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Warum lehnen Christen Alternativmedizin ab?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Heiko2013, 28. März 2013.

  1. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
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    Ich bin über eine Bekannte zu einem christlichen Nachbarschaftszentrum gekommen und ich fühle mich bei diesen Leuten recht wohl (ich bin jetzt schon fast 5 Jahre dort). Mir geht es in erster Linie um Gemeinschaft und soziale Kontakte - ich selber bin nicht religiös.
    Ich habe den Leute dort auch schon viel über meine sehr positiven Erfahrungen mit Heilern erzählt, aber die sehen das mit Skepsis bis Ablehnung. Die argumentieren so ähnlich wie: "Nur Gott darf heilen." :eek::eek::eek:
    Ich begreife diese Denkweise dieser Leute nicht. Mit diesem Argument dürfte ich ja auch nicht zum Arzt gehen!
    Der Gipfel war, das ich dort ab und zu Prospekte meiner Heiler (ungefragt) ausgelegt hatte und wunderte mich das die immer so schnell vergriffen waren. Jetzt merkte ich, das die von den Betreibern des Nachbarschatszentrum selber weggelegt werden. Das empfinde ich als sehr kindisch, dämlich und dogmatisch.
    Ich kapiere diese Denkweise nicht - wieso sollte sich Christentum und Alternativheilung gegenseitig ausschließen? Kann man mir das mal erkären?
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.243
    komisch, dass Du nach 5 Jahren Kontakt nicht bemerkt hast wie sie dazu stehen.
    Kindisch ist erstmal einer der alles glaubt ohne zu prüfen. Christen haben geprüft und sortieren das ganze, es sind nicht alle gegen alles.

    Aber was Heiler angeht hab ich mich auch als Nichtchrist davor gehütet, da ist Scharlatanerei nicht selten, kommt darauf an was Du unter "Heiler" verstehst.

    Natürlich heilt nur Gott, aber manchmal schickt Gott jemanden zum Arzt, oder gibt einem Menschen die Gabe des heilens, aber dann keinem der Geld damit macht.Prüfen was für einen Heiler man auswählt sollte man unbedingt.
     
  3. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
    Ich habe ja erst später meinen Infarkt bekommen (vor 2,5 Jahren) und kam erst dannach zu meiner Heilerin. Als sich dann mehr und mehr die Erfolge einstellten, fing ich davon zu erzählen.

    Ich habe schon eine ganze Reihe Heiler ausprobiert, Scharlatane habe ich nur sehr wenige getroffen.

    Unter Heiler verstehe ich Menschen, die ein gesundheitliches Problem deutlich und anhaltend beseitigen können.

    Warum soll nur Gott heilen können? Ich empfinde diesen Satz als unlogisch. Gott hat das ganze Universum erschaffen, warum soll er nicht anderen Menschen die Fähigkeit gegeben haben, Fehlentwicklungen des Menschen zu beseitigen? Gewissermaßen heißt Heilen ja Gottes Schöpfung zu unterstützen, Fehler des Menschen zu beseitigen und die "göttliche Ordnung" wiederherzustellen.
     
  4. flori776

    flori776 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2012
    Beiträge:
    948
    Ort:
    salzburg
    ich würde die zeugen jehovas nicht wirklich als christen bezeichnen, obwohl sie das selber wohl tun.
    und du bist mit sicherheit bei den zeugen jehovas, denn christen ganz allgemein lehnen keine alternative heilmethoden ab.
    die zeugen jehovas sind zwar in gewissen bereichen vorbildlich, sie haben aber das falsche ziel.
    ich habe mich mit ihnen lange beschäftigt, und ich empfehle dir nach was anderem zu schauen.
    mfg
     
  5. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Johannes Paul II hat das in der Zeit vor seinem Tod (da war er ja schon unübersehbar krank) mal auf den Punkt gebracht: "Gott misst den Menschen daran, wie der Mensch sein auferlegtes Los erträgt."

    Das ist ein eigentlich alttestametarischer Gedanke. In den Evangelien kommt nichts davon vor. Sondern es wird Erlösung versichert. Und Jesus wirkt als Heiler Wunder.

    Ist also nicht wirklich erklärbar, warum Christen Heiler ablehnen. es sei denn, sie legen eben mehr Wert auf das alte Testament als auf die "Frohe Botschaft" des Neuen Testaments.
     
  6. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
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    Nein, nein, es sind 7-Tage-Advertisten. Mit den Zeugen Jehovas würde ich mich nicht abgeben, ich mag keine Sekten. Ich kann mich mit den 7TA sonst normal unterhalten, aber auf diesem Gebiet -also alternative Heilung- ist kein vernünftiges Gespräch möglich. Leider.
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.773
    In christlichen Gruppen wird doch auch Heilung durch Handauflegen, in der Tradition von Jesus Christus ausgeübt.

    Wenn man davon ausgeht daß Gott derjenige ist der heilt, dann ist ja wohl jeder Mensch, egal ob Schulmediziner oder alternativer "Heiler" der mit Erfolg behandelt jemand durch den Gott Heilung wirkt. Weil was für ein Recht haben diese Bibelfuzzies, irgendwem das Wirken im Namen Gottes abzusprechen.
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    16.221
    Ort:
    Saarland
    Wenn nicht in Jesu Namen geheilt wird, dann kommt die Heilung vom Teufel, dann ist es quasi die im Christentum verbotene Magie (auch @ Garfield), die einem
    möglicherweise die Hölle einbringt. Ärzte sind hingegen keine Magier und daher ist das normalerweise in Ordnung.

    Ich persönlich glaube, dass man sich eher auf die Schulmedizin verlassen kann und nicht auf Gott (Jesus) oder irgendwelche Heiler. Denke aber, dass es schon ein paar Möglichkeiten gibt alternativ auf die Gesundheit einzuwirken, was normal vor allem unter den Begriff "Placebo" fällt (aber teilweise darüber hinaus gehen dürfte).

    Ich selber war in der Jugend auch noch in einer evangelichen Jugendgruppe einer Freikirche und vorher auch in anderen radikaleren Freikirchen, da ich das von meiner Kindheit an durch meine Eltern gewohnt war. Habe aber auch schon seit der Pubertät nicht mehr wirklich daran geglaubt. Heute würde ich da nicht mehr hingehen.Ist genauso als wäre man im Fußballverein, obwohl man keinen Spaß am Fußball hat. Wobei es ein Argument sein kann, wenn man sich gut mit den Leuten versteht. Aber neu irgendwo reingehen würde ich nicht mehr.

    LG PsiSnake
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2013
  9. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.773
    Also der Chirurg der mein Knie operiert hat hat bei mir nicht den Eindruck hinterlassen daß er irgendwas mit dem Satan am Hut gehabt hätte.... Der hat einfach mein Knie operiert und ein Stück kaputten Meniskus entfernt. Den Rest der Heilung hat dann mein Körper erledigt. Was hat das nun mit Satan zu tun.

    Ausserdem würde das ja auch bedeuten daß jeder Arzt/medizinische Behandler der kein prakizierender Christ ist automatisch dafür sorgt daß Satan die Patienten heilt. Ziemlich absurd, die Vorstellung.

    Ich gehe jetzt zum Chi Gong und hole mir eine Dosis Satanismus....
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2013
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    Saarland
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    Zitat:Also der Chirurg der mein Knie operiert hat hat bei mir nicht den Eindruck hinterlassen daß er irgendwas mit dem Satan am Hut gehabt hätte.... Der hat einfach mein Knie operiert und ein Stück kaputten Meniskus entfernt. Den Rest der Heilung hat dann mein Körper erledigt. Was hat das nun mit Satan zu tun.


    Ein Arzt betreibt keine Magie (= Teufelswerk) oder ruft auch keine "falschen" Götter, Ahnen oder Geister (= Götzen, also auch Satan) an.

    Von daher würde ich sagen, dass die meisten Christen damit noch kein Problem haben.

    P.S: Alles aus der Sicht eines Christen, so wie ich das kenne (nicht meine Sicht :D)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2013
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