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Was ist Dualität???...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von JimmyVoice, 24. Juni 2005.

  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    ... und warum brauchen wir sie eigentlich?
     
  2. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hi Jimmy,
    Eine Idee, die eigentlich niemand braucht. :)
    lg
     
  3. bernstein

    bernstein Guest

    Dualität ist Zweiheit.
    0 / 1,

    Die Dualität ist die Grundlage jeglichen erkennens, denn aus ihr ergibt sich uns die Vielheit inklusive der Möglichkeit der Unterscheidung. Ansonsten wäre die Sache zwecklos. Nur schon beim Sehvorgang wären wir aufgeschmissen, wenn wir alles als Einheitsbrei aufnehmen würden. Dualität wird aber auch als philosophisches Paradigma benutzt, dann ist der Zusammenhang ein anderer. (Monistisch/Dual bsp.weise.) In Esoterikkreisen wird Dualität oft als voreingenommenes Schlagwort um die "Dualisten" also diejenigen, die nicht alles aus dem einen ableiten, abzuwerten genutzt. Die meisten Leute sind sich dabei gar nicht im klaren was sie da von sich geben. Dual ist grundsätzlich Unterscheidung und ohne diese könntest du keinen Fuss vor den anderen setzen.

    Gruss, bernstein
     
  4. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Also so richtig habe ich das noch nicht erkannt.

    Ist es ein schwarz-weiß Denken?
    Ist es das Ausschlagengleich einer Waage?
    Sind es zwei Seiten von einer Medaillie?
    Ist es ein Wort, das uns beschäftigt und von Handlungen abhält?
    Oder wird dadurch gar eine dritte Seite verdeckt?
    Ist es das Verurteilen schlechthin?
    Wer hat das Wort überhaupt erfunden?
    War Dualität immer schon da?

    LG

    Olga
     
  5. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hi Bernstein,

    Wie Du schon gesagt hast, wird es auch in der Philosophie verwendet.
    Dualismus/Monismus behandeln zwar das selbe Thema, stützen sich jedoch auf verschiedene Grundvoraussetzungen. Ich fasse die Basen ganz kurz zusammen wie sie sich für mich darstellen.
    Dualismus begründet die Welt im Äußeren, Monismus im Inneren.
    Beide Denkkonstrukte sind in sich logisch, und doch würden sie sich, verfolgt man beide bis zur letzten Konsequenz, gegnseitig ausschliessen.
    Beide Ideen sind jedoch vorhanden, also kann da was nicht stimmen.
    Da ich, wie schon gesagt, in beiden Weltanschauungen keinen direkten Fehler erkenne, gehe ich davon aus, dass die Basis/Ausgangspunkt falsch ist.
    Das ist der Grund, warum ich keine der beiden als eine Grundlage sehen würde.

    lg
     
  6. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.528
    Ort:
    münchen
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    verstehe ich das richtig?

    das hat jetzt nichts mit der art zu denken zu tun,
    es ist nicht das analytische, synthetische und analoge denken gemeint?
    und wenn es diese drei gibt, und alle in sich stimmig sind,
    warum dann nicht auch die denkkonstrukte von oben?

    nebeneinander?

    lg moni
     
  7. bernstein

    bernstein Guest

    Hallo intrabilis,

    Ja, das Thema ist das Gleiche. Die ursprünglichen oder besser die bekanntesten Vertreter sind Descartes und Spinoza. Besonders Spinoza habe ich einigermassen eingehend studiert. Das es um die Begründung vom Äusseren/Inneren her geht, könnte ich in dieser Eindeutigkeit nicht beipflichten. Die Erklärungskonzepte sind verschieden. Aber eben es sind Theorien um die Welt zu erklären. Ich bin inzwischen dazu übergegangen mich weniger um den Mon./Dual. Ansatz zu kümmern, als um meine persönliche Lebensphilosophie. Diese scheint mir oft eher von existentialistischem Ansatz zu sein, wobei ich Gott für mich neu definieren musste, weil ich in meiner Philosophie unmöglich darauf verzichten kann. Also kein notwendigerweise existentialistischer Atheismus. (Ich arbeite noch dran... ;-) )Das Verständnis vom Gottesbegriff lehnt sich in der Qualität eher an den monistischen Aspekt an. Die Betrachtungsweise des dualistischen Ansatzes hingegen scheint mir zur Erklärung oft plausibler oder einfacher zu erfassen. Dadurch das wir erkenntnistheoretisch gesehen, die Welt als duales geschehen erfassen, (wobei ich nicht der Ansicht bin, dass dies in aller Entschiedenheit von aussen rühren muss) ist es vermutlich intuitiver zu erfassen. Und so weiter...

    Grüsse, bernstein
     
  8. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo!

    Über Brauchen kann überhaupt keine Rede sein. :rolleyes:

    Die Dualität ist "ein Platz" zum Spielen - sonst gäbe es (nur) nichts zum Erkennen. ;)

    Und worüber könnten wir dann schreiben? :D

    Alles Gute :)
    P.
     
  9. vittella

    vittella Guest

    Hallo Bernstein,
    Du musstest Gott neu definieren?
    Ich bin auch seit ein paar Monaten dabei,ist aber nicht ganz einfach...
    Hast Du Deine Definition schon?...oder biste noch dran und wo führt sie durch?
    mich würde sie interessieren?
     
  10. bernstein

    bernstein Guest

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    Hi vittella,

    das ist eine recht verzwickte Sache, denn durch die Definition schaffen wir ein Bild, das schon ans sich nicht stimmen kann. Ich beschränke mich darum ausdrücklich auf ein Abstraktion, auf eine Begriffsgegenständlichkeit. Das nur vorweg.

    Gott ist mir All-Möglichkeit. Eine All-Möglichkeit kann nicht in die gegenständliche Welt kommen, ansonsten wäre sie entschieden, damit vergegenständlicht. Das erklärt sich von selbst. Gott ist also in allererster Linie etwas potentielles und nichts konkretes. Dadurch ist Gott alle Möglichkeit, jedoch keine ergriffene - aus dem nun aber etwas kommen kann, nämlich durch die Wahl welche dem Menschen "als menschliche Seele" freisteht. Der Mensch wählt sich selbst und findet sich vergenständlicht im Bewusstsein seiner Existenz. Gewissermassen der "Sündenfall", die Vertreibung aus dem Paradies ist somit selbstgewählt und wird gewissermassen getauscht mit einem Dasein auf der Welt mitsamt seinem Nachteil der sterblichen Materialität. Ab diesem Moment ist der Mensch ein gottvergessenes Wesen. Die Erinnerung an die Unsterblichkeit in Ewigkeit ist verloren gegangen. Gott ist aber als Möglichkeit verblieben. Genauso kann der Mensch Gott wieder wählen. Diese Wahl geschieht allerdings nicht als gedachte Wahl, sondern als erkennen der eigenen, wirklichen Natur. Gott kann nicht gedacht werden, denn die All-Möglichkeit geschieht weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft sondern an jenem Punkt an dem wir so offensichtlich blind sind - in der Gegenwart.

    Gruss, bernstein
     
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