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Warum interessieren sich soviele für den Tod?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von vanity, 13. Dezember 2007.

  1. vanity

    vanity Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2007
    Beiträge:
    916
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    Hallo, warum machen sich soviele Leute gedanken darüber, was nach dem Tod passiert? Ist es vielleicht, um mit den sterben der Angehörigen besser umgehen zu können, indem man an ein Leben nach den Tod glaubt? Oder ist es, sich die Angst zu nehmen vor dem Tod? Ich meine es ist klar, der Tod gehört zum Leben und wir alle werden sterben, das ist nunmal ein naturgesetz, aber wieso setzen sich soviele mit diesem Thema auseinander? Bevor wir geboren wurden, wussten wir doch auch nicht, was war und kann es nicht sein, das es genauso sein wird, wenn wir gehen? Ist der Tod so interessant, weil wir eben nicht wissen, was passiert danach und sind deshalb soviele Leute auf der Siuche nach Antworten? Wissen tun wir es doch alle nicht und wenn unsere Zeit kommt, werden wir es wissen! Was ich mich zusätzlich auch frage ist, lenkt dieses nachgehen was nach dem Tod kommt nicht auch davon ab, erstmal zu leben!? Ist es nicht eher unsere Aufgabe zu leben und bekommen wir nicht dann die Antwort, wenn unsere Zeit gekommen ist? Was ist so wichtig, sich Fragen bezüglich des Todes schon im jetzigen Leben beantworten wissen zu wollen? L.G
     
  2. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Hallo vanity!

    Wie du schon festgestellt hast, gehört der Tod einfach zum Leben dazu.
    Die Geburt als Beginn, der Tod als Ende dieses Lebens.
    Hast du schonmal nachgedacht, was du Morgen, Übermorgen oder nächste
    Woche tun wirst? Ich bin sicher das es so ist. Schon mal Gedanken gemacht,
    wo du wohl in zehn Jahren stehen wirst? Warum dann nicht auch noch weiter
    denken? Die Frage die sich stellt ist doch: Was wissen wir eigentlich genau
    und was glauben wir? Eine Frage die man sich selber mal stellen könnte.


    Woher kannst du dir da so sicher sein? Nur weil du keine Erinnerung daran hast?


    Ist doch gut, wenn man nach Antworten sucht im Leben, oder etwa nicht?


    Deine Aussage ist zwar korrekt, aber trotzdem bleibt mein Einwand bestehen.

    Warum sich auf ein Vorstellungsgespräch um einen Arbeitsplatz vorbereiten?
    Ich werde ja ohnehin sehen, ob ich den Job dann bekomme oder nicht ... ??


    Klar geht es darum erstmal zu Leben. Das muss aber nicht bedeuten, das man
    nicht nach vorne sehen dürfte.

    Gegenfrage: Was schadet es, sich mit dem Ende dieser Existenz zu beschäftigen?
    Sollte es für den einen oder anderen denn ein unangenehmes Thema sein?
    Gerade DAS wäre ein Grund mehr sich damit auseinaderzusetzen.
    Sich mit seinen Unsicherheiten zu konfrontieren ...


    Euer quietschlebendiger Ischariot
     
  3. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
    Beiträge:
    2.011
    Ort:
    Österreich
    *Gibt es ein Leben nach der Geburt?*

    Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
    "Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragte der eine Zwilling.

    "Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortete der andere Zwilling.

    "Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagte der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben - wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

    "So genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen."

    "So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

    Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders. "

    "Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

    "Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

    "Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

    "Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

    "Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

    "Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt..."
     
  4. vanity

    vanity Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2007
    Beiträge:
    916
    Danke für euere Antworten :) ja, ich hab schonmal drüber nachgedacht, was morgen ist, aber grundsätzlich beschäftige ich mich nicht täglich damit , was morgen ist und ich versuche nicht zu schauen, was in 10 Jahren sein könnte und wo ich stehe, weil mir persönlich das nichts bringt! Mir hat das Leben gezeigt, das es unergründliche Wege geht und ich bin dankbar für jeden tag und ich lebe im jetzt! Warum sollte ich mir auch Gedanken machen, was in 10 jahre ist, das ist garnicht meine aufgabe, in den jahren kann soviel werden und sein, deshalb lebe ich im jetzt und geniesse es :) Es kann sein, das es nach dem tod weiter geht, das ist eine glaubenssache, wirklich wissen werden wir es dann, wenn es soweit ist und bis dahin lebe ich und schenke auch dem leben meine aufmerksamkeit :) L.G
     
  5. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Hallo domaris!

    Wow! Schöne Geschichte. Unterhaltsam, Humorvoll und sehr Tiefgründig.
    Eine wundervolle Parabel die du uns hier beschert hast.
    Wenn das keine Anregung zum Nachdenken ist ...
    Werd ich mir sicher hinter's Ohr schreiben. :)
    Danke dafür domaris!


    Euer begeisterter Ischariot
     
  6. Sway

    Sway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Dezember 2007
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nähe von Leverkusen
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    Hallo,

    ich denke das viele sich auch für den Tod interessieren, weil man den Tod meistens nicht bestimmen kann, also wie man stirbt, wann und wo; außer natürlich man setzt seinem Leben selber ein Ende.

    Also bleibt der Tod letztendlich immer eine interessante Frage.

    LG Sway
     
  7. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hallo Leutz :)

    also ich kann diese Frage nur für mich beantworten, denn ich weiß genau warum ich das tue. Mir geht es wie Sokrates in der Antike - ich will WISSEN und nicht GLAUBEN müssen. Ich will wissen wie die Welt tickt, wie etwas funktioniert, was ineinander greift um ein bestimmtest Ziel zu erreichen und ich bin fasziniert davon mit wie wenigen Grundregeln (der Gesetzen) unsere Welt ausgestattet ist und trotzdem so grandios arbeitet. Es macht mir einen Heidenspass im Style eines Sherlock Holmes hinter die Kulissen zu schauen und neues zu entdecken.

    Ein Abfallprodukt meines Hobbys ist das Erkennen der ganzen Lügen und Ungereimtheiten in Wissenschaft, Religion und auch (ganz besonders) in der Esoterik. Je mehr ich davon erkennen kann um so mehr macht es mir Spass weiter zu graben und andere zu eigenständigen Überlegungen anzustacheln. :weihna1 Ein anderes Nebenprodukt ist das ich ach so fest von etwas Überzeugte mit blanker Logik und simplen Nachfragen zu ihren Grundlagen in den Wahnsinn treiben kann. :banane: DAS freut mich besonders weil dann mal klar wird wie wenig diese Leute überhaupt wirklich wissen und wie viel von deren Überzeugungen einfach nur Glaube ist.

    Und wie gesagt ich will nicht Glauben - ich will es wissen. Und solange 1 + 1 = 2 ist und eben nicht 5 oder 8 stimmen viele der Schlussfolgerungen schlicht und einfach nicht. Es wir einfach viel zu viel Mist erzählt und ich will mich einfach nicht bequatschen lassen. :schnl:

    LG
    Trekker




    :geist:





    .
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.464
    Ort:
    Wien

    Ja, damit hat Vanity völlig recht.

    Ausserdem 10 Jahre vorausdenken kann man schon machen, wenn man will, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
    Meistens zumindest, es gibt vielleicht so Menschen, die sich ein Ziel setzen und das auch verfolgen können und manche kommen jahrelang nicht vom Weg ab. Mich persönlich interessiert schon auch was da links und rechts passiert und komm oft vom Weg ab - und oft ist es gar nicht so schlecht.

    Ich hatte auch nie ein bestimmtes Ziel - ich wüsste gar nicht welches, also das soll heissen, ich könnte mich für keins entscheiden. Ausserdem wär ich nicht konsequent genug um eines zu verfolgen, ich hab mich immer eher spontan entschieden wo ich grad hin will.

    Ich glaub, dass die Menschen einfach Angst vor dem Tod haben und deshalb so Sachen wie Reinkarnation und das All-Eins erfinden. Da glauben die dann ganz fest dran und eigentlich sollten sie sich ja auf das Sterben freuen, tun sie glaub ich aber auch nicht wirklich ....

    Meine persönliche Meinung ist, das keiner weiss, was nach dem Sterben passiert und deshalb heisst es jetzt einmal so richtig zu Leben.


    Love
    Mandy


    Ich denke, die Leute beschäftigen sich soviel damit, weil sie Angst haben. Dadurch erfinden sie auch so Sachen wie Reinkarnation und All-Eins und so Zeugs.
     
  9. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hallo Mandy

    Mh also zu diesen speziellen Punkt möchte ich noch etwas sagen das mir am Herzen liegt. Du hast nämlich völlig Recht mit deinem Hinweis auf Angst. Doch wo kommt das her? Seit Anbeginn der Menschheit und speziell seit Anbeginn der großen Religionen wird immer die Angst vor dem Tod erzeugt und geschürt. Die Gründe dafür sind alle sehr praktischer Natur und das Ergebnis ist das man uns bereits als Kind Angst vor dem Tod macht. Dabei ist, wie bereits sehr schön gesagt, der Tod ein Teil des Lebens. Er gehört dazu und man braucht keine Angst davor zu haben. Da ist die Angst vor der Apparatemedizin, die einem mit Gewalt über Monate am und im Leben halten kann sehr viel realer.

    Es gilt diese Angst vor dem Tod abzulegen. Selbst wenn es nicht weiter geht ist das nicht schlimm. Und falls doch, wovon ich überzeugt bin, dann gibts ne Party für alle. :party02: :weihna1 Aber nichts davon hat echten Einfluss auf unser Leben und wie wir es leben. Oder sollte ich besser sagen, es sollte keinen Einfluss haben?! So sehe ich es auf jeden Fall, dass das Leben das eine ist und der Tod das andere. Gut und "richtig" zu leben hat nichts damit zu tun was nach dem Tod kommt oder nicht kommt. :)

    LG
    Trekker



    :morgen:




    .
     
  10. Nehemoth

    Nehemoth Guest

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    Religion und Esoterik sind keine Wissenschaften und sollten sich weder als Wissenschaften verstehen noch als solche behandelt werden.
    Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ich interessiere mich für den Tod, weil ich Angst davor habe, obwohl er selbstverständlich ist. Irgendein Geheimnis muss er haben. Das Fleisch verpufft ja nicht, sondern verwandelt sich. Gibt es sowohl Geist als auch Fleisch, dann wird sich wohl auch der Geist verwandeln. Ist alles nur Fleisch, können wir bedenkenlos den Planeten sprengen, und welche Fragen wir uns stellen, ist dann sowieso unwichtig.
    Kurz: Ein völlig endliches Leben hat keinen Sinn, also suche ich nach einer sinnvolleren Alternative, so lange es geht. :)
     
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