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Warum tut es immer so weh?

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Schmetterling73, 17. Juni 2009.

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    Ich bin seit einigen Monaten von meiner DS getrennt.
    Es gibt Tage an denen es mir richtig gut geht und dann welche, an denen ich nur heule. Dann wünsche ich, mir wäre dieser Mann nie passiert.
    Er ist mir immer noch so nah und das loslassen fällt unendlich schwer. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es sofort tun, nur um noch bei ihm sein zu können.
    Ich fühle ihn, rieche ihn, werde wach, wenn er wach ist. Er ist wie mein Zwilling, der nun tot ist.
    Habe mal gehört, dass man die Verbindung zu seiner DS niemals verliert und immer vorhanden bleibt.
    Aber bitte was kann man tun, damit es nicht mehr weh tut, man wieder leben kann, die Erinnerungen als schöne beleiben oder man das fühlen des anderen besser annimmt?
    Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich denke, gleich irre zu werden und sage immer wieder: lass mich in Ruhe, bitte lass mich gehen!
     
  2. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Der Schmerz und der Tod gehören zum Leben dazu. Wir können damit nur nicht richtig umgehen. Der ewige Kreislauf des Lebens. Du solltest nur aufpassen, das du dort nicht stecken bleibst und in eine Depression abrutscht. Das geht manchmal sehr schnell.
     
  3. Duffy

    Duffy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2009
    Beiträge:
    5.374
    Hallo Schmetterling!
    Ja, es stimmt! Die verbindung zu deiner DS bleibt! Es hat einen Grund warum diese Verbindung besteht! Es hat einen Grund warum du diesen Schmerz fühlst!

    Niemand kann ihn dir abnehmen und niemand weis auch nur anähernd wie du dich fühlst! Außer die jenigen die ihrer DS begegnet sind! Es wird dir helfen, wenn du diesen Schmerz an nimmst, wenn du seine Gefühle an nimmst! Kämpfe nicht dagegen an! So machst du es bloß schlimmer!

    Ich wünsche Dir alles Gute!
    Duffy :umarmen:
     
  4. Martina

    Martina Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2009
    Beiträge:
    134
    Lieber Schmetterling,

    bei Deinem Profilname fällt mir gerade etwas ein, was ich gestern gesehen habe. Ich ging zu meinem Lieblingsplatz, oben an einer wunderschönen Kapelle. Da steht ein großer-wunderschöner-kräftiger Lindenbaum. Um diese Linde tanzten ganz viele Schmetterlinge. Sowas habe ich noch gar nie gesehen. Es berührte mein Herz wie die Schmetterlinge immer paarweise um den Baum tanzten.

    Ich stand mitten in diesem Schmetterlingstanz. Gerne gebe ich zu, dass ich sehr wehmütig bei diesen Bildern war.

    Mir geht es wie Dir, dass ich von dem Mann, den ich zutiefst im Herzen liebe, aus äusserlichen Gründen nicht zusammen sein kann. Es ist ein sehr großer Schmerz, der da im Herzen wohnt und ich kenne (leider) all die Nuancen der Traurigkeit und inneren Sequenzen.

    Mir kommen noch immer die Tränen, wenn ich die tanzenden Schmetterlinge sehe und dabei an meinen eigenen Herzschmerz denke. Aber ist Liebe eine Sache der Tränen?
    Müsste sie nicht eigentlich Freude sein, Glück...

    Immerhin sind wir in der glücklichen oder besonders dankbaren Lage, dass wir einen Teil zumindest des Weges mit einem Menschen gehen durften, der für uns etwas besonderes war. Uns viel gegeben hat.

    Je tiefer die Liebe, desto tiefer ist logischerweise auch der Schmerz. Der Schmerz wird nie heilen, wenn wir nicht im innen in der Lage sind ihn zu wandeln. In Dankbarkeit, in Freude, in Glück.

    Dem Glück einer Person begegnet zu sein, die uns unser Herz geöffnet hat. Und offenen Herzens zu sein, bedeutet eben auch ja zum Gegenteil gesagt zu haben.

    Wann der Schmerz aufhört, ich habe keine Ahnung. - Aber die einzige Antwort darauf wird sein können, wenn wir gelernt haben, was wir lernen sollten.

    Allerdings, ich kann Dich trösten, ich habe mein Lernpensum schon seit drei Jahren im Gepäck und nur teilweise Lernerfolge erzielt. Oft stehe ich auch nur ratlos da und frage mich, warum allein äussere Widrikeiten uns daran hindern, unserer Liebe Raum zu geben.

    Aber die Realität sind eben die äusseren Widrigkeiten, welche es auch immer sein mögen.
    Wir können nur eines tun, sie anzunehmen so wie sie sind.

    Wünsche Dir von Herzen alles Liebe und viel Kraft
    Martina
     
  5. Ja, ihr habt Recht mit dem was ihr schreibt.
    Es kann gut möglich sein, dass ich irgendwann erkenne, warum gerade er meine DS sein sollte.

