1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Warum ist sterben so schwer

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von leasofie, 5. Mai 2012.

  1. leasofie

    leasofie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2008
    Beiträge:
    195
    Werbung:
    hallo

    ich frage mich die ganze zeit, warum müssen alte kranke menschen, die schmerzen haben so leiden, bis sie endlich sterben können. Sie liegen nur mehr da und warten aufs sterben.
    warum kann das nicht schnell gehen, ohne dass sie wochenlang leiden müssen??

    es tut einfach so weh, wenn ich meine omi sehe, die es kaum mehr daschnauft und nur mehr da liegt und vor sich hin vegetiert und wartet bis sie endlich gehn kann. Sie hat schmerzen und schreit um hilfe aus ihrer letzten kraft.
    hoffe so , dass meine geliebte omi bald erlöst ist.
    es tut zwar weh, aber für sie muss zumindest nicht mehr leider.



    und ich frage mich warum es bei mir im leben immer wieder weiter geht, kaum is ein problem gelöst, kommt das nächste und es wird nicht besser. bin ich zu kämpferin geboren?
    muss i mein ganzes leben nur kämpfen? manche habe es leicht und bei manchen hört es nie auf?
     
  2. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Das habe ich mich auch schon gefragt, hab ähnliches erleben müssen, und es ist schrecklich sowas mitanzusehen!

    :trost:

    Wünsche deiner Omi und auch dir viel Kraft!! :kiss4:
     
  3. Seelenwanderer

    Seelenwanderer Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    6.149
    Ort:
    Nordwestschweiz
    Mir ging es so mit meiner Mutter. Sie hat wochenlang nur noch geschrien, aus Angst. Sie war in den letzten Monaten ihres Lebens sehr desorientiert und zudem konnte sie irgendwie nicht loslassen, sie hatte auch wohl Angst vor dem Tod. Ich habe mir, schlechten Gewissens, auch so oft gewünscht, dass sie einfach gehen kann. Es war so schwer für sie und vieles in ihrem Leben davor war auch nicht einfach. Ich war sehr erleichtert als sie dann gehen durfte, und die letzten Worte die ich von ihr hörte klangen endlich nicht mehr ängstlich, sondern so als ob sie doch schlussendlich sehr in Frieden Abschied nehmen konnte...
     
  4. belli

    belli Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    204
    Ort:
    österreich
    hallo
    mein mann ist vor drei monaten gegangen bei ihm war es er wollte noch alle sehen bevor er gehen musste seine geschwister und meine geschwister als letzter kam mein bruder und der sagte noch bis morgen und er meinte nein machs gut ich habe ihm auch gesagt das er loslassen soll und um mich keine sorgen machen muss seine sorge galt immer nur mir und dann ging es sehr schnell .....................
    lg belli
     
  5. leasofie

    leasofie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2008
    Beiträge:
    195
    vielen lieben dank ihr beiden, auch eure Sit tun mir leid, aber es is echt einfach nur schrecklich sowas zu sehen, wie sie leidet.
    war heute bei ihr und sie bekommt es noch voll mit, aber sie bringt kaum mehr ein wort raus.
    wollte dass ich ihre hand hebe, das hat sie gesagt, als ich sie mal kurz losgelassen habe.
    sie halte sich immer bei was fest, kann das sein dass sie angst hat zu gehen?

    heute war auch meine mum da und sie hat einmal voll geschnauft und dann für kurze zeit nicht mehr geatmet und meine mum sagte dann "nein, jetzt ist sie tot", ich bin so dermaßen erschrocken, dass es mir fast die füße vom boden weggezogen hat.
    auf einmal hat sie wieder geatmet,das war so komisch, ws ist sie auch voll erschrocken oder sie hat noch was zu erledigen , dass die endlich gehn kann.
    das habe ich mit gedacht!
     
  6. leasofie

    leasofie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2008
    Beiträge:
    195
    Werbung:
    heute war auch der großteil der familie bei ihr, vielleicht hat sie auch gewartet bis ich nochmal komme und ihr geliebter urenkel, den hat sie sogar hergeholt und die hand fest gehalten.
    es is so schrecklich, weil wen man sie so ansieht, und die macht immer wieder die augen auf und so halb zu , dann meint man so jetzt is es vorbei, aber dann doch nicht.

    @belli das tut mir auch sehr leid mit deinem mann, das is sicher nochmal schlimmer, als die omi, aber wir hatten eine recht enge bez. zudem war ich noch ihre lieblingsenkelin, dehalb geht es mir auch so nah.
     
  7. belli

    belli Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    204
    Ort:
    österreich
    gib ihr das gefühl das sie gehn kann und das es nun in ordnung ist das sie geht oder sag es ihr ich weis es ist schwer ich bin 5 tage neben meinem mann im krankenhaus gelegen und habe mit ihm gewartet mir hat es das herz zerrissen weil ich nicht wollte das er geht und dann hab ich mir gesagt du musst es ihm sagen sonst kann er nicht gehen und das hab ich dann auch ich mein das war das erstemal das ich ihn angelogen habe aber er wird mir verzeihen denn für niemanden ist es ok wenn wer geht aber vielleicht wartet auch deine oma auf das ihr sie frei gebt für eine neue welt
    sorry das ich so direkt bin
    :kiss4::umarmen:
     
  8. Seelenwanderer

    Seelenwanderer Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    6.149
    Ort:
    Nordwestschweiz
    Ja, der Abschied von meiner Oma war auch die erste Begegnung mit dem Tod eines geliebten Menschen für mich, als ich 7 Jahre alt war. Ich hab sie soooo vermisst, und permanent gefragt wo ist sie jetzt und wie geht das alles, und warum, und dann war da nur noch Schmerz und das Gefühl dass sich ganz entscheidend etwas geändert hat.

    Glücklicherweise lebte ich in einer Familie die mit so etwas sehr taktvoll umgehen konnte, die mir nicht das Gefühl gab, sie ist einfach weg. Sie war halt jetzt woanders, an einem Ort den wir uns nicht so recht vorstellen konnten, aber sie war halt in anderer Form noch da. Das war zwar nicht der ultimative Trost für mich, aber es gab Gelegenheit, daran anzuknüpfen, später, als ich mich dann mehr mit dem sogenannten Jenseits zu befassen begann.

    Ich glaube die Beziehungen zwischen Omas/Opas und Enkeln sind sowieso oft ganz besonders innig.
     
  9. leasofie

    leasofie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2008
    Beiträge:
    195
    das habe ich mir auch schon gedacht, ich habe mich heute auch verabschiedet, aber ich konnte das vor meiner mama nicht sagen, i habe auch sowas angedeutet, das sie bis nächsten sonntag nicht mehr schafft, aber mein dad wollte dass ich das nicht mehr sage, das würde sie nur noch mehr unruhiger machen,

    man merkte auch dass heute wo die ganze family da war, sie recht ruhig da lag, aber die tage zuvor ( meine oma wohnt nicht grad in meiner nähe) wo niemand da war sie sehr unruhig war.
     
  10. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Werbung:
    Ja, kann gut sein dass sie Angst hat. Es ist auch sehr erschreckend, zu bemerken dass die eigene Existenz bald vorbei ist, und man einfach nicht mehr "ist".
    Ich kann mir vorstellen dass das Erlebnis heute für euch erschreckend war, als sie kurz nicht mehr atmete.
    Ich kann nur den Tip geben, achtet darauf dass ihr vor deiner Omi nicht "über sie" redet, also nicht so als wäre sie gar nicht/oder nicht mehr da, sondern mit ihr, egal ob sie Antworten geben kann oder nicht.
    Sie bekommt noch alles mit...kann gut sein dass sie über den Satz "jetzt ist sie tot" noch mehr erschrocken war, als ihr.


    Jemand seiner Lieben in den Tod begleiten zu müssen ist schrecklich, die Zeit jetzt, und die Zeit danach wird nicht einfach sein.
    Geht bitte den Weg mit ihr, solange es geht, seid für sie da, haltet ihre Hand, redet mit ihr, beruhigt sie...vermeidet das Thema "wenn du stirbst/tot bist/tschüss, denn ich sehe dich vielleihct nie wieder/lass jetzt los...etc..", das erschreckt....weint nicht vor ihr, macht aber auch nicht auf unbekümmert vor ihr, sondern eher den Mittelweg, also Mitgefühl.., und gebt ihr das Gefühl, dass sie euch wichtig ist und ihr für sie da seid.
    Das wird ihr helfen, und euch auch, die Zeit jetzt und die Trauer zu überwinden.
    Diese Tips kann ich aufgrund meinen eigenen Erfahrungen geben.
    :trost::trost::trost:
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen