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Was kann man machen, wenn man verhasst ist?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Stäbchen, 2. Mai 2015.

  1. Stäbchen

    Stäbchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. April 2015
    Beiträge:
    181
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    Hallo gemeinsam,

    ich weiß langsam nicht, was ich machen kann und hoffe, ihr könnt mir helfen.

    Und zwar bin ich vom Beruf her Sek II- Lehrin, da ich aber aufgrund einer Psychotherapie in der Vergangenheit keine Verbeamtung bekomme und unser Schulsystem nicht gutheiße, habe ich eine eigene etwas unkonventionelle (Privat)Schule gegründet.
    Mein Konzept sieht Unterricht in kleinen Gruppen mit möglichst vielfältiger, individueller Förderung und kreativen und spielerischen Unterrichtsmethoden vor. Da ich schon immer eher "verhasst" war, habe ich mich bereits als Kind mehr der Musik und Kunst zugewandt und so meine Fähigkeiten gut ausgebaut. Darum habe ich eine sehr hohe Resilienz und möchte genau das an Schüler/innen weitergeben. Wer was kann, fängt sich selbst leichter auf.
    Ich komponiere und gebe neben dem regulärem Unterricht auch Klavierstunden. Die Sache ist, dass ich als Sek II Lehrerin auch Erwachsenenbildung anbiete und auch darauf (noch) angewiesen bin. Es gibt so gut wie gar keine Mittel vom Staat. Meine Schule ist auch noch nicht so alt. Kurz- ich nehme auch erwachsene Schülerinnen an, weil ich das Geld brauche. Ich bin auch nicht die Teuerste. In meiner Straße ist ein Musik, der das Doppelte für seinen Unterricht nimmt. Bevor der reguläre Unterricht losgeht, kann man bei mir zwei Probestunden machen, völlig kostenlos und unverbindlich. Ich finde das großzügig.

    Nun ist es so, dass manche Frauen mich schon beim Vorstellen so geringschätzig mustern. Wenn sie Ihre Kinder unterrichten lassen, legt sich das meistens. Wenn es aber für sie selbst ist, schlägt mir so ein Hass entgegen.

    Diese Woche hatte eine 65 jährige Dame Klavierunterricht ausprobiert. Sie hat mich von oben bis unten abgemustert, wollte andauernd, dass ich ihr etwas von mir vorspiele, was ich normalerweise nicht mache. Bei ihr habe ich eine Ausnahme gemacht. Das hat ihr wohl nicht gereicht und sie brachte mir in der nächsten Stunde, ein mir völlig unbekanntes Stück mit und ich sollte das spielen. Klar, hätte ich es machen können. Nur wäre das bestimmt nicht einwandfrei, was ich ihr auch so ehrlich sagte. Es war von der Anforderung her im mittleren Bereich und meine eigenen Kompositionen sind häufig schwerer. Aber ein völlig unbekanntes Stück mal eben so perfekt wiederzugeben, ist einfach zu viel verlangt. Ich kenne auch sonst keinen Pianisten, der das kann.

    Das hat sie mir natürlich aufs Brot geschmiert. Sie fände es grotesk, dass ich als Pianistin ebenfalls üben muss. Und hat dann noch mein Klavier schlecht gemacht. Das wäre so alt (ca. 45 Jahre alt, was wirklich kein Alter für ein Klavier ist) und der Klang sei einfach schrecklich. Ich solle doch bitte bei meinen restlichen Stunden bleiben, anstatt Klavierunterricht zu geben. Und wenn doch, solle ich mir wenigstens ein vernüftiges Klavier zulegen.
    Im Anhang ist ein Bild davon. Das gab es nämlich schon Mal mit einer Mutti. Sie hatte bereits Unterricht wonanders und konnte keine Noten lesen. Ich habe mich einmal verlesen und da wurde prompt versucht, mir zu unterstellen, ich könne keine Noten lesen und auch mein Klavier runtergemacht. Den Klang könnt ihr jetzt nicht beurteilen, aber sieht denn das so schrecklich aus?
    Ich hatte schon Mal einen Klavierbauer da, weil mich diese Mutti eben so verunsicherte. Er wollte es, wenn überhaupt, dann vor einem Konzert stimmen. Das würde sich nicht lohnen. Er sagte wörtlich: "Sie haben ein schönes, gutes Instrument. Das muss nicht unbedingt gestimmt werden." Dann kann es doch nicht so schlimm sein? Die Nachbarn in dem Haus, bekommen auch mit, wenn ich üben und pfeifen dann die Melodie nach. Die Nachbarin über uns, hört so ziemlich alles und macht ganz oft Komplimente, wenn sie mich spielen hört.

    Puh, jetzt beim Schreiben merke ich:
    ich sollte eher an meinem Selbstbewußtsein arbeiten. Denn sowohl die 65 Jährige als auch die andere Frau, die mich nieder machten, haben nicht meine Fähgkeiten. Sie können beide nicht gut Noten lesen, geschweige denn komponieren, von allen andern Fähigkeiten von mir ganz abgesehen. Aber warum konkurrieren sie mit mir?

