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Warum fällt uns das Loslassen so schwer?

Dieses Thema im Forum "Engel" wurde erstellt von MysticLady, 10. März 2010.

  1. MysticLady

    MysticLady Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2007
    Beiträge:
    520
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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mir die letzten Tage und Wochen sehr oft diese eigentlich relativ simple Frage gestellt, warum uns Menschen das Loslassen nur immer so schwer fällt? Gerade im Bereich der Engel spielt dieses Thema ja eine sehr große und besondere Rolle, genau wie Vertrauen.

    Ansich ist das doch eigentlich eine total logische Sache, wenn ich etwas loslasse, dann beschäftige ich mich nicht die ganze Zeit mit den gleichen Dingen, ich mache Platz für andere Themen, die mir selbst gut tun. Man hat den Kopf frei und konzentriert sich auf sich und dann kommt es meist von alleine. Doch wenn man sich daran festklammert, kann ja nichts in Bewegung kommen, ich glaube wir blockieren unser Leben sehr oft selbst und sehen es nicht mal.

    Mit dem Loslassen ist es doch wie mit dem Warten: Wenn ich auf etwas warte, dann bin ich ungeduldig und die Zeit vergeht scheinbar nicht, weil ich mich nur darauf konzentriere und mir scheinbar nichts anderes in den Sinn kommt.
    Lenke ich mich aber ab und beschäftige mich mit anderen Sachen, lasse los, denke nicht daran, dann erfüllt sich der Wunsch fast wie von allein und man bemerkt gar nicht, dass es scheinbar trotzdem seine Zeit gebraucht hat...

    Aber wieso machen wir es uns selbst so schwer loszulassen?

    Ich bin mal auf eure Meinungen gespannt und was ihr als Gründe anseht.

    Alles Liebe,
    MysticLady

    :kiss4:
     
  2. MysticSoul

    MysticSoul Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2009
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    Ort:
    Deutschland
    Hallo MysticLady,

    das ist eine sehr gute Frage. Darüber denke ich auch oft nach bzw. so wie du sagst, weiß ich auch, dass sobald ich losgelassen habe:
    1. es mir ja besser geht und
    2. meine Wünsche sich wie von selbst dann erfüllen, da
    alles andere ein Zustand des Mangels ist und somit mehr Mangel angezogen wird.

    Es kommt drauf an was man loslassen soll.

    Ich denke wenn es sich wie in meinem Falle um Gefühle zum Beispiel handelt, ist es enorm schwer. Die Sehnsucht, die Erinnerungen an bestimmte Momente sind eben so stark, dass eine gewisse Leere entsteht. Manchmal wehrt man sich auch unbewusst etwas loszulassen weil es manchen widerum ein Gefühl des Vertrauten gibt.
    Ich habe Momente hinter mir, da wollte ich nicht mal loslassen weil der Gedanke ich könnte jemand bestimmtes somit vergessen oder mich ohne dran gewöhnen mir doch zu schaffen machte.

    Logisch betrachtet ist es ja nur zu unserem Gunsten loszulassen aber praktisch geschehen ist es wohl eine der größten Herausforderungen.

    Seit ein paar Nächte stelle ich mir eine Luftblase vor in der ich all meine Altlasten, Ängste, Zweifel und Blockaden rein packe und mit Liebe ans Universum und an den Engel schicke. Ich bin dankbar dafür, dass sie da waren, da ich daraus lernen mußte aber nun brauch ich sie nicht mehr....bzw. ich will sie nicht mehr....ob es hilft, werden wir noch sehen.

    Mein Verstand will loslassen, mein Herz macht mir nen Strich durch die Rechnung sowie auch mein Kopf, der ständig daran denkt.
    Ich suche immer noch den Schalter sodass ich sowohl Herz und Kopf ausschalten kann..... hab ihn aber noch nicht gefunden! :-((

    Aber ich denke wie deine Signatur schon sagt: ein großer Schritt ist schon mal die Bereitschaft loslassen zu wollen..

    bin ebenfalls auf weitere Antworten hier gespannt..

    ganz liebe Grüsse
    Mystic
     
  3. fina

    fina Guest

    Ich habe gestern nachts auch meine Grübeleien und noch ungeklärten Probleme gedanklich aus dem Fenster in die Elbe geworfen.
    Hat zumindestens für diese Nacht funktioniert :)
    Alles Liebe Fina
     
  4. MysticLady

    MysticLady Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2007
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    520
    Liebe Grüße,
    MysticLady
     
  5. MysticLady

    MysticLady Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2007
    Beiträge:
    520
    Das ist auch eine sehr schöne Idee und es ist super, dass es funktioniert hat!

    Alles Liebe,
    MysticLady
     
  6. herzblatt63

    herzblatt63 Mitglied

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    Also etwas loszulassen, das bereits Vergangenheit ist, ist ja schon schwer genug, aber es erscheint irgendwie logisch. Wie ist es aber mit etwas das noch besteht und halt, sagen wir mal, nicht optimal läuft oder problematisch ist.
    Und wie lässt man Angst los??? Die Frage stellt sich mir zur Zeit ganz enorm. Mit der Zeit weiss man nämlich überhaupt nicht mehr ob es eine begründete Angst ist, also Bauchgefühl, oder ob es andere, tiefere Gründe hat, ich sag mal, so eine Urangst, die sich an etwas festbeisst, die vielleicht auch total unbegründet ist und man sich das Leben damit unnötig schwer macht.....
     
  7. MysticSoul

    MysticSoul Mitglied

    Registriert seit:
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    Deutschland
    Hallo Herzblatt,

    also ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich bin jemand, der eigentlich wirklich stark ist und sein Leben im Griff hat aber ich habe gemerkt, dass sobald ich Gefühle empfand und eine Beziehung hatte ich nur noch voller Ängste und Zweifel war. Jetzt im nach hinein weiß ich, dass es alles Urängste waren, Muster aus der Kindheit. Verlustängste und eine zu geringe Selbstliebe, was dazu führte, dass ich meinen HM auf ein Podest gestellt habe und alles mögliche getan habe um ihn nicht zu verlieren. Die Moral der G'schicht: es kam dann genau das wovor ich mich gefürchtet hatte.
    D.h. ich bin mir jetzt wirklich bewusst, dass ich unbewusst alles getan habe um meine Ängste und Zweifel zu bestätigen. Unbewusst hab ich genau das angezogen was ich vermeiden wollte. Jetzt im nach hinein bin ich viel schlauer und ich hätte wirklich vieles anders gemacht, hätte ich nochmals die Chance.

    Drum möchte ich dir raten vorsichtig zu sein und daran zu arbeiten. Erkenne was es für Ängste sind und woher sie kommen und versuche diese zu lösen.

    Meine verdammte Ängste und Zweifel haben mir wirklich sehr viel kaputt gemacht. Das ging so weit, dass ich Schönes gar nicht wirklich genießen und annehmen konnte weil ich unbewusst den Haken suchte und etwas negatives regelrecht erwartet habe. Ich dumme Nuss! :)

    ich kann dir leider nicht mehr raten und ich weiß auch nicht genau wie ich das erklären soll.

    Alles liebe
    Mystic
     
  8. MysticLady

    MysticLady Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2007
    Beiträge:
    520
    Ich glaube diese Verlustängste, sind oft so eine Art "Urängste". Sie werden am Ende schon besonders aus der Kindheit stammen, denn unbewusst nimmt man ja gerade als Kind vieles auf, was man vorgelebt bekommt. Ich muss dazu sagen, dass ich in meiner Kindheit keine Person verloren habe, ich bin kein Scheidungskind oder so. Wenn ich jetzt aber mal richtig darüber nachdenke, dann stelle ich fest, dass meine Mutter schon immer ein sehr ängstlicher Mensch war, der sich sehr viele Gedanken macht. Auch meine Schwestern sind so, wir machen uns alle viele Gedanken und sind sehr sensibel. Ich denke, dass man so eine Art Grundmuster dadurch mitbekommt. Nicht bewusst aber man nimmt ja untuitiv sehr viel wahr.

    Allerdings kann ich mir aber auch nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die nie Angst haben oder denen es überhaupt nicht schwer fällt loszulassen. Das kann es meiner Meinung nach, einfach nicht geben.
     
  9. herzblatt63

    herzblatt63 Mitglied

    Registriert seit:
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    Coburg
    Hallo, ihr beiden mystischen Damen ;)
    ich glaube wir reden alle von dem gleichen...ich bin auch der Meinung es sind Urängste, die es zu lösen gilt und..... Ja, mysticsoul, man kann genau das Gegenteil erreichen, von dem was man möchte. Vor lauter Angst fordert man genau das heraus. Aber warum denkst Du, Du hättest keine Chance mehr dazu, das wieder gerade zu rücken?
    Für mich ist heute der Startschuss gefallen etwas gegen meine Angst zu tun.
    Irgendwie habe ich Schiss vor dem was auf mich zukommt, da es bestimmt manchmal an die eigenen Grenzen geht und sehr schmerzhaft wird und irgendwie kann ich es kaum erwarten. Aber ich weiss, ich bin nicht allein...habe ja jemanden, der mich da durch begleitet und das ist beruhigend. Sie hat damit begonnen einen Plan für mich zu entwerfen und bringt Struktur in jeden Tag, denn ich denke nie an das heute, sondern bin immer schon im morgen. "Was mache ich, wenn das und das passiert usw." Zerbreche mir schon den Kopf über Dinge, die noch nicht sind. Sie wird mich mit Sicherheit oft in den Hintern treten müssen und ich hoffe, sie wird es tun, wenn es nötig ist. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich beginnen muss an mir zuarbeiten. Vor mir liegt so vieles, das ich zu lösen habe, wofür ich meine ganze Kraft brauchen werde und dass schaffe ich nicht, wenn ich vor lauter Angst wie erstarrt bin.
    Da gibt es doch zwei so schöne Sprüche...."Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt" und "Über einen Abgrund kommst Du nicht mit zwei kleinen Schritten"....ach, da fällt mir noch einer ein "Wer über das Wasser gehen will, muss zuerst aus dem Boot steigen" ;)
    In diesem Sinn....packen wir`s an!!!!
     
  10. MysticSoul

    MysticSoul Mitglied

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    Hallo liebes Herzblatt,

    das klingt wirklich gut was Du da beschreibst! So jemand hätte ich auch gerne an meiner Seite. Ich bin aber schon mal froh darüber, dass ich erkannt habe woran das bei mir liegt. Das alles stammt aus meiner Kindheit, Mutter verließ mich als ich 3 Jahre alt war und somit fing alles erst richtig an. Keine Bezugsperson, keine Liebe empfunden und erhalten als Kind und nach und nach verlor ich alle Menschen, die mir was bedeuteten. Drum hat sich im Unterbewußtsein der Satz eingeprägt: "du wirst eh immer verlassen! und dich kann eh keiner lieben!"
    Und genau wie du hab ich ständig an morgen gedacht und nie den Moment genossen. Anfangs hab ich mich dann absolut gegen Gefühle gewährt weil ich wußte, dass meine Schwäche mein Herz ist. Bin ich mal verliebt dann zu 100% und werde ich verletzt bricht eine Welt auseinander und ich leider 3x so viel. Also hab ich eine extreme Mauer um mich aufgebaut und war fast 9 Jahre Single.
    Dann kam mein Olli und es geschah. Er nahm Stein für Stein weg und dann zog er sogar den EINEN Stein und die Mauer fiel komplett. Zum ersten mal durfte ich erfahren was Zweisamkeit, Geborgenheit, Wärme und Leidenschaft bedeutet. Er tat mir so gut, das war der wahnsinn.
    Aber dann fing alles an. Als er sagte er wäre unsterblich verliebt, konnte ich es nicht fassen und meine Selbstzweifel fingen an. Ich wollte alles perfekt machen. Aber vorallem neige ich dazu anderen das zu geben was ich nie hatte und mir immer gewünscht habe ohne zu berücksichtigen, dass es Menschen gibt, die so viel Liebe und Aufmerksamkeit nicht benötigen. Anstatt mir diese zu geben, gab ich sie ihm. Anstatt mich um mich zu kümmern, kümmerte ich mich um ihn. Diese Ängste ließen mich nicht los. Als ob ich wirklich den Tag herbei gerufen habe als er sich dann trennte. So auf die Art, als wäre dein der kleiner Teufel auf meiner Schulter gesessen und gesagt hätte: "siehste, ich habs dir doch gesagt, dich verlässt eh jeder und keiner kann dich lieben!".

    Mir hats echt den Boden weg gerissen und das geht jetzt schon 6 Monate so. Er fehlt mir unheimlich, ich vermisse seine Nähe und Wärme und überhaupt alles an der Beziehung. Und ich frage mich oft: warum? warum ist es so einfach auf mich zu verzichten, warum hinterlasse ich nicht so eine Leere bei ihm, warum ist es so einfach ohne mich zu leben?
    Das loslassen klappt bei mir nicht wirklich richtig. Und ein Teil von mir will das gar nicht. Ein Teil von mir liebt ihn so sehr, dass es seinen Platz nicht vergeben möchte und sich nicht vorstellen kann, dass jemand anderes diesen einnehmen kann/wird.

    Drum sagte ich, ich hab leider nicht mehr die Chance meine Fehler wieder gut zu machen bzw. heute würde ich einfach nur drauf vertrauen, die Momente genießen und nicht so verbittert daran zweifeln. Ich hätte mich mehr um mein Leben kümmern sollen und ihm nicht das Gefühl geben, dass ich total auf ihn fixiert war. Diese waren ungefähr auch die Vorwürfe. Aber es waren eben meine Verlustängste, die mich dazu geritten haben mich total an ihn zu klammern und das dumme ist: ich hatte das gar nicht gemerkt.

    Für die Zukunft weiß ich, dass ich lernen muß mich zu lieben, was mir noch schwer fällt in die Praxis umzusetzen. Ich muß meine Ängste in den Griff kriegen und werde immer aufpassen und drauf achten mir einfach treu zu bleiben und etwas Egoismus auch aufbauen.

    Aber was eben die Vergangenheit betrifft....das hab ich verbockt und ich wünschte ich wäre eine dieser glücklichen Menschen, die eine zweite Chance erhalten. Das ist auch so ein Punkt. Um mich herum sehe ich immer wieder Paare, die sich trennen und dann doch wieder einen Neubeginn starten.
    Bei mir kommt der kleine Teufelchen wieder und sagt: "siehste, bei anderen klappts aber du hast eben kein Glück in solch Sachen!"...

    sorry, das war jetzt ein gaaaanz langer Text.

    wobei ich sagen muß, dass ich ihn gerade gesehen habe und es mich dann immer noch emotionaler macht. Es ist für mich immer noch so komisch diese Situtation als "nicht-Pärchen".

    ich drücke euch!!!
     
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