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Was bedeutet mein Traum ?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Kelli, 11. Juli 2013.

  1. Kelli

    Kelli Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2012
    Beiträge:
    722
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    Habe schon lange nicht mehr geträumt...weiß jemand was mein traum bedeuten könnte ?

    Der Traum:

    Innen am fenster auf dem fensterbrett stehen mehrere Bücher und auf dem Brett sind auch 2 vögel. Der eine ist eine schwarze Gans, die schnappt mit ihrem schnabel nach einer spinnwebe und verschluckt es ^^.

    Danach bin ich draußen, zu fuß auf dem weg zur arbeit. Ich treffe eine frau in einem hellen Pulli. Die hat was am arm und deswegen muss ich auf sie rücksicht nehmen ( sie kann deswegen nicht so schnell laufen ?).
    Wir unterhalten uns kurz, dann kommt ein wegabschnitt ,wo wir durchdunklen wald müssen. Man sieht nichts, es ist da stockdunkel. Deswegen gehen wir nicht rein. Die frau geht dann richtung strasse ,da sind andere Menschen und da fühlt sie sich sicherer.

    Plötzlich rennt sie von mir weg. Ich ihr hinterher ,schaffe es aber nicht so schnell und dann ist sie schon in einem zug und grinst mir nach ,weil ich es nicht geschafft habe. Das macht mich wütend...


    LG und danke.
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Kelli,

    in der Eigangsszene zu diesem Traum wird das Thema dargestellt, um das es hier gehen soll. Es geht da um Intrigen und Kränkungen, gegen die Du dich wehren möchtest. Das Fenster beschreibt die Grenze zwischen deiner Innen- und Außenwelt, also steht das Geschehen in Zusammenhang mit dem zwischenmenschlichen Bereich. Die Spinnwebe stellt hier eine Lüge dar, mit der die Wahrheit (das Buch) eingesponnen werden soll. Mit der Gans wird dann die eigene Naivität, aber auch die Wachsamkeit und Aggression symbolisiert. Auf diese geniale Weise wird also die ganze Geschichte in das Bild der Gans verpackt.

    In der zweiten Szene wird dann alles noch breiter und ausführlicher dargestellt. Mit dem Weg zur Arbeit soll dein alltägliches Tun beschrieben werden (die Arbeit im weiteren Sinne). Auf diesem Weg begegnest Du nun einem Gefühl (die Frau), das anscheinend etwas angeschlagen ist und deiner Rücksichtnahme bedarf. Du vertraust diesem Gefühl (der weiße Pullover) und folgst ihm.

    Der Wald beschreibt den unbewußten Seelenbereich, in dem es Gefühle gibt, die dir fremd sind und vor denen Du dich deshalb fürchtest. Du wählst den sicheren Weg auf der Straße, aber da verliert sich dieses Gefühl (die Menschenmenge). Die Sequenz mit dem Zug soll dir verdeutlichen, dass dir damit eine Chance zu entgehen scheint. Das Ende eines Traumes ist meist ein Ausblick auf eine mögliche Entwicklung der Dinge. Im Prinzip ärgerst Du dich dann am Ende über dich selbst.

    In diesem Traum ist häufig von einer unterschwelligen Allgemeinheit die Rede, deshalb dürfte sich das ganze Geschehen eher um eine allgemeine Stimmung drehen und weniger um ein konkretes Ereignis. Eventuell geht es hier ja um eine Lebenslüge?


    Merlin
     
  3. Kelli

    Kelli Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2012
    Beiträge:
    722
    Danke für deine hilfe.

    Eine Lebenslüge ? Das klingt irgendwie erschrechend.

    Der Traum hatte eigentlich noch mehr teile oder irgendwie waren es mehrere träume in der einen nacht, ich kann das nicht mehr so genau trennen.


    LG
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Liebe Kelli,

    ganz so dramatisch war das von mir eigentlich nicht gemeint. Es gibt doch in unserm Leben viele Lebenslügen, mit denen wir uns etwas vorgaukeln und dann irgendwann erkennen müssen, dass die Wahrheit eine andere ist. Das muss auch nicht eine Katastrophe sein, solange man den Mut hat sich diese einzugestehen, um daraus zu lernen. Ich hatte ja diesem Gedanken auch ein Fragezeichen angefügt.

    Unabhängig von diesem Gedanken hat es schon seinen Grund, warum sich gerade diese Traumsequenzen in das Bewußtsein gerettet hatten. Bei der Suche nach einer Lösung oder Erkenntnis werden nach dem Evolutionsprinzip alle Varianten durchgespielt, bis eine praktikable gefunden wurde. Diese Endlosschleifen in den Träumen führen aber nicht immer zu einem Ergebnis, deshalb werden diese Traummuster immer wieder aufgenommen.

    Wenn man sich mit seinen Träumen einmal näher beschäftigt, wird man solchen immer wiederkehrenden Mustern häufig begegnen – die auf unterschiedliche Weise entstehen können.


    Merlin
     
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