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Warum ich?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Catman, 3. April 2007.

  1. Catman

    Catman Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2007
    Beiträge:
    837
    Ort:
    good old Austria
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    Achtung geht sehr tief ins Herz!!!!!!!!
    Ich würde gerne verschiedene Meinungen zu diesem Thema sammeln. Warum ich? das ist die Frage die sich Menschen stellen die eine Diagnose " Krebs, Tumor, MS..." erhalten. Warum gerade ich? Ich war immer brav......
    Gestern hat mir jemand erzählt eine Mutter von 2 Kindern, 32 Jahre jung hat einen Gehirnschlag und ist im Koma, Gehirnregionen wie Sprache, Bewegung... abgestorben, keine Chance auf "Leben". Warum sie?

    (Ich habe 4 OP's im/am Kopf (Meningeom) hinter mich gebracht.)
     
  2. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.839
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Lieber Catman,
    das ist wirklich eine schwerwiegende Frage.

    Jeder stellt sich diese Frage, aber bekommt man eine Antwort?

    Vielleicht ist es eine Ruhe für die Frau. Vielleicht konnte sie nicht mehr.
     
  3. Catman

    Catman Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2007
    Beiträge:
    837
    Ort:
    good old Austria
    Ja, das könnte schon sein, aber die Kinder? Sie können es ja nicht begrifen was mit Mami ist, kein kuscheln, streicheln, sprechen, Mami ist ????
     
  4. Das ist schicksal, das muss schon so sein, das sind verschiedene lebensprüfungen, die man durchmacht.
     
  5. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.839
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Das ist wirklich sehr schlimm. Aber wir können die Frage des Warum nicht beantworten.
     
  6. Catman

    Catman Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2007
    Beiträge:
    837
    Ort:
    good old Austria
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    Ich habe über diese Dinge ein Manu für ein Buch geschrieben und von einigen Leuten die ich auf meinen Rehab- und Krankenhausaufenthalten kennen lernen durfte Meinungen eingeholt und so andere Sichtweisen kennengelernt. Leider schaffen es viele Menschen nicht, dieses "Schicksal" zu ertragen. Eine wunderbare Meinung hat ein kleiner Junge gehabt: Wie flogen einst mit den Mückerln durch die Gegend (bevor wir in den Bauch von Mama kommen) und da werden die GUTEN, SCHLECHTEN, GLÜCK, NOT, HASS... Dingens über uns geworfen, mansche bekommen GLÜCK, FREUDE... andere nur die schlechten Sachen.
     
  7. Roswell1947

    Roswell1947 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    319
    Ort:
    Überall und nirgends
    Das ist ganz eindeutig Karma in der kritischsten Phase...
    Aus diesen Situationen die unerträglich schmerzhaft sind kann man jedoch sein Leben um 180° drehen...ich weiß wovon ich rede...

    Mir sind mal 4 Freunde innerhalb von einem Monat!!! vor den Augen weggestorben...einer Gehirtumor der andere Leukäme, die anderen 2 im Autounfall gestorben...


    Das Stichwort lautete Gefühle annehmen:

    Hass, Wut, Verzweiflung,Schmerz, Traurigkeit...und diese Gefühle tauchen ja in diesen besagten Situationen in scheinbar unerträglichen Mengen auf!

    wenn man diese Gefühle akzeptiert verschwinden sie...Ironie des Schöpfers..so ist es aber!

    Ich bin den Weg gegangen und er war verdammt schmerzhaft und herzzerreißend...der Lohn jedoch ist größer als man sich in der Situation des Verlustes nichtmal zu erträumen wagt!!
     
  8. dibadu

    dibadu Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2007
    Beiträge:
    134
    Ort:
    NRW
    Ich sehe es als pruefung die man durchlebt,ob es einem im naechsten leben besser ergehenwird liegt an dem menschen selber.....
     
  9. antenne29

    antenne29 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    2.031
    Ort:
    bei Hannover
    ...ganz leicht wird es mir wohl nicht fallen, aber ich berichte mal...


    1998 wurde ich an der Schilddrüse operiert ; 5 Tage später war die Diagnose KREBS da...
    Was hab ich geheult, was hatte ich für eine Scheissenangst...
    Meine Tochter war damals 11
    meine neuer Partner und ich waren gerade 3 Monate zusammen
    und wir 3 sind frisch zusammengezogen
    meine Tochter kam zu meinen Eltern, ich ging ins Krankenhaus zur 2. OP
    die Schilddrüse wurde komplett entfernt (insofern man das sagen kann)
    am tag danach habe ich mich entlassen
    ich ging durch das Haus, in dem ich glücklich werden wollte
    mir liefen wieder nur die Tränen runter und ich sah mich...

    3 meiner Großeltenteile waren an Krebs gestorben, ein Großvater im Krieg bei den Engländern verhungert
    irgentwie war mir klar, das ich mal Krebs kriegen würde ( Vererbung )
    ich habe mich nicht ein einzigesmal gefragt : WARUM ICH ?
    viel mehr habe ich gefragt : WARUM JETZT ????????????
    Jede Nacht habe ich mich in den schlaf geweint; jede Nacht

    Als ich den Termin für die Radium-Jod-Therapie hatte fragte mein neuer Partner mich am 01.April´98, ob ich ihn heiraten möchte...
    Ich hätte um mich schlagen können, wurde ungerecht und schrie ihn an:
    Was willst du mit einer kranken Frau? Guck Dich hier um, es ist noch so viel zu tun.?
    Zur Erklärung : Das Haus war eine umgebaute Halle auf verwahrlosten 1800qm
    Die Nachbarn nannten es scherzhaft auch den 2.Receyceling-Hof

    Ich ging zur Therapie in die MHH in Hannover, war aufgeschwämmt und wollte keine Kontakte
    nach gut einer Woche durfte ich wieder nach Hause

    Ich bin voll Selbstmitleid gewesen, habe viel geweint und wurde immer ungerechter; pöbelte nur herum, schnautzte Kind und Kerl an
    aber zur Arbeit immer pünktlich, immer wie aus dem Ei gepellt, 150%ig meine Arbeit erledigt - dort war ich perfekt
    zu Hause war ich eine Andere -eine, die immer schlimmer wurde...
    bis März 1999 war es im nachhinein eine Tortur für uns alle drei
    Ich war nicht mehr ich und beschloss, mein Leben zu beenden - ich war nicht mehr tragbar. Ich wählte Tabletten, einen ordentlichen Mix (hatte damals eine berufliche Quelle )
    Mein Partner hat es irgentwie spitz gekriegt, mich gezwungen, mich zu erbrechen...er wachte die ganze Nacht über mich
    am nächsten Morgen bin ich hoch, kochte Kaffee, wusch mir das Haar und wollte wie aus dem Ei gepellt wieder zur Arbeit.
    "Nee,nee mein Fräulein, du gehst erst mal zum Arzt!!!"
    "Gut, dann fahr ich zum Arzt. Und was soll ich da ?"
    "Du erzählst ihm von gestern Abend."
    Ich zum Arzt, es war Montagmorgen, rappel dicke voll...
    Ich sah wohl so schlimm aus, das viele mich vorgelassen haben
    Mein Doc schrieb mir eine Einweisung für ein paar Tage die Psychatrie und wollte einen Krankenwagen bestellen, der mich gleich dort hinbringen sollte.
    Doch ich setzte mich durch : Ich fahre nach hause, packe meine Tasche und lasse mich dann dort hinfahren.
    Aus den paar Tagen wurde ein halbes Jahr !!!
    Es gab danach noch eine ambulante Nachbehandlung über 3 Monate...


    HEUTE sage ich : DANKE lieber Gott für diese Erfahrung...
    Sie war verdammt hart, aber es hat mir ein neues, anderes und schöneres Leben beschert. DANKE

    Übrigens haben wir im Juli 2000 geheiratet ( beim 3.Antrag habe ich ja gesagt)

    Heute kann ich wirklich sagen - mit dem was ich jetzt weiß

    Würde jemand die Zeit zurückdrehen und ich müßte noch mal dadurch - für den gleichen Lohn - ich ginge los...

    DENN ich funktioniere nicht mehr, ich LEBE

    Danke für´s zu hören
    Eure Antenne
     
  10. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Hallo Catman

    Die Frage nach dem Warum kann ich dir leider auch nicht beantworten. Sicherlich bergen derartige Situationen für die betreffende Seele Lernerfahrungen, die sie machen möchte; an denen sie wachsen und reifen möchte. Von aussen ist das halt nicht erkennbar, verstandesmässig nicht unbedingt erklärbar. Ist nur mein Gefühl, Anspruch auf Richtigkeit gibts natürlich keinen. Wenn man es schafft *es* (mit seinen ganzen äusseren Begleiterscheinungen) anzunehmen, geht es einem psychisch besser, das Leben wird wieder lebenswert(er). Und so mancher Mensch entwickelt danach Fähigkeiten, welche unter "normalen" Umständen möglicherweise nie zum Ausdruck gekommen wären.

    Mein Mann hatte seinen ersten Schlaganfall im Alter von 24 Jahren erlitten; zu einer Zeit, wo die Medizin noch längst nicht da war wo sie heute ist; Medikamente eingeschlossen. Auch er lag etliche Tage im Koma; man wusste nicht, ob er nochmal aufwachen würde oder nicht. Als er wieder *da* war, musste er neu sprechen lernen, neu gehen lernen. Als wir uns kennen lernten,
    war seine einzige "störende" Behinderung eine durch die einseitige Lähmung "unbrauchbare" Hand. Den Fuss zog er zwar ein wenig nach, aber er konnte sich ohne Stock fortbewegen.

    Den Ausspruch "keine Chance auf Leben" zu akzeptieren, fällt mir ein wenig schwer. Mir ist natürlich nicht der genaue Befund bekannt, aber ich weiss, welch enorme Kraft Gedanken/Worte haben. Ich vermeide jetzt absichtlich das Wort Gebet, da ich nicht weiss, wie du bzw. die Angehörigen der jungen Mutter zu Gott bzw. zur Spiritualität stehen. Ich habe, als mein Mann den ersten Herzinfarkt erlitten hatte (sehr spät erkannt, das halbe Herz abgestorben), 6 Stunden lang ihm mit meinen Gedanken (Gebeten) Kraft geschickt; ihm aus der Ferne die Überzeugung "eingeimpft", dass er es schafft. Laut Arzt war es ein Wunder, dass er diesen Infarkt überlebt und ihn so gut überstanden hatte.

    Erzählt habe ich dir das, weil ich damit dir und den Angehörigen ein wenig Mut machen möchte, zu "kämpfen"; nicht aufzugeben, sondern voll Überzeugung zu sein, dass *sie* den Weg zurück ins Leben findet. Und das wünsche ich speziell der jungen Mutter und ihrer Familie aus ganzem Herzen :)

    Falls ich euch mit Mentalarbeit unterstützen kann und darf, lass es mich bitte wissen :)

    Viel Kraft an euch alle, und liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
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