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was ist denn das für eine philosophie?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von herzverstand, 3. August 2010.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
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    eigentlich wäre die welt der politik einfach zu erklären: alles was egalitär ist, ist gut und basta!
    doch da gibt es leute, die ganz gezielt ihre eigenen stärken auf andere menschen, von denen sie glauben dass sie mehr chancen haben etwas zu reißen, projizieren. das geschieht wohl auf magische weise indem man auf geistiger ebene verträge mit bestimmten menschen abschließt. "ich geb dir diese eigenschaft damit du mir eine freude machen kannst wenn du dies und jenes erreichst." manchmal geschehen solche "karriereverträge" auf gegenseitigkeit wobei jedoch der nachteil entsteht dass andere lebensbereiche der beteiligten vernachlässigt werden.
    ich habe das ganze selbst früher auch gemacht: ich habe schachspielern erfolge vergönnt und mich gefreut dass meine "lieblinge" zu den besten gehören. dafür durfte ich an ihren erfolgen mitnaschen indem ich die züge dieser spieler nachspielte und das nicht ohne erfolg.
    oft ist es so dass solche menschen härter (und arroganter) erscheinen als sie in wirklichkeit wären, was sie zum teil unbeliebt macht.
    ist das eigentlich nur ein phänomen das jetzt auftaucht weil wir menschen noch immer im gegeneinander leben und wir die befriedigung des egos brauchen wenn wir in kämpfen oder im sport es anderen auswischen können - womöglich aus angst?

    lg :confused:
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo

    meiner Meinung nach kann es gut sein, dass wir Aggressionen brauchen. Weil diese Kräfte in uns einfach da sind.
    Aber meiner Meinung nach dreht es sich um Kanäle.

    Ich kann zB im Forum den Macker machen, oder mache einen Dauerlauf um für einen solchen Kanal von Energien zu sorgen. Damit die Energien sich ausleben.

    Wenn ich zB mich wenige bewege, körperlich, dann nimmt der Stress zu. Der sich nicht abreagieren kann. Als wären wir andauernd in einer gewissen Anspannung.

    F. Vester hat da mal ein ganzes Buch drüber geschrieben, dass Stress eine evolutionäre Errungenschaft ist. Früher mussten wir schnell handeln können. Daher das Programm, dass wir ständig sprungbereit sind.

    Heute haben wir kaum noch Raum für das Abreagieren. Kinder werden eingesperrt und sollen Stillsitzen üben. Dann wundert man sich manchmal um manche Exzesse, die "unsere Jugend" so umtreibt. Klar, in meinen Augen wollen die Energien ihren Weg sich suchen. Manches Kind ist da eben etwas anders, braucht vielleilcht mehr Freiraum für diese Kräfte.

    Und in Sachen Gesellschaft und Konkurrenz haben wir offensichtlich auch unsere Kanäle gefunden. Sie, die Strukturen, waren vielleicht anfangs von anderer Idee. Aber man wird diese Strukturen aus ausfüllen, wie es das Leben verlangt. Daher ist die Politik auch so im Hintertreffen, da sie die Strukturen zwar beeinflusst, aber dann nicht mehr weiter guckt. Generell überlässt sie vieles dem Leben, und den darin wirkenden Kräften. Sie hat ihren Haushaltsplan, und das ist der Sinn der ganzen Philosophie.

    Tja, richtige Antworten wie man es besser machen kann, finden sich schlecht. Es ist wie im Leben: Die Antworten ergeben sich mit der Zeit, wo man eine neue Handlungsrichtung verfolgt.
    Und das könnte man der Politik vorwerfen, dass sie zu schnell aufgibt, bei neuen Möglichkeiten: Sie erscheinen anhand gewisser Sachzwänge als undurchführbar. Aber dabei tut man ja so, als könne man alles kontrollieren? Diese Haltung, ist unhinterfragt, ist vielleicht unbewusst. Aber irgendwo auf seine Art ein Kontrollzwang.

    Ansonsten, halte ich es für eine Frage des persönlichen Interesses und auch der Stärke, ob ich mich so toll finde, wenn ich jemanden eins auswische.
    Ich finde es zB nicht angenehm, aber nötig, auf bestimmte Dinge zu reagieren, die von anderen herrühren. Wäre ich stärker , egal was das heissen soll, dann würde ich viel leichter darüber stehen können. Der gleiche Anlaß würde mir nix ausmachen.

    Da wir alle aber unter der Rute und im Chaos zwischenmenschlicher Beziehungsmuster aufwuchsen, keine innere Stärke antrainieren konnten, und in der Schule und späteren Arbeit nur weiter verdrängt und abgelenkt wird, und wir also keine Zeit haben (für so was doch nicht) , ist es kein Wunder, dass wir die primitiveren Kanäle später für unsere Energien suchen und finden müssen.
    So ungefähr sehe ich das... : Vieles ist Programm geworden, vielleicht ohne dass es uns bewusst ist, wie festgefahren unsere Haltung ist. Wir denken in bestimmter Art über die Dinge. Wir handeln entsprechend. Wir werfen ein Artikel in den Korb zurück, der uns nicht gefällt, verfluchen ihn aber mit unseren Augen vorher noch. Überhaupt haben wir das Fluchen gelernt. Das Ablehnen. Vielleicht ist das etwas, was zwar auch natürlich ist, aber im Verhältnis der "Liebe" oder Symapthie in einem Ungleichgewicht besteht. Wir kultivieren weniger Liebe als Ablehnung.
    Wir übernahmen die Programme von anderen, und so denken wir dann: Es ist normal, egal was, aber es ist normal. Dabei ist nur eine Frage der Einigung, die wir stillschweigend treffen (irgendwann in der Kindheit nehmen wir alles an). Und unsere Natur`? Unsere Bedürfnisse? Unsere Energien, die nach Ausdruck verlangen? Das kann alles sehen wo es bleibt. Aber mir scheint, die Möglichkeiten diese Kräfte auszudrücken, haben sich so oder so eingeschlichen und sind Teil des politischen oder gesellschaftlichen Systems geworden.

    LG
    Stefan
     
  3. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    mmmh, ja!
    wenn ich mir leute wie meine mutter ansehe die ihre (ganzen?) aggressionen bei der arbeit ausleben .... mit so jemanden möchte ich auf keinen fall zusammenarbeiten (sag ich mit meinem mars im 6. haus!).
     
  4. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144

    Lieber herzverstand,

    Dem kann ich nicht zustimmen "alles was egalitär ist ist gut", manchmal ist es auch wichtig bestimmte Minderheitsmeinungen zur Macht zu verhelfen, besonders wenn es darum geht, kulturelle Vermächtnisse zu bewahren.
    Meine Meinung ...:)

    lg

    gldat
     
  5. DadalinSpa

    DadalinSpa Guest

    ja
     
  6. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Werbung:

    Völlig kontextfrei:

    Vielleicht möchtest du mit so jemandem auf gar keinen Fall zusammen arbeiten, weil du dich selbst so unerträglich findest, mit deinem ausdrücklichem Mars in 6. :confused:
     
  7. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    ich habe ein recht auf meine gefühle und es ist keine schande lieber allein zu arbeiten! ich vermeide es auch tunlichst mit anderen direkt zusammenzuarbeiten nur heute gings nicht anders. :tomate: und mein mars in 6 ist nicht böse auch wenn ihn manche schon als "bedrohlich" entfunden haben mögen.
     
  8. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    :D :trost::kiss4:
     
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