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Was bedeutet "Freiheit" für dich?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Gartner, 5. April 2010.

  1. Gartner

    Gartner Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Beiträge:
    498
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    Kann es "Freiheit" in Anbetracht der kausalen Abhängigkeiten überhaupt geben?
    Wo fängt "Freiheit" an, wo hört sie auf?
    Vorausgesetzt "Freiheit" hört irgendwo auf oder wird eingeschränkt, wie frei ist sie dann tatsächlich?
    Wie sieht diese "Freiheit" aus?

    Wo fängt "Freiheit" für dich an, wo hört sie auf?
    Wie sieht diese "Freiheit" für dich aus?
    Was bedeutet "Freiheit" für dich?
     
  2. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Freiheit ist ein Gefühl. Mancher fühlt sich im Gefängnis frei; ein anderer hat kaum Abhängigkeiten, und fühlt sich dennoch nicht frei.

    Wenn man diese Subjektivität außer Acht lässt (was wenig praktisch ist, aber zu theoretisch interessanten, und langen, Diskussionen führen kann) dann ist Freiheit die Möglichkeit im ausgewählten Moment sowohl Ja als auch NEIN sagen zu können.



    Ich bin so frei und frag dich mal: Gehen wir da konform?
     
  3. blue

    blue Guest

    Ich halte es mit Matthias Claudius:

    Freiheit heißt - absolute Macht über sich selbst zu haben......

    blue
     
  4. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    Freiheit findet nur in den Gedanken statt...viele reden sich frei, haben aber nur Dinge oder Situationen akzeptiert oder gar resigniert...wie schon Schooko schrieb, ist Freiheit immer zwischen Möglichkeiten wählen zu können, ohne jeglicher Beeinflussung.
     
  5. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Schwere Geschütze fährst du da auf.

    Ich stelle mal ergänzend die Gegenfrage in den Raum: Kann es Freiheit ohne kausale Abhängigkeiten überhaupt geben?
     
  6. Gartner

    Gartner Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Beiträge:
    498
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    Hallo, Faydit!

    "Schwere Geschütze" kicher.
    Es sind tatsächlich Fragen, die mich beschäftigen.
    Ich nehme mal an, das es sich mit der Freiheit ähnlich wie mit Einheit und Vielheit verhält.
    Ohne Einheit lässt sich Vielheit nicht denken.
    Möglicherweise ohne Abhängigkeit keine Freiheit?
    Was meinst du dazu?
     
  7. Gartner

    Gartner Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Beiträge:
    498
    Hallo, Schooko!

    Du bist lustig ;) Wenn man die Subjektivität außer Acht lässt, wie du sagst,
    wer soll sich dann zwischen JA und NEIN entscheiden können?
    Und wer soll den Moment für dieses JA oder NEIN auswählen?
     
  8. Sphaera

    Sphaera Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2009
    Beiträge:
    193
    Die absolute Freiheit ist für mich frei zu sein im Geiste.

    Alles ist möglich - Freiheit ist grenzenlos.
     
  9. Fingerfraktur

    Fingerfraktur Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2010
    Beiträge:
    380
    Ort:
    Zürich
    Liebe ist für mich die höchste Form von Freiheit und freiem Willen.
     
  10. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Das erste das mir einfiel war, dass eine Definition von Freiheit durchaus ähnliche Problematiken aufweist, wie dein im anderen Thread gepostete Gottesbeweis.

    Es ist nur in ein wenig andere "Ebenen" verlagert. Aber vielleicht gibt es ja auch zwischen beiden eine Art Verbindung.

    Zunächst einmal, die Worthülle "Freiheit" ist ein Gefäß, das wohl viel mehr fasst, als man ihm von Außen ansieht. Weshalb man vielleicht zunächst den Begriff Freiheit entweder auf eine bestimmte näher definierte Art von Freiheit einengen (lol) sollte oder zumindest einen gewissen kommunikativen Kontext schaffen sollte, über welche "Freiheit" man spricht.

    Womit, was alleine dieser obige Satz belegt, wir mitten im Dilemma sind.

    Freiheit könnte man als Möglichkeit, eine Grenze zu überschreiten, sehen. Das heißt, ohne Grenze keine Freiheit.

    Nun haben Grenzen aber zumeist eine Art Doppelfunktion. Die des Schutzes, der Sicherheit und die der Behinderung, der Verhinderung. Wie sie im speziellen Kontext wahrgenommen werden, hängt wieder von anderen Parametern wie eigenen Standpunkt, Kontext, einer Art von Entwicklungsstufe, etc,... zusammen.

    _____


    Die wohl geläufigste Version von Freiheit ist das "ich tue was ich will".
    Allerdings gibt es spätestens, wenn mein freies Tun auf das von anderen trifft, gewisse Probleme. Was ein Aspekt deiner kausalen Abhängigkeiten wäre.

    Womit wir schon bei einer Differenzierung von individueller und Freiheit im sozialen Kontext wären.

    Und spätestens da kommen zur theoretisch möglichen eigenen Freiheit dann gewisse ethisch-moralische Grenzen wieder mit ins Spiel.

    Und auch die Schattenseite der Freiheit, nämlich, dass mich selbst die Freiheit des anderen durchaus negativ tangieren kann. (Beispiel: lautes Radio des Nachbarn.)

    nur mal so in die Runde geworfen...
     
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