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Was bedeutet es denn, Christ zu sein??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 23. Februar 2005.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Meiner Ansicht nach bedeutet das eben NICHT, irgendjemand anderen als Herrn und Erlöser anzuerkennen.
    Denn es gibt für Gottes Kinder weder Herren noch gibt es Erlösung von außen nach innen.

    Ich denke weiterhin, wir sitzen hier einem verfänglichen Terminus auf.
    Christen, die eigentlich Paulisten oder Jesuisten sind, haben sich auf eine merkwürdigen Weise einen Titel beschafft, der im Grunde für jeden gilt, der sich bewusst auf dem Wege zu seiner eigenen Seele befindet. Mag der nun Jude, Hindu, Moslem, Buddhist oder Ganzohneist sein.

    Christ sein bedeutet ( für mich ) anzuerkennen, dass Gott die Welt tatsächlich so sehr liebt, nicht liebte, dass er seinen Sohn in sie hineingibt. In jedem Menschen, in jedem Gäsenblümchen, in jedem Stein.

    Göttliches Wesen ( Christus ) in allem Sein.
    Dieses sich ständig verfestigende Wissen, Wesen vom Wesen Gottes zu sein - nicht getrennt und nicht versündet - das ist Christentum. In allen Religionen und ohne alle Religion. Christus, den Sohn, in sich selber zu erkennen, zu verstehen, dass das Selbst Christus ist.
    Sich lösen, erlösen, von der Vor-Stellung, ein von Gott getrenntes, sich in Gefahr befindliches, minderwertiges Wesen zu sein, das einen Herrn braucht, um frei sein zu können..

    So gesehen sind wir umzingelt von Christen. :kiss3: Die einen behaupten, solche zu sein und wissen noch am wenigsten, was das wirklich bedeutet. Die anderen sind es und haben keine Ahnung, dass sie es sind. Und unendlich viele fangen an, es zu verstehen... frei von Ideologen, theologischen Thesen, einzig richtigen Glaubensweisen, Hl. Büchern, Riten und ähnlichem Kickifax.

    Christ ist Gott im Menschen. Überall. Frei von allem, was sich menschliches Hirn je ausknobelte in seiner Angst, "verloren" sein zu können...

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  2. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
    Das Bild das du vom Christen entwirfst entspricht dem des Mystikers.
    Aber warum sagst du "Christ" zum Mystiker, ist das ein Überbleibsel aus der Kultur, in der du aufgewachsen bist?

    Das "Schöpferische" müsstest du nicht Christus nennen. Ja es gibt eigentlich keinen Sinn es Christus zu nennen, und macht die Verwirrung über Jesus und Christus noch größer.

    Dies soll einfach ein Gedankenanstoß sein.

    Paolo.
     
  3. Gillian

    Gillian Guest

    So ist es. Amen!

    Lg. Gillian
     
  4. Gillian

    Gillian Guest

    Natürlich sind das Überbleibsel aus der Kultur in der auch ich aufgewachsen bin. Was spricht denn dagegen es "Christus" zu nennen? Mag sein dass das anfangs verwirrend ist, aber ein Christ der zu Erkenntnis kommen will muss da durch. Das ist die Herausforderung :)

    Lg. Gillian
     
  5. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ich bezeichne mich selbst - wenn auch widerwillig, wegen des üblen Beigeschmackes - als Christen. Für mich ist Jesus nicht der Sohn Gottes der über dem Rest der Menschheit steht, sondern ein Mann der Visionen hatte und sehr vernünftige Ansichten vertrat, was ihm letztlich das Leben kostete...

    Was für mich dieses Christsein ausmacht?
    Liebe das Leben, und Liebe jene die Leben.
    Sei ehrlich und sage deine Meinung, auch wenn sie unbequem ist.
    Schlage niemanden der auf dem boden liegt, egal was vorher war.
    Versuche niemandem zu überzeugen das dein Weg der richtige sei.
    Egal welcher Religion oder ethnischen Herkunft - Gott ist in jedem, wenn ich meinen Bruder beleidige, dann beleidige ich Gott und somit mich selbst.
    Nächstenliebe - schön und gut, aber meiner Haut darf ich mich erwehren, ohne die andere Wange hinzuhalten.

    Ach verdammt - einfach menschlich sein und die Fehler und Stärken bei sich selbst und bei anderen akzeptieren, allerdings versuchen zu helfen die Fehler zu minimieren.... ;)

    Soviel zur groben Definition!

    l.g.
    Ingo
     
  6. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Hi, Paolo;

    Danke, das wollte ich auch so haben :)

    Nun, alles wird man nicht los und das wäre sicher auch nicht wünschenswert.


    Nein, müsste ich nicht. Aber ich denke, dass ich dadurch besser verstanden werde. Würde ich es anders nennen, wäre die Verwirrung vl. doch größer?
    Denn Christus=Sohn stimmt ja allemal. Nicht nur einmal :kiss3:


    Weiß ich doch. Danke dafür!

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  7. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hallo,

    Persönlich schliesse ich mich PAOLO 's und IRONWHISTLE 's Meinung an, dass man nicht alles Christus in die Schuhe schieben muss.

    Ich denke aber auch, dass eine Religion mehr beinhaltet als einen Glauben (an was auch immer).
    Speziell meine ich damit den Versuch eine Gemeinschaft (Kirche) durch Gebote oder gezeigte Wege zu regeln.
    Eine Gesellschaft ohne solche "Gestze" wäre wahrscheinlich nicht lange überlebensfähig.

    Demnach bedeudet für mich Christ zu sein, nach den Worten Jesu (nicht nach denen seiner "Biografen") zu leben,
    denn Götter gibt es viele. :rolleyes:

    Liebe Grüsse
     
  8. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    ups, jetzt bin ich doch missverstanden worden - wenigstens von dir. Bei den anderen hatte ich nicht den Eindruck :)

    Also noch mal:

    Für mich sind Jesus und Christus auf der Ebene identisch, als dass Jesus ein vollkommener Christus war/ist. Allerdings nicht der einzige.

    Wenn ich vom Christentum spreche, dann spreche ich nicht vom Jesustum und ganz sicher nicht vom Paulustum.
    Ich spreche vom "Sohn", der in jedem Menschen lebt - egal, ob und in welcher Religion der ist oder völlig ohne Religion lebt.
    Diesen SOHN zu erkennen, leben zu lassen in einem selber, die bewusste(!) Erkenntnis des eigenen Christusbewusstsein anzutreten, das ist für mich Christentum - frei von jeder Religion.
    Ok - man kann es statt Christusbewusstsein auch Buddhabewusstsein nennen. Oder das Schnuckiputzitum oder Gänseliebchentum. Ist schnurz, wie man es nennt. Wichtig ist, dass man wach wird....

    ähh.. magst du mir einen 2. Gott nennen??


    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  9. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    So ähnlich sehe ich das auch, habe versucht den Ursprung Jesus Christus herauszustreichen. Ist mir vieleicht etwas misslungen.
    Allerdings deckt sich meine Anschauung in gewissen Punkten tatsächlich mit den Jesuanern.

    Lucifer (in der Genesis war Gott beigott nicht der einzige)
    oder einfach mal: Zeus, Odin,Baal,.... andere Zeiten, andere Götter :)

    Auch Lieben Gruß
     
  10. Benz

    Benz Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    279
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    was ist los mit dir gillian ....??? lässt du die bibel jetzt bei deinem glauben außer acht......???

    gillian ....du liegst mir am herzen ....lies doch nochmal ein bischen drinn rumm...
     
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