    Liebe Martina,
    danke für deine lieben Worte. Du sprichst mir aus der Seele und dem Herzen.
    Es ist schwer ohne ihn leben zu müssen. Jetzt in diesem Moment geht es mir gut, aber ich weiß das kann ganz schnell anders sein.
    Das ich ihn verloren habe, war meine eigene Schuld, ich wollte eben Schicksal spielen, damit ich endlich mit ihm zusammen sein kann. Doch der Schuss ging für mich nach hinten los. Das er rauskommt hätte ich nie gedacht, schon gar nicht das eine Freundin mich verrät. So war er weg und ich alleine. Wir leiden beide. Ich ohne ihn und er in einer Ehe aus der er sich nun nicht mehr davon stählen kann, weil er dazu nie mehr die Möglichkeit bekommt.
    Verloren haben wir beide, duch meine Schuld und das ist auch ein Punkt, den ich mir niemals verzeihen kann.
    Nie vorher habe ich bei einem Mann diese Bindung gefühlt, die einem alles gibt aber auch alles nehmen kann. Zu fühlen was der andere denkt, macht, obwohl er Kilometer weit weg ist. Bedingungslos zu fühlen und zu lieben.
    Ich weiß, dass ich so etwas nie mehr erleben werden und erleben will. Nie mehr will ich einen andren Menschen so weh tun und an seiner Reaktion zu grunde gehen müssen.
    Es ist wie als sei mein Zwilling gestorben. Die Leere kann niemand ausfüllen und dann immer diese Frage - WARUM???
     
  6. Gaia0

    Gaia0 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2009
    Beiträge:
    5.995
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    Dann ist es keine reine bedingungslose Liebe. Liebe versteht und weiß, dort wo sie IST, dort gibt es kein Leid und kein gefühlten Schmerz....der Schmerz kann höchstens die Wandlung IN sich hervor bringen und die Erkenntnis, wo es letztendlich noch fehlte/mangelte...komplexes Thema....

    @Schmetterling,

    trauer....trauer....und trauer......so viel und so lange, wie du für dich trauen willst, es benötigst und brauchst. Das ist sehr wichtig.......weil mit jeder gelösten Träne auch Abschied von Wünschen, die an dieser Person gebunden waren, gelöst werden.....bis hin, das keine Wünsche, keine unerfüllten Erwartungen mehr vorhanden sind, dann erst kann die reine, wahrhaftige Liebe einkehren.:zauberer1

    LG
    Gaia:)
     
  7. Glasrose

    Glasrose Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2005
    Beiträge:
    409
    Ort:
    im Glasgarten
    Danke, liebe Gaia :umarmen:

    So ist es!!! Beinahe hättet ihr mich hier richtig verwirrt, weil ihr alle von Schmerzen und Leid schildert. Ich habe dies noch nie im Herz gefühlt. Wenn, dann ist da Sehnsucht nach heilender Liebe, in jenen Momenten, wo ich zu vergessen drohe, dass die Flamme immer tief in mir leuchtet und niemals erlischt. Manchmal sieht man sie einfach nicht so klar, aber brennen tut sie dennoch!

    Bereuen?... Liebe Schmetterling, wieso denn das? Ich kann hier wieder nur von mir erzählen, nämlich, dass ich niemals das Gefühl hatte, zu bereuen, dass ich mein Seelendings gefunden habe, obwohl er längst nicht mehr in meinem Leben (Alltag) ist, bleibt er und die Erfahrung in meinem Herzen vereint. Ewig. Einfach nur Liebe, fern von Schmerz, fern von Leid. Im Gegenteil, es gibt mir täglich aufs neue eine irrsinnige Kraft, da es mitunter einer der wesentlichsten Gründe ist, warum ich lebe.

    Dabei trauere ich keiner Vergangenheit nach, sondern erfreue mich an jener zeitlosen Realität, die im Moment der Gegenwart mit meinem Bewusstsein existent ist. Das Herz, die Liebe - IST.

    Weinen, ja, weinen ist immer gut. Der ehrlichste Weg zur Klarheit. Tränen sind Spuren des wahrhaftigen Weges aus unserer Seele, unseres Herzens. Jede Träne der Trauer, ist auch eine Träne der Freude, wenn wir es so wollen.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Weg des Erkennens der Liebe. Glaube mir, dafür lohnt sich jeder Schritt, auch wenn er manchmal noch so trüb erscheinen mag :)
     
  8. Martina

    Martina Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2009
    Beiträge:
    134

    Stimmt, aber das hab ich ja auch nicht behauptet oder für mich beansprucht.
     
  9. Schneeglöckchen

    Schneeglöckchen Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    508
    Bedingungslose Liebe hat mir mein Seelenverwandter vor 10 Jahren auch immer vorgehalten, das ich sie nicht erfüllen kann.

    Zwischen Seelenverwandten ist das möglich - erlebt habe ich das aber noch nie. wenn man liebt, also Gefühle für jemanden hat, ist das nicht möglich, die Erwartungshaltung an sich und den anderen ist trotzdem da, die bedingungslose Liebe, die weder Bedingungen stellt, noch Erwartungen in sich trägt, noch fordert gibt es die wirklich ? In so einer krassen Form ? Bedingungslos ?

    Wer tatsächlich bedingungslos liebt, der ist für mich persönlich ein Phänomen, dass ich leider noch nie getroffen habe. Wer DAS kann, vor dem zieh ich meinen Hut ! :)
     
  10. Martina

    Martina Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2009
    Beiträge:
    134
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    Hallo Schneeglöckchen,

    ich hatte sehr lange Zeit das "Streben" und den Wunsch in eine bedingungslose Liebe zu finden. Lange habe ich nur diesem Thema nachgeeifert. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich ein Mensch aus Fleisch und Blut bin und daher natürlich auch egoistische Ansprüche haben. Ich glaube die Bedingungslosigkeit kann man vielleicht für sich selbst leben, sich selbst bedingungslos anzunehmen, aber an andere wird das Zusammenleben oder das Leben in sich logischerweise immer Bedingungen haben.

    Ihr dürft mich steinigen, aber ich steh dazu...

    Martina
     
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