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Wann ist es Zeit zu gehen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ronja, 3. November 2009.

  1. Ronja

    Ronja Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2007
    Beiträge:
    374
    Ort:
    RLP
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    Hallo ihr Lieben!
    Ich lese immer wieder Bücher, in denen gesschrieben wird, dass man alles im Leben anzieht. Soweit gehe ich damit auch konform!
    Auch sollen wir aus schlechten Situationen, Beziehungen etc etwas lernen, vielleicht auch alte Wunden heilen lassen.
    Ab diesem Punkt wird es für mich schon komplizierter.
    Wie kommt ihr damit klar?
    Angenommen, ihr habt eine Beziehung, in der ihr euch ständig aufregt, euch nicht geliebt fühlt - bleibt ihr, weil ihr denkt, ihr solltet euch doch selbst genügen und braucht denPartner nicht, der euch glücklich macht?
    Bleibt ihr so lange, bis ihr denkt, eure Wunden sind geheilt?
    Und ab wann sollte man dann sagen "Ich gehe"?
    Klar sollte eine Frau nicht bei einem mann bleiben, der sie schlägt, aber es gibt ja genügend andere Sachen, die nicht fein sind in einer Beziehung.

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie man das handhaben sollte.
    Ist man in der Beziehung unzufrieden, sollte man dann dennoch bleiben und sich einmal selbst angucken, was da vielleicht nicht stimmen könnte?
    Werden Erwartungen nicht erfüllt, sollte man dennoch bleiben, weil man ja keine Erwartungen haben sollte?

    Vielleicht könnt ihr mir ja sagen, wie ihr das so seht. Ich bin gespannt :)

    Euch alles Liebe

    Ronja
     
  2. tatzi

    tatzi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Oktober 2009
    Beiträge:
    1.211
    Ort:
    MITTEN IM LEBEN
    Hallo

































    Hallo Ronja

    Ich glaube es ist besser zu gehen, wenn man in einer Partnerschaft unglücklich ist.Sicher gibt es überall ein rauf und runter,aber wenns nicht mehr geht,soll man so schnell wie möglich einen Schlußstrich ziehen.Einen schönen und vor allem ruhigen Tag noch
     
  3. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Ronja,

    diese Frage habe ich für mich wie folgt gelöst:
    Habe ich noch Aufgaben in der Beziehung oder Partnerschaft zu bewälitgen, die voraussichtlich beim nächsten Partner wieder auftreten werden, dann bleibe ich. Ich löse dann alles auf, was zwischen uns steht, bzw. schaue ich bei mir, was mein Beitrag und meine Fehler sind. Ich schaue auch danach, welchen Partner ich mir einst wünschte und wie die Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Mittlerweile habe ich nämlich festgestellt, dass die Wünsche auch so ihre Nebenwirkungen haben. Welche, die ich vorher nicht eingeplant hatte, weil ich darum nicht wusste.

    lg Pluto
     
  4. Gaia0

    Gaia0 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2009
    Beiträge:
    5.995
    Wieso sollte man keine Erwartungen haben? Ist es nicht eher die Frage, an wen oder was man diese stellt? Und wessen Verantwortung es IST?

    LG
    Gaia:)
     
  5. Misja

    Misja Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2009
    Beiträge:
    576
    Ort:
    Niedersachsen
    Versuche heraus zu finden was dich genau unglücklich macht. Vielleicht hast du mit dir selbst Probleme zum Beispiel irgendetwas was du noch immer nicht verarbeitest/abgeschlossen hast, oder er? Wenn das nicht der Fall ist und er macht dich nicht glücklich oder du ihm nicht, dann gehe in Frieden auseinander.
     
  6. stAngel

    stAngel Guest

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    Hallo, Ronja

    Wenn euch etwas bindet, es ist schwer einfach zu gehen. Du kannst gedulten, bis es nicht mehr geht.

    Zu gehen - ist die Flucht zu ergreifen. Manchmal braucht ein Mensch eine Pause um Wunden zu heilen.

    Du darfst sagen: "Ich gehe, um wieder zu kommen, aber neu, ohne offenen Wunden".

    Ob du nun dann wieder kommen möchtest - wird die Zeit dir das richtige sagen.

    :)
     
  7. Flämmchen012

    Flämmchen012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2009
    Beiträge:
    2
    Ort:
    nähe Wien
    Hallo!

    Man kann immer nur an sich selbst arbeiten, sich selbst verändern ... einen anderen menschen zu ändern ist hingegen schwer, wenn er nicht von selbst bereit ist einzusehen dass er mit seinem verhalten dem anderen weh tut ... ist es denke ich besser man beendet die Beziehung! Sonst tritt man doch ewig nur auf der Stelle!!

    Immerhin in der Liebe nimmt man nicht nur man gibt auch ... wenn der Partner einem nichts geben kann und nur nimmt ist es vl garkeine liebe?!
     
  8. Gaia0

    Gaia0 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2009
    Beiträge:
    5.995
    Wenn gegangen wird und das Gehen weh tut, dann ist es kein "gelöst sein" und dieses "Gehen" kann sich durch eine Beziehung spiegeln, bzw. es wird in die Beziehung hinein projeziert. (Eigener Schmerz, durch eigene(s) VerHalt(ung)en)

    LG
    Gaia:)
     
  9. Sphaera

    Sphaera Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2009
    Beiträge:
    193
    Hallo Ronja,
    ich weiß aus eigener Erfahrung - loslassen ist nicht einfach.
    Aber du mußt einfach auf deinen Körper hören: geht es dir gut in der Beziehung? bist du glücklich oder mußt du dich verstellen?
    Denn in einer Beziehung soll jeder so geliebt werden wie er ist. Jeder Mensch ist (Gott sei Dank!) anders und man kann ihn nicht von Grund auf verändern (sollte man auch nicht).
    Wenn man immer an etwas festhält und man fragt sich, warum klappt dass denn nicht? warum werde ich nicht verstanden? dann steckt man sehr viel Energie hinein. Mit der Zeit wird es dir dann körperlich immer schlechter gehen. Ein Tip von mir - hol dir deine Energie zurück!! Man soll nicht an Vergangenem festhalten denn das Leben ist JETZT. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft kommt erst.

    LG
    Sphaera
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Hi Ronja!

    Das ist ein interessanter Text den Du geschrieben hast. Ich glaube, das man daran erkennen kann wo es bei Dir sozusagen hakt... Aber bitte nicht als Kritik nehmen was ich schreibe, abgesehen davon das ich mich auch irren kann.

    Wenn Du Dir Deinen Text anschaust.... Du schreibst zuerst über diese Theorie, das man alles im Leben anzieht, und das Du damit konform gehst. Das bedeutet ja erst mal nichts anderes, als das man für komplett alles selbst die Verantwortung trägt - sollte diese Theorie stimmen. Und dann schreibst Du unglaublich viel darüber, wie es laut der Meinung und Theorien anderer "sein sollte".

    Ich will jetzt mal nicht soviel schreiben und erklären. Aber momentan würde ich hohe Wetten darauf abschließen, dass Du insgesamt sehr dahin tendierst, Erwartungen anderer erfüllen zu wollen, in den Meinungen anderer Richtlinien für eigenes Handeln finden zu wollen, um eine Form der Sicherheit zu erreichen. Und letztlich landest Du dann im "Selbst-verurteