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Wann wurden eure Grenzen überschritten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von abendsonne, 11. Juni 2005.

  1. abendsonne

    abendsonne Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2005
    Beiträge:
    982
    Ort:
    Österreich
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    Hallo an alle!
    Ich habe das Gefühl, dass oftmals meine Grenzen missachtet werden.
    Es gäbe viele Beispiele, eines ist dieses: ich borgte ein spirituell für mich sehr wichtiges Buch her, bekam es zurück mit in Kugelschreiber geschriebenen Kommentaren desjenigen, dem ich dieses Buch geborgt habe......
    Ich entnehme natürlich Botschaften aus solchen Situationen, weiß aber nícht, ob mir diese Dinge wirklich etwas sagen sollen oder ob ich nur kleinkariert bin.
    Welche Beispiele könnt ihr erzählen bzw. habt ihr dahinter einen Sinn gesehen?
    Liebe Grüße
    Chira
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Chira hallo - wenn ich mir antiquarische Bücher kaufe, finde ich es immer sehr spannend, wenn Kommentare etc. mit drinstehen. Aber ich kann dich gut verstehen, wenn du das als Grenzübertretung ansiehst. Ich denke, das muss aber auf jeden Fall angesprochen werden, denn für den anderen muss klar sein wo meine Grenzen sind. Und solche Grenzen sind nicht offensichtlich, jeder hat seine Grenzen woanders, bei bestimmten Dingen sind die Grenzen weit bei anderen enger, aber das ist persönlich halt ganz unterschiedlich. Ich selber habe mühsam lernen müssen, selber Grenzen zu setzen, auf der anderen Seite zeigen mir meine Grenzen auch meine "Begrenztheit" meine Begrenzungen. ich finde es wichtig, diese Grenzen zu hinterfragen und dazu können auch Grenzüberschreitungen (von beiden Seiten) hilfreich sein, da Grenzen oft völlig unbewusst sind.

    Liebe Grüße Inti
     
  3. peroque

    peroque Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    440
    Ort:
    Planet Erde
    ich würde das nicht kleinkariert nennen. eher zu wichtig nehmen. auch wenn das nicht den anschein hat. du es ist nur ein scheiß buch. bücher gibts wie sand am meer. wenn es den anschein hat, das andere deine grenzen überschreiten, dann nur weil du deren taten zu wichtig nimmst.
    der erkenntnis ist es egal auf welchem wege man sie erreicht. denk daran.

    alles gute
    peroque
     
    lolasu gefällt das.
  4. janie

    janie Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2005
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Hallo Chira!
    Ein interessantes Thema sprichst Du hier an.
    Mich würde so eine Sache,wie Du sie als Beispiel aufführst,wirklich ärgern,eventuell sogar wütend machen,je nachdem.

    Für Dich ist in dem Moment eine Grenze überschritten,die Frage ist nur: Weiß das der andere?
    Das ist nämlich so eine Sache mit der Kommunikation unter Menschen,wir lassen uns oft viel gefallen,weil wir den anderen gern haben und ihn nicht verärgern oder gar verletzen wollen.ABER tust Du Dir und dem anderen damit wirklich einen Gefallen?
    Der andere erkennt sein Fehlverhalten nicht,weil ihn keiner darauf aufmerksam macht und Du ärgerst Dich,solange,bis der berühmte Tropfen das Fass zum überlaufen bringt.Fazit: Das schadet Euch beiden und gefährdet die Freundschaft.

    Desweiteren können wir nicht erwarten,dass der andere unsere Grenzen kennt,die Grenzen kannst Du erst erkennen,dadurch,DASS sie überschritten werden!
    Und wir können unsere Grenzen nur sichtbar machen,wenn wir dem anderen auch offen und ehrlich sagen: Stop,bis hier hin und nicht weiter.

    Das hat also durchaus seinen Sinn,solche Erfahrungen zu machen und aus seelischer Sicht kannst Du diesem Menschen dafür dankbar sein,dass er Dir hilft,DEINE Grenzen zu sehen.Ego findet das natürlich nicht so lustig,ist klar,wir sind Menschen und sollen ja auch diese Emotionen erleben.

    Was ich in solchen Situationen tue ist folgendes:
    1. Dem Ärger Luft machen,die Wut rauslassen,das muss ja nicht sein,dass Du die Wut an anderen rausläßt,sondern für Dich ein Ventil findest,z.B. ins Kissen boxen oder so.
    2. Wenn sich der Ärger gelegt hat,den Betreffenden um ein Gespräch bitten und ihn darauf aufmerksam machen,dass das nicht in Ordnung ist.Das kann man ganz im ruhigen machen,ohne Gebrüll und Geschrei.
    3. Gesunde Abgrenzung,darüber nachdenken,wie es überhaupt dazu kommen konnte,dass der andere der Meinung war,das wird schon so in Ordnung sein,wo und wann war ich inkonsequent und habe etwas durch gehen lassen?
    Also nicht nur die Verantwortung beim anderen suchen,sondern auch das eigene Verhalten beleuchten,bei sich selbst schauen.

    Einen anderen Menschen auf Fehler aufmerksam zu machen oder von anderen drauf aufmerksam gemacht zu werden ist häufig keine böse Absicht,jemanden verletzen zu wollen,sondern eine Hilfe und mir persönlich sind Menschen lieber,die ehrlich und offen sagen,was sie stört,als solche,die mir nach dem Mund reden und mir alles recht machen wollen,nur damit ich sie mag und mich nicht abwende.
    Gerade wenn ich jemanden sehr mag,bin ich auch ehrlich,auch wenn es dem anderen vielleicht weh tun könnte.Denn nur so erkennen wir unsere "Fehler" und Fehlverhalten und können etwas ändern.

    Liebe Grüße
    Janie
     
  5. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    doh! ... doh!

    ich würde liebend gern etwas konkreteres sagen,
    aber es geht halt nicht :)
     
  6. Aurelia

    Aurelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    333
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    Hallo Chira und Peroque

    was du, peroque, hier schreibst, ist vielleicht das Ziel des Weges, aber nicht der Weg selbst, auf dem wir uns befinden. Wenn du tatsächlich so handeln kannst, wie du schreibst, dann - hut ab!
    Denk daran: es geht hier nicht nur um Bücher, sondern darum, dass uns jemand ins Revier pisst. Und damit ist auch das Problem schon benannt, wie du bereits geschrieben hast: Wir haben das Gefühl, dass irgendetwas "unser" Revier ist.

    Was ich konkret in dieser Situation tun würde:
    das, was janie bereits geschrieben hat. Weiter aber auch folgendes: Versuche herauszufinden, ob die/der Betreffende es auch nicht gerne hätte, wenn du ihm seine/ihre Lieblingsbücher verschreibst. Wenn er/sie dies auch nicht mag, dann kannst du ihm ruhig erklären, dass sie/er zuweit gegangen ist.
    Wenn er/sie dich aber zu überzeugen vermag, dass das für ihn/sie kein Problem wäre, dann kannst du diesen Menschen in diesem Fall als Lehrer nehmen, denn er/sie hat hier bereits etwas überwunden, was du noch überwinden musst: Er hängt nicht mehr so sehr an seinen Büchern ...

    Grüsschen
    Aurelia :)
     
  7. peroque

    peroque Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    440
    Ort:
    Planet Erde

    danke für die blumen :) du bist ziemlich lustig weißt du? nun ja, ich beschäftige mich nicht mehr großartig mit dingen, die hinter mir liegen.
    deswegen ist ein buch nur ein buch. das selbe wie eine lampe, ein telefon, oder was auch immer du willst. und ich würd mir nicht ins revier pissen lassen, es sei denn es lässt sich nicht vermeiden (vom platz her)

    alles gute
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    wyrm
    Nicht traurig sein, daß du dich überhaupt zu Wort meldest ist ja schon was.

    Aurelia - gut - schön ausführlich beschrieben
    Liebe Grüße Inti
     
  9. lichtgestalt

    lichtgestalt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2004
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Österreich
    Was ich konkret in dieser Situation tun würde:
    das, was janie bereits geschrieben hat. Weiter aber auch folgendes: Versuche herauszufinden, ob die/der Betreffende es auch nicht gerne hätte, wenn du ihm seine/ihre Lieblingsbücher verschreibst. Wenn er/sie dies auch nicht mag, dann kannst du ihm ruhig erklären, dass sie/er zuweit gegangen ist.
    Wenn er/sie dich aber zu überzeugen vermag, dass das für ihn/sie kein Problem wäre, dann kannst du diesen Menschen in diesem Fall als Lehrer nehmen, denn er/sie hat hier bereits etwas überwunden, was du noch überwinden musst: Er hängt nicht mehr so sehr an seinen Büchern ...

    im Großen-und-Ganzen habt ihr sicher recht, dass es nur Bücher sind und ihr Zustand eigentlich egal ist;
    aber ich denke, es geht mitunter auch darum, dass der Bekannte einfach - meines Erachtens - etwas respektlos mit dem Hab und Gut eines anderen umgegangen ist. Er verfährt mit dem Besitz anderer genauso, wie er es eventuell mit seinem eigenen machen würde - ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob es dem Gegenüber auch recht ist.
    Ich denke, es hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wer von beiden weiter ist oder ob überhaupt einer weiter als der andere ist.
    Ich denke, die Menschen sind einfach verschieden.

    Denn wenn ich mir ein Buch ausleihe wo nichts drinnensteht, nehme ich automatisch an, dass der Besitzer einfach nicht gerne etwas drinstehen haben will, sonst würde er doch selber reingeschrieben haben.

    Aber das ist nur meine Meinung, da ich auch so einer bin, der Dinge, die er sich ausleiht wieder so zurückgibt, wie er sie ausgliehen hat und das von anderen auch (nicht unbedingt erwartet, aber) gut finden würde.

    lg Clemens
     
  10. abendsonne

    abendsonne Aktives Mitglied

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    4. März 2005
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    hallo,
    vielen dank für eure antworten. ich fand eure postings sehr interessant, bei peroque auch herausfordernd. aber mal nach der reihe:
    bei antiquarischen büchern würde ich sowas wahrscheinlich auch spannend finden.
    aber die kommentare waren speziell auf diese eine person, der ich das buch borgte, abgestellt. ich hatte sozusagen seine zu diesem zeitpunkt sehr negative energie unauslöschbar in meinem buch verewigt.
    aha, peroque, dir ist es also auch egal, wenn dir jemand auf deinen neuen weißen hochfloorteppich mit seinen angegatschten schuhen latscht – es ist ja nur ein teppich,... – die gibt’s wie sand am meer...?????
    ich nehme die taten der anderen dann wichtig, wenn es mit mir persönlich zu tun hat oder jemand anderer einen schaden dadurch erfährt. ansonsten kann jeder tun und lassen, was er will - ich selber kann mir auch zugestehen, mit dreckigen straßenschuhen auf meinen weißen teppich zu latschen, aber bei jemand anderem würde ich das nie tun, zumindest nicht bewusst.
    du meinst, ich soll materielle dinge außer acht lassen und mich auf die wesentlichen erfahrungen im leben beschränken? ja, du hast recht, aber sieht man nicht das wesentliche oft über solche dinge. z.b. welche wertschätzung ich vom anderen erfahre?? aber wahrscheinlich meinst du, ich soll mich auch vom urteil anderer befreien. sehr interessant, auf diesen weg begebe ich mich gerade, aber ich merke, dass ich mich dadurch immer mehr zurückziehe aus dem leben. ist das der richtige weg?
    danke aurelia! genau der richtige ausdruck: ins revier pissen. das problem ist aber, dass mir dauernd wer "ins revier pisst". es geht nicht nur um bücher, es geht um viele dinge. aber ich frage mich, ob ich die leute nicht selber einlade, in mein "revier zu pissen.....".
    ....ich überlege gerade deine aussage, ob es wirklich ein problem ist, wenn wir irgendetwas als unser revier ansehen. da bin ich mir noch nicht im klaren. ich denke, wenn ich mir-nichts-dir-nichts alles so aus dem ärmel beuteln kann an materiellen dingen, dann haben diese für mich auch nicht den wert wie andersrum.
     
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