1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Was Ist Nur Los Mit Dieser Welt???

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Angelsunlight, 11. März 2008.

  1. Angelsunlight

    Angelsunlight Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2008
    Beiträge:
    4
    Werbung:
    Hallo ihr da draussen, ich wende mich heut an euch, weil ich diese welt einfach nicht mehr versteh.. Egal wo ich hinguck, überall gibt es gewalt, krieg, hass, machtkämpfe, oberflächlichkeit, etc... bin ich zu pessimistisch?? Jahrelang hab ich an das gute im menschen geglaubt, hab immer versucht in JEDEM Menschen das Gute zu sehen, und gekriegt hab ich einen Tritt.. Ein Leben lang hab ich an der theorie festgehalten, wenn man gut zu den menschen ist, dann widerfährt einem auch nur gutes... Geblieben ist eine Leere in mir, die Erkenntnis das die mehrzahl der Menschen nicht so ist. Ich frag mich heute den ganzen tag, warum lässt Gott das zu?? warum musste ich auf diese erde kommen, und all dies leid, diesen Hass, diesen Egoismus sehen? Ich bin nicht so, mein Herz funktioniert einfach nicht so.. Ich bin Reikimeisterin, und seitdem ich ein anderes Bewusstsein habe, wird mir das alles hier langsam unerträglich.. all meine Lehren, all mein Wissen ist gut, und hört sich auch alles so plausibel an, doch es ist nicht für das nackte überleben geeignet... und warum? weil der mensch da draussen nicht so ist.... es tut mir weh, und ich weine heute den ganzen tag über diese erkenntnis... kann mich jemand verstehen?? geht es jemanden genaus0?? und warum ist das alles so wie es ist?? werd ich bestraft für das leid, was ich anderen in irgendeiner anderen inkarnation zugefügt oder warum hab ich ein so hartes leben?? warum ist meine kindheit von wenig liebe geprägt? warum hab ich eine mutter bekommen, die von kälte nur so "erstrahlt"? ich bin doch nciht so, oder bild ich mir meine herzenswärme nur ein? vielleicht bin ich ja doch so? ich weiss gar nix mehr, ich weiss nur, so kann ich es nicht mehr lange ertragen.. warum kann ich liebe nicht mehr annehmen? warum kann ich mich nicht einfach fallen lassen?? LIEBER GOTT; GIB MIR DOCH BITTE EINFACH NUR ANTWORTEN!!!!! ICH WILL NICHT DEN GLAUBEN AN DICH VERLIEREN; DENNOCH HAB ICH DAS GEFÜHL DER LEERE IN MIR......
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ich verstehe dich gut!
    Es ist als ob die Fassaden herunter bröcklen würden. Das Altvertraute entpuppt sich als etwas völlig Fremdes.
     
  3. lichtluder

    lichtluder Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2008
    Beiträge:
    354
    Ort:
    Wolkenkukucksheim
    Die Frage, warum Gott etwas zuläßt, halte ich für nicht gut. Das ist nämlich der kern des Ganzen: man wälzt damit Verantwortung ab. Weder Gott noch das Universum oder eine übergeordnete Macht ist dafür veratwortlich, sondern der Mensch selbst! Es ist einfach, sich diese ganze Ungerechtigkeit mit einer "Kraft" die versagt hat oder einer "Macht" die verantwortlich ist, zu erklären. Man kann aber nicht alle Verantwortung abgebebn.
    Wenn "Gott" uns erschaffen hat, dann nicht umsonst mit der Fähigkeit, eigenverantwortlich und entscheidungsorientiert zu denken und zu handeln.
    Was wir bis zu einem gewissen Punkt mit unserem Leben anfangen und wie wir die Welt um uns herum erschaffen, ist UNSERE Entscheidung. Dabei meine ich nicht, das wirklich alles selbstgemacht ist. Manchmal ist das Leben halt weder Lesbenporno noch Ponyhof und am "Großen" direkt etwas ändern können wir nicht.
    Aber am "Kleinen".
    Man kann versuchen, seine kleine Umwelt trotzdem liebevoll zu gestalten. Ewiges Keep-Smiling und stupides Gutmenschendenken sind nicht des Rätsels Lösung, meiner Meinung nach. Wahrnehmen der Probleme, hinterfragen derselben, eingreifen wo es nötig ist - und es lassen, wo es nicht gefragt ist. Man kann nicht das Elend der ganzen Welt auf sich laden. Erstens tut es einem nicht gut und zweitens hindert es die anderen, selbst zu erkennen und zu lernen. Bei sich selbst anfangen. Wenn das jeder tut, ändert sich das Ganze. Tut aber nicht jeder. Was also machen?

    Verzweifeln und wieder aufstehen. Weitermachen. Ich will mir nicht vorwerfen, ich hab mich zum Arsch unter Ärschen gemacht, egal ob ich das was "Großes" verändert habe. Ich habe MEINS getan, um den höchsten Gewinn für mich und die anderen zu erzielen.Ich bin nicht nur das Kollektiv, ich trage MEINE Verantwortung für MEIN Leben. Wenn es mich mal von den Füßen haut - so ist es halt. Man sollte nicht denken, nur weil man selber immer auf esoterisch-umwölkten Pfaden wandelt, scheint einem nur mehr die Sonne ausm Popo. Ich glaube, spirituell zu leben heißt auch erkennen und die Welt zu sehen, wie sie ist - auch die eigene. Und da anzusetzen, wo man es kann, um sie ein Stückchen mehr zu dem werden zu lassen, was sie sein kann.

    Desweitern: hinsehen, warum manche Menschen so handeln wie sie handeln. jeder tut nur, was er/sie kann. Das heißt nicht, man muß alles gutheißen. Aber sich nicht selber zum Zentrum von Gerechtigkeit und Leid machen.

    Ich glaube nicht, das der Mensch an sich verroht. Ich glaube, so war es immer schon. Nur ausgelebt wird es mehr. Mehr Menschen, mehr Interessen an einem Platz, mehr Medien, die uns von Greueltaten berichten. Und eine veränderte Wahrnehmung, mehr Hinschauen - von einigen halt.

    Nicht alles, was uns im Leben widerfährt, ist "Selbstgemacht" oder karmisch. Will damit sagen, wenn deine Mama leider nicht die Liebe aufbringt, die du dir wünschst, heißt das doch nicht, das du es verdient hast, weil du was Schlimmes verbockt hast! Nein, es ist schlicht eine Situation, aus der du Lehre ziehen kannst, mehr nicht. Andersherum hieße es ja, das jedes hungernde Kind und jede vergewaltigte Frau es verdient hätte...nein, ich glaube, man kann durchaus ein liebender Mensch sein und solche Situationen erleben. Um vielleicht zu lernen, wie Liebe auf manchen Ebenen funktioniert. Und zu lernen, vielleicht doch eher etwas auf sich zu schauen. Denn das ist deine Verantwortung...
    Ich hoffe, ich kann verständlich machen, was ich meine...

    Ja, ich verstehe dich gut. Ich ziehe oft alles Leid der Erde auf mich, kann mich nicht abgrenzen davon. Aber ich versuche es, indem ich mir diese Dinge bewußt mache. Niemandem ist geholfen, wenn man sich dort hineinsteigert, am wenigsten dir. Warte nicht auf Beantwortung deiner Fragen durch "Gott". Du bist auch "Gott". Höre lieber auf deine Antworten, sie können dich mit Sicherheit weiterbringen.
    Nicht einfach, ich weiß. Aber man muß aufhören, ständig verantwortung abzugeben.
     
  4. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Ach mit der Welt ist nichts Besonderes los.
    Sie ist einfach die Bühne für unsere Eitelkeiten und Paranoien.
    Wir entwerfen das Bühnenbild,
    wir sind die Darsteller,
    wir sind die Zuschauer,
    und wir schreiben auch die Kritiken,
    und manchmal wird uns dabei eben wie kotzen.
     
  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Fragen über Fragen warum, weshalb, wieso, an Gott gerichtet und keine Antwort kommt zurück?
    Lasse diesen Gott mal aussen vor und fragt dein inneres dann bekommst du Antworten auf deine Fragen, dies ist ein reiner Lernprozess des Lebens.

    LG
     
  6. lichtluder

    lichtluder Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2008
    Beiträge:
    354
    Ort:
    Wolkenkukucksheim
    Werbung:
    Oh mann und ich hab soviele Worte für genau DAS gebraucht...
     
  7. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    ich gehe nicht mehr vom nur guten gott aus .daran wäre ich fast irre geworden .für mich ist das göttliche gut und böse und du entscheidest selbst .da biste dann auch erstmal eine riesenlast los -immer nach dem lieben gott schielen -da kriegt man schlechte augen von .er ist da aber kein vorbild -du bist sein ebenbild -also ist er/sie auch gut und böse -wie du.du entscheidest.gott steht für eine welt hinter dem schleier und für dich hat er/sie besondere aufgaben .über dein gefühl wirst du gelebt -ganz natürlich.traumwelt und ratio haben ein bündis geschlossen -zu deinem wohl.
    alles liebhw
     
  8. Angelsunlight

    Angelsunlight Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2008
    Beiträge:
    4
    danke schön für diese worte.. ich glaub diese worte hab ich gebraucht...
     
  9. dura

    dura Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    2.215
    vielleicht hilft es dir dich ein bißchen mit geschichte zu beschäftigen... früher war das meiste noch viel schlimmer.

    ausserdem könnte es dir helfen wenn du versuchst auch mal die guten dinge zu sehen ... und davon gibt es genug.
    natürlich hört man davon nichts, weils nicht so exzessiv aufgenomen wird wie schlechte nachrichten


    ich glaube auch, dass es nicht sehr hilfreich ist wenn man sich in diese "ich bin reikimeister, also tut alles mehr weh weil mein bewusstsein so toll is" -schiene reinsteigert.

    es geht bergauf, wenn auch sehr langsam...
     
  10. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Werbung:
    Hallo Angelsunlight,

    Früher in der Schule hatte ich ein Problem mit Mobbing. Ich war ein chronischer Außenseiter und hatte gar keine... später zum Abitur hin immerhin ein paar wenige... Freunde. Ich habe auch versucht, einfach nett zu sein. Wenn jemand Geld brauchte, habe ich es ihm/ihr geliehen (sofern ich etwas Taschengeld übrig hatte). So während der Frage "Joschi, hast Du etwas Geld für mich, ich will mir ein Brötchen kaufen?", und die zwei Minuten danach war der betreffende Mitwschüler auch nett zu mir... danach aber nicht mehr. Und das Geld habe ich nur selten wieder gesehen. Ich hatte aber das Gefühl, wenn ich das nicht weiter mache, haben die anderen keinen Grund mehr nett zu mir zu sein.

    Ich kann jetzt nur von mir sprechen; das, was Du beschreibst, erinnert mich an mich damals... aber ich bin mir bewusst, dass es bei Dir auch ganz anders sein kann.

    Die Geisteshaltung, die ich damals hatte, ist ganz schön arogant. (nicht, dass ich heute weniger arogant wäre... aber heute weiß ich das zumindest und bin es offener) Ich fühlte mich als "der Gute", und die anderen waren halt weniger sensibel, geistig nicht so reif, moralisch nicht so weit entwickelt wie ich... was weiß ich, was mir da noch so durch den Kopf ging. Ich suhlte mich geradezu im Selbstmitleid. Durch diese Geisteshaltung habe ich das Mobbing geradezu herausgefordert. Ich dachte, ich wäre lieb und nett; ich dachte, ich würde Liebe verbreiten... dabei war ich einfach nur arogant, unnahbar und eben nicht lieb.

    Versteh mich nicht falsch: Ich will meine Mitschüler in keinster Weise rechtfertigen. Ich bin heute noch auf die Hauptmobber von damals stinksauer. Aber mir ist bewusst, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe.

    Könnte es ähnliche Mechanismen in Deinem Leben gegeben haben, wenn Du schreibst, dass Du immer nur Tritte bekommen hast?

    Egoismus ist a priori keine schlechte Eigenschaft, solange Du eben auch die anderen Menschen siehst. Es ist aber wichtig, dass Dir Deine Bedürfnisse bekannt und auch wichtig sind. Wenn Du immer nur gibst... mit welcher Intention tust Du das? Steckt da nicht auch die Hoffnung drin, dass Du es wieder bekommst? Steckt da nicht auch Egoismus hinter, der dadurch, dass Du eben nicht alles wieder bekommst, enttäuscht wird?

    Liebe geben ist wichtig. Die Welt wäre noch schlimmer, und wir würden uns immernoch in Hölen mit Keulen auf den Schädel schlagen, wenn es das nicht gäbe. Aber sei Dir dabei auch sowohl Deiner Bedürfnisse als auch Deiner Intentionen bewusst. Es gibt nicht immer Dank.

    Auch von mir zusätzlich noch der gleiche Rat wie von dura: Steiger Dich in die Reiki-Meister-Schiene nicht rein. Mitgefühl und "Liebe geben" ist zwar wichtig. Ebenso wichtig ist aber auch das eigene Gefühl und vor allem den eigenen Egoismus (ich benutze jetzt bewusst das Wort) sowohl zu erkennen, als auch zuzulassen.

    Warum das alles so ist, kann Dir glaube ich niemand sagen (ich glaube nicht an Karma). Dass Du eine Kindheit hattest, die wenig von Liebe geprägt war, tut mir ehrlich leid. Ich kann mir vorstellen, dass Du das noch nicht richtig verarbeitet hast, und dass Du deswegen noch heute ähnliche Probleme hast.

    Eine Frage noch: Warum lässt Du Dich treten? Gibst Du Dich noch mit Leuten ab, die Dich schlecht behandeln? Wenn ja, warum?

    Viele Grüße
    Joey
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen