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Was hindert uns letztendlich aufzugeben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von wolky, 31. Dezember 2005.

  1. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
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    Hallo,
    was hindert uns letztendlich aufzugeben? Wann wird diese Grenze überschritten?
    Warum gibt es Menschen, deren Vertrauen erschüttert wird von schweren Schicksalsschlägen und dennoch verlieren sie ihr Vertrauen nicht?
    warum gibt es Menschen die an Kleinigkeiten zerbrechen? Wenn das soziale Gefüge passt, fällt es einem dann schwerer mit Problemen fertig zu werden?

    lg wolky
     
    Laylah Alana und Devas gefällt das.
  2. speary

    speary Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2005
    Beiträge:
    89
    Ort:
    NRW
    ja, das hab ich mich auch schon sehr oft gefragt...

    manchmal kommt es mir vor, als haben die personen, die es einfach nicht gebacken bekommen, keine willen dazu... als ließen sie sich runterziehen von allem und jedem, und noch dazu schotten sie sich von allen ab, die ihnen helfen wollen!

    aber eigentlich glaube ich steckt noch was anderes dahinter.. aber ich bin noch nicht drauf gekommen!
    erziehung? veranlagung??

    ich weiss es nicht...

    interessantes thema :)

    ales liebe
    speary
     
  3. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2005
    Beiträge:
    990
    Ort:
    Wien
    was aufgeben ? ich nehme an das Leben -
    daran hindert uns der Überlebenswille -
    überschritten dann wenn das seelische Potenzial ausgeschöpft ist
    warum es sie gibt - weil Menschen verschieden sind - die einen geben früher auf die anderen später - andere nie
    Kleinigkeiten müssen nicht Kleinigkeiten sein - für diese sind es eben keine Kleinigkeiten
    wenn das soziale Gefüge paßt muss noch lange nicht das seelische Gefüge passen.

    Roah
     
    Stephan gefällt das.
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Wolky, ich kann nur für mich sprechen. Was mich einst daran gehindert hat in dieser einen einzigen Nacht, in der ich ernsthaft überlegt habe meine Existenz für diesmal zu beenden - war letztendlich das Wissen, wenn ich jetzt sage, Game over, dann fang mich mit dem ganzen Murks von vorn wieder an und hab noch ein paar neue Gepäckstücke dazu. Dieser Gedanke hat mich einzig davon abgehalten, damals vom Fensterbrett zu springen.

    Heute - 9 Jahre später - hab ich noch ein paar gute Gründe mehr auf Lager, die ich nicht wüßte, wenn dieser Gedanke nicht gewesen wäre.

    Und ein funktionierendes Umfeld - ich weiß nicht, das kann sich positiv auswirken oder aber auch gar keine Wirkung haben. Ich war damals eigentlich völlig alleingelassen mit einem kleinen Kind - und habs trotzdem geschafft, aber bös wär ich nicht gewesen, wenn wer da gewesen wär...
     
  5. rosim

    rosim Guest

    ...ich weiß das ist typisch Mann, aber vielleicht hilft es Dir Wolky !

    Stell' Dir 2 verschiedene Auto's vor, das erste ist ein Geländewagen und das zweite ist ein Sportwagen und nun kommt es auf die Strecke an, die bewältigt werden muß, ist es eine Geländestrecke oder eine Rennstrecke...

    ...und so könnte es auch mit den Menschen sein.

    Menschen sind grundverschieden, kein Mensch ist wie der andere, der eine ist ein Kämpfer und der andere gibt schnell auf...

    LG ...Rosim
     
  6. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
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    Das macht euch Männer ja so liebenswert smile
    Nehmen wir das Beispiel von K. (dankeschön für diese Ehrlichkeit:liebe1: ) ich denke dass man immer wieder zu diesen Punkten kommt und dann dreht man um und findet wieder einen neuen Weg. Diese, stellen wir sie uns bildlich als Klippe vor. Wir gehen und gehen und lassen uns nicht beirren auf diesen Weg und steuern darauf zu..Natürlich ist es schlimm genug schon bis zur Klippe zu gehen, aber dann kommt die Kraft wieder und man nimmt den Schwung auf ein neues...ist es echt nur der Überlebenswillen? Woher kommt der?
    @Roah das seelische Potential erschöpft - wie kommt das? Könnte man das ändern?
    lg wolky
     
  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hi wolky
    Der Glaube und Vertrauen, vielleicht auch manchmal ein eiserner Wille.

    In Extremsituationen....je nachdem was für ein Mensch man ist. Entweder macht es einen stark oder man zerbricht...

