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was an der schule schlecht ist

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von herzverstand, 29. September 2010.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
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    mir hat gerade jemand einen witz erzählt:

    ein schulinspektor beobachtet einen pfarrer bei der religionsprüfung in der schule. dann fragt er den pfarrer wieso er dem schüler eine schlechte note gegeben hat obwohl er doch alles wusste. der pfarrer antwortet: "ja er weiß es, aber er glaubt es nicht!"

    und genau diese erfahrung habe ich selbst einige male in der schule gemacht. manchmal konnte ich machen was ich will: ich bekam keine gute note obwohl ich doch sehr gut war (das war in englisch). oder man erklärte (alibi)nebensächlichkeiten zu hauptsächlichkeiten um eine schlechte note zu begründen.

    der schüler weiß genau dass er blödsinn lernt und übt deshalb die strategie der "kontrollierten torheit" (ist oft kräftesparender als offene rebellion). der lehrer bemerkt dass der schüler in innerer opposition steht und bestraft den schüler und versteckt sich feige hinter vorgeschobenen gründen.

    zumindest lässt es sich kaum rechtfertigen, einen solchen schüler sitzenbleiben zu lassen. aber später wird es schon ernster: spätestens im berufsleben, manchmal aber auch schon durch "praxisorientierten" stoff in der schule, wird es dem jungen menschen unmöglich gemacht, seine innere opposition bei gleichzeitigem äußerem mitspielen aufrechtzuerhalten. ich habe erfahren dass bewerbungsgespräche in wirklichkeit dazu dienen herauszufinden ob der bewerber systemtreu ist und nicht ob er fachlich geeignet ist.

    ich finde es oft daneben wenn linke politiker behaupten, die schule sei geeignet das system zu verändern (obwohl ich selbst links/grün bin), wo doch diese beispiele eindrücklich zeigen dass gerade die schule eine wichtige rolle bei der zementierung des systems spielt.
     
  2. Fontana

    Fontana Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    741
    Ort:
    Suedeuropa / Muenchen
     
  3. lovely

    lovely Guest

    "Das man als Eltern seine eigegen Kinder nicht unterichten darf, ist der Wunsch der NWO, damit sie die Kontrolle über den Geist haben und das Wissen, Denken und die Lebenseinstellung der Kinder beherrschen. "

    Voll unterschreib ich das.
    Mein Kind lernt aktuell in der Schule Geschichte mit einem Geschichtsbuch von 1980!!!
     
  4. Hikari

    Hikari Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juli 2010
    Beiträge:
    825
    Willkommen in der Realität. :thumbup:

    Ich hab schon sehr viele negative Erfahrungen mit Lehrern und Rektoren gesammelt und auch schon ein Jahr sinnlos verloren.

    Man denkt doch, die Schule ist ein Ort der Ausbildung und des Wissens.
    Aber die Schule ist meiner Ansicht nach ein Ort, der die Schüler einer mentalen Prüfung unterzieht, die Ausdauer, die Entschlossenheit testet und abhärtet.

    Und der Stoff den man lernt ist großteils sinnlos, ja.
    Aber das weiß jeder (und unsere Lehrer sagen das offen und ehrlich.)
    Es geht darum zu lernen wie man lernt und vor allem: Zurecht zu kommen!

    Lehrer sind auch "nur" Menschen, das heißt sie beurteilen immer teils subjektiv.
    Man muss sie erstmal beobachten, analysieren und sich entsprechend auf sie einstellen.
    Das sollte man ebenfalls lernen.
    (Wenn alles inkl. Gespräche versagt, dann muss man eben lernen sich eigenständig bei der nächsthöheren Instanz zu melden. Kommissionelle Prüfungen sind jedoch recht schwierig.)

    Nicht alles, was man für die Schule wissen muss, wird einem auch beigebracht. ;)
    Ich sehe als Teil der Vorbereitung auf das spätere Leben.
     
  5. Hikari

    Hikari Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juli 2010
    Beiträge:
    825
    :lachen::lachen::lachen:
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.193
    Ort:
    Niedersachsen
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    Ich habe auch schon erlebt, dass mein Sohn von der Schule mit einem "Wissen" nach Hause kam, das doch recht veraltet war und das ich ihm dann "korrigierte", mit dem Zusatz, es möglichst für sich zu behalten, denn es könnte dem Lehrer sauer aufstoßen, wenn man ihm die falschen Tatsachen unter die Nase reibt. Es ist echt traurig und ärgert mich sehr, wie unflexibel der Unterricht ist, anstatt sich auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen.
     
  7. :umarmen: °°°° :umarmen:


    :umarmen: °°°° :umarmen:

    Herzlichen Dank ihr beiden,
    endlich mal der Mut, das auszusprechen und auch in Klartext,
    was schulisch wirklich abgeht.

    Bin schon lange an dem Punkt angekommen, wo ich mir sage,
    dass jene, welche das deutsche Schulsystem befürworten,
    zu jenen zählen, die dieses Gesetz entweder kennen oder selbst
    häuslich beginnend so leben und erziehen.

    Als ich konfirmiert wurde, wurde jedem die Frage gestellt,
    weshalb man sich habe konfirmieren lassen. Wir waren 19
    Konfirmanten. 18 sagten aus: Des Geldes Wegen, weil es erwartet
    wird, weil es Geschenke gibt und sonstige Gründe diesen Inhalts.

    Ich war der einzige, der sagte: "Des Glaubens wegen". Da kam der Pfarrer
    auf mich zu und sagte: "Das glaub ich dir nicht". Von dem Tag an war die
    Religion für mich vernichtend zerstört und mit nichts mehr zu kitten. Dass
    der Pfarrer auch noch mit Nachnamen Thomas hieß, spricht für sich selbst.

    Ähnlich ging es auch in den Schulen zu, ich erinner mich noch sehr genau
    als der Klassenlehrer uns aufforderte, ein Gedicht auswendig zu lernen, das
    konnte ich nämlich nie, so wie die Lehrer meinten. Doch der nächste Tag kam
    und ich ratterte dies Gedicht im Eiltempo runter. Der Lehrer glaubte es nicht
    und ließ mich nach vorne kommen. Das Gleiche. Er konnte es nicht fassen,
    dass ich ein Gedicht auswendig konnte. Hätte dieser Lehrer sich auch nur
    ein wenig für den Stoff interessiert, den er unterrichtet, dann hätte er auch
    begriffen, weshalb ich dieses Gedicht auswendig konnte.
    (Kleine Leute, große Leute) Ich habe es in einem Thread bereits hinterlassen.
    Doch genau das ist der Knackpunkt dabei. Die Lehrer bekommen einen Stoff
    vorgesetzt, der ihnen selbst interessenlos ist und verlangen von uns, dass wir
    uns für sie stellvertretend für diesen Unsinn, wenn auch zwanghaft,
    interessieren. Das ist so sinnlos wie bei Regen die Blumen zu gießen.
    Nur selten fand ich einen Lehrer, der von seinem eigenen Lehrstoff begeistert
    war.

    Weshalb die Lehrer sich nicht zusammenschließen und dagegen ankämpfen?

    Ganz einfach: Sie werden ihres Amtes enthoben und gegen Dilettanten ersetzt.

    Geschehen in meiner zweiten Schule. Da war plötzlich ein "Mathematiklehrer"
    der sich von den Schülern erklären lassen musste, wie denn dieses und jenes
    funktionieren würde. Ausrede: Er wäre noch ziemlich frisch und hätte grade
    erst seine Lehrerlaubnis erhalten. ;)
     
  8. R.M.E

    R.M.E Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2010
    Beiträge:
    476
    Ort:
    Frag doch Google
    Die Schule & das System sind nicht Schul daran, sondern die Eltern! Fakt!
     
  9. Herzensfreude

    Herzensfreude Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2010
    Beiträge:
    206
    Ort:
    Im Reich der Naturgeister
    Selbstverständlich soll Schule nicht nur fundiertes Wissen vermitteln. Ihr obliegt auch, soziale Bildung zu ermöglichen. Das Miteinander leben und arbeiten ist das große Plus gegenüber dem Privat- bzw. Heimunterricht. Diese Aufgabe ist heute wichtiger als je zuvor, da die Familie heute eine andere Konstruktion hat als noch vor 5o Jahren.

    Durch meine eigene bzw. die Schulzeit meiner Töchter habe ich mehrerlei Erfahrungen gemacht. Mit Sicherheit gibt es fachlich und pädagogisch inkompetente Lehrer bzw. werden sie zu solchen getrimmt. Am Lehrplan wird gerne verändert, dennoch entspricht er nach wie vor nicht den allgemeinen Bedürfnissen der Schüler und leider auch nicht der Wirtschaft.

    Engagierte Lehrer werden angepasst, falls sie hierzu nicht selbst bereit sind. Hin und wieder liest man auch von den vielen burnouts und Frühpensionierungen, unter dem Deckmantel "schwierige Jugend". Mittlerweile kenne ich einige solche Fälle. Durchwegs handelt es sich um Lehrer, die sich dem System nicht anpassen wollen, sich für die Schüler engagieren, sich auflehnen gegen die Machenschaften der Obrigen ... letztendlich wurden sie in Zwangskrankenstand geschickt oder frühpensioniert (bzw. wird ihnen dieser Schritt angedroht) oder sie werfen selbst das Handtuch.

    Ich persönlich meine, dass auch diese Fakten einmal öffentlich bekannt und diskutiert werden müssten, doch den verknöcherten Apparat zu stürzen werden diese Diskussionen - falls sie überhaupt stattfinden - nicht imstande sein.

    Ein großes Manko ist nach wie vor, die mangelnde pädagogische Ausbildung der Oberstufenlehrer. Doch das war schon vor xxx Jahren so, wer wird das verändern?

    Sparkurs in der Bildung - schön langsam werden die Konsequenzen offensichtlich.

    Liebe Grüße,

    Herzensfreude
     
  10. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    11.043
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    Es ist eben leider nicht überall auf der Welt so.
    Und was das "kritisch sein" anbelangt, so rate ich dir dazu, diese ideologisch gefärbten Argumentationshilfen, die du hier am laufenden Band zu allen möglichen Themen ungefiltert reinstellst, selbst mal kritisch zu hinterfragen.


    ´

    Ach du meine Güte, welche Verschwörungstheorie ist das denn: "....Kontrolle über den Geist...."
    Das ist doch Quatsch. Heute weiss jeder, dass die einzige Möglichkeit aus Hunger, Armut und Unterdrückung herauszukommen, Bildung ist. Bildung ist das wichtigste Gut, dass wir unseren Kindern mitgeben können.
    Deshalb sollten wir froh sein, in Europa ein so gutes Bildungssystem zu haben. Stell dir nur vor, jeder Krethi und Plethi unterrichtet seine Kinder selbst und nach seinen eigenen Vorstellungen. Glaub mir, der Bildungsstandard würde drastisch sinken.
     
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