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Warum arbeiten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 24. Juni 2006.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Halli Hallo!

    Ich arbeite seit kurzem in einem wunderbaren Kindergarten, unter freundschaftlich-familiären Verhältnissen als Kinderbetreuerin.
    Diese Arbeit bedeutet mir sehr viel und die Kinder geben soviel zurück, fast schon mehr als man an Kraft investiert!

    Trotzdem frage ich mich, vielleicht gerade weil es sich so freundschaftlich anfühlt, was tatsächlich wichtig ist an einem Beruf.

    Geld?
    Ansehen?
    Berufung?
    Harmonie?
    Erfüllung?
    Pflichtbewusstsein?

    Was macht ihr so beruflich und wie wichtig ist euch diese Tätigkeit?
    Weshalb arbeitet ihr, hat sich das schon mal jemand überlegt?
     
  2. Celtic

    Celtic Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2006
    Beiträge:
    192

    Hallo :o)
    ..auf die Frage hin "Warum arbeite ich" gibt es für mich nur die Antwort-

    Weil man es von mir verlangt!

    Wir alle arbeiten doch damit mir Geld verdienen-wer würde sich sonst dafür hingeben?..
    ..mein Vermieter verlangt es von mir-der Staat-der Bäcker-der Großhandel-der Energielieferant und noch unentlich viele andere..

    Schließlich arbeitet jeder um zu leben..

    ..ich denke die Mehrheit würde sich lieber seinen Hobby's-den Kindern-der Natur-seiner Gedanken hingeben..aber in unseren System läuft soetwas nicht...leider..

    ..ich freue mich für dich das deine Arbeit eine Erfüllung ist-ich mag meine auch sehr..trotzdem wer würde arbeiten müßte er es nicht??..
    ..mlg Luna..
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Hi, Selesia;

    schade, dass du keine Statistik angehängt hast, das Ergebnis wäre sicher sehr interessant gewesen!

    Im Idealfall kommen Punkt 3-5 sicher zusammen, in Normalfall ist es wahrscheinlich hauptsächlich Punkt 1 - der Zwang, was tun zu müssen, auch wenn man es nicht gerne tut, damit man überhaupt "leben" kann und darf...

    Ich scheue mich nicht zuzugeben, dass ich "Arbeit" immer gehasst habe. Nicht aus Faulheit... nein. Ich bin sehr aktiv, immer gewesen, habe ständig was zu tun und tue es noch gerne obendrein.

    Was ich gehasst habe, das war diese Fremdbestimmung. Dass ich nach dem Willen eines anderen zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein hatte und tun musste, was dem Willen eines anderen entsprach..

    Arbeit nahm mir immer die Luft und den Raum zum Leben. Lebensraum und Lebenszeit, der/die nicht nach eigenem Wünschen und Wollen gefüllt werden durfte...
    Es war der schönste Tag in meinem Leben, als ich den Amtsarzt davon überzeugen konnte, dass es nicht mehr geht. Das gab gewaltige finanzielle Einbußen, aber das war es mir wert...
    Ich arbeite, um das auszugleichen, immer noch:clown:
    Aber dann, wenn es mir passt. So lange, wie es mir passt. Und so, wie es mir passt. Und dort, wo es mir passt. Und wenn´s mir nicht mehr passt, höre ich auf, ohne wem da was erklären zu müssen.

    Der Rest der Zeit ist meine Zeit. Die ich füllen kann und darf, wie ich das will.
    So und nicht anders will ich das haben. Ich muss garnichts mehr. Ich will es oder lass es. Und so muss das für mich auch sein...:party02:

    Gruß von Rita
     
  4. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Danke für eure Antworten, ihr habt beide Recht.

    RitaMaria, deine Ansichten sind mir sehr sympathisch und ich finde du machst das richtig!
    Ich mag meine Tätigkeit auch, mit Kindern zu arbeiten bedeutet Spielen,Führen,Pflegen,Lieben... und knallharte Verantwortung und Konsequenz.
    ABER die Tatsache, dass ich im Endeffekt nach dem Willen der KIGA-Leiterin funktionieren muss, ist sehr anstrengend.

    Was wäre, wenn ihr im Lotto gewinnen oder erben würdet?
    Würdet ihr euch ehrwürdig fühlen, wenn ihr als gesunder Mensch auf der faulen Haut liegt?
     
  5. annara

    annara Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    4.025
    Ort:
    in meinem herzen
    lotto gewinn...
    würde ich aushalten
    - vor allem würde ich das geld sowieso wieder "fließen" lassen
     
  6. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Wenn ich wirklich vermögend wäre - ich würde das sicher als soziale Verpflichtung sehen...
    mein Traum wäre es, meinem geliebten Indien zu helfen - Hilfe zur Selbsthilfe.. landwirtschaftliche Projekte, Schulen..

    Nun, es gibt eine gesunde, kreative Faulheit:banane:
    Wenn mich manchesmal einer für 10min. beobachten würde, käme der womöglich auf die Idee, ich würde nichts tun.. stimmt nicht..
    Ich bin dabei, zwei Bücher zu schreiben - wenn ich scheinbar NICHTS tue, lebe ich im Geiste, wie diese Bücher weitergehen.. ich LEBE in dieser Situation mit allen 5 Sinnen - dann kann ich weiterschreiben..

    Garnichts zu tun - will sagen, den Tag mit Fernsehen, Smalltalk und was weiß ich mit anderen Albernheiten zu verbringen.. ja, das fände ich entwürdigend..

    Ich sehe zu, dass ich morgens meinen Haushalt schaffe, alle "äußeren" Dinge erledigt sind und der Rest des Tages, meist bis gegen 1 Uhr nachts, mir gehört. Bisschen schlafen und spätestens gegen 7 Uhr früh stehe ich wieder auf der Matte - fit wie ein Turnschuh:clown:
    So wollte ich immer leben, so darf ich das nun!:liebe1:

    Gruß von Rita
     
  7. Steffi_85

    Steffi_85 Guest

    Hi Silesia,

    dieses Thema ist echt sehr interessant!

    Du hast es echt gut erwischt, dass dir die Arbeit Spaß macht. Das ist heutzutage schon fast eine Seltenheit, aber schön zu hören! :)

    Andere haben diese Möglichkeit vielleicht nicht in ihrem Traumberuf zu arbeiten oder sie nehmen sie nicht wahr. Für diese Leute ist die größte Motivation das „Schmerzensgeld“ am Ende vom Monat.

    Ich arbeite seit ca. einem Jahr und bin ganz zufrieden. Es ist zwar nichts besonderes aber ich fühle mich wohl und komme gut zurecht. Könnte mir aber auch vorstellen, dass ich mich beruflich mal in eine ganz andere Richtung drehe.
    Aber im Moment möchte ich sparen und Erfahrungen sammeln und ich glaube da bin ich in meiner Firma gut aufgehoben.

    Zu der Frage: warum arbeiten?

    In unserer Gesellschaft gibt es einfach viele Bereiche, die abgedeckt werden müssen, wobei keine Arbeit weniger wichtig bzw. wertvoll ist wie eine andere. Ein Müllmann oder Kanalarbeiter wird ebenso benötigt wie ein hoher Manager. Jeder Arbeiter bzw. Angestellter trägt zu unserem gehobenen Lebensstandard bei und ist daher für die Gesellschaft von großer Bedeutung!

    RitaMaria, deine Einstellung gefällt mir.

    Aber ich frage mich bis zu welchen Punkt ist es möglich selber Entscheidungen zu treffen? Wenn man Fixkosten hat, vielleicht eine Familie ernähren muss und vom Geld abhängig ist, kann man ja nicht einfach Job wechseln? Was ich natürlich sehr schade finde, denn wer weiß denn schon in frühen Jahren was einem Freude macht.

    Lg Steffi
     
  8. la mer

    la mer Guest

    auch das kann Spass machen :weihna1
     
  9. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Ich denke inzwischen, dass es Menschen gibt denen die Lebensbedingungen zu schwer sind. Viele davon stammen aus Problem. - oder Luxusfamilien, sie finden keinen Draht oder keine Kraft zum Pflichtbewusstsein.

    Das Problem an nichts schaffenden Menschen ist für mich da, wenn sie Kinder haben.
    Ich schere nicht gern alle übern Kamm, aber es wirkt sich sehr schlecht auf Kinder aus, wenn die Eltern Träumer sind - das sehe ich an einigen Kindern im KIGA!

    Mir wurden seit ich denken kann zwei Gegensätze vorgelebt:
    .) Pflichtbewusstes Streben nach Karriere & Unermüdlicher Einsatz
    .) Arbeit nur als "Taschengeldverdienst", um unter Leute zu kommen, solange es Spass und Freude bereitet

    Ich bin inzwischen ein Mittelding der beiden:
    => Erfreuliche Arbeit, um auf mich selbst stolz zu sein, pflichtbewussten Einsatz geleistet zu haben.
     
  10. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
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    Sagen wir mal 6 Monate im Jahr, und im anderen Teil wird natürlich nur gearbeitet.:)

    LG Tigermaus
     
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