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Warum Abneigung gegen Christen? (Ich und vlt. auch ihr)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Flori, 28. März 2007.

  1. Flori

    Flori Guest

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    Hallo
    wenn es um die heutigen Christen geht, ist das bei mir ganz komisch. Gegen alles mögliche mit Christen habe ich eine Abneigung, ob jetzt Jakob Lorber, Kirche Jesu Christi, "gruppenlose" esoterische Christen, oder die gewöhnlichen christlichen Kirchen.

    versteht mich nicht falsch, ich bewundere diese man, Jesus von Nazareth, und auch das Wesen seiner lehre erscheint mir wahr und somit richtig, aber sobald es um dasChrsitentum usw. geht:escape:

    Ich habe auch schon öfters Beiträge gelesen, woraus ich ableite, dass ich nicht der einzige mit dieser Ansicht bin.

    Ich frage mich nun woher das eigentlich kommt.
    Ich kann nicht sagen, dass es bei mir irgendetwas damit zu tun hätte, dass ich irgendwie in meiner Kindheit schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht hätte, was ja oft vorkommt. Das einzige Mal wenn wir in die Kirche gegangen sind war Weihnachten.

    bei mir kommt noch folgendes dazu. Ich hatte eine zeit, da war ich total auf asiatische Religionen eingestellt. Dort war meine Abneigung gegen das Christentum wahrscheinlich am höchsten, kam aber nicht stark zu tage, da ich so selten mit dem Christentum konfrontiert war.

    Danach hatte ich eine zeit, die noch nicht lange zurück liegt, in der ich überzeugter Christ war. Texte von Christen sind ja recht gut auf Missionierung ausgelegt. Bei den Offenbarungen von lorber fand ich dann einfach zu viel was für die wahrheit von Lorber sprach, so dass ich mich bekehren lies. Agesehen davon, wemgefällt denn nicht die aussicht, dass man sich einfach auf die Seite von jemandem schlagen muss, und dann erlöst wird. Ich hatte zwischen drin aber oft mit der Abneigungen gegen Christen und vorallem ihre Sicht, dass sie den einzigen richtigen Weg und Glauben haben zu kämpfen, so dass ich mich jetzt nicht mehr dazu zähle. Auch heute habe ich noch keine Argumente die mich richtig von der Falschheit Lorbers überzeugen.

    Woher rührt denn diese Abneigung gegen Christen?
    Ich sagte ja schon, bei mir wahrscheinlich nicht von Kindheitserfahrung her.
    Vielleicht aus ihrem Missionierungszwang? Aber den findet man auch abundzu in nicht-christlichen Texten, wo dieser mich nicht stört. wahrscheinlich rührt die Abneigung am ehsten noch, aus dem Anspruch die einzige richtige Wahrheit zu kennen und dort hinzukommen, obwohl ihre Begründungen nur in ihrem Glauben liegen (und da kann sich ja jeder soetwas zurecht zimmern).
    Dennoch, ich denke nicht, dass das nur daher rührt, es hat denke ich einen tieferen Grund. Aber welchen? Ich denke, es wäre auch zu einfach zu sagen, es kommt aus einem früheren leben wo ich starker Gegner der Christen war, oder vielleicht als Gegner in Kreuzzügen oder soetwas war.
    Es gibt in diesem Thema so viele Fragen.
    Wäre ihre Lehre nicht das was sie ist, würde ich sie zweifellos sofort vollkommen ablehnen. Aber sie ist eben an sich eine Lehre der liebe (auch wenn es nicht jedem Anhänger gelingt das zu leben).
    Jesus gehört auch sicherlich zu den größten Menschen die es je gab, das sagt ja nichts für die aus, die sagen sie hätten was mit ihm am Hut.
    Mohammed führte sogenannte heilige Kriege. Der hinduistische Gott Krishna motivierte zu einer rießigen Schlacht.
    Doch im Christentum, wurde die Gewalt nicht von Göttern oder religionsbegründern ausgeführt, sondern von leuten, diedie Religion missbrauchten. wer da wohl mit halten kann ist Buddha, besser ist der Buddhismus aber auch nicht, da auch die buddhistische Geschichte nicht gewaltfrei ist.
    Wie sind eure Erfahrungen und Einstellungen zum Christentum. habt ihr eine Erklärung für Abneigungen?
    LG,
    Flo
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema nach Religion verschoben***

    LG Ninja
     
  3. Serenade

    Serenade Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2007
    Beiträge:
    211
    Flori, vielleicht ist dies ein Zeichen nach deiner EIGENEN Religion zu suchen.

    Was meinst du, wozu all diese Vielfalt des Lebens existiert? Um einen Einheitsbrei zu schaffen?
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Christen besitzen etwas, was du nicht hast und heimlich haben möchtest. Da du das weisst, dir das aber nicht eingestehen willst, entsteht ein unangenehmes Gefühl und eine Abneigung gegen sie.

    Damit bist du bei weitem nicht der einzige.

    Das Christentum stellt Forderungen an die Menschen. Der Gott der Christen ist ein unbequemer Gott. (Übrigens war auch Buddha sehr unbequem und fordernd, nur wissen das die heutigen Buddhisten so gut wie gar nicht.) Und genau das mögen die meisten eben nicht: Sie bleiben lieber in ihrem Sumpf sitzen, weil's da angenehmer ist.
     
  5. Flori

    Flori Guest

    Hallo fckw
    Ich weiß, dass Buddhismus auch fordernd ist. Guckt man sich nur mal den Ablauf in einem Zenkloster an, wo um 4 aufgestanden wird, um zwei Stunden Zazen zu sitzen, was nicht immer angenehm ist, um dann den restlichen Tag zu arbeiten um am abend wieder die zwei Stunden abzuhocken. Zwei Stunden gehen ja noch, aber denkt man dann mal an ein sesshin. Ja, ich weiß, das ist sehr negativ dargestellt. Zazen ist durchaus keine Folter. Vielleicht willst du ja auch auf die generelle Einstellung hinaus, nach der für viele Leute Religion oder ähnliches als eine Freizeitbeschäftigung, Hobby, oder Selbstberreicherung ansehen.
    Ich weiß auch, dass wahre Religion Opfer bedeutet, und ich weiß auh, dass ich mit meinem Versuch darin zwar soweit gekommen bin, dass ich vor Schuldgefühlen und so weiter nicht zurück kann, jedoch auch zu schwach oder unentschlossen bin um vorwärts zu kommen.
    Es ist wahrscheinlich so, dass das was du schreibst ein grund ist, aber das ist icht der Hauptgrund. Die Christen die ich privat kenne, sind aber auch alles andere als das ideal Bild Jesu, so von wegen selbst disziplin oder so, sie können dir nur toll predigen was sie in ihrem Kopf gespeichert haben ( das hört sich recht gemein von mir an, teilweise übernimmt, wenn ich das sehe aber auch die Wut die über Hand).
    Dennoch, ich denke das ist nicht der Hauptgrund. Was mich interessieren würde ist von welchem Standpunkt aus du schreibst. Bist du selbst Christ? Falls das provokant klingt, so ist es nicht gemeint:)
    LG,
    Flo
     
  6. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
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    Flori, eins verstehe ich nicht so recht. Meinst du ein wahrer Christ ist nur jemand , der klösterlich lebt, andauernt eine Geisel bei sich hat, Mea Culpa murmelt ,5x am Tag in die Kirche geht und Almosen verteilt?
    *kopfkratz*
    Oder ist jemand , der nur versucht die 10 Gebote einzuhaltenund seinen Mitmenschen nicht zu schaden, ein "Freizeit und Hobby Christ"?
    Wie überprüfst du das Gewissen der Einzelnen?
     
  7. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Flori

    Vielleicht hast Du einfach noch zu wenig Distanz zu den Christen. Du willst Dich vom Christlichen lösen, aber ein Teil von Dir gehört (schon rein biografisch) dazu.

    Doch weshalb das Kind mit dem Bade ausschütten? Nimm einfach das Gute mit und lass das, was Du nicht okay findest.

    Das Hauptproblem ist aber wohl die immer noch in Dir schlummernde Angst, verloren zu gehen, wenn Du Dich nicht an die christlichen Regeln, welche Dir vermittelt wurden, hälst. Das ist schwer abzuschütteln, aber die Jahre bringen die nötige Distanz und irgendwann wirst Du diese Schutz-Antipathie gegen Christen nicht mehr brauchen. Dann kannst Du Christen in ihrem Glauben belassen, ohne Dich dadurch in Deiner Ablösung von ihnen angegriffen zu fühlen.

    Es kann sogar sein, dass Du Dich dann selbst als freidenkenden Christen definierst, auf Deine Weise das für Dich Gute am Christentum übernehmen kannst. Dann fühlst Du Dich nicht mehr so hin- und hergerissen, bist wieder eins in Dir.

    So erging es mir.

    *dich drück*
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    ja hallo, das ist ein sehr interessantes aufgreifen von einem thema der gemeinschaftspfleg, die jeden von uns in jedem glaubensmilieu betreffen kann.

    nun ist es doch so, wir können den verschiedenen übungen einiges abgewinnen und anderen nicht, die können wir dann distanziert betrachten oder sogar ausklamnern, mit dem hinweis eine moderne gesellschaft erwartet das so von uns. eine grundidee bleibt, den weg ins jenseits finden und dort auf eine gemeinschaft von seelen zu treffen.
    ganz egal wie wir zu gemeinschaften stehen und wie weit wir uns dazu fähig fühlen heute den erwartungen einer einzelnen person zu entsprechen mit all den entwicklungen und entfaltungen.

    bemerkenswert ist dabei dass schon vor vielen hunderten jahren auf dieser grundlage der religiösen gemeinschaften einem teil in diesem unseren menschlichen körper eine überlebenschance zugebilligt wurde und dieser teil als seele bezeichnet wurde. egal ob wir uns das nun bildlich und kindlich vorstellen wollen oder mit rein wissenschaftlichen werten und erfahrungen belegt verstehen möchten.

    was nun das christentum und seine bewertung in der heutigen zeit betrifft da habe ich eine kleine überraschung:
    mir kann dieser jesus von nazareth gestohlen bleiben, er interessiert mich nicht die bohne.
    genau so all die anderen, abraham, moses, mohammed, und wie die ganze bande da heissen mag.
    was will ich damit sagen?
    wenn wir etwas besitzen, zum beispiel aktien, dann können wir sie behalten, oder wir können darauf verzichten und sie weggeben, nicht mehr beachten.
    haben wir irgend etwas nicht, wollen es haben um es zumindest kennenzulernen, dann müssen wir es zuerst einmal bekommen, erst dann können wir zustimmen oder ablehnen.
    ein mittelbarer erfahrungswert ist dabei zweifellos auch das erfassen einer bestimmten umweld und das umfeld.

    nehmen wir einmal an, die gemeinschaft der seelen im jenseits hat für den menschen eine wesentlich grössere bedeutung als wir ihr heutzutage zugestehen.
    dann kann aus dem lehrsatz "jesus ist gott" in der umkehrfunktion diese aussage entstehen "gott ist jesus, der mensch".
    so könnte schon lange darin eine unheimliche wahrheit bestehen.

    und die allmacht, der göttliche plan der welten wird ungreifbar und unerreichbar.
    plötzlich werden magische erwartungshaltungen banal.
    aber, das erkennen wir erst dann, wen wir hinaus gehen.

    mit anderen worten, im jenseits spielt eine einzelne gestalt keine rolle.
    aber die gemeinschaft von einzelnen elementen ist alles.

    so stark, wirklich so stark ist der unterschied!

    und ein :weihna2
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    1. November 2004
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    Köln Höhenhaus
    Kommt drauf an was man unter "Christen" versteht. Ich bin selbst Christ, weil ich zu faul bin auszutreten - trotz meiner Abneigung die durchaus auch auf Kindheitserlebnissen besteht.

    Wenn ich die berühmt berüchtigten "Rudelchristen" hier auf der Hohestrasse - bekannte kölner Einkaufspassage - erlebe, diese Spinner mit ihren Jesus Lebt Schildern, dann verspüre ich nicht nur eine Abneigung, dann koche ich! "Jesus ist Liebe, Gott ist Liebe, Blablabla..." - soweit so gut, aber wenn sie dann mit ihren kleinen faschistoiden KZ Phantastereien anfangen, dann kann ich echt nicht mehr; "...schon in der Bibel... Alle Juden, Moslems, Schwule ... kastriert sie ... foltert ... erschlagt ...", etc.etc.etc.

    Wo ist da noch Liebe?

    Ich will nicht sagen das dass typisch Christ ist, aber die Vögel fallen nunmal am unangenehmsten auf. Andersrum, man kann ja auch nicht sagen das jeder Moslem Flugzeuge in Hochhäuser steuert oder seine Frau verbrennen will...

    Mich stört am offiziellen Christentum das es immer noch ein verdammt sexistischer Verein ist der nach wie vor gerne missioniert. Und an der christlichen Allgemeinheit das man zwar in die Kirche geht, sich aber danach gerne den Mund fusselig redet. "Haste gesehen was die Kaluschke heute wieder an hatte? Schrecklich! Und der Sohn von der Schmitze-Müller, mein Gott, für 'nen Ministranten aber reichlich fett..."

    Ich kann Christen irgendwie als Glaubensgemeinschaft nicht ernst nehmen, sie sind eifnac zu albern... :)
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    16.741
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    christen, vor allem die katholischen, haben in ihre geschichte vergassen und vergssen bis heute, dass jesus ein rabbi war --- und eine jüdisce mutter hatte... (das ist die definition "wer ist jude".)

    shalom,

    shimon1938
     
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