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Was ist eigentlich das Leben?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Joe4soul, 31. Dezember 2007.

  1. Joe4soul

    Joe4soul Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2007
    Beiträge:
    32
    Ort:
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    Hallo liebe Freunde,

    wenn ich so im Forum herumschaue und lese, dann befassen wir uns doch immer mit dem, was wir gerade nicht sind - nämlich z.B. Tod! Was ist das Interessante an dem, was wir nicht sind? Dabei begreifen wir doch nicht einmal das Leben. Oder müssen wir den Tod begreifen um das Leben zu verstehen? Das ist doch eindeutig die Dualität, in die wir immer wieder hineinschlittern. Oder? Was denkt ihr dazu?

    Ich freue mich auf eure Anregungen und wünsche euch für 2008 - möge Segen sein!
     
  2. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    hallo Joe,

    :) Ja du hast völlig Recht mit dieser Ansicht, davon bin ich überzeugt. Es handelt sich dabei um eine, wenn nicht sogar um DIE Antriebsfeder in unserer Existenz. Damit meine ich übrigens nicht nur unsere Leben als Mensch, sondern auch unser Leben als Seele! Wir wollen immer das, was wir gerade nicht haben! :weihna1 Deshalb sieht unsere Welt ja genau SO aus und nicht anders. Denn es ist genau das, was ein unsterbliches Wesen sich wünscht das zudem auch noch alles und jeden erreichen kann --> Es ist genau das Gegenteil von dem, was wir "drüben" erleben....

    Oder um es mit den Worten der Toten Hosen zu sagen: "Nur wer in der Hölle war kann den Himmel sehen".

    In diesem Sinne
    LG
    Trekker




    :morgen:





    .
     
  3. nirak

    nirak Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
    Beiträge:
    348
    Ort:
    Wo Ich Einst Niederfiel
    Das Interessante an dem was wir noch nicht sind,ist.....es betrifft uns im Hier und Jetzt nicht.
    Warum sollte sich einer mit seinem Leben befassen,mit seinen Fehlern,seine Verantwortung für sein Handeln übernehmen,das Leben in der Vergangenheit aufgeben,wenns doch viel einfacher geht....überschwapp und neues Thema = Tod. ;-)
    Nicht den Tod begreifen oder das Leben sondern *sterben lernen während des Lebens* hier sind beide Dinge vereint,nicht nur vom Hals aufwärts und unten verfault der Mensch schön langsam weil er sich selbst nicht mehr wahrnimmt,ausser seine Schleuderzellen im Hirn.

    Ich kann mich mit x Menschen fuselig über das Leben nach dem Tod unterhalten,über das Jenseits und,und........nur wenn ich JETZT merke ich rede mit einem Zombie dann macht sich der Brechreiz bemerkbar.
    Ich meide Menschen die nur hirnwixen und vom Hals abwärts amputiert sind.

    Wenn einer groß daher schwätzt was es nicht alles gibt usw......und ich schließe meine Augen und sehe nur *zerrissene Energie*....naja....dann hab ich wieder eine Antwort......meine Antwort. :weihna1
     
  4. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    :lachen: Als einer der auch groß schwätzen kann :weihna1 sage ich dir, das die Augen schließen der falsche Weg ist! Du musst schon die Augen AUF machen um was zu sehen ob da was daran ist. HöHöHö also so einfach Dinge sollten doch schon bekannt sein ..... :clown:

    Zudem habe ich speziell im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, das wenn du auf einen Menschen triffst der "vom Hals abwärts amputiert sind" es immer auch sehr viel an dir selbst liegt wenn man das so empfindet. :foto:. Wie, denkst du, wirkst du dann auf dein Gegenüber ....? :sabber: :lachen: Wer will schon etwas mit dir zu haben wenn du so über andere denkst? Sobald die Menschen das bemerken werden sie irgendwann mit den Füssen abstimmen und gehen. Was hast du dann gewonnen? Eben, genau Nix! :escape:

    Emotionen sind ja schon und gut - aber ohne das Gehirn wenigstens hin und wieder einzuschalten führt das nur in Chaos. Das ist ein Erfahrungswert. :weihna3




    :buch:




    .
     
