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Wann ist man des Lebens Müde?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von luuaa, 25. Dezember 2011.

  1. luuaa

    luuaa Guest

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    Wann ist man des Lebens Müde geworden. Ich habe keine Depressionen, keine Suizidgedanken, ganz normal wie du & du & DU.
    Bin aber des Lebens müde geworden und wünschte mir den Tod. Das ist jetzt nicht so das der Gedanke von heute auf morgen gekommen wäre. Er beschäftigt mich schon eine ganze weile - und nun werdet ihr denken - da ist der Irrsinn drin - weil ich nicht im sozialen Gefühge bin , nicht der Norm entspreche, normale Denkmustern & Verhaltensweisen nicht realisieren kann. Das kann ich alles.

    ( ich dümpel auch nicht vor mich hin , keine Anzeichen eines Burn Out, Arbeite in der Hauskrankenpflege und habe ein Ehrenamt inne - Besuche Demente Menschen in Krankenhäusern.)

    Ich wünschte ich wäre Tod - man würde mich überfahren, Überfall mit Todesfolge, das ich im Dienstwagen verunglücke...also so dass immer die Gewalt von aussen kommt - ohne meine Zugabe:
    schlechter Witz am 24.12 denkt ihr und der ist doch grenzdebil.
    Taja nichts von allem - aber dieser wünsch des Todes ist mir schon nahe - eben des Lebens Müde.
    Ich finde das ist eine Unterhaltung wert - stehe ich da alleine mit meinen Gedanken?
     
  2. luuaa

    luuaa Guest

    Ich stehe dann und wann zur Antwort bereit ....habe aber neben bei noch einiges zu machen - d.h. können Antworten Zeitversetzt eintrudeln.
    Danke
     
  3. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    bist du betrunken ?

    ich hab für mich es so geregelt dass ich was unternehm dass es mir besser geht ...
    also weiterleben und dabei der hoffnung nachgehen dass es einem besser geht

    ich glaub wenn man des lebens müde geworden ist sollte man was ändern damits besser wird - da macht jeder was anderes...

    grüße liebe
    daway
     
  4. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2009
    Beiträge:
    1.452
    müde sind viele ab und mal, vielleicht fehlt der sinn.

    aber ich vermisse die erwähnung eins partners in deinen zeilen.
     
  5. Deifilium

    Deifilium Mitglied

    Registriert seit:
    23. Dezember 2011
    Beiträge:
    788
    Guten Morgen,

    des Lebens müde und sich den Tod wünschen ist für mich persönlich nicht das Gleiche.

    Des Lebens müde ist eher ein Zeichen dass der Sinn fehlt, oder du mit deinem Leben unzufrieden sein dürftest, oder vielleicht gibt man mehr als man aufnimmt. Also so in etwa wie ein Wasserbehälter der mehr abgibt als er befüllt wird und irgendwann ist er leer.

    Sich den Tod wünschen, haben sicher einige in einer schweren Krise, nach einem größeren Streit oder in einem Moment wo das eigene Leben als sinnlos betrachtet wird, aber die Gedanken verfallen relativ schnell wieder.

    Sollten dich, wie du es beschreibst, die Gedanken schon eine ganze Weile begleiten. Was ist die Definition davon? 3 Tage? 2 Wochen? 5 Monate? 3 Jahre?

    Sollten dich solche Gedanken wirklich schon eine längere Zeit begleiten bitte Hilfe in Form eines Psychiaters oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Denn irgendwoher kommen sie sicher.
     
  6. Maurizio

    Maurizio Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2010
    Beiträge:
    604
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    Die Lebensmüdigkeit, die Todessehnsucht ist keine Krankheit.
    Denn der Tod gehört zum Leben.
    Vertraue deine inneren Stimme, folge ihr.
    Die Todessehnsucht ist dein verborgener Wunsch nach der Erfahrung des wahren, des ewigen Lebens.
    Die Sehnsucht ist immer der Weg, denn wonach wir uns sehnen, dies werden wir finden. Denn der Tod ist ja in Wahrheit die Auferstehung ins ewige Leben.
    ... Auferstanden von den Toten...
    Doch kann das Ziel natürlich nicht sein, sich das Leben zu nehmen.
    Wisse du bist nicht krank. denn wer krank ist weiss nur Gott.
    Lebe dein Leben weiter. Betreue Demenzkranke, begleite sie auf ihrem Weg des Vergessens. Mit ihnen lerne ich meinen Verstand auszuschalten, denn ich kann mit ihnen nur über das Herz kommunizieren.
    Der Verstand, der um seinen eigenen Gedanken kreist, ziellos, Heimatlos möchte sterben, damit das Herz wahrlich auferstehen kann.
    Du bist nicht krank, nur eines, auf deinem Weg zu dir selbst.
    Schaue wie sich in der Todessehnsucht eines heimlich löst... Die Angst vor dem Tod. Denn sie gilt es aufzulösen auf dem Weg zum ewigen Leben.
    Wandle die Angst vor dem zukünftigen um in Vorfreude. Tief in dir spürst du doch schon, dass etwas auf dich wartet und es wird wunder-voll sein.
    Ich weiss du bist auf dem Weg, nur noch eine Frage der Zeit.
    Wenn ich noch etwas persönliches dir mitgeben darf... fühle ich es als wärest du kurz davor.
    Alles gute dir , frohe Weihnachten ... Und einen guten Rutsch;)

    LG Maurizio
     
  7. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.686
    Ort:
    Kärnten
    Hm.....hast eigentlich schon recht gute Antworten erhalten ....... Weihnachten/ Feiertage Dienst oder allein ?

    Als mein Lebensgefährte verstarb , ja, da wünschte ich mir , das er mich nachholt , wünschte mir den Tod um bei ihm sein zu können, für mich hatte das Leben in dieser Zeit jeglichen Sinn verloren ......

    Was hast du an Verlust zu beklagen ??? Sodass du dein Leben so leer und sinnlos empfindest ?? Seit wann wünscht du dir den Tod ??

    Lebensmüde : klingt für mich eher wie "ausgebrannt " - ergo ein schleichender Weg eventuell seit längerem:confused: , durch Überbelastung (dein Beruf ist nicht einfach ) ....könnte eine Depression sein .....und würde dir ebenfalls anraten vielleicht eine Therapie in Betracht zu ziehen, das du darüber reden kannst .

    Jedenfalls meine auch ich ,wenn du da so tief drinsteckst , das du dir Hilfe holen solltest und /aber auch das es dir einen NEUEN Weg aufzeigen will, was zu verändern, damit dein Leben wieder "Sinn" hat , für dich .

    Alles Liebe dir:)
    Asaliah
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.881
    Ort:
    An der Nordsee
    Wer "man"?
    Ich denke nicht, dass es da eine 0/8/15 Regel gibt, so dass man sagen kann: Wenn das und das passiert ist "man" des Lebens müde.
    Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Schmerzgrenze, die viel mit eigenen Erfahrungen, der Geschichte/Vergangenheit zu tun hat.

    So wie du schreibst habe ich nicht den Eindruck, dass du lebensmüde bist, sondern vielleicht eher perspektivlos, einsam, leer (trotz Job und ehrenamtlichem Engagement).
    Fehlt dir ein Patner, Gespräche, Zärtlichkeit ......?

    Das ist heute leider weit verbreitet, entweder hängen sich Menschen sehr schnell und ohne große Überlegung aneinander (was selten gut geht), oder sie sind lange alleine bis sie den richtigen Partner finden.

    Wenn es dich wirklich quält und du alleine aus diesem Tief nicht rauskommst, bzw. diese Todessehnsucht dein Leben anfängt zu beherrschen, solltest du vielleicht mal eine Gesprächstherapie in Erwägung ziehen.
    Das bringt dir natürlich auch keinen Partner, kann dir aber helfen zu erkennen wieso du so reagierst und vielleicht kannst du dann deine Lebensfreude wieder finden.

    Frohe Weihnachten!
    R.
     
  9. wren

    wren Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.586
    Ort:
    Schweiz
    Maurizio hat es schon fantastisch in Worte gefasst

    ich möchte eigentlich nur noch banal hinzufügen, dass ich das um die dreissig auch einmal erlebt hatte.

    Genau wie du, war ich alles andere als depressiv, steckte in keiner Krise, sondern war mitten im Leben - der Job gefiel mir, die Menschen in meinem Umfeld, meine Wohnung, alles mehr als ok.

    Ich stand einfach plötzlich in meinem Schlafzimmer (sehe das noch gut vor mir) und dachte: Das wars jetzt. Habe eigentlich alles erlebt, was es in einem Leben zu erleben gibt. Ich wüsste beim besten Willen nicht, was jetzt noch toppen könnte. Jetzt könnte, möchte ich eigentlich abtreten.
    Ich hatte kein Problem mit diesen Gedanken und liess sie einfach zu.
    Da passierte es plötzlich, dass etwas vor mir auftauchte, ein Mensch und mit ihm der Gedanke, das darfst du ihm nicht antun.
    Da machte ich eben weiter und vergass das Ganze, bis jetzt, wo du es wieder ansprichst.

    Und jetzt darf ich darüber Maurizios Zeilen lesen.
    Ich bin begeistert
    DANKE
     
  10. Eliza9

    Eliza9 Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2010
    Beiträge:
    343
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    Ich glaube es ist dein Umfeld, das dich runterzieht. Wenn du in der Hauskrankenpflege arbeitest, bist du ständig mit wahrscheinlich vielen alten Menschen, Hoffnungslosigkeit, Siechtum, üblen Gerüchen ... konfrontiert. Eine Bekannte von mir hat das mal gemacht und hat dann erzählt, sie könne es nicht mehr ertragen weil in den Haushalten eine so runterziehende Atmosphäre ist, die alten Menschen ihr ständig erzählen würden, sie warten doch eigentlich nur noch auf den Tod ... Sie hat den Beruf dann aufgegeben. Es kann ja sein, dass es auf dich ähnlich abfärbt. Und dann hast du dir das Thema noch in deine Freizeit geholt, indem du demente Menschen betreust, wahrscheinlich in Altenheimen wo auch eine solche Energie ist wie oben beschrieben. Kein Wunder, dass dich das runterzieht.

    Dein Engagement in allen Ehren, aber ich bin der Meinung dass man dann nicht für andere sorgen kann, wenn es einem selbst nicht gut geht, bzw. dass es einem nicht gut geht, wenn man die Fürsorge für andere ständig über das eigene Wohl stellt.

    Vielleicht hilft es dir, wenn du zumindest in der Freizeit das Thema Siechtum und Warten auf den Tod mal ausklammerst und dir stattdessen Themen in dein Leben holst, die nicht mit Tod und Siechtum, sondern mit Lebendigkeit zu tun haben, z. B. Sport, Beschäftigung mit Kindern, oder mit Tieren in der Natur ... irgendwas, was fröhlich ist.

    Frohe Weihnachten.
     
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