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Warum hier? Ziele / Wünsche / Träume?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von gentlemani, 6. Mai 2009.

  1. gentlemani

    gentlemani Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2004
    Beiträge:
    139
    Ort:
    nähe Graz, Steiermark
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    Hallo Leute,

    seit wenigen Monaten beschäftigt mich ein Thema permanent.

    Die letzten Jahre war ich beruflich sehr sehr erfolgreich. Ich hatte einen tollen Job, ich hatte ein Team, ich hatte Verantwortung, ich hatte eine tolle Mietwohnung, einen schönen Audi A3, viel Geld, super Freundin, nette Freunde und ich wusste, was ich will! Ich hatte Ziele und eine konkrete Vorstellung vom Leben! :banane:

    All das hat sich in den letzten Monaten schlagartig und plötzlich verändert!

    Meine Situation heute:
    • Job weg
    • gesamtes Vermögen verloren
    • kein Auto
    • keine Wohnung
    • keine Beziehung

    Und lustigerweise kam diese extreme Veränderung ziemlich gleichzeitig innerhalb von wenigen Wochen... :rolleyes:

    Man könnte nun annehmen, dass es mir total ****** geht.
    Aber ganz im Gegenteil: Interessanterweise geht es mir gut - sehr gut sogar!
    Ich habe das Gefühl, dass es mir heute sogar besser geht, als die letzten Jahre - wenn ich an mein Wohlbefinden und meine Emotionen denke!

    Auch wenn es witzig ist, aber ich erkenne nun "Kleinigkeiten" im Leben, die ich früher nicht erkannte. zB dass im Frühling die Blumen blühen :)
    Ich gehe außer Haus und in meinem Gesicht macht sich ein Lächeln breit, weil ich mich ausgezeichnet fühle!

    Ich habe für mich nun erkannt, dass ich die letzten Jahre Ziele verfolgte, die mir irgendwie durch Medien, Umfeld, Erziehung etc. "eingepflanzt" wurden.
    "Schau, dass aus dir was wird".
    "Es ist wichtig, was andere über dich denken"
    "Du musst in der Gesellschaft einen Stellenwert haben"
    Und viele ähnliche Glaubenssätze hatte ich die letzten Jahre!

    Daher sah ich die letzten Jahre nur meinen beruflichen Erfolg und meine Karriere und Geld.

    JETZT habe ich erkannt, dass das nicht ICH bin.
    Und dass mich kein tolles Auto, kein tolles Haus, etc. motivieren kann!

    Nun aber zum eigentlichen "Problem" bzw. Herausforderung? *g*

    • Was will ich wirklich?
    • Warum bin ich hier?
    • Wo will ich hin?
    • Braucht man Ziele im Leben?
    • Was motiviert mich?
    • Wo ist mein "Feuer"?

    Ich habe in letzter Zeit viele Menschen zu diesen Themen befragt und es kamen leider immer wieder die selben Antworten:

    "Es geht im Leben darum, dass man Spaß hat"
    Spaß? Das ist alles??

    "Es geht im Leben darum, dass man das machen kann, was man will"
    Tja.. und was ist das?

    Wenn ich die Menschen nach Zielen frage oder nach dem Sinn des Arbeitens kommen immer wieder ähnliche Antworten:
    - Finanzieller Wohlstand
    - Tolles Haus
    - Tolles Auto
    - Tolle Familie
    - Freunde

    Oft verstecken sich dann hinter diesen Begriffen auch so Schlagwörter wie Anerkennung, Selbstbefriedigung, etc.
    Ach ja, und "Arbeiten" wird oft separat gesehen. Also eine Trennung zwischen "Arbeit" und "Leben". Es gibt anscheinend wenige, die das vereinen, verbinden können. Viele gehen auch arbeiten, damit sie sich in der Freizeit das Leben leisten können. Das heißt also, dass sie in der Arbeit nicht leben?

    Zusammenfassung:
    Nach der weitläufigen Meinung der Menschen geht es also anscheinend darum, dass man viel Spaß hat, viel Geld verdient (oder noch besser gewinnt), damit man dann endlich LEBEN kann und das tun kann, was man wirklich will und sich der Familie widmen kann und das natürlich in Kombination mit einer Villa am Meer und einem Ferrari in der Garage. Dabei fühlt man sich dann jeden Tag 24 Std. total wohl, man ist emotional ausgeglichen, man ist befriedigt und zufrieden.

    Bitte um ein paar Inputs :-D

    Dankeschön
     
  2. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
    Peter Scholl-Latour hat das Ende der Spaßgesellschaft eingeläutet.

    Ich saß gestern in einem Café. Allein. Wie immer. Schrieb mein Tagebuch. Da kam ein älterer Herr und plumste auf den Platz mir gegenüber, sagte, er wolle ja nicht stören. Ein alter Kumpel von ihm kam noch dazu. Der Erste machte dann eine Bemerkung wegen meiner schwarzen Mütze mit Blumen drauf. Ja. Sie ist wirklich schön. Ich mag es, wenn andere Freude haben. Ob ich hier wohne, fragte er. Ja. Schon länger. Es ist eine wunderschöne Gegend. Natur pur. Wilde Bäche, viel Wald. Ich sagte, dass wir auf einem wunderbaren Flecken leben.
    Er fand, dass alles an mir schön ist. Schönes Gesicht. Alles perfekt. Ich sagte "Fast, nur fast..." Ich hatte nämlich eine brennende Frage auf der Zungenspitze: "Die werten Herren im fortgeschrittenen Alter, können Sie mir verraten, wie man seinem ureigenen, persönlichen Lebensziel näherkommt? Sie sollten ja selbst mittlerweile eine Antwort auf diese Frage haben. Das könnte für mich hilfreich sein. Ich selbst habe nämlich keinen blassen Schimmer."

    Doch ich verkniff mir diese Frage. Und er sagte, ich solle doch sein Lob einfach annehmen. Aber meine Frage... Es gibt kein Aber. Es sollte alles gut sein, wie es ist. Trotzdem. Ich hätte gern eine Antwort. In mir ist ein Magnet. Und der heißt Herz. Und das hat neben dem natürlichen Tod ein Ziel in diesem Leben. Klar:
    - präsent sein in der Gegenwart
    - Verantwortung tragen für alles, was ich tue
    - anderen Helfen, wenn ich gefragt werde
    - die Natur schützen, indem ich verantwortungsvoll konsumiere
    - meinen Job mit voller Hingabe machen
    ....

    Und jetzt du...

    Hast auch keinen blassen Schimmer. Ich denke, es ist schon mal ein großer "Schritt", wenn du weisst, worauf du verzichten kannst.

    Naja. Die Leute mit dem Haus und Ferrari... Du weißt doch selbst, was für ein Stress es ist, diesen "Status" zu halten. Dieser Stress zehrt auf und lässt den Menschen zusammenschmelzen, bis er nur noch ein Tautropfen auf dem englischen Rasen ist. Ohne Persönlichkeit, nur noch ein Fähnlein im Wind der Spiegel, die dir ständig vorgehalten werden. Wobei dies noch ein schönes Bild ist. Lieber bin ich ein Tautropfen als so ein gestresster "Spaßjäger".
     
  3. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
    Streß
    +Spaß
    --------
    Streps
    =Strapse


    Frauen werden zu Bunnies, Männer zu Mucki-Marathon-Männern= Spaßgesellschaft. Brummmmm, brummmm!!!!

    :sekt:
     
  4. bluebody

    bluebody Guest

    Ich sehe es nicht ganz so krass...

    Macht Geld wirklich Spaß?
    Macht Geld glücklich?
    Macht Geld unglücklich?
    Bringt Geld Streß?

    Geld ist nur ein Metall - oder Papier...

    Das ist das, was Du gemerkt hast..... - Geld hat nichts mit Glück und Freude zu tun.....nur unsere Einstellung ist es.

    Vielleicht hättest Du (energetisch gesehen) - gar nichts verloren, wenn Du eine andere Einstellung zum Geld gehabt hättest.

    Geld macht aber auch nicht unglücklich. - Es ist ebenfalls nur unsere Einstellung dazu - und unser Sozialbewußtsein - unser Imagedenken...

    Geld ist völlig neutral!

    Du bist dabei, Dich zu verändern - herzlichen Glückwunsch -
    Wandel bedeutet Evolution!
    Wenn Du diesen Punkt begriffen hast, dann steht auch einem dicken Portemonnaie nichts mehr im Wege....:D

    LG blue
     
  5. Janevi

    Janevi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2009
    Beiträge:
    13
    Was ich nicht ganz verstehe ist, warum du andere Leute dazu brauchst dir diese Fragen zu beantworten ?

    Die Antworten wirst du einzig und allein nur in dir selbst finden.

    Gerade dieses Dinge wie Geld, Ansehen usw....
    In erster Linie hechelt man dem doch hinterher, eben weil andere das so erwarten oder zumindest weil man denkt man muss mit anderen mithalten oder gar besseres vorzuweisen haben.
    Wird einem ja auch pausenlos durch Medien & Co. genau so suggeriert.
    Und so hecheln viele (meist materiellen) Dingen hinterher, in der Erwartung am Ende warte das große Glück.

    Ein Irrglaube, denn DAS große Glück in dieser Form gibt es nicht.
    Die vielen alltäglichen kleinen und manchmal auch größeren Augenblicke sind es, die wirklich glücklich machen. Aber genau diese werden vor lauter Streben nach DEM großen Glück übersehen.
    Und so wird weiter einer Utopie hinterhergehechelt, während das "wahre" Leben (und damit Glück) - oft unbemerkt - an einem vorbeirauscht.

    Kurzum, für mich - und ich kann hier natürlich nur für mich sprechen - geht es in allererster Linie darum, ein glücklicher Mensch zu sein, der mit sich im Reinen ist. Und ich behaupte mal, das bin ich inzwischen wirklich. Und zwar unabhängig davon, was andere Leute meinen einem vordiktieren zu müssen.
    Hat lange gedauert und erforderte einige schwere Erfahrungen, ehe ich dahin kam, aber letzendlich sind es ja gerade diese schweren Zeiten die einem neue Sichtweisen erst ermöglichen.

    Es ist gut, dass du deine Situation als Chance für eine Veränderung siehst und ich wünsche dir, dass du deine persönlichen Ziele und Wünsche erkennen und sie auch erfolgreich umsetzen kannst.
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    39.464
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    Geld macht sicher nicht glücklich, aber wenn man schon traurig ist und weinen muss, dass ist das in der Stretchlimousine wesentich besser als im städtischen Autobus ....

    Kein Geld macht nicht glücklich und Geld macht auch nicht glücklich - glücklich muss man schon selbst sein


    Geld macht nur eins - es beruhigt und man kann sich besser auf andere Dinge konzentrieren - was auch immer - das ist wiederum von Mensch zu Mensch verschieden.

    :)
    Mandy
     
  7. bluebody

    bluebody Guest

    Naja - hast ja ein wenig recht, doch dann erübrigt sich das gesamte Forum. :D
     
  8. Dairio

    Dairio Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2009
    Beiträge:
    138
    Ort:
    Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und die Re
    Ich habe mal ein Buch gelesen, das mir nicht so ganz aus dem Kopf gehen will. Eine der Aussagen darin war: Wir sind in diesem Leben auf der Welt um etwas zu lernen oder etwas zu erreichen, das wir uns vorgenommen haben bevor wir uns entschieden haben wann und wo wir das Licht der Welt erblicken wollen.

    Toll, also: Wir haben uns selbst eine Aufgabe gestellt nur um diese postwendend wieder zu vergessen. Und wir haben uns selbst das Versprechen gegeben vollkommenes Glück zu erfahren, wenn wir die Aufgabe erfüllen.
    Damit haben wir uns mit einem kleinen Hinweis im Kreis gedreht, wenn da nicht noch ein Hinweis wäre, der da lautet:
    Alles was uns Freude macht, alles was wir gerne tun, wobei wir ein gutes Gefühl haben während wir es mit unserem ganzen ICH machen, das bringt uns auf dem Weg zu unserem Ziel einen Schritt weiter. Glücklich sind die die ihr Ziel erkannt haben und dieses mit ihrem ganzen Sein verfolgen können.
    Und wir anderen machen was sich für uns gut anfühlt in dem sicheren Wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

    In diesem Sinne: Viel Freude auf diesem Spielplatz namens Erde.

    *wink*
     
  9. Xchen

    Xchen Guest

    Hi Gentlemani,

    Warum hier? Austausch pflegen, was sonst.

    Da in meiner Familie schon immer der Grundsatz nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch gegolten hat > lerne, mache, wozu du dich berufen fühlst, wo deine Begabung liegt, was dich erfüllt< hatte Geld nie Priorität. Natürlich ist es gut, wenn ich nicht unter der Brücke oder im Park schlafen muß. Aber was für mich, für uns zählt, ist, nicht arbeiten zu müssen, sondern arbeiten zu dürfen.

    Ich denke an den Satz, der bei der Einschulung meines ersten Kindes zu hören gewesen ist: du Armer, jetzt beginnt der Ernst des Lebens.
     
  10. Issun

    Issun Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2009
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Schweiz,AG
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    ich glaube das ist die wahrheit:D

    also tu was dir am herzen liegt:)

    there is no real "death" to us, only transformation and ascention. we aren't physical beings having spiritual experiences, we're spiritual beings having a physical experience.


    lg

    Issun
     
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