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Warum man evtl. auf Sojaprodukte verzichten sollte.

Dieses Thema im Forum "Vegetarier-Forum" wurde erstellt von Schlangenstab, 19. August 2010.

  1. Werbung:
    http://www.transgen.de/anbau/eu_international/159.doku.html
    Anbei ein interessanter Link zur Sojabohne und hier sieht man wie hoch der Anteil an gentechnisch veränderten Pflanzen ist.
    Also besteht ein grosses Restrisiko das auch gentechnisch verändererter Soja im Lebensmittel landet. Was sich meines Erachtens nicht mit dem Aspekt der gesunden Ernährung decken kann.
    Ebenfalls heute noch im www entdeckt:
    http://www.alles-ueber.com/2008/01/17/tofu-macht-dumm/ :)
    lg
    Cyrill
     
  2. http://www.ugb.de/e_n_1_141296_n_n_n_n_n_n_n.html
    Lupinen: Kleine Samen groß in Form
    Wäre eine annehmbare Alternative zum Soja und ist auch bestimmt nicht gentechnisch verändert. Es sollte mehr auf solche Dinge geachtet werden, wenn man sich schon vegetarisch ernähren will und auf Gesundheit wert legt.
    http://vegan-island.com/index.php?m...page=2&zenid=1ea886b7e20089b4221ec10fd556a685
    auch als Fertigprodukt zu kaufen.
    lg
    Cyrill
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.223
    Ort:
    Saarland
    Ich bin ja kein Soja-Fan und auch kein Vegetarier (auch wenn ich nicht viel Fleisch esse, aber viele Milchprodukte).
    Sehe darin aber kein Problem für einen Vegetarier und Umweltschützer (siehe unten, zumindest im Vergleich zum normalen Soja-Anbau).Das Problem ist wieder die vorgefertigte Meinung über Gen-Technik.

    Hier mal die Wikipedia-Seite:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Herbizidtolerante_Sojabohne

    Siehe auch den Satz: "Der Einsatz von Herbiziden bei der herbizidtoleranten Sojabohne ist in den USA ca. 10 % niedriger als bei konventioneller Sojabohne. Hinzu kommt, dass die eingesparten Herbizide stärker umweltbelastend sind als Glyphosat."

    und
    http://en.wikipedia.org/wiki/Glyphosate#Genetically_modified_crops

    Bedeutet die Umwelt und der Verbraucher werden sogar weniger durch Gifte belastet, weil auf stärkere und gefährlichere Herbizide verzichtet werden kann.
    Dazu kommt natürlich ein besserer Ertrag.

    LG PsiSnake

    P.S: Das Resistenzgen in den transgenen Pflanzen ist auch nichts besonderes, was die Natur groß beeinflussen wird. Die Evolution ist schon selber drauf gekommen, ohne Gentechnik http://www.jstor.org/pss/4045968
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.223
    Ort:
    Saarland
    Die Natur betreibt halt auch Gen-Technik;), und das könnte die transgenen Pflanzen irgendwann natürlich nutzlos machen (einfach weil Glyphosat nicht mehr wirkt):
    http://www.i-sis.org.uk/glyphosateResistanceTransgenicTreadmil.php

    Aber die Natur wird sich über Evolution immer anpassen Ob wir gentechnisch direkt mitspielen, die Natur Mutationen hervorbringen lassen, die wir dann züchten (man hätte auf lange Sicht wahrscheinlich auch einfach Glyphosat-resistente Sojabohnen züchten können, dauert nur länger und Erfolg nicht garantiert), selbst wenn wir nichts machen, werden die Schädlinge und Unkräuter resistent (im doppelten Sinne) werden gegen jeden Versuch sie klein zu halten. Ist das selbe bei Bakterien, die werden auch irgendwann resistent gegen Antibiotika. Aber sollen wir deshalb aufhören Antibiotika zu entwickeln?!
    Denke nicht.
     
  5. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.842
    Ort:
    Wien
    Und Biosoja?


    Am besten wir essen überhaupt nichts mehr, ist doch alles schlecht. Leider schmeckt es so gut.:rolleyes:

    Sojadrink Vanille .....:sabber:
     
  6. eidechsenkönig

    eidechsenkönig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2009
    Beiträge:
    1.282
    Ort:
    hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen
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    Glaubst du eigentlich jeden Schwachsinn,den du im Internet liest?"Tofu lässt Gehirn schrumpfen " so ein Schwachsinn!Und die gentechnisch veränderten Sojabohnen aus Brasilien isst sogar indirekt du selbst wenn du Fleisch isst.Was meinst du was solche Nutztiere für riesige Mengen an Nahrung vertilgen und auch Sojabohnen!Wusstest du das 90% der Sojabohnewelternte an Nutztiere verfüttert wird?den Tofu den ich esse wird aus heimischen Sojabohnen hergestellt.
     