  5. nirak

    nirak Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
    Beiträge:
    348
    Ort:
    Wo Ich Einst Niederfiel
    Ich kannte mal einen Menschen,der bestand nur aus seinem Kopf.....der war klug,sehr klug sogar.Boah,der Neid hätte mich damals fressen können,nur ER war nur sein Kopf......der hat tatsächlich vergessen das er einen Körper hat,den er wahrnehmen sollte,auf den er hören sollte,ja den er lieb haben und auch pflegen sollte......nachts schlafen,tagsüber hirnwixen.......tagein und tagaus.
    Naja und anderen die Schuld geben wenn er schlechte Laune hatte,wenn er Menschen nicht ausgehalten hat,wenn der Gerichtsvollzieher vor der Türe stand,wenn es mit seinem Job nicht funktionierte,wenn er kein Geld hatte etc. etc. immer waren andere schuld an seiner Misere.....nur,er schaffte es nichtmal regelmäßig seine Unterhosen zu wechseln.....wie denn auch,er sah ja nur seinen Kopf.

    Ich sag es ist falsch die Augen zu öffnen und trotzdem BLIND zu sein.......
     
  6. Joe4soul

    Joe4soul Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2007
    Beiträge:
    32
    Ort:
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    Also ganz verstehe ich deinen Anmerkung nicht. Du hast völlig recht mit dem: was für uns interessant ist - was wir oder wo wir nicht sind - im hier und jetzt - aber genau das ist der Punkt! Und war auch meine Frage - was bewegt uns nicht im hier und jetzt zu sein?

    Und - diese Zombie Geschichte ekläre mir mal genauer! Wenn du mit einem Zombie redest, siehst dann nicht du nur den Zobie in ihm/ihr? Was du im außen erlebst, ist das nicht eigentlich dein Spiegel!? Sorry
     
  7. Joe4soul

    Joe4soul Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2007
    Beiträge:
    32
    Ort:
    Hallo,

    danke für deine Antwort, ein guter Ansatz mit der Antriebsfeder - aber die Antriebsfeder ist eigentlich das Mittel zum Zweck. Was ist der Zweck - die Ur-Ursache? Die Seelenentwicklung wird da schon ganz hinkommen. Aber was treibt uns unsere Seele an im außen - also nicht im hier und jetzt - so wie hirak schon es ausgedrückt hat?
     
  8. Haris

    Haris Guest

    Die Dualität ist eben genau das: Befassen mit all dem, was wir gerade nicht sind. Es ist so eine Art Flucht, vor dem was wir sind, nämlich das, mit dem man sich nicht befassen kann (weil man es bereits ist). Der Grund für diese Flucht ist, dass es die Welt, mit der wir uns ansonsten befassen sofort nicht mehr gibt, wenn wir erkennen, was wir sind. Wir haben Angst zu sein, was wir sind, weil wir ahnen, daß von unserer gewohnten Welt dann nichts mehr übrig bleibt. Also keine Welt, kein Ich.

    Wir befassen uns also darum mit dem, was wir gerade nicht sind, weil wir uns mit dem, was wir sind nicht im Geringsten befassen können. Man kann mit dem , was man bereits ist buchstäblich nichts anfangen. Da ist schlicht und einfach nichts, womit wir uns befassen könnten. Und diese Leere an Fassbarem ist für uns einfach das Bedrohlichste überhaupt. Ist es da nicht verständlich, daß wir uns wie die Wahnsinnigen mit allem Möglichen befassen? :))
     
  9. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
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    3.337
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    Deutschland BW
    gerade GLAUBEN nicht zu sein

    können schon, wollen nicht (bewußt oder unbewußt!)

    ;)
     
  10. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
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    3.337
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    Deutschland BW
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    Hallo Joe4soul,

    die Angst zu erkennen, daß wir nicht das sind, was wir glauben zu sein. Wenn wir uns mit dem beschäftigen, was wir wirklich sind, fällt das Bild, was wir von uns haben zusammen und das wollen (noch) die wenigsten.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
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