätig werden solltest. Auch wenn es Dir im Moment oder auch später schwer fallen könnte, so lass im Moment alles so sein wie es ist und konzentrier Dich auf Dich. Im Sinne von: Was sehe ich gerne, was nicht und warum eigentlich? Was höre ich gerne, was nicht und warum eigentlich? Was fühle ich gerne, was nicht und warum eigentlich? Was spüre ich gerne, was nicht und warum eigentlich? Was esse ich gerne, welche Farben gefallen mir, welche Pflanzen und Tiefe gefallen mir? Was macht mich aus, da ist mein Körper, was ist schön, was weniger und warum? Gedanken und Gefühle, nehme ist sie wahr? Kann ich sie ein- und zuordnen? Sind sie definierbar, wie würde ich sie benennen? Woher kommt diese Traurigkeit, dieses Egal, dieses immer Ändern wollen? Wie kann ich zufriedener werden? Usw.

    Das alles und noch viel mehr gilt es näher zu betrachten. Nimm eine fachgerechte Therapie an, denn ein kompetenter Therapeut wird Dein Führer durch diese Wirrungen sein. Und vergiss nicht, alles was der Therapeut sagt ist es wert zu analysieren. Aber er ist nicht Du und somit musst Du auch nicht alles bedienungslos annehmen, was er über Dich meinen mag. Okay?

    Vielleicht eine kleine Hilfe. Hast Du Fragen oder so, dann schreib einfach eine PN.

    Gruss Jolay
     
  9. eleven

    eleven Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2007
    Beiträge:
    65
    Ort:
    1220 Wien
    Hallo alle,

    @Jolay: ich möchte soweit es geht keine Antidepressiva nehmen. Ich will mir auch im Moment nicht so richtig eingestehen, dass ich vllt. Depressiv bin. Ich hab einmal welche genommen und es war irgendwie furchtbar. Am Anfang ganz supi aber nach 2 oder 3 Wochen fühlte ich mich als ob ein kalter alles abschirmender Handschuh über mir liegt.

    @Telar: BEzüglich Hobbies: mein Problem ist mich interessiert zu viel und wenn ich dann an einer Sache dran bin bin ich viel zu ungeduldig um es fertigzustellen.
    Ich lese gerne, Male gerne, mache gerne Sport(das geht gerade nicht wegen einer Knieverletzung)
    Es gibt einfach so wahnsinnig viele Interssante Dinge auf der Welt und eines führt zum nächsten und im Endeffekt werd ich dann Irre weil ich mich in nix vertiefen kann. Ich muss auch an meiner vorverurteilenden Einstellung arbeiten.
    Stimme 1:"Yeah leiwand hab uur Lust etwas zu zeichnen" Bin total von Glück erfüllt.
    Stimme 2:"Was bringts, kannst es eh nicht und außerdem ist es Zeitverschwendung" Bin dann niedergeschlagen und fühle mich als hätte jemand all meine Energie angezapft.
    Klingt jetzt als wäre ich Schizo...bin ich aber glaub ich nicht.

    Wer weiß wieviele ungute Wesen an mir Haften :geist:...ich bemühe mich das alles aus der esoterischen Ecke zu betrachten. Bin überzeugt dass ich mir so auch helfen kann..Lichtkörperprozess und so... aber vllt. kennt sich da wer besser aus und kann mir nen Tipp geben.
    Ich glaube fast ich bin total uneins. Kennt wer diese Archetypen (ist zwar für Männer und ich habe den Autor vergessen)
    Da gibt es ja den dunklen Magier oder so und der sieht tausend Wege vor sich und kann sich nicht entscheiden einen davon zu gehen.
    Ich habe auch als Kind ungewöhnliche Ängste gehabt tu mir bis heute schwer ohne Panikattacke im Dunkeln zu sein...was kann das nur sein..

    Danke an alle die sich ein bisschen Zeit für mich nehmen/genommen haben
    :liebe1:
     
  10. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

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    das ist ganz normale dualität in uns, was wir manchmal als schizo empfinden können. das komplette system ist dual. das passt scho so

    das kenn ich sehr gut - zwar ein wenig anders, aber doch.
    du hast lust, was zu zeichnen & dann scheisst drauf, "weil du es eh nicht kannst".

    früher hab ich einfach irgendeinen scheiss gemalt oder gezeichnet (meine hose angschmiert....) weil ich einfach lust hatt oder weil ma fad war. ich habs einfach gemacht ohne darüber nachzudenken, ob ich das kann, was ich überhaupt zeichnen will oder sonst irgendwas - einfach zeichnen ohne denken.

    in der zeit sind die geilsten zeichnungen einfach so entstanden! (und sinn hatten sie auch - nur hab ich den erst im nachhinein erkannt :clown:)

    dann hatte ich lange keine zeit mehr für sowas, war viel arbeiten, beziehung, ...
    Als ich jahre später wieder mal zeichnen wollte, weil ich mich ja früher mal dran freute gings nicht mehr. ich wusste nicht, was ich zeichnen sollte & wenn ich ungefähr wusste, was ich zeichenen wollte dann wusste ich nicht wie ich es zeichnen wollte oder wie ich es angehe.
    ich erkannte dann ne weile später, dass ich ständig ein "kunstwerk" vollbringen wollte. etwas, dass sinn macht - wo man einen tieferen sinn dahinter erkennen kann, oder wo man (bzw. ich) sagen kann "wow, das gefällt"

    ich habe gezeichnet, des bildes wegen. um ein schönes bild zu haben...
    das ist eine art von perfektionismus, da ich meinte ich fange jetzt an & male ein bild. Aber ich habe es nichtmehr des zeichnen wegens gemacht, des spaßes wegen - wo es mir egal wäre, wenn "die zeichnung" nix wird.

    man muss es nicht können um es zu tun.
    man tuts, weils spaß macht. es sind die erwartungen, die man hat um es als Können zu bewerten. irgendwann kommt man dann drauf, dass man es eh kann, nur halt nicht so wie man erwartet hat - sondern anders, manchmal auch besser :clown:

    weiss nicht wieviel sinn dass gerade macht, was ich da schrob - aber ich wollts mal loswerden...

    lg, frosch :blume:
     
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