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Warum leben wir immer noch linear nach Newton???

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von hochkoenig88, 27. Mai 2009.

  1. hochkoenig88

    hochkoenig88 Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2008
    Beiträge:
    204
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    Da die Zeit aus Wahrnehmungen besteht, hängt sie gänzlich vom wahrnehmenden Subjekt ab, und ist somit relativ.

    Die Relativität der Zeit erlebt man sehr deutlich im Traum. Obwohl das, was wir im Traum sehen, scheinbar Stunden gedauert hat, währte es tatsächlich nur ein paar Minuten oder sogar nur ein paar Sekunden.

    Um die Sache klarer verständlich zu machen, stellen wir uns vor, wir verbrächten eine bestimmte Zeit in einem speziell vorbereiteten Zimmer, welches nur ein Fenster hat. In dem Zimmer mag auch eine Uhr sein, damit wir die verbrachte Zeit verfolgen können. Während dieser Zeit können wir durch das Fenster beobachten, wie die Sonne in bestimmten Abständen auf- und untergeht. Wenn wir nach ein paar Tagen gefragt würden, wie lange wir dort geweilt haben, würde unsere Antwort auf der Information beruhen, die wir aus den Blicken auf die Uhr gewonnen haben und aus der Berechnung der Sonnenauf- und Untergänge. Angenommen, wir hätten berechnet, dort drei Tage verbracht zu haben. Wenn jedoch der Versuchsleiter, der uns in dieses Zimmer gebracht hat, sagen würde, dass wir tatsächlich nur zwei Tage in diesem Zimmer verbracht haben, dass die Sonnenauf- und Untergänge künstlich von einem Simulator erzeugt worden waren, und dass die Uhr schneller eingestellt worden war, dann wären all unsere Berechnungen bedeutungslos.

    Dieses Beispiel bestätigt, dass unsere Information über die Geschwindigkeit des Zeitablaufs, nur auf relativen Referenzen beruht.

    Das ist ein Beispiel dafür, dass die Menschen unter unterschiedlichen Bedingungen dieselbe Zeitspanne länger oder kürzer wahrnehmen. Beispielsweise, für einen Menschen, der vor dem Operationssaal darauf wartet, dass eine Operation, die an seinem Bruder durchgeführt wird, zuende geht, scheint eine einzige Stunde aus mehreren Stunden zu bestehen. Doch wenn derselbe Mensch etwas tut, an dem er Vergnügen findet, kann er nicht verstehen, wie die Zeit so schnell vergehen konnte.

    Die Relativität der Zeit ist eine durch wissenschaftliche Methodologie bewiesene Tatsache. Die allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein besagt, dass die Geschwindigkeit der Zeit sich entsprechend der Geschwindigkeit eines Körpers, auf den sie bezogen ist und seiner Entfernung zum Gravitationszentrum ändert. Je mehr sich die Geschwindigkeit des Objekts erhöht, um so mehr wird die Zeit gekürzt und zusammengedrängt und verlangsamt sich bis zu einem Punkt, an dem sie zum "Stillstand" kommt.

    Dies sei anhand eines von Albert Einstein selbst geprägten Beispiels erklärt. Man stelle sich Zwillinge vor, von denen einer auf der Erde bleibt und der andere mit annähernd Lichtgeschwindigkeit auf eine Weltraumreise geschickt wird. Wenn dieser von seiner Weltraumreise zurückkehrt, wird er seinen Zwillingsbruder wesentlich mehr gealtert vorfinden als sich selbst. Der Grund dafür ist, dass die Zeit für jemanden, der sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, viel langsamer abläuft. Wenn man das gleiche Beispiel auf einen Vater anwendet, der sich im Alter von 27 Jahren auf eine Weltraumreise begibt und einen 3-jährigen Sohn auf der Erde zurücklässt, wäre der Vater bei seiner Rückkehr nach 30 Jahren (Erdenzeit) erst 30, wohingegen der Sohn 33 Jahre alt wäre.46

    Es sollte hier darauf hingewiesen werden, dass diese Relativität der Zeit nicht etwa durch die Beschleunigung oder Verlangsamung von Uhrwerken oder sonstigen mechanischen Systemen verursacht wird. Sie ist vielmehr das Ergebnis unterschiedlicher Geschwindigkeiten in den materiellen Systemen bis hin zu den subatomaren Teilchen. Die Zeitstauung ist nicht wie die Aktion in einem Zeitlupenfilm für die Person, die sie erlebt. In einer derartigen Situation würden der Herzschlag, der Metabolismus, die Gehirnfunktionen usw. alle langsamer vor sich gehen als bei den Menschen, die sich in der Dimension der Erdenzeit bewegen. Solch eine Person würde in ihrem täglichen Leben fortfahren, ohne die Zeitverkürzung zu bemerken. In der Tat, die Kürzung würde überhaupt nicht in Erscheinung treten, solange kein Vergleich angestellt würde.
     
  2. Cades

    Cades Guest

    Sehr schön formuliert :)
     
  3. Muggle

    Muggle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    3.421
    Ort:
    Norddeutschland
    Wie schnell die Zeit vergeht hängt davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür wir uns befinden.

    Tatsächlich ist es aber so, dass die Zeit überhaupt nicht vergeht. Jeder Raumzeitpunkt ist existent und zwar jetzt, denn etwas anderes als das Jetzt gibt es nicht.
     
  4. Mantodea

    Mantodea Guest

    und was bedeutet das schlussendlich.?
     
  5. Muggle

    Muggle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    3.421
    Ort:
    Norddeutschland
    Zeit kann es nur in Abhängikeit von Materie geben, denn sie ist die Informationen der Geschwindigkeit von Materie. Aber Materie kann nicht ohne Raum existieren und der Raum nicht ohne Zeit. Im übrigen gibt es auch keinen Raum ohne Materie.

    Was bleibt? Nix, null, nothing. Alles Illusion, ausser Gott.
     
  6. Cades

    Cades Guest

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    Im endefekt leben wir um uns zu erfahren, das bewusstsen erfährt sich gegenseitig und das ist doch eine schöne Sache....
     
  7. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    es gibt einen unterschied zwischen wahrnehmung INNEHALb BESTEHENDER gesetzmässigkeiten die sich als solche auch formulieren lassen und der FIKTION einer autonomisierung durch negierung von gesetzmässigkeiten aus der annahme heraus, dass durch den IST zustand einer subjektgebundenen und damit relativen wahrnehmung gleichzeitig die objektive abhängigkeit IN einem system als objektiver IST zustand aushebelbar wäre.




    gesetzmässigkeiten gelten immer für korrespondenzpaar

    es wäre also nicht die wahrnehmung oder wahrnehmungsausrichtung das transformationsziel - sondern die basis die diese kausale bindung hervor ruft - also transfiguration des ecksteins
     
  8. Sadivila

    Sadivila Guest

    Lieber Peterle!

    Kannst du bitte so schreiben das auch ein "geistiges Nackerpazl" wie ich das verstehe:D
    interessiert mich nämlich:confused:
     
  9. Sadivila

    Sadivila Guest

    Je mehr sich die Geschwindigkeit des Objekts erhöht, um so mehr wird die Zeit gekürzt und zusammengedrängt und verlangsamt sich bis zu einem Punkt, an dem sie zum "Stillstand" kommt.


    Das heisst ja dann, das wenn wir unseren Körper verlassen unsere Essenz oder Schwingungen sich auf eine Geschwindigkeit erhöhen wo die Zeit zum "stillstand" kommt.
    Also ist die Zeit wie wir sie in der phys. Welt erfahren eine Illusion.
    Versteh ich das jetz richtig?
     
  10. Muggle

    Muggle Aktives Mitglied

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