1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Warum Geld nehmen fürs Kartenlegen?

Dieses Thema im Forum "Karten legen" wurde erstellt von Missi3112, 5. September 2007.

  1. Missi3112

    Missi3112 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    357
    Ort:
    Bad Ischl
    Werbung:
    Hallo zusammen,

    vielleicht mache ich mir jetzt Feinde, ich weiß es nicht aber, ich sage und schreibe immer das was ich denke.............

    Warum nehmen Kartenleger Geld, wenn man diese Gabe hat warum muß man dafür bezahlen? Ich habe damals auch für Bekannte und deren Freunde gependelt, ich habe nie Geld genommen.

    Ich kann auch mit Ruten umgehen,durch meinen Opa, er hat es mir als Kind beigebracht, ich für mich würde dafür nie Geld verlangen. Menschen in Not finaz. gesehen, haben kein Geld und wollten sich die Zukunft legen lassen oder würden es gerne machen und haben kein Geld dafür.

    Gibt es auch Kartenleger oder Kartenlegerinen die es umsonst machen?

    Gruß Missi

    P.S. Bitte nicht pers. oder böse nehmen:)
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Wenn jemand nur davon lebt, muss er Geld nehmen. Wie sonst soll man Miete, Essen etc. zahlen?

    Energieausgleich ist nie ein Fehler - wie auch immer er der aussieht.
     
  3. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    :liebe1:

    hi...bin kein Kartenleger aber ab und wann im Bodywork tätig....

    ...und hab Leute auch schon "gratis" "behandelt"....allerdings

    sind mir dann folgende Dinge wichtig:

    1. Der Client kommt zu mir (Nicht ich zu ihm)!
    2. Ein Raum wird gemietet (Client zahlt den Raum) [das kostest bis zu € 15,--]

    Die Gründe dafür sind, dass die Einstellung des Clienten dann eine ganz andere ist....er hat ein Problem und er geht wohin wo wer hilft das zu lösen und € 15,-- kann jeder aufbringen...wer das nicht aufbringen kann hat kein Problem

    (Die Punkte da oben sind Abseits davon, dass es Leute gibt die vom Bodywork LEBEN wollen)

    Lg

    RB
     
  4. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo liebe missi,

    das thema "gratis arbeiten" ist ja ein alt bekanntes hier im forum, gibt da schon viele threads!

    egal ob es nun ums kartenlegen, pendeln, oder andere energiearbeit geht.

    ich denke auch, dass es einen großen unterschied macht,
    ob jemand das "just for fun" und um zu helfen in seiner freizeit macht,
    oder ob das jemand beruflich ausübt.
    (miete, strom, unterlagen erstellen, ausbildung finanzieren ... etc.etc.)

    fürs "schnell mal was auspendeln" verlange ich zb kein geld;
    weißt du, man muss halt schon immer trachten, dass man nicht im endeffekt viele stunden für andere arbeitet, und das "umsonst".
    denn leider ist gratis auch in manchen fällen umsonst ....

    ich für mein teil würde einen hilfe-suchenden, der über keine oder wenig finanzielle mittel verfügt, nie meine türe weisen;
    es gibt ja auch noch andere möglichkeiten des energieausgleiches!

    im endeffekt sollte es jeder so halten,
    wie er es vor sich selbst vertreten kann,
    und wie es für ihn/sie selbst stimmig ist !

    glg die lilaengel :)
     
  5. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hallo Missi,

    ich sehe es ähnlich wie lilaengel (Hallo liebe S.schwester :kuss1:) :)

    Ich will mal ein Zitat aus dem Buch von Neale Donald Walsch "Gespräche mit Gott" einfügen:

    "Eine Person, die - wie auch der Geist - nur zum Helfen da ist, erbittet für sich nichts weiter als das, was sie für den Fortgang ihrer Arbeit braucht."

    Ich finde, das beschreibt es sehr schön! Natürlich ist es Interpretation, was man genau zum "Fortgang der Arbeit braucht" und was aus Egogründen gewollt ist - ich denke, genau da liegt nämlich der Unterschied! Ist es mein Ego, das verlangt, oder ist mein Selbst! Oder anders ausgedrückt: Tue (gebe und nehme) ich aus Liebe oder aus Angst! (Auch sehr schön beschrieben, in besagten Bücherbänden).


    LG
    Esofrau
     
  6. Sterni

    Sterni Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2006
    Beiträge:
    534
    Werbung:
    Hallo,

    ich denke, beim "Geld nehmen" fürs Kartenlegen, Pendeln etc. liegt der Unterschied im "Unterhalt verdienen" und "abzocken".

    Ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, aber ich selber habe mit einer gesprochen, die nun wirklich nicht fit ist im Kartenlegen. Sie hat sich bei einigen Lines angemeldet und meinte nur: Du musst nicht schnell sein - auf Zeit spielen.

    Das geht mir am "Lebensunterhalt verdienen" vorbei und ist für mich kein Ausgleich mehr.

    Ich denke, letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, was er vertreten kann, wenn er umsonst legt, Geld nimmt und bei der Entscheidung, wie hoch er ansetzt.

    Das aber "jeder" 15 Euro aufbringen kann - SORRY - aber das ist überholt!!! Wenn man sich die Lage anguckt, dann ist auch ein Betrag von 15 Euro für einige schon so viel, dass sie sich diesen im wahrsten Sinne des Wortes vom Mund absparen müssen.

    Ich glaube, dieses umsonst oder Gegenleistung ist eine "never ending story", bei der jeder für sich seine Weg finden muss, wie er damit umgeht und handelt.

    Lieben Gruss


    Sterni

    PS: Ich hoffe, niemand fühlt sich auf den Schlips getreten, das war nicht meine Absicht.
     
  7. Melina

    Melina Guest

    Liebe Missi,

    mit mir kann man Beratung gegen Beratung tauschen und
    ich habe von Mai-August Gratislegungen für jeden Neukunden angeboten, das waren 5 Monate die sehr anstrengend waren.

    Obwohl die Legungen zeitlich begrenzt sein sollten, habe ich oft kostenlos viel länger beraten, weil es mir wichtiger erschien den Hilfesuchenden zu helfen.

    Die Gratis-Beratungen zusätzlich zu meinen anderen Beratungen waren organisatorisch nicht immer einfach und auf jeden Fall eine Doppelbelastung.
    Ehe es mir schlecht geht, muss ich also eine Weile mit den Gratis-Beratungen pausieren,denn wenn ich krank werde, kann ich niemanden mehr helfen.
    Auch jemand der wenig Geld hat, bekommt von mir einen Rat,ich habe noch nie jemanden abgewiesen.
    Allerdings sehe ich es auch so, das viele das ausnutzen.
    Selbst jemand der kaum Geld hat, kann 10 oder 20 Euro aufbringen, und da wird sehr schnell deutlich, wie dürftig diese Arbeit geschätzt wird.

    Lg.
    Melina
     
  8. Jeroen

    Jeroen Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2004
    Beiträge:
    709
    Ort:
    D-326xx
    Hallo Missi3112,

    Der Kartenleger braucht für eine gute Legung schnell eine Stunde. Inklusive
    Vorgespräch: 1,5 Std. Diese Zeit opfert er um jemanden zu helfen ohne das er
    was dafür zurückbekommt. Gut, bei einem guten Freund kann man es machen
    aber selbst wenn man es Nebenberuflich machen würde, ist es eine Menge
    Zeit die bei dem Spaß verloren geht.

    Zum Kartenlegen kommen die verschiedensten Menschen. Man kann sie
    aber leicht in 2 Kategorien einteilen:
    (1) die, die nur zum Spaß kommen, nur Bestätigung brauchen oder gar nicht
    daran interessiert sind im Leben wirklich selbst etwas zum positiven zu
    verändern.
    (2) die, die wirklich im Leben etwas verändern wollen und anhand der Deutung
    eine zusätzliche Grundlage bekommen woraus die wichtige Entscheidungen im
    Leben ableiten können.

    Kategorie 1 ist nicht bereit etwas zu bezahlen (Geiz-ist-Geil-Haltung) weil die
    nicht einsehen/verstehen, dass sie beim Kartenlegen etwas wichtiges
    bekommen. Als Kartenleger kann man auf diesen Menschen gerne verzichten,
    da es keine Freude macht die Karten zu legen, sich richtig ins Zeug zu legen
    für jemanden, der mit dem Erzählten eh nichts macht.

    Kategorie 2 ist bereit zu bezahlen weil die verstehen, dass die Deutung eine
    wichtige Hilfe ist bei der Entscheidungsbildung. Man bekommt schließlich
    Einsicht in Zusammenhänge, die man ohne mediale Techniken einfach nicht
    (oder schlecht) durchschaut. Für den Kartenleger ist diese Kategorie
    Menschen am interessantesten weil es hier eine gegenseitige Wertschätzung
    gibt. Man bewegt was als Kartenleger.

    Die Kategorien 1 und 2 sind einfach zu trennen indem man den richtigen
    Preis für die Dienstleistung festlegt; reiner Selbstschutz! Dann sollte man
    schauen ob die Kosten gedeckt werden (Räumlichkeit, Getränke, Zeitaufwand,
    Material) und ggf den Preis erhöhen um diese Anforderung gerecht zu werden.
    Und zuletzt sollte man, wenn man längerfristig arbeiten möchte, einen Beispiel
    an der Natur nehmen: Überfluss schaffen. Bedeutet, man soll den Preis für die
    Dienstleistung weiter nach oben korrigieren damit man als Mensch wachsen
    kann. Oder ganz einfach: nicht kostendeckend sondern mit Gewinnabsicht
    arbeiten...

    Wenn man es hauptberuflich macht, sind die Kosten die gedeckt werden
    müssen natürlich noch andere aber das Prinzip bleibt gleich.

    Liebe Grüße,
    Jeroen
     
  9. Sunna

    Sunna Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2007
    Beiträge:
    1.293
    Ort:
    Bayern
    Es ist einfach ein Unterschied, ob man hin und wieder mal für Freunde und Bekannte legt, oder ob man seine Dienste auch anderen anbieten möchte. Im Bekanntenkreis berate ich auch meist kostenlos (es sei denn, die- oder derjenige besteht darauf, mir einen Energieausgleich zukommen zu lassen, was auch schon vorgekommen ist) und habe auch in Foren schon kostenlos Ratschläge gegeben, nur, wenn es zu viele werden, dann überlegt man sich schon, ob man sich nicht professionalisieren soll. Jemanden zu beraten, kostet Zeit und Energie - und da in unserer Gesellschaft ohne Moos meist nix los ist, kann kein Berater ausschließlich kostenlos arbeiten, es sei denn, man hat einen gutverdienenden Partner, ein großes Erbe oder einen Lottogewinn als Rückhalt und kann das Ganze wirklich als Freizeitaktivität betreiben.

    Ich berate nebenberuflich auf einer Line - muß allerdings sagen, daß mir persönliche Beratungen ohne Zeitdruck besser liegen. Habe mich dennoch für die Line entschieden, wegen der besseren Zugänglichkeit ("Kundschaft" vor Ort zu bekommen ist schwieriger, man muß erst mal in Werbung investieren - auf einer Line kann man von überall her anrufen).
    Das Gefeilsche um Minuten ist allerdings etwas, was mir auf den Lines absolut auf den Senkel geht. Einer ordentlichen Beratung steht das oft im Wege.

    Ideal fände ich es, wenn es eine Line gäbe, auf der man zu einem Festpreis beraten könnte, oder zumindest per angebrochene Viertel- oder halbe Stunde berechnet würde. Da wäre dieser Zeitdruck "jede Minute zählt" nicht da, und sowohl der Ratsuchende als auch der Berater könnten entspannter an die Sache rangehen. Da würde es dann auch keine Gespräche geben, die nach 3 oder 5 Min. abrupt beendet werden, weil die geschenkte Gratiszeit abgelaufen ist oder der Ratsuchende nur eine Schnellauskunft zur Bestätigung will.
    Und ich glaube, auf diese Weise würde auch der Suchtfaktor nicht so gefördert, wie das jetzt der Fall ist.

    Allerdings würden auf einer solchen Line die Betreiber nicht so einen Reibach machen - und hauptsächlich deshalb schießen ja die Lines in den letzten Jahren wie die Pilze aus dem Boden, leider :(
     
  10. Esofrau

    Esofrau Guest

    Werbung:

    Danke Sunna, für deinen Beitrag - ich seh das absolut genau so!!!
    Ich finde es auch total schade, dass die Qualität einer Beratung durch Minutenpreise unter Druck gerät und leidet... Unter Stress beraten ist eben auch etwas anderes als in Ruhe... und die Intensität ist eine andere!

    Und? Was machen wir damit? Sind wir nicht genauso wie die Linebetreiber, weil wir zu deren Konditionen dort arbeiten? Können wir da nichts besser machen??? Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt... :(

    LG
    Esofrau
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen