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Warum versinkt das Ehepartner in Depressionen ?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Dagmar, 10. April 2004.

  1. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
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    hi,

    ich lese hier schon länger rein und bin auch vertraut mit familienstellen. ein paar bücher darüber zieren unser büberregal.

    es ist nichts zu machen, und jedes wort meinerseits wäre eins zuviel oder würde als vorwurf empfunden werden und so bin ich der depression meines ehegespons ausgeliefert.

    morgens schon schlechte laune, beim frühstück dominiert seine bedrückte stimmung, die söhne werden schon ganz leise.
    unaushaltbar für mich und ich suche das weite.

    merke wie es mich beeinflusst und ich es mittrage.

    wenn ich es anspreche ändert sich nichts. und wir verbringen das wochenende wieder einmal in depression.

    ich vermute ja woran es hängt. die verachtung der eltern lässt den ehepartner dann in der depression treu sein.

    hmmm, vielleicht geht es mir ja jetzt besser ..... nach dieser einsicht. .....
    ich gehe jetzt bäume sägen.

    Gruss DagoBert
     
  2. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Lieber DagoBert,

    ich kenne ja nicht die Umstände unter denen Ihr lebt. Ich denke bei einer Depression solltet Ihr professionelle Hilfe annehmen. Schau Dich doch mal um, vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe für Depressive und ihre Angehörige. Manchen haben auch schon Psychomarka geholfen, um aus dem schlimmsten Loch rauszukommen. Ich denke, es ist wichtig, daß Du etwas unternimmst, den der depressive Partner ist nicht in der Lage dazu.

    Eine Depression ist eine Erkrankung und unter einer Erkrankung innerhalb der Familie, haben immer alle zu leiden, ob es ein gebrochenes Bein ist oder eben eine Depression.

    Liebe Grüße und viel Tatkraft
    Ereschkigal
     
  3. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    Ich nehme die Depression zurück und ersetze durch Wochenend-Durchhänger.
    Ausserdem kann ich den Ehepartner wohl schlecht dorthin schleppen, wenn der Ehepartner nicht will.

    Gruss DagoBert,
    gereizt ob der Situation
     
  4. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Lieber Dagobert,

    was hast Du Dir für das Wochenende gemeinsam mit Deinem Partner gewünscht? Was glaubst Du hat Dein Partner sich vom Wochenende gewühnscht? Meistens lohnt es sich mal über seine eigenen Wünsche nachzudenken und den anderen zu fragen, was er möchte. Vielleicht gibt es einen Krompromiß, wo jeder etwas bekommt, was er wollte.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  5. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    Mein Ehepartner ist immer noch mies drauf und ist jetzt erstmal spazieeren gegangen, Flucht ?
    *grrrrrr* Dagobert,
    ich glaube, ich gehe meditieren
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    hallo dagobert!

    ist es der ehepartner oder die ehepartnerin? das ist nicht nur vordergürndige haarspalterei, sondern bedingt bestimmte sichtweisen...

    kochbücher im regal ernähren dich nicht. bücher über familienaufstellung wirken nicht.

    es geht auch zu allerletzt darum, den partner/die partnerin zu einer aufstellung zu schleppen, damit er/sie dort kuriert wird. du kannst selbst - und allein - dein anliegen in einer aufstellung betrachten, und es kann sich in deinem system vieles ändern. das ist das schöne an systemischen aufstellungen: du kannst ganz bei dier selber bleiben und trotzdem wird das ganze system "wie neu".

    alles liebe, jake
     
  7. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
    Beiträge:
    961
    Ort:
    schweiz
    die art, wie du von den krankheitssymptomen deines ehepartners sprichst, zeigt deinen frust. die krankheit selbst ist schon zur nebensache geworden. es haben sich da strukturen reingefressen, von denen du und die kinder sich befreien möchten. aber wehe dir, das ganze muss natürlich in gesprächen passieren, veränderungen. alle formalitäten sind einzuhalten. ich glaube, du denkst: wie lange noch, hört es denn nie auf?
     
  8. daluwe

    daluwe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2004
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Telfs
    lieber dagobert,

    habe zu diesem thema viel erfahrung, die ich dir gerne mitteilen möchte: meine mutter ist seit der geburt meiner schwester (ich war 8 jahre alt) depressiv. sie sieht das aber nicht so. deine frau wahrscheinlich auch nicht, und du hast es ja auch etwas abgeschwächt, diese reaktion von dir ist mir vertraut. die ursache bei meiner mutter liegt eindeutig auch in ihrer kindheit. die war wohl wirklich sehr schlimm und es ist sehr oft so, dass diese erlebnisse eine zeit verdrängt werden, aber dann hochkommen. dass deine schwiegereltern deine frau nicht achten, gibt mir den hinweis darauf, dass hier wohl auch mehr verborgen ist, und deine frau dies nicht verarbeiten konnte.

    für deine frau kommt wahrscheinlich derzeit keine therapie in frage, sie würde das als beleidigung auffassen. ich kann dir nur raten, suche du einen therapeuten auf, damit du lernst, mit dieser situation richtig umzugehen. im moment ist es glaube ich so, dass du sie durch dein verhalten unterstützt, in ihrer "starre" auszuharren. es besteht für deine frau durch dein derzeitiges verhalten keine notwendigkeit, ihr verhalten in irgendeinerweise zu ändern. und ich möchte dir sagen, wenn deine kinder, und kinder sind immer sehr sensibel, euer fehlverhalten und eure fehlkommunikation zu spüren, dann bist du es ihnen schuldig, hier etwas zu unternehmen. kinder leiden sehr darunter! ich weiß es aus eigener erfahrung!

    wenn du möchtest, erzähl ich dir gern mehr. schreib mir einfach eine mail.

    herzliche grüße und viele sonnenstrahlen für die dunklen zeiten

    dani
     
  9. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
    Beiträge:
    961
    Ort:
    schweiz
    ist es so, dass das ehepartner sich nicht helfen lassen möchte?

    (wieso schreibst du eigentlich "das ehepartner"? wars ein versehen...?)

    ja, ich sehe es auch so, dass du viel lebenskraft aufbringen musst für dich und deine kinder. sonst wird das ein frustpool und keine familie mehr...

    du brauchst auch kein schlechtes gewissen haben, wenn du mal deine frau allein zurücklässt und was unternimmst (mit den kindern? naja, kommt drauf an, wie alt sie sind...). und zeig deine lust am leben! deine kinder werden sich freuen und deine frau steigt bestimmt hin und wieder mit auf den zug. vielleicht auch immer öfter...

    auch du darfst dich freuen. nicht nur kinder. steckt nicht in jedem von uns ein kind???
     
  10. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
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    Dank euch !

    Wir kriegen es doch noch gebacken. War vielleicht doch nur eine leicht fehlinterpretierte Kurzkrise. Ich hatte Unterstützung durch eine gute Kurzintervention und seid dem geht es wieder gut. Wir hatten ein gutes Gespräch und nun sehen wir weiter.

    Lieben Gruss DagoBert
     
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