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was sit eine familienaufstellung?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von grasessa, 15. Januar 2005.

  1. grasessa

    grasessa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    13
    Ort:
    zwischen Braunschweig und Wolfsburg
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    hallo

    was genau ist eine familienaufstellung? was erfahre ich daraus bzw. was bedeutet sie für mein leben; was lässt sich durch sie ändern? und zu guter letzt wo kann ich sie machen!

    best whishes norman
     
  2. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hallo grasessa,
    einfach oben bei "Suchen" Familienaufstellung eingeben. Diese Frage wurde schon öfter gestellt. Da wirst du bestimmt fündig.
    LG Tarot
     
  3. Elbenhexe

    Elbenhexe Guest

    Hi,

    schau dir mal diese Seite an. Unter Familienaufstellen

    http://www.yoga-breathwalk.com/

    Da habe ich meine Familienaufstellung gemacht, und diese hat mir sehr viel gebracht. Natürlich entwickelt man sich immer weiter und dann kann es durchaus sein, daß man mehrere macht.
    Es ist auf jeden Fall sehr entscheidend, wer die Familienaufstellung durchführt.

    :) Elbenhexe
     
  4. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Hallo Norman,

    so würde dir der Begründer des heutigen phänomenologischen Familienstellens antworten. Guckst du hier.

    Eine Zusammenfassung findest du auch hier.

    Herzliche Grüße
    Christoph
     
  5. Aniere

    Aniere Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    424
    Ort:
    NRW
    Man sollte auf keinen Fall vergessen sich auch die negativ Berichte anzuschauen, ich glaube von denen gibt es im Internet auch eine Menge.
    Mein Leben hat sich nach den Aufstellungen radikal geändert und auf keinen Fall so wie ich es mir vorgestellt habe.
    Wie ich jetzt mit dem Scherbenhaufen fertig werde, ist mir nicht klar. Jedenfalls weiß ich, das ich nicht noch 2 Jahre auf eine Besserung warten kann und wie sieht diese Besserung dann aus.
    Aniere
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    da hast du recht ... warten wird dir nichts bringen. findest du keine unterstützung, die dich in deine eigene verantwortung bringt? familienstellen ist keine droge, die wie aspirin wirkt ... familienstellen (wenn es nicht von dilettanten zelebriert wird) entlässt dich mit guter kraft in selbstbestimmtes, verantwortliches handeln. dein posting lässt mich vermuten, dass du allerdings lieber sündenböcke für dein hier&jetzt suchen möchtest...

    wie eine besserung allerdings irgendwann aussehen wird, kann dir niemand sagen. den weg dorthin kannst du heute beginnen.

    jake
     
  7. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    Hallo Jake,

    du beschreibst hier ein Ideal:

    Ich bin allerdings vorsichtig, derart die Verantwortung fast vollends auf die Aufstellungen bzw. den Leiter zu schieben. Allzu oft ist die Lösung ja nicht gern gesehen und genommen und jemand verbelibt lieber im Leid als der Familie und sich die Lösung vomn der Verstrickung zuzumuten. Ich halte eine derartige Verantwortungsverschiebung wie du sie voraussetzt für nicht angemessen.

    Es gibt viele Gründe, wieso ein Aufsteller kompetent und erfahren sein sollte. Allerdings weist Rudolf Mraz in der Augabe 2 des letzten Jahres von "Praxis der Systemaufstellung" in seinem Artikel: "Über die Wirksamkeit von Systemaufstellungen - ein versuch, die Bedinungen zu beschreiben" (Praxis der Systemaufstellung 2/2004, S. 28 ff. © 2004 IAG) unter anderem:

    Die Kompetenz zeigt sich also nach seiner Ansicht am meisten im anschließenden Framing und im Future Pacing. Sie zeigt sich aber NICHT in der Übernahme der Verantwortung für eine unbedingte "gute Lösung". Erst die Fähigkeit, kapitulieren zu können führt oft zu einer Lösung. Und eben diese Fähigkeit kann ein Begleiter, der sich verantwortlich für die Lösung fühlt, per defintionem nicht haben. Mraz dazu:

    Ich möchte aus meiner Sicht hinzu fügen: Kompetenz eines "Aufstellungsermöglichers" liegt zudem im Mut, ungewöhnliche und scheinbar "unmoralische" Interventionen zu wagen (s.a. Hellingers Arbeit: "Unruhiger Junge - Der Großvater war bei der Waffen-SS"). Die Kompetenz zeigt isch auch darin, sich mutig wirklich allem stellen zu können, was immer auftauchen mag. Es geht um die Fähigkeit, bis ganz an die Grenze zu gehen, an der es sich entscheidet. Aufsteller, die diesen Mut nicht haben, werden auch von den Aufstellenden entsprechend nur das zu sehen bekommen, was sie - die Aufsteller - ertragen können. Daraus ergibt sich dann eine Grenze des Begleiters und der Aufstellung.

    Du sagst Anière weiter:

    Und gerade solche Aufstellenden sind es oft, welche lieber weiter leiden. Da kann sich bei der Aufstellung, wie Mraz sagt:

    haben - wenn jemand das Ergebnis nicht nehmen kann oder will kann kein Aufsteller etwas machen. Mraz führt dies u.a. auf bestimmte Krankheitsbilder gem. DSM IV (wie z.B. bestimmte Persönlichkeitsstörungen und solche, bei denen es bereits zu Veränderungen z.B. des Hippocampus gekommen ist)zurück, bei denen nach seiner Einschätzung Aufstellungen nicht wirken.

    Weiter sagt er:
    ...und kommentiert damit die Einschränkungen, die sich aus einer quasi "egomanen" Anliegenlage des Aufstellenden ergeben können. Individuelle "Rettung" durch Aufstellung ist also nicht unbedingt in Sicht.

    Liebe Grüße
    Christoph


    Liebe Anière,

    du erhebst schwere Vorwürfe gegen deine/n Aufsteller/in und machst ihn/sie bzw. die methode verantwortlich für dein Leben. dabei sagst du uns nicht, was genau in der Aufstellung wie genau zu was genau geführt hat, das du hier als...

    bewertest. Was genau ist geschehen und welche Folgen hat es wie genau gehabt? Wie weißt du, dass deine Aufstellung dafür verantwortlich ist?

    Jake sagt es schon ganz richtig:

    Man ist weiter verantwprtlich für seine Handlungen in dem Maße, wie wir im Rahmen des uns Gesetzten eben verantwortlich sein können.

    Vielleicht magst du uns mehr über deine Aufstellung und die von dir gefundenen Zusammenhänge mit deiner Lebensentwicklung sagen?

    Herzliche Grüße
    Christoph
     
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