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Was ist Gnosis und wie erreiche ich diese?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von SYS41952, 9. Januar 2016.

  1. SYS41952

    SYS41952 Guest

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    Die Fragen die ich primär dazu stelle sind:

    Was versteht Ihr unter einer Gnosis?

    Hattet ihr schon eine?

    Und wie habt Ihr diese erreicht?



    Da dies das Unterforum Magie ist, sind natürlich auch User eingeladen die primär nichts mit Magie am Hut haben. Das mag widersprüchlich klingen, ist es aber nicht;)
     
  2. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2015
    Beiträge:
    2.343
    Unter Gnosis verstehe ich die Erkenntnis der Dinge an sich.
    Das ist gleichzeitig ein Widerspruch in sich, denn diese Erkenntnis macht die Dinge dinglos oder unbedingt.
    Das ist der nicht greifbare Gott in diesen.
    Der Demiurg ist einiges beschränkter, was gleichzeitig sein Job ist. Er erschafft und beschränkt damit zwangsläufig .

    Gelegentlich hab ich eine und gelegentlich nutze ich das zum Zaubern.
    Als Gelegenheitsdemiurg.
    Erreicht hab ich das in der Verehrung des Prinzips , was einen dann schrittweise zu diesem selbst macht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2016
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  3. Nephren-Ka

    Nephren-Ka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2015
    Beiträge:
    1.489
    Ich bin der Ansicht, dass Gnosis eigentlich die totale Negation der kreatürlichen Erkenntnis ist. Gnosis gleicht insofern einem zeitweiligen Dimensionsaufstieg, als sie bedeutet, einen Nicht-Ort jenseits aller Paradigmen einzunehmen, sich für eine Weile aus allen Zusammenhängen zu lösen. Das gewohnte Ich fällt dabei weitestgehend weg bzw. wird von etwas anderem verdrängt, das übergeordnet und dazu befähigt scheint, in die Zusammenhänge einzugreifen.

    In manchen Extremsituationen stellt sie sich von selbst ein. Davon abgesehen braucht es ein gewisses Maß an Konzentration, das wahrscheinlich von Mensch zu Mensch verschieden ist. Je nach dem, in welcher Weise und wie stark man gerade emotional an der Welt hängt, kann es schneller oder langsamer gehen.

    Hin und wieder erreiche ich sie, jedoch kann ich sie nicht lange halten. Außerdem geschieht es in den meisten Fällen spontan. Wenn ich sie erreiche, mache ich meistens nichts daraus, und wenn ich etwas daraus machen will, erreiche ich sie meistens nicht.
     
  4. Tandava

    Tandava Guest

    Ich verstehe unter Gnosis eine Art der Erkenntnis, die sozusagen jenseits eines Schleiers unserer gewöhnlichen Wahrnehmungs- und gedanklichen Einordnungsprozesse angesiedelt ist. Diese Art der Erkenntnis gestaltet sich unmittelbar, vorbei an den üblichen gedanklichen Filtern und wird begleitet von einer Gewissheit, die sich allerdings fundamental von dem, was wir im alltäglichen Sprachgebrauch vielleicht als Wahrheit bezeichnen würden, unterscheidet.
    Wenn ich diese Kriterien zugrunde lege, würde ich sagen, dass mir diese spezielle Art von Einblick einmal gewährt wurde. Erreicht habe ich dies durch eine Mischung aus bewußt eingeleitetem Kontrollverlust in Verbindung mit späterem körperlichem Erschöpfungszustand (10km Fußweg bis nach Hause).
    Spezielle Vorbereitung gab es nicht, ich wußte zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, dass solche Erfahrungen möglich sind, sie wurde geboren aus einer symbiotischen Beziehung mit- wie soll ich´s bezeichnen- dem Geist eines Lebewesens, dass weder Tier noch Pflanze ist und mich bereits Jahre vorher in "seiner Welt" herzlich willkommen geheißen und mir im Laufe der Zeit die ein oder andere strukturelle Grundlage meines Wahrnehmungsapparates offenbart hatte.
    Diese Sicht entstammt einer nachträglichen, persönlichen sprachlichen Einordnung des Erlebten, wodurch diese Angaben für Außenstehende natürlich weitestgehend ohne Gewähr bleiben...