    Mir geht es nicht am Hintern vorbei, dass man oder besser Frau bei mir so intesiv nach Fehlern sucht. Jede noch so kleine Sache wird mir angekreidet. Es wird erwartet, dass ich wie eine Maschine funktioniere. Ich weiß, ich sollte es nicht persönlich nehmen. Aber vllt kennt jemand einen Trick, wie man sich vor so missgönnerischen Menschen schützen kann?

    Vielen Dank schon Mal fürs Lesen!

    LG,

    Stäbchen

    PS:
    Gerade noch Mal den Beitrag druchgelesen. Verhasst hört sich so übertrieben an, aber so empfinde ich diese Frauen. Ihr Verhalten fühlt sich so richtig stachelig an...
     

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  2. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.089
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Wenn ich so deinen Threadtitel und deinen Text lese, ( und anderes, was bisher von dir geschrieben wurde ) dann frage ich mich, ob du dir bezüglich Resilienz etwas vormachst...
    Davon abgesehen kann man sicher etwas in Richtung Selbstbewußtsein / Selbstgefühl machen, aber das wird womöglich schon in deiner Therapie Thema gewesen sein..
     
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  3. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.839
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Liebe Stäbchen, bist du schön? Das war das erste was mir einfiel. Wie reagieren Männer auf dich?
    Du bist eine Kämpfernatur?
     
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  4. Suki111

    Suki111 Guest

    Diese Leute gibt es doch in jedem kundenorientierten Unternehmen - die, denen man es nicht recht machen kann:/ Das ist immer ganz unangenehm... ich kann mich in der Vergangenheit, als ich viel mit Kunden zutun hatte, auch noch daran erinnnern.
    Das ist sicher noch unangenehmer, wenn man in so einer privaten Atmosphäre, wie beim Klavierunterricht, zusammen ist oder wenn die Person eventuell noch zu dir nach Hause kommt.
    Aber in deiner Stelle würde ich mich davon nicht runterziehen lassen. Es wird bestimmt auch ein paar Schüler geben, die deine Freude an der Musik teilen und dein Engagement zu schätzen wissen.
    Vielleicht solltest du auch für die Probestunden doch ein wenig Geld nehmen.
    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es gut ist diese umsonst anzubieten. Wenn du Geld dafür nehmen würdest, wüsstest du zumindest, dass die Menschen, die zu dir kommen, auch echtes Interesse daran haben, das Instrument zu lernen. Du könntest diese ja vergünstigen und ein gutes Angebot machen, aber ich denke, dass du dir deine Arbeit auch entlohnen lassen solltest.
     
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  5. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Manchmal hilft nur ein Lächeln. Wie kommst du auf den Gedanken, dass sie dir etwas missgönnen? Was missgönnen sie dir?
     
  6. Stäbchen

    Stäbchen Aktives Mitglied

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    4. April 2015
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    181
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    Ich denke, du kann nicht wirklich beruteilen, wie resilient ich tatsächlich bin. Dazu müsstest du meine Lebensgeschichte kennen. Menschen mit meiner Biographie sind nicht mehr unter uns.

    Ja, ich habe selbst geschrieben, dass ich sicher an meinem Selbstbewusstesein arbeiten könnte, aber mit meiner psychischen Widerstandkraft hat es nichts zu tun. Ich springe ja jetzt nicht im Sechseck und will mir etwas antun ;)

    Ich such nach einer Möglichkeit, mich vor solchen beschriebenen Menschen zu schützen. Das ist mein Anliegen in diesem Thread.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2015
  7. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Das verstehe ich nicht.
    Ich kenne viele Musiker und auch Musiklehrer. Alle sind sie empfindsam und sensibel.
     
  8. Stäbchen

    Stäbchen Aktives Mitglied

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    4. April 2015
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    Na, das fühlt sich so an, als ob sie mir meine Schule und meine Fähigkeiten und vllt noch mein Aussehen missgönnten. Ich bekomme auf der anderen Seite sehr viele Komplimente, insbesondere wegen meiner optischen Erscheinung. Nicht dass mir das Aussehen so wichtig wäre, aber ich sehe eben schon ein zusätzliches Motiv darin für diese Frauen, mich nicht unbedingt zu mögen.
     
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  9. Stäbchen

    Stäbchen Aktives Mitglied

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    4. April 2015
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    Das habe ich jetzt auch nicht verstanden. Ja, kenn ich auch viele. Aber nur weil man sensibel ist, ist man doch nicht inresilient....

    Resilienz ist die seelische Widerstandsfähigkeit. Ich möchte jetzt nicht aufzählen, was ich in meiner Biographie schon erlebt habe, was andere dazu veranlasste, sich das Leben zu nehmen. Hmm, kein schönes Thema, Suizid, ich weiß. Das ist aber die häufige und wohl heftigste Folge von Inresilienz...
     
  10. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    Das dachte ich mir. Es gibt schon viele unzufriedene Menschen. Aber ich bleibe immer noch beim Lächeln. Sie haben ein Problem mit dir. Du verstehst das und schenkst ihnen etwas Wärme.
     
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