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Was heißt, "in Gefühle reingehen" für Euch?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von chanda, 11. April 2011.

  1. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
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    Hallo allerseits,

    nicht, dass ich mich noch nie damit beschäftigt hätte. Im Gegenteil, ich arbeite seit 1976 an mir und habe viele Meditationen und Selbsterfahrung gemacht, auch Psychotherapie. Trotz allem neige ich nach wie vor dazu, viel zuviel zu essen, wenn ich unglücklich bin.

    Was bedeutet es für euch, in Gefühle reinzugehen? Das habe ich heute irgendwo gehört, um das "Essen anstatt" zu vermeiden. Reden tue ich ja genug über meine Gefühle, mit meinen Töchtern und mit meinen Freundinnen. Sport, um mich abzureagieren, mache ich auch genug. Soll ich regelmäßig heulen??:rolleyes:
     
  2. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.881
    Ort:
    Wien
    Für mich heißt das ausleben der Gefühle.
    Übermäßiges essen würde ich als füllen einer inneren Leere bezeichnen. Ich für meinen Teil merke eher das essen abstumpft also eher das gegenteil.
     
  3. Mipa

    Mipa Guest

    Gute frage:)

    Weinen entkrampft und mir hat es immer gut geholfen.
    In "gefühle reingehen" heisst für mich, zu diesen gefühlen zu stehen, sie als teil von mir zu akzeptieren.
    Das ist nicht immer einfach.

    Wenn du zum übermässigen essen neigst, könnte es sein, dass du gerne zu diesen gefühlen stehen würdest,
    dich das aber nicht traust - und deshalb durch nahrung "beruhigst".
    Unser organismus ist ja sehr einfallsreich damit, bestimmte gefühle nicht zuzulassen .....

    Ueberlege dir bei der nächsten essattacke einmal, was du gerade in dem moment mindestens genauso gerne tun würdest.
    Weinen?
    Laut herausbrüllen?
    Einen teller oder tasse zerschlagen? (Mein favorit.:))
    Eine freundin anrufen?
    Joggen gehen...
    etc.

    Alles liebe:)
     
  4. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Kulturscheiß und aufgepropftes 'Frauenfeeling'. Nix Echtes. Ja, das bedeutet das.
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.891
    Ort:
    An der Nordsee
    Für mich bedeutet das "Gefühle zulassen". Sich eingestehen dass man sie hat und sich auch gestatten, dass man sie haben darf.
    "Ich darf traurig/unglücklich/beleidigt/etc. sein, es ist in Ordnung so, morgen bin ich vielleicht nicht mehr traurig/etc. und dann ist es wieder gut".
    Das Gefühl ruhig ausleben, heulen oder rennen oder schreien, wonach dir gerade zumute ist, aber nicht das (negative) Gefühl zusammen mit dem Essen einfach runterschlucken.

    Ich habe "negativ" in Klammern gesetzt, weil ich eigentlich denke, dass es keine negativen Gefühle gibt. Wir sind Menschen und tragen ein ganz breites Gefühlsspektum mit durchs Leben, und so wie Liebe und Freude angenommene Gefühle sind, so sollten es auch Wut, Trauer oder Angst sein.

    Meine Interpretation, muss ja nicht stimmen ......

    R.
     
  6. Belle

    Belle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2008
    Beiträge:
    3.386
    Ort:
    Niflheim
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    In Deiner Situation würde für mich heißen "in Gefühle reingehen" - ich schmeiss das Essen weg und geh ne Runde joggen. Heulen ist Scheisse, damit geht man allen und sich selbst aufn Sack, auf Dauer halt. ;)
     
  7. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.060
    Hallo Chanda,

    wenns dir gut tut, warum dann nicht auch heulen.
    Es gibt wahrscheinlich kein Patentrezept.
    Du bist doch Astrologin, gell? In welchem Zeichen liegt dein 6.Haus? Es geht dort ja um Aussteuerung und um Anpassung an die gegebenen Bedingungen.
    Für mich liegt der Schlüssel, wie wir uns in Bezug auf seelische Prozesse aussteuern sollen, im 6.Haus.

    lg
    Gabi
     
  8. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    *paahh ~ Fressen UND joggen. YEAH! Ich liiiiebe sit ups, ergo Kraft. Don't feel it, be it. :D
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo chanda,

    was du gerne gelöst hättest, ist auch ein Thema von mir. :kiss4:

    In Gefühle reingehen, sie kennen und leben, hat mir noch gar nicht geholfen. Denn ich habe an mir bemerkt, dass ich schon vor dem eigentlichen Stress-Auslöser anfange zu essen. Es ist dann wie ein innerlicher Drang, bei dem mir bisher noch kein Gefühl geholfen hat, diesen abzustellen. Deswegen könnte es sein, dass die Esserei überhaupt nichts mit Gefühlen zu tun hat.

    Sondern vielleicht ist das Essen ein Bewältigungsmechanismus, um mit Ärger (oder drohendem Unheil (Ärger) ) umzugehen. Es bietet Sicherheit und Halt, die uns kein Mensch gibt. Das hieße, dass ich das Essen brauche, wenn ich mich alleine (alleine gelassen) fühle. Essen gibt mir demnach Geborgenheit und ein Wohlgefühl.

    Viele Grüße Pluto
     
  10. alleins

    alleins Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2010
    Beiträge:
    142
    Ort:
    Harz
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    Hallo miteinander,
    ist es denn nicht auch ein Gefühl, wenn man Geborgenheit und Wohlgefühl erlebt, durch essen? Da geht man doch in das Gefühl hinein!
    Bei mir war es immer ähnlich.

    Verstanden habe ich dies erst, als ich meinen Willen benutzt habe um aus dem Gefühl heraus zu kommen.
    Sprich: ich wollte dann etwas anderes als essen bzw. habe meinen Fokus verändert.

    L.G. alleins
     
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