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Was sind Träume?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Werner, 10. März 2010.

  1. Werner

    Werner Guest

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    Was sind Träume?
    Wie kommt es überhaupt zu Träumen?

    Es beginnt damit, dass du eine Trennung erzeugst. Alles, von dem du sagst, dass es das gibt, ist ein Spiel mit Ideen, Gedanken, Erinnerungen, Vorstellungen. Im Zustand, keine Ideen auszuüben, kann nichts bemerkt werden. Alles beginnt damit, dass du dir ein Ich erschaffst mit dem du den Zustand des Seienden verläßt und dich in den Zustand des Existierenden begibst. Existenz bedarf eines Etwas, dem es zugeordnet wird. Das Sein bedarf keiner Zuordnung. Indem du dich in den Zustand der Existenz begibst wird dir die unermessliche Flut deiner Vorstellungen, Gefühle, Ideen und Erinnerungen folgen. Wo solltest du da erkennen, was du für einen Träum hälst und was nicht?

    Was du einen Traum nennst, ist die Bezeichung für eine bestimmte Anzahl ausgewählter Inhalte deines Bewußtseins, welche du zu einer Kontinuität zusammenfügst und so den Eindruck von Bewegung erschaffst. Diese Kontinuität magst du "Traum" nennen, doch es ist prinzipiell keine andere Kontinuität die du erschaffst bei dem, was du deinen Wachzustand nennst, indem du deine Aufmerksamkeit ebenfalls über eine bestimmte Anzahl deiner Bewußtseinsinhalte bewegst. Du bist der Beobachtende aller selbst-erschaffener Existenzen in deinem Bewußtsein. Außerhalb deines Bewußtseins gibt es keine Welt für dich, die du erfahren könntest.

    Träume sind nicht beständig, aber der Träumende ist es. Du kannst ein Fisch sein, eine Poetin, in deinen Träumen. Aber in deinem Selbst bist du nichts von beiden. Du befindest dich hinter deinen Träumen. Du bist das Licht, in dem alle Träume erscheinen und verschwinden. Du bist beides, sowohl in deinen Träumen wie auch außerhalb. So wie jemand Kopfschmerzen empfindet und weiß, dass er nicht das Kopfweh ist, so weiß du sowohl, dass du nicht der Traum bist, sondern die Träumende wie auch die Nicht-Träumende, zur selben Zeit. Du bist Derselbe vor, während und nach dem Traum. Doch alles, was du im Traum siehst, bist nicht du.

    Betrachte es wie eine fortwährende, immerwährende Beobachtung. Seit du geboren wurdest, hat die Fähigkeit Beobachtung auszuüben sich selbst jemals verändert? Gedanken und Dinge ändern sich ständig die ganze Zeit über. Doch das Beobachten dessen, was du für das Jetzt und Hier hälst, hat sich niemals verändert, nichtmal in deinen Träumen, - nur die Gedanken und Dinge die du darin auftauchen und wieder verschwinden läßt.

    Betrachte das, was du einen Traum nennst, und das, was du den Wachzustand nennst, als zwei unterschiedliche Formen des Ausübens von Aufmerksamkeit, die aus der reinen Beobachtungsposition heraus ausgewählt wurden. Der Unterschied liegt in der Kontiunität. Würdest du ununterbrochene Aufmerksamkeit auf einen Traum richten, der Nacht für Nacht wiederkehrt mit all den Umgebungen und Personen darin, würdest du große Schwierigkeiten haben, sagen zu können, was du für den Traum hälst und was du für den wachen Zustand hälst. Wenn wir also über den sogenannten wachen Zustand reden, dann reden wir immer auch über den Traumzustand.

    Es ist alles eine Entscheidung der Aufmerksamkeit, wofür sie sich entschieden hat auf etwas gerichtet zu werden. Jemand bemerkt, dass er träumt, ein ander bemerkt, dass er nicht träumt. Beides sind sowohl dasselbe wie auch unterschiedlich. Die Phase des Nicht-Träumens kann sowohl verstanden werden als die Phase zwischen zwei Träumen, und ist demzufolge auch eine Phase des Träumens. Genauso gut kann die Wachphase verstanden werden als eine sich fortsetzende Phase des anhaltenden Beobachtens, dann wird dieser zeitlose Aufenthalt nicht zu dem, was du einen Traum nennst. In diesem Sinne, wenn du dich als Beoachtende verstehst, hast du niemals geträumt und wirst es auch nicht.

    Denn du bist immer Derselbe, ob du träumst oder wach bist. Aber nichts von beiden bist du. Du bist die ungebrochene Aufmerksamkeit, die all das Kommen und Gehen erschafft und bemerkt.
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hallo Werner!

    ..was hier für mich vielleicht auch noch erwähnenswert wäre, ist die Tatsache, dass der sogenannte "Traum" eigentlich MEHR ist
    ein MEHRWERT der am Ende NICHT in dem ist, was das Wachbewusstsein ist..

    so wie wenn einer mit einer Taschenlampe in einem Raum steht

    Wachbewußtsein ist wie eine Taschenlampe, Traum aber wie ein riesen Deckenleuchter,
    der den ganzen Raum
    am Ende ALLES darin
    MIT EINEM MAL
    fluten KÖNNTE

    nur dass das nicht reinpasst..in das Wachbewußtsein oder Taschenlampenbewusstsein des dem Menschen vertrauten "ich" Beobachters

    von daher ist es wahr, dass das was man als "Traum" erinnert
    man eigentlich als den WACHEN Zustand beschreiben könnte

    richtige WAHRGENOMMEN

    und den wachen Zustand als Traum

    eben wegen dieses MEHRWERTES der sich im

    -nicht so fokusierten Bewusstsein von: DAS! bin ich-

    verbirgt

    lG


    Regina
     
  3. Werner

    Werner Guest

    Hallo Regina,

    die Taschenlampe bist du :) – Du bist diejenige, die ihre Aufmerksamkeit (=Taschenlampe) auf bestimmte Inhalte deines Bewußtseins richtet, also auf Erinnerungen, Vorstellungen, Überzeugungen, Assoziationen, etc. die du zu einer Kontinuität zusammengefügt hast, welche du Traum nennst.

    Wenn du keine Aufmerksamkeit darauf richten würdest, gäbe es für dich keinen Traum.

    Der Unterschied zwischen Traum und Wachzustand liegt in der Dauer der Kontinuität, d.h. wie lange du ununterbrochen Aufmerksamkeit auf die eine oder andere Kontinuität richtest. Würdest du deine Aufmerksamkeit länger auf jene Bewußtseinsinhalte richten, die du einen Traum nennst, und weniger auf jene Bewußtseinsinhalte, die du als deinen Wachzustand bezeichnest, müßtest du konsequenterweise die Begriffe tauschen.

    Hier sieht man bereits, dass es keinen prinzipiellen Unterschied im Erlebnischarakter gibt. Bei beiden, sowohl im sogenannten Traum wie auch im sogenannten Wachzustand ist der Erlebnischarakter identisch. Die Dauer der gerichteten Aufmerksamkeit entscheidet darüber, wie du die beiden selbst-erschaffenen Kontinuitäten empfindest und welche Bezeichnungen du ihnen gibst.

    Kannst du das nachvollziehen?
     
  4. Lali

    Lali Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2010
    Beiträge:
    21
    die Realität:)
     
  5. azerii

    azerii Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    2
    huhu an alle wusstet ihr,dass ein traum höhstens 3 sekunden dauert obwohl es einem viel länger vorkommt?Komisch oder...:)
     
  6. catwomen

    catwomen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    1.185
    Ort:
    Baden Württemberg
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    Hallo Werner
    Deine Gedanken wie Du die Träume siehst, kann und möchte ich so nicht stehen lassen.

    Ein Mensch der sich dem Studium der Träume gewidmet hat und ein jahrelanges Traumtagebuch geschrieben hat, „muss zwangsläufig“ zu anderen Resultaten kommen als Du sie hier beschreibst.

    Außerhalb deines Bewußtseins gibt es keine Welt für dich, die du erfahren könntest
    Unser Bewusstsein ist der kleinste Teil dessen was uns ausmacht.
    Der Mensch wird zum großen Teil vom Unbewussten bestimmt.

    Doch alles, was du im Traum siehst, bist nicht du.

    Der Traum erscheint in Bildern, Symboliken, hier ist auch die Schilderungsweise des Traumes und Gefühle von allergrößter Wichtigkeit, deswegen ist es natürlich der Träumende, nur muss man eben verstehen es zu übersetzen.
    Es ist die Seele die dem Mensch im Traum Hinweise gibt, die ihm nicht bewusst sind, die ihn vor Gefahren wie Krankheiten, falsche Verhaltensweisen, die ihm selbst und anderen das Leben schwer machen warnt, die aber auch Hilfe und Hoffnungen gibt, indem sie Wege aufweist die dem Menschen im Wachzustand nicht bewusst sind.


    Doch das Beobachten dessen, was du für das Jetzt und Hier hältst, hat sich niemals verändert, nichtmal in deinen Träumen, -

    Der Traum läuft nach eigenen Gesetzen ab, natürlich beobachten wir die Bilder oder sind im Traumgeschehen eingebunden, halten es für das hier und jetzt aber nur solange wir träumen.

    nur die Gedanken und Dinge die du darin auftauchen und wieder verschwinden läßt.

    Der Träumende hat „keinerlei Macht“ Gedanken und Dinge in den Träumen auftauchen und wieder verschwinden zu lassen.
    Wäre das möglich gäbe es wohl keine Albträume mehr.

    Wenn wir also über den sogenannten wachen Zustand reden, dann reden wir immer auch über den Traumzustand.

    Natürlich erscheint ein Albtraum nur, wenn der Mensch im wachen Zustand einiges ändern sollte, es ist ihm nur meist nicht bewusst um was es geht, erst der Traum bringt es ihm durch einen erfahrenen Traumdeuter nahe.

    Denn du bist immer Derselbe, ob du träumst oder wach bist.

    Das ist richtig, es geht auch nicht darum dass der Mensch durch den Traum vom Bewusstsein abgespalten wird, im Gegenteil, sondern dass er sich dessen bewusst wird, was ihn daran hindert das zu tun, was zu seiner „Ganzheit fehlt.
    Unsere Seele ist ein Teil des Göttlichen, sie stellt unseren inneren Frieden, Freiheit und Liebe zu uns selbst und anderen dar.


    Du bist die ungebrochene Aufmerksamkeit, die all das Kommen und Gehen erschafft und bemerkt.

    So hätten wir es gern, nur leider klappt es so eben nicht, was man am Leid der Menschen erkennen kann.
    Deswegen:
    Träume sind der Wegweiser durch unser Leben und wer das erkannt hat, hat die Kraft seine Ängste abzubauen und ein wirklich selbstbestimmtes Leben zu führen!

    Freundliche Grüße catwomen
     
  7. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hi,

    Ja, Träume sind eindeutig Wegweiser für unser Leben. So verstehe ich das auch.
    Und das ist ja auch gar nicht neu, das war schon vor mehr als 2000 Jahren so.
    (Siehe Bibel z.B. - die ganzen "Traumgeschichten" dort! Wären diese Träume nicht, so hätte manch einer von denen den Weg gar nicht gefunden.)

    Wegweiser, die aber erstmal richtig gedeutet und entsymbolisiert/entschlüsselt werden müssen (mit Ausnahme der wenigen Wahrträume usw.).

    lg Wally
     
  8. Werner

    Werner Guest

    Hallo catwoman,

    Die in der Psychologie übliche Unterteilung in Wachbewußtsein und Unterbewußtsein ist ebenfalls eine geistige Überzeugung, ein Hilfsmittel, um sich die geistigen Abläufe erklärbar zu machen.

    Selbst wenn du deinem persönlichen Bewußtsein eine Größe zuordnest und es unterteilst in Wach- und Unterbewußtsein, ändert es nichts daran, dass du es bist, die ihre Aufmerksamkeit auf deine Bewußtseinsinhalte (Anschauungen, Vorstellungen, Überzeugungen, etc.) richten muß, um sie zu bemerken.

    Um wissen zu können, dass Träume einer Deutung bedürfen, bedarf es einer selbst-erschaffenen Überzeugung, die man als wahr empfindet und welche zum Inhalt hat, dass Träume erst einer Deutung bedürfen. Ohne diese Überzeugung wüßtest du nicht, dass Träume nicht das sind, wofür du sie hälst.

    Und wenn du davon sprichst, dass es die Seele ist, die dem Menschen Hinweise gibt, dann frage ich dich, was könnte mit Seele anderes gemeint sein, als deine Aufmerksamkeit? Ohne Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, was du deine Seele nennst, wüßtest du nichts darüber.

    Im Allgemeinen steht der Begriff Seele für die Gesamtheit der psychischen Funktionen des Menschen. Du bist aber keine Gesamtheit. Du bist es, die eine solche Gesamtheit bemerkt. Du hast dir sämtliche Teile der Gesamtheit erschaffen, weil du sie interessant findest. Und du bemerkst sie nur deswegen, weil du Aufmerksamkeit darauf richtest. Ohne Aufmerksamkeit auszuüben gibt es für dich keine solche Gesamtheit.

    Alles, was du wissen kannst, besteht aus nichts anderem als deinen Bewußtseinsinhalten, sprich deinen selbst-erschaffenen inneren geistigen Anschauungen, Vorstellungen, Überzeugungen, etc. – etwas, das nur in deinem Inneren stattfindet. Die Summe dieser Inhalte nennst du "Welt" oder "Universum". Denn eine andere Welt hast du nicht.
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    träume verbinden uns mit unserer herkunft..geistig gesehen .-weisen auf unsere wahre heimat hin...jenseits aller irdischen bezüge...hier sind die irdischen bezüge gleichnishaft zu sehen ...symbolisch eben...in sofern ist die bibel geträumt...:)
     
  10. Werner

    Werner Guest

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    Ist nicht die Vorstellung einer Herkunft, einer Heimat, ein Teil deiner persönlichen inneren Welt? Das Universum ist nicht zu dir gekommen und hat dir gesagt, dass es eine Heimat gibt. Du bist diejenige, die sich eine Heimat erdacht hat.

    Auch für dich gilt: Alles, was du wissen kannst, besteht aus nichts anderem als deiner persönlichen inneren Welt, wie auch immer du sie eingerichtet haben magst mit deinen Vorstellungen und deinen Erwartungen.
     
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