  7. Ich glaube grundsätzlich nicht an Schwachsinn nur an Sinn, ... .
    Kraftfutter wird sehr begrenzt eingesetzt weil teuer und da ist der Sojaanteil sehr klein und ist nicht zwingend.
    Kraftfutter sind Futtermittel mit einer hohen Konzentration an Nährstoffen und wenig Rohfasern: Körnermais, Gerste, Hirse, Acker- oder Sojabohnen. Ob und wie viel Kraftfutter eine Kuh bekommt, hängt von ihrer jeweiligen Milchleistung ab. So erhält sie in den ersten sechs Monaten, nachdem sie ein Kalb geborenen hat, bedeutend mehr Kraftfutter als einige Monate vor dem nächsten Abkalben. Durchschnittlich erhält eine Milchkuh pro Tag zwei bis drei Kilogramm Kraftfutter. Wobei in der Schweiz auch auf Soja teilweise verzichtet wird und auf Maishäcksel und dergleichen zugegriffen wird.
    Bei Bio Fleisch ist es sogar absolut verboten GVO-Produkte zu verwenden.
    http://www.landwirtschaft.ch/de/wissen/oekologie/bio-suisse/
    lg
    Cyrill
     
  8. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Der Unterschied, grob gesagt, zwischen der "Gen-Technik" der Natur und der "Gen-Technik" nach "dem menschlichen Stand der Technik" ist einerseits Zeit, andererseits ist es in der Natur so, dass mal 1 oder 2 Pflanzen-Individuen mutieren und die Zeit darüber entscheidet, ob diese Mutation gegenüber den Uweltbedingungen nach Darwin (survival of the fittest) vorteilhaft ist. Wenn ja, dann wird sie "vorherschend", wenn nein, wird sie untergehen.
    Die menschliche Variante zeichnet sich dadurch aus, dass die Pflanze theoretisch entworfen, praktisch im Labor produziert und ohne großen Aufwabnd im Ländle getestet (meist ohne jeglichen Tests) werden dann.
    Sie werden zu abertausenden in der Natur ausgesetzt.....
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.223
    Ort:
    Saarland
    Hallo Akwaaba

    Es werden keine (ganzen) Pflanzen entworfen, es wird in diesem Fall lediglich ein Gen eingeschleust, dass ein Enzym produziert, welches nicht von Glyphosat inhibiert werden kann. (alles nachzulesen im Artikel 3, welcher ja durchaus kritisch ist, andererseits aber zeigt, dass solche künstlichen Anpassungen problemlos auch durch die Natur hervorgerufen werden, die Konkurrenz schläft halt nicht:D) Du hast die selbe Soja-Bohne mit einem etwas anderen Enzym (Katalysator), welches aber die gleiche Reaktion innerhalb der Pflanze verursacht. Und um ähnliches hinzubekommen hat die Natur (wie gesehen) vielleicht nicht mal ein paar Jahre gebraucht, teilweise allerdings auf ganz andere Weise (u.a. indem eine größere Menge des Enzyms produziert wurde).Man hätte vielleicht auch diese veränderten neuen Gene transfektieren, oder eben drauf warten können, dass eine Soja-Bohne selbst darauf kommt;), aber das ist nicht ganz so effektiv, weil zufällig.Und wenn eine Mutation extrem vorteilhaft ist, dann breitet sie sich je nach Vermehrungsart (bei r-Strategie, viele Nachkommen) und starkem Selektionsdruck sehr schnell aus.

    Und glaube nicht, dass da nicht getestet wird.

    LG PsiSnake
     
  10. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Werbung:
    Irgendwie hab ich das Gefühl, Du willst mich misverstehen
    Nochmal zum mitlesen:

    Natur - zufällige Mutation - eine bis wenige Pflanzen gleichzeitig - Zeit entscheidet, ob diese Variante sich durchsetzt.
    Mensch - theoretisch entworfen - Gen eingeschleust - Millionen Pflanzen gleichzeitig ausgesetz - unvorhersehbare Wirkung auf Umwelt

    Geht bei der Planung oder dem Einschleusen etwas schief oder geschieht etwas unvorhergesehenes, dann "überrollen die "kranken" Massen" die Welt...

    Natürlich wird getestet, pro Gen-Sorte bestimmt 100 Jahre :ironie:
    Meiner Meinung nach völlig unzureichend und schlampig, hat man ja von Monsanto oft genug bewiesen bekommen.
     
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