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warum verliebe ich mich immer in einzelgänger?

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von fidelia, 18. Juni 2008.

  1. fidelia

    fidelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    285
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    hallo miteinander,nach zwei gescheiterten langjährigen beziehungen habe ich mich wieder in so einen typen verliebt,der schon den ersten beiden ähnlich ist.ein einzelgänger...warum ziehen mich einzelgänger so an? die ersten beiden hatten nach mir auch keine freundin mehr,u. davor auch schon lange nicht mehr.irgendwann ging es nicht mehr,weil ich die meiste zeit alleine war.mit ihm jetzt ist es so ähnlich,er ist schon seit zwei jahren allein u.will keine feste beziehung,jetzt bin ich aber doch irgendwie dazwischen gekommen,dass er sicher über seine prinzipien nachdenkt,aber ob das reicht?übrigens wollte ich noch sagen,dass ich noch nie mit einem gleichaltrigen mann zusammen war,entweder viel älter oder viel jünger,so wie jetzt.ich freue mich über viele tipps u.zuschriften,denn zzt.habe ich leider liebeskummer,wir sehen uns nur inder arbeit,woher wir uns auch kennen,aber nächste woche geht er weg von dort,u.ich habe angst,ihn nie wieder zu sehen.liebe grüsse fidelia.
     
  2. omnitak

    omnitak Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    394
    Liebe fidelia,

    in einer Begegnung oder wenn es länger dauert in einer Beziehung werden beide Teile mit dem in Kontakt gebracht was noch zu lernen ist, was noch zu integrieren ist, was noch fehlt in der eigenen Entwicklung.

    Der Einzelgänger oder der beziehungsunfähige Teil mit "Nähe", der unbedingt Beziehungs-Brauchende mit Trennung und Allein-sein.
    Beide haben Schmerzen, ein Teil hält die Nähe nicht mehr aus, fürchtet die Kontrolle zu verlieren, der Andere leidet furchtbar unter Trennung und versteht die Welt nicht mehr.

    Doch das ist der Plan, ich bin hier um mich zu erfahren, am Anderen und diese Seele hilft mir und ich helfe ihr, das ist der Plan.
    Und sollten wir es beide schaffen diesen Weg gemeinsam zu gehen, gemeinsam hinzufallen und gemeinsam wieder aufzustehen können wir gemeinsam weitergehen immer weiter...

    Doch bleibst du liegen und ich stehe schon, dann muss ich alleine weitergehen, ohne dir, das tut weh, aber je weiter ich gehe umso mehr läßt er nach der Schmerz, und je öfter ich hinfalle umso leichter lerne ich aufzustehen..du kannst mich noch einholen...
    Aber meist bleibt einer liegen, das ist meine Erfahrung auf meinem Weg, auch ich falle immer wieder hin, aber ich bin der der aufsteht, immer wieder.

    Ich treffe laufend Frauen die jahre- oder jahrzehntelang keine Beziehung hatten und wieder in ihre Isolation flüchten, solange bis ich nicht mehr hinfalle, bis ich gelernt habe ganz zu werden, bis ich Nähe und Allein-sein gleichzeitig leben kann, dann hört es auf und es kann das beginnen, was wir alle suchen...

    Alles Liebe
    omnitak
     
  3. fidelia

    fidelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    285
    guten morgen,vielen dank für diese interessanten worte,ich bin sehr beeindruckt......ja,das stimmt,diese menschen können schon die kleinsten formen von nähe nur sehr schwer aushalten,ich bin da ber das gegenteil davon.nähe ,kommunikation u.zusammensein(egal wie nah)sind für mich lebensnotwendig.meistens wird der andere auch davon mitgerissen,weil er das auch toll findet,seine prinzipien für kurze zeit ausschaltet,aber lange hält das meist nicht an,dann beginnt das leid,ich meine für mich,es sei denn der andere ändert seine meinung,aber wodurch könnte das wohl sein?durch ein erlebnis?oder auch durch die sehnsucht nach einer person,die man vielleicht auch zu einem nicht so ganz passenendem zeitpunkt in seinem leben trifft,was nicht vorhersehbar wa?liebe grüsse.fidelia.
     
  4. omnitak

    omnitak Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    394
    Liebe fidelia,

    ich erlebe es wie du.

    Der Andere ändert meist seine Meinung/Einstellung nicht, ICH kann/darf mich ändern, und siehe da der Andere ist anders, aber nur weil ich jetzt anders bin und ihm anders begegne.

    Das "Mitreissen" dauert oft nicht lange, dann wird der Andere von seinen Schatten eingeholt und er fällt hin (= Metapher).
    Das einzige das manchmal funktioniert aus meiner Erfahrung ist den Anderen loszulassen, ihn komplett freizugeben, keine Erwartungen an ihn zu haben und ihn trotzdem zu lieben, gern zu haben, einfach weil er/sie ein wunderbarer und einzigartiger Mensch ist, dem ich habe begegnen dürfen - sehr schwer, aber machbar.

    Was daraus resultiert ist unbekannt und hängt von den jeweils gewählten "Inkarnations-Aufgaben" ab, aber wenn es mir gelingt loszulassen, habe ich auf alle Fälle einen ganz besonderen Freund/Freundin mehr auf dieser Welt und ob mehr oder weniger aus dieser Begegnung wird, darf sich entwickeln, ohne Erwartungen.
    Denn erst dann hat der Andere die Möglichkeit "frei" zu entscheiden, mir zu begegnen, ohne etwas erfüllen zu müssen...

    Und wenn ich denn Anderen freigebe habe auch ich mich freigegeben, damit sind wir beide dann offen für noch was Größeres, für eine oder auch andere Begegnungen die schon warten...

    Alles Liebe
    omnitak
     
  5. fidelia

    fidelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    285
    hallo,und wie soll das gehen,ihn loszulassen?wir sind uns gerade erst begegnetet,in der arbeit,ich habe wieder angefangen dort,er hört dort auf,nächste woche.ich weiss wirklich nicht,was ich noch machen soll.oder reicht es auch,wenn sich zwei seelen manchmal nur kurz begegnen?danke u.bis dann,fidelia.
     
  6. omnitak

    omnitak Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    394
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    Hi fidelia,

    ob etwas reicht oder nicht reicht gilt es herauszufinden. Das heißt ich muss mich mit ihm/ihr persönlich treffen, ev. mehrmals, miteinander reden, in Kontakt kommen, den Anderen kennenlernen und sein Weltbild, seine "Denke", seine Gefühle, Wünsche, Sorgen...alles was der Andere eben zulässt, ausprobieren...

    Wenn ein sehr offenes Gespräch möglich ist, wenn ich Kontakt zu meinen eigenen Wünschen und Erwartungen habe und der Andere auch, dann kann es schnell gehen, herauszufinden was mit uns eigentlich los ist, warum wir uns angezogen haben und wie wir weitertun, oder nicht.

    Wenn ich feststelle der Andere will mich aber gar nicht wirklich, weil er in seinem Herzen noch nicht frei ist, weil er Angst hat, weil er nicht konfrontiert werden will mit dem was jetzt bei ihm hochkommt, dann ist es gut zurückzugehen, denn auf jemanden noch mehr Druck auszuüben, treibt ihn noch weiter weg.

    Ich habe das erst vorgestern gemacht und eine wunderbare Freundin dafür bekommen, eine strahlende Seele, ich habe immer die Wahl, brauche ich - oder liebe ich.

    Denn wenn ich brauche liebe ich nicht, und wenn ich liebe, brauche ich nicht.
    "Einfach" gemeinsam ausprobieren...

    Alles Liebe
    omnitak
     
  7. dieAhnungslose

    dieAhnungslose Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2008
    Beiträge:
    101
    Ort:
    zwischen den Bergen in Bayern
    kennst du den Satz:
    was dich zu Beginn des Kennenlernens fasziniert..stösst dich irgendwann ab..
    Ich glaube das passt wirklich zum Leben..wenn man nicht ganz fest an sich arbeitet..kommt dann die Trennung..LOGISCH

    Ach du..Liebeskummer ist schwer..:drums:wird leichter..dauert nur.
     
  8. Sunna

    Sunna Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2007
    Beiträge:
    1.293
    Ort:
    Bayern
    Ah, das Einzelgänger-Thema... irgendwie auch meins. Es ist vertrackt - einerseits sehne ich mich nach Nähe, andererseits ist sie mir auch schon oft unangenehm gewesen. Ich kann nicht sagen, daß ich regelrecht ANGST vor Nähe hätte, aber meistens will ich die Nähe von Leuten, die sie mir aufdrücken, nicht, sie ist mir zuwider - während die Person, bei dem ich alle Nähe zulassen würde, wiederum zu mir auf Distanz geht, und sich Frauen zuwendet, die ihrerseits etwas kühles oder oberflächliches an sich haben, und bei denen er keine Nähe findet... ein Teufelskreis. Wir sind beide Einzelgänger, die aber - zumindest habe ich das Gefühl und auch Außenstehende aus unserem Umfeld sehen es so - ihre Kräfte hervorragend zu einer Einheit verbinden könnten. Nur er selbst sieht es nicht, oder will es nicht sehen, leider.

    Dabei haben wir beide einen weitläufigen Bekanntenkreis und sind auch beide nicht solche, die frühzeitig heimgehen, wenn Geselligkeit angesagt ist, sondern gehören eher zu jenen, die fragen, was wir denn noch mit dem angebrochenen Abend anfangen sollen ;) Aber Geselligkeit im Freundeskreis und wirkliche Nähe sind eben zwei Paar Schuhe.

    In einem unveröffentlichen Gedicht habe ich mal geschrieben, "gemeinsam einsam ist man nicht mehr allein" - das ist wahrscheinlich der Punkt. Wer sich zu Einzelgängern hingezogen fühlt, sollte dabei auch mal sich selbst betrachten, wahrscheinlich ist man selbst Einzelgänger und fühlt sich zu Menschen hinhezogen, die da sehr ähnlich sind.
     
  9. fidelia

    fidelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    285
    hallo,guten abend,dankeschön für die wunderbaren erklärungen,bei uns ist gerade die phase,dass er wieder "hingefallen"ist,nachdem er sich hatte von mir mitreissen lassen.wir haben im dienst allerdings auch so viel zu tun im moment,
    dass es keine gesprächssituation gibt,wo man irgend etwas klären könnte.ich denke eher,dass er nicht bereit ist ,momentan jedenfalls nicht,eine engere verbindung einzugehen,entweder ist er mal enttäuscht worden oder weil noch nicht klar ist,wie es bei ihm beruflich weitergeht,er muss noch zur bundeswehr,vom alter sehr spät.....für mich sind das alles keine gründe,ich habe schon ganz viel in meinem leben überstanden,wie kann ich ihm mein denken u. fühlen denn am besten nahebringen,damit wir noch eine chance zu haben,aber ohne ihn zu nerven,(was ich eh leider schon getan habe)oder unter druck zu setzen?danke.fidelia.
     
  10. fidelia

    fidelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2007
    Beiträge:
    285
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    liebe sunna,das hast du richtig erkannt,ich bin auch eher ein einzelgänger,brauche nicht 1000 leute um mich rum,das hab ich eh in der arbeit....aber einige feste freundschaften pflege ich sehr gern,für die würde ich alles tun.meistens habe ich immer mehr getan,als der andere zurückgegeben hat,aber nur dann ging es mir auch irgendwie gut,wenn man sich bedingungslos für jemanden einsetzt,ganz egal,ob der andere das auch tun würde(wahrscheinlich eher nicht,weil er zu schwach ist),aber gerade das hat mich ja so herausgefordert u. auch fasziniert irgendwie,dass ich das trotzdem tue,auch nicht so schnell aufgebe,wenn mir jemand mehr als nur sympathisch ist,das kam eh erst drei mal in meinem leben vor...es ist schwer zu erklären,ich hoffe,du verstehst mich ein bisschen u. kannst mir ein paar tipps geben.wie kommt man an so einen seltenen typen am besten ran?wenn er merkt,dass ich das jetzt unbedingt erzwingen will,dann macht er ganz dicht,das ist jetzt schon fast der fall,wenn ich wieder etwas gleichgültiger werden würde,hätte ich vielleicht eher eine chance,denke ich mal,aber wie geht das? ich habe nun mal schon feuer gefangen....da müsste man auf die ausgangsposition zurück,aber die hatte ich ja schon überschritten?danke für deine antwort im vorraus!fidelia.
     
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