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Was macht etwas zu mehr als die Summe seiner Teile?

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Reiner, 19. April 2012.

  1. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2010
    Beiträge:
    692
    Ort:
    An der Nordsee
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    Vorab ich bin nicht gegen Wissenschaft und auch nicht gegen Esoterik.

    Aber ich denke so etwas wie "Spiritualität" kann weder mit wissenschaftlichen, noch esoterischen Methoden in Physikalischen, bzw. Energetischen Abläufen, Bestandteilen, oder Kräften gefunden werden.

    Ich bin der Meinung "Spiritualität" ist keine geheimnisvolle, mystische Energie, Kraft, oder irgendwelche Dimensionen.
    Deshalb findet man diese ehr in Antworten auf die Frage:

    "Was macht etwas zu mehr als die Summe seiner Teile"?

    Liebe Grüße Reiner
     
  2. Azura

    Azura Guest

    Na die Summe seiner Teile.
    Und irgendwann wird die Wissenschaft schon noch dahinter kommen.
     
  3. Weltengänger

    Weltengänger Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2011
    Beiträge:
    225
    Ort:
    Sachsen
    Das Unbekannte ;)

    Oder das x.

    Wie in der Mathematik. :D

    Es gibt Größen, die zunächst nicht bekannt sind. Für diese Größe verwendet man das x.
    Bsp. 5x(x-2)=7+3 :D :D x=4 ^^,

    Blödes Beispiel, ich weiß, weil x ja dennoch vorhanden ist. Aber eben nicht bekannt. Oder? Ich glaube, ich bin manchmal selbst etwas verwirrt. :D
     
  4. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    Hallo Reiner

    die mir wichtigste Eigenschaft dazu ist, alles was mir begegnet, alles was in meiner Realität ist, dort zu belassen und ernst zu nehmen in der Art und Weise, dass es einen Sinn macht, dass es da ist und eine relevante Frage stellt, relevant ist. Dazu gehört, dass, wenn ich es nicht verstehe, ich die Größe habe, es stehen zu lassen.

    Abgeleitet aus dieser Haltung lassen sich einige Charakterzüge feststellen oder menschliche Fähigkeiten, Eigenschaften, die unterstützend sind:
    Wohlwollen, Akzeptanz, Einverstandensein, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Umfangen ....

    So ist z.B. das Faszinierende an der Relativitätstheorie, dass sie die richtige Frage stellt. Der Ausgangspunkt von Einstein ist die Zugfahrt und die Uhren und die Frage wo welche Zeit ist und ob sich die Zeit gleicht oder verschieden ist. (Falls ich hier falsch liege -- es gibt vielleicht jemand, der dies zu korrigieren in der Lage ist). Ebenso das Gedankenexperiment mit dem zu Boden fallenden Gewicht in einer Rakete.

    Die Fragen sind richtig. Deswegen alleine konnte sich die Relativitätstheorie so lange halten.

    Die Antworten haben uns alle weitergebracht, sowohl die Antworten der Befürworter der Relativitätstheorie, wie die der Gegner.

    Richtig im Sinne von wahr und wirklich ist keine dieser Antworten je gewesen.
    Die Natur interessiert sich nicht für die Relativitätstheorie, das Leben ist Praxis.
    Es lassen sich Umsetzungen herstellen, doch die Erklärungen dabei sind nur annähernd genau.
    Um die Geschwindigkeit des Lichtes zu messen, wurden Apparate erfunden, im Glauben an eine absolute Lichtgeschwindigkeit und diese Apparate sollten das dann beweisen: in der Philosophie nennt man das Kreisschluß und wird als logischer Kurzschluß aussortiert -- nicht ohne als Brücke zur nächsten Erkenntnis zu dienen.

    So habe ich die Wissenschaft als von der katholischen Kirche induziertes Betätigungsfeld kennengelernt, es hat sich selbst als eine Art Religion konstituiert und sondert nun alles aus, was ihren reinen und heeren Verfechtern nicht genügt: die neuen Priester und Päpste.

    Mir selbst hat das eben das Mehr gebracht, als die Kirche selbst oder die Wissenschaft alleine, aber das MEHR scheint individuell zu sein. Jedenfalls kann das MEHR nicht bei jemandem sein, der beständig alles rausrechnet und teilt und trennt und etwas, was da ist (Glaube z.B.) ersetzen will durch etwas anderes. Wer den Menschen durch messende Maschinen auf eine Maschine reduzieren will hat den Kern des Menschseins verfehlt -- wer jedoch die messenden Maschinen als zeitweise Stütze nimmt, sich seiner als Mensch inhärenten Fähigkeiten rückzuerinnern, hat, meiner Meinung nach, das MEHR als die Summe der Ausgangsteile: Dummer Mensch, Intelligenter Erfinder und Maschine, nämlich einen Menschen im Vollbesitz seiner Fähigkeiten (Schöpfer, der von der Macht der Gedanken weiß und mehr und mehr Gebrauch davon machen kann).

    Ich freue mich diesbezüglich auf eine anregende Diskussion.

    Segen dem Mehr.

    Andreas
     
  5. Sadivila

    Sadivila Guest

    Bewusstsein - Information
     
  6. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
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    Hallo Reiner,

    neben so hochfatzeneblichen Elaboraten gibt es ganz praktische Beispiele vom Mehr:

    Nimm zwei Teile und es werden 10 daraus.
    Wie geht das?
    Nimm zwei Menschen, Mann und Frau und nach einer gewissen Zeit sind es 10 Menschen.

    Die dazugehörige Rechnung lautet also:
    1+1=10

    Das Beispiel läßt sich auf alles anwenden, was in der Original-Schöpfung vorhanden ist. Ein schlauer Wissenschaftler könnte die Formel noch um den Faktor t erweitern.

    Andreas
     
  7. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2010
    Beiträge:
    692
    Ort:
    An der Nordsee
    Nehmen wir nun die Gesamtmenge aller Teile der Erde, aus denen Menschen bestehen, so gibt es auf der Erde n Teile.
    Die Frau, so wie der Mann besteht aus 2 Teilmengen der auf der Erde vorhandenen Teile n. Wenn diese beiden 8 Kindern haben, so sind es zwar 10 Teilmengen, aber immern noch n Teile.
    Es gibt nun mehr Menschen, aber die Summe aller Teile hat sich nicht geändert.

    Meine Frage ziehlt nicht darauf hin, aus welchen Teilen etwas besteht, wieviele dieser Teile es gibt. Auch nicht welche Energien, oder Kräfte, oder "wer" aus diesen Teilen das macht was es ist, sondern was macht es zu mehr als seiner Bestandteile.

    Bewusstsein sicher auch. Aber wie sieht es bei einem Stein aus? Der hat kein Bewusstsein und doch besteht er aus den gleichen Subatomaren Teilen, wie ein Stück Holz, oder ein Mensch mit Bewusstsein. Beides kann aus der gleichen gleichen Menge der Teile bestehen.

    "Information" hierin steckt ein finde ich wichtiges Schlüsselwort: "Formation".

    Liebe Grüße Reiner
     
  8. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Auch die Antwort dieser Frage findest Du eher in den Wissenschaften als in der Spiritualität. Das Mehr kommt durch das Zusammenspiel der Teile zustande.

    Ein paar Rohre, Kolben Kompressoren und ein Feuer alleine können nicht viel anrichten... richtig zusammengebaut zu einer Dampfmaschiene hingegen ist es eben eine Dampfmaschiene - mehr als die Summe ihrer Teile.

    Jede einzelen Zelle im menschlichen Körper hat ihre Tätigkeit. Aber erst im Zusammenspiel kommt dabei ein Mensch heraus. Eine Gehirnzelle alleine leitet Signale auch charakteristische Art weiter. In Gänze haben wir Gedanken, Gefühle etc.

    Wenn Du zwei Menschen an eine Aufgabe setzt, so werden sie unter Umständen kürzer dafür benötigen als die Hälfte der Zeit, die ein Mensch dafür benötigen wird - wenn sie sich gegenseitig helfen, geschickt die Teilaufgaben aufteilen und Zwischenergebnisse gut kommunizieren. Oder sie benötigen länger, wenn sie sich gegenseitig behindern.

    Fraktale sind wunderschöne hoch komplexe Formen in der Mathematik, deren Bildungsgesetze allerdings meist sehr einfach sind.

    Das uralte japanische Brettspiel Go hat nur sehr wenige Regeln, die man schnell lernt. Das Spiel zu beherschen ist allerdings dann sehr kompliziert und erfordert viel Nachdenken, und man misst die Spielstärke in Kyu- und Dan-Graden analog zu diversen Kampfsportarten.

    Alles Beispiele, wo das ganze mehr oder komplizierter ist als die Summe der Teile - als man naiv erwarten würde. Und all diese Komplexität ist wissenschaftlich erklärbar. Da braucht man auc keine Spiritualität zu.
     
  9. andr

    andr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.284
    Hallo Reiner

    Das ist nur bei der Betrachtung des Menschen als "Stein" richtig.
    Da der Mensch aber ein denkendes, fühlendes und lebendiges Wesen ist, ist das Mehr von 2 auf 10 ein gigantischer Sprung, weitaus größer, als die Kombinationsmöglichkeiten die Joey via Mechanik gibt, die sicher schon sehr vielfältig sind.

    Die Kombinationsmöglichkeiten bei 10 Menschen sind bereits unglaublich komplex, allein wenn man die geometrische Figur der möglichen Verbindungen (eines zweidimensionalen 10-Ecks) ansieht.

    Ein Mensch ("Adam" heißt einfach nur Mensch) hatte zwar die ganze mentale und emotionale Power der Menschheit, aber auch nur einen Körper = physische Power. Als der zweite Mensch und der dritte und vierte dazukam teilte sich zwar die mentale und emotionale Kraft der Menschheit, aber die physische Kraft nahm "rein vektoriell" zu, wobei auch diese, durch die Vielzahl der möglichen Positionen gegeneinander gerichtet werden konnte, könnte und kann. Damit wird das Ganze durch die dazugewonnene Menge sehr komplex. Ein Teil der Menschheit in einem dem Wohle aller dienenden Kontext vereint bewirkt bereits gigantisches, wieviel mehr die ganze Menschheit? Ein Teil der Menschheit im Eigensinn, wie etwa Hitlerdeutschland, bewirkt ebenfalls gigantisches.

    Aber soweit ich Dich richtig verstanden habe, geht es Dir um noch ein anderes Mehr.


    So gesehen könnte es eine Formulierung sein, die Dir gefällt, dass es darauf ankommt, welche Formation die Menschheit (10 Menschen oder 8 Milliarden Menschen) einnimmt.

    Allerdings ist die Frage welches Prinzip ordnet die Vielfalt an und wie wird daraus Mehr (mehr als nur die mathematisch bestimmbare Formulierung) und welches Mehr wird daraus, also, auf welcher Ebene wird inwiefern mehr daraus: auf der physischen, auf der emotionalen, auf der mentalen und/oder auf der geistigen Ebene?

    Sind 10 mit Liebe gezeugte und großgewordene Menschen etwas anderes als 10 im Suff oder sonstiger Umnachtung zusammengef***** und in derselben versoffenen oder umnächtigten Umgebung großgewordene Menschen? Rein physikalisch gesehen vielleicht nicht, doch was macht das Mehr aus? Sorry, wegen der Wahl dess eindeutig nachvollziehbaren Beispieles.

    Geht das in die von Dir gesuchte Richtung?

    Schönen Abend noch und
    wohl eher bis nächste Woche.

    Andreas
     
  10. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

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    Mag sein, dass es die Wissenschaftler ehr finden, als die Esoteriker, oder vielleicht auch die Philisophen. Das wer, oder wo ist eigentlich auch nicht von bedeutung.

    Die physikalischen Eigenschaften kommen durch das Zusammenspiel (Interaktion) der Dinge zustande.
    Meine Frage war aber nicht wie kommen die physikalischen / energetischen Eigenschaften zustande?

    Versucht doch mal Physisches, Energie, Schwingungen und das ganze Zeug für eine Weile außer Acht zu lassen.
    Es geht auch nicht darum wie komplex etwas ist und ob es Bewusstsein hat. Auch nicht darum "wer", oder "wie" etwas geschaffen wurde, bzw. entstanden ist.
    Sondern einfach "Was macht etwas zu dem was es ist. Eben zu mehr als die Summe seiner Teile"?

    Zm Beispiel ein Gemälde:
    Was macht es zu dem was es ist? Zu mehr als Farbstoffe, Pigmente, Leinwand usw...
    Egal was es nun darstellt, Egal wer es geschaffen hat, egal welche physikalischen, bzw. energetischen Auswirkungen, Einflüsse, oder Interaktionen zwischen allen Teilen und Teilchen stattfinden?

    Liebe Grüße Reiner
     
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