    Veranlagung - Erziehung? Jeder Mensch ist anders...

    ...weil eben jeder Mensch anders ist. Durch Erziehung, Erbgut und und und....

    Ja, ich denke das spielt auch eine große Rolle. Was meinst du damit Familienzusammenhalt oder Geld?
    Vielleicht ist der familiäre Zusammenhalt mehr da, wenn wenig Geld da ist oder umgekehrt???? Ich kenne beides....viel Zusammenhalt, wenn man in Armut lebt. Aber auch den totalen Zusammenbruch, weil halt nix da ist...also wieder...jeder Mensch ist anders.

    Ich denke die Erziehung spielt eine große Rolle. Was dir deine Eltern mitgeben, was du von ihnen mit- und beigebracht bekommst. Vererbung ist für mich das Gleiche....du handelst meist so wie du es von deinen Eltern gelernt hast...sie haben dir die Sichtweise und das Handeln sozusagen vererbt... Aus dieser "Vererbung" etwas -anderes- zu machen ist nicht so einfach. Eltern versuchen oft ihr "Bestes" - was immer das sein mag. Von ihnen lernst du zu resignieren oder zu kämpfen. Dann spielt natürlich auch dein Umfeld noch eine Rolle - doch da ist auch wieder die Grundlage die Erziehung - mit dem umgehen, was auf dich zukommt.

    Ich finde es sehr wichtig Eltern zu haben, die für einen da sind.

    Deswegen von hier mal ein Dankeschön an meine Eltern. Auch wenn sie nicht immer alles "Richtig" gemacht haben. Sie haben ihr Bestes zu dem Zeitpunkt gegeben was sie meinten. Alles was sie gemacht haben, hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Es hat mich stark gemacht - selbst meine Schwächen.
    In diesem Sinne einen guten Rutsch für euch alle.

    LG Tarot
     
  8. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2005
    Beiträge:
    990
    Ort:
    Wien
    Der Überlebenswille ist im Genom verankert - jedes Lebewesen hat ihn - je nach Situation und auch Alter des Individuums kann er schwanken - seelische Einflüsse wirken da mit - Lebenwille nimmt eigentlich nie ab - wer will schon sterben - es sei denn Seele wurde verletzt bzw. teilweise ermordet - dann schmilzt der Wille zum Leben auch auf der körperlichen Ebene.
    Sinnesleere - daher es wird kein Sinn mehr gesehen im Weiterleben -
    Ändern könnte es nur jemand der dieses Potenzial wieder aufladen kann - dies sind für den einzelnen Menschen aber so denke ich nur sehr wenige Menschen bzw. der Mensch an sich selber - doch hier kommt der "Wille" wieder ins Spiel --wo ein Wille da ein Weg - wo kein Wille - da kein Weg

    Roah
     
  9. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Seit dieser Klippe und dem was danach mit meinem Leben geschehen ist, nehme ich an, die Kraft kommt wohl tatsächlich daher, daß wir in unserem Innersten aus einer ewigen Quelle kommen. Von der wir nicht getrennt sind. Und die nie versiegt. Und die wir letztlich selber sind. Jeder von uns eine kleine Quelle der all-einen Kraft. Der Unterschied liegt allein darin, wie weit einem das bewußt geworden ist.

    Im entscheidenden Augenblick - wenn ich mich an ihn erinnere - war da nämlich nicht ein Glauben oder ein Vermuten. Da war ein Wissen, wenn du das jetzt tust, dann fängst du von vorn wieder an, und du bist doch den Weg diesmal schon so weit gegangen. Willst du das wirklich alles wiederholen? Mach keinen Unfug. Und zur Erläuterung, ich war wirklich vollkommen allein mit mir und meinem Kind, auf mich gestellt, und niemand da, den ich hätte anrufen können oder fragen können. (Es hat sich angefühlt wie allein im leeren Weltraum zwischen allen Planeten.) Das Wissen war IN MIR.
     
  10. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
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    ich kann es nachvollziehen, was du meinst, genau das ist es was mich so beschäftigt, schon sehr sehr lange..Ich kenne viele Facetten des Lebens viele durch Erzählungen, ein paar bekommt man selbst zum Spüren. Ich mag Menschen und ich höre gerne zu. Konnte selbst schon für andere dasein und dieser Anker sein.Habe selbst viele Anker erhalten.
    Danke dir für deine Worte...

    @roah, wenn die Seele verletzt ist, dann ist viel Haftung verloren gegangen, dann ist es ein langer Weg ...

    lg wolky
     
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