    Wie sieht´s denn bei dir aus Sys, wie würdest du momentan die von dir gestellten Fragen beantworten?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
    Livie und Amant gefällt das.
  5. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Gute Frage, was nicht verwundert, denn sie sind von mir:D

    Ich tu mir da schwer das verkopft in Worte zu fassen. Das Gefühl dabei ist der einer Feststellung. Als ich aufgehört habe zu rauchen, bin ich morgens wachgeworden und ich wusste ich bin Nichtraucher.
    Und damit ist nicht gemeint das ich nicht mehr rauchen werden.Andere Perspektive;) Grundsätzlich scheinen sich da 2 ""Formen"" durchgesetzt zu haben, Gnosis durch Tun oder im Sein. Und ich denke das Gnosis eben genau bedeutet wenn Tun und Sein deckungsgleich sind;)
     
    Fee777 und Amant gefällt das.
  6. Abraxas

    Abraxas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    5.563
    Ort:
    Ziemlich genau dort wo ich gerade bin
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    Ich verstehe jetzt Erkenntnis unter dem Wort Gnossis. Es mag mehrere Bedeutungen haben.
    Hier ist es wahrscheinlich am interessantesten welche Erkenntnis sich aus der Benutzung echter "magischer" Systeme ergibt - Henochisch: die Lehre der Selbstverantwortung, Abramelin: das Wirken eines Engels in meinem Alltag - nicht zu verwechseln mit dem das ich der Initiator, oder das Werkzeug für den Wandel wäre, wie es typisch für Henochisch ist.
    Vodoo das 3 dimensionale Wirken: durch materielle Handlungen Auswirkung in der mental und Astralwelt herstellen.

    So was ist meine Erkenntnis daraus?
    Ich brauch nur das was ich hab, und das was ich tu tu ich freiwillig. Ich komme sogar ohne dem was ich hab aus, es wäre sogar noch leichter.

    In einer Technik gibt es die Möglichkeit kurz den Augenblick einzufrieren. Das ist für mich immer verwunderlich und erstaunlich. Hieran arbeite ich so täglich ein bisschen. Ganz hab ich es noch nicht.
    Es befindet sich auch ein bisschen auf der dem Wortsinn abgewandten Seite.
    (über alles andere müsste ich drei Wochen durchschreiben und würde trotzdem nicht verstanden werden)
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2016
  7. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2015
    Beiträge:
    2.343
    Lauter kluge Antworten.
    Einerseits scheint sich Gnosis zufällig in einem unangestrengten Geisteszustand zu ergeben, andererseits kann man auf das Unangestrengtsein hinarbeiten
    Es ist ein Zustand auf Messers Schneide und die große magische ( in meinen Augen höchste) Kunst ist es, in dem Bewusstsein der offenen Weite (Gnosis) gleichzeitig den Fokus auf etwas als Ziel eines Zaubers zu richten.
    Nuit und Hadit gleichzeitig. Intellektuell unfassbar und auch im Tun, bzw. Nicht-Tun eine absolute Meisterleistung oder auch glücklicher Zufall.
     
    heugelischeEnte und Amant gefällt das.
  8. Abraxas

    Abraxas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    5.563
    Ort:
    Ziemlich genau dort wo ich gerade bin
    Meineserachtens ist das innere Befinden wichtiger als der äußere Schein.

    Das genügt mir. Ich hab mich zu oft an personenbezogenen Zauber entselbst.
    Das Selbst genügt mir, da bin ich zu Haus und kann hingehen, immer wenn ich will.
    Der Rest an den alten Schriften ist ein Code mit materiellen Wünschen der die Zeit nicht überdauert hätte, wenn da nicht so tolle Möglichkeiten angegeben wären. Zum Thema Erkenntnis fällt mir die Arbeit mit den dunklen Wesen Abramelins ein. Dort hat Niemand was verloren. Die Auswirkungen waren fatal. Ich hab alles verloren. Freunde, meine Identität als bester Papa der Welt. Hab Dämonen aus dem henochischen mit den Abramelins gemischt. Da draußen hat der Hass und die Überheblichkeit gebrodelt. Es gab Massenbesessenheiten und ich mittendrin. Bis ich dann aufgegeben hab.

    Danach waren alle mich und mein Umwelt quälenden Astraldämonen die sich so in Abhängigkeits-Freundschaften zeigten weggebrannt. Nur mehr Asche und verbrannter Boden. Es war Platz für einen neuen Weg, den Quadraten ;-)
     
  9. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Neither-Neither. Synchronität. Und Gnosis als spürbare Auswirkung.
     
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  10. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    es ist der zustand des schwebens und der sicht, vereint mit einem gefühl des wissens - ein gefühl, nota bene.

    verschiedentlich.

    auf verschiedene arten.
     
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