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Warum der Mensch?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von mason5681, 27. März 2003.

  1. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
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    @upsdaps

    Super Beitrag, dem kann ich nichts mehr hinzu fügen.

    Nur vielleicht soviel, dass wir unseren tierischen Ursprung vergessen haben, noch schlimmer, verleugnen.

    Wir bilden uns ein, über der Schöpfung zu stehen, haben uns die Erde mit ihren Geschöpfen einverleibt.
    Da wird immer wieder das Bibelzitat: Macht Euch die Erde untertan! als Ausrede genommen, aber was bedeutet es wirklich?
    Soll das allen Enstes bedeuten, macht mit der Erde und ihren Geschöpfen, was ihr wollt? Beutet sie aus, massakriert sie, quält und demütigt sie, löscht sie aus, zerstört sie?

    Das wäre so sinnlos.
    Ich denke vielmehr, dem Menschen wurde, eben weil er Intelligenz entwickelte und Verstand(?), die Erde und allem darauf und darin zur Verwaltung, Hege und Pflege überlassen.
    Wir Homo sapiens sapiens sind verpflichtet, die Natur zu respektieren und zu schützen.
    Das heißt auch, die Tiere in ihrem Naturverständnis zu achten. Sie sind uns in vielem weit voraus. Sie haben nicht durch Technik ihre Sinne zerstört, missachten nicht ihre Instinkte, leben ihre Gefühle voll aus, leiden ganz still, lassen sich von uns fressen, erdulden unsere Quälereien und bleiben trotzdem immer noch unsere Freunde.

    Es macht mich krank, wenn Menschen, die doch Intelligenz und Verstand besitzen sollten, die Tiere als Dinge betrachten, die man benutzt, wie ein Papiertaschentuch. Wenn es benutzt ist, wirft man es weg und nimmt sich ein neues.

    Wer behauptet, Tiere haben keinen Verstand, mag vielleicht recht haben. Aber sie haben etwas viel wertvolleres: eine reine Seele, die jeden Verstand um Längen schlägt.

    Der Mensch ist bestimmt nicht die Krönung der Schöpfung, ich denke eher, ein schreckliches Missgeschick.;)

    Gruß Dawn
     
  2. Delphi

    Delphi Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2002
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Heilbronn
    Hallo Dawn !

    Wie immer schreibst du mir aus der Seele ,es ist schön zu wissen das man mit diesen gefühlen nicht alleine da steht und die Hoffnung,das sich diese Einsicht doch noch rechtzeitig ausbreiten wird !

    Alles liebe Delphi:winken5:
     
  3. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Ist er ja gar nicht. Er fällt da auf eine Illusion rein, die er selbst "Leben" nennt. Der Mensch erlebt sich selbst als ein Objekt, das inmitten vieler Wahrnehmungen steht, und entwickelt daraus die irrtümliche Annahme, dieser Knotenpunkt vieler Wahrnehmungen sei etwas Separates, etwas Isoliertes oder Getrenntes. Es bildet sich das ICH-Bewusstsein: an dem Punkt, an dem die Sinneswahrnehmungen zusammenlaufen vermutet er schliesslich etwas Reales, was eigentlich nur bedingt real ist: er vermutet "Geist" oder "Seele" oder sonstwas Gegenständliches, wo letzlich nur Illusion und Selbsttäuschung zu finden ist.

    Sucht man jedoch dieses "Ich", so endet die Suche in Verwirrung. Aus der Tatsache, dass man kein "ICH" dingfest machen konnte entwickelten die "Pioniere" der Psychologie wie zB S. Freud weitere "ICHs" (das "Unterbewusste" Ich, das "Innere Ich", die "Seele" des Ich, etc.), um dem Phantom, welches man weder genau verstehen noch dingfest machen konnte durch hinzuaddieren weiterer "ICHs" wenigstens genauer beschreiben zu können. Alles ohne durchschlagenden Erfolg.
    Paul Watzlawik - selbst Starpsychologe - sagte über seine Arbeit als Therapeut: "Ich bilde mir nicht ein, meine Patienten durch die Therapie das "richtige" oder "wahre" Weltbild zu verpassen. Ich installiere ihnen nur ein anderes Weltbild, dass besser passt und weniger schmerzt." Ein löbliches Eingeständnis !



    So kommt es auch, dass die gesamte Philosophie seit Jahrtausenden keine Antworten auf die Fragen des Menschen nach Sinn und Glück geben konnte. Je mehr man versucht, dieses Phantom des "ICHs" zu ergreifen, umso mehr Luft hält man in den Händen.




    So sehen wir es als wahr an, dass wir Menschen etwas "Besonderes" oder "Individuelles" sind - getrennt von den uns umgebenden anderen Dingen, die wir erleben. Aus dieser Getrenntheit (besser: Isolation) entstehen dann Fragen wie "Was ist der Sinn des Lebens" etc., die diese Getrennheit schonungslos aufzeigen. Indem sich das "ICH" bildet, das die Umwelt gegenwärtigt und bewertet, schreitet der Isolierungsprozess weiter voran. Aus der Isolation und der verengten Sicht dieses "ICHs" erkennen wir die größeren Zusammenhänge nicht mehr. Wir fragen uns schliesslich, wer wir sind oder warum wir leben. Je mehr wir uns die Scheuklappen des "ICHs" aufsetzen, desto blinder werden wir für die umfassenden Zusammenhänge. Je mehr ICH, desto mehr Isolation und Irrtum.




    Sehr "bewusst" oder toll ist das meiner Meinung nach nicht. Dafür ist es ausgesprochen dämlich. ;)


    Grüße,
    KTG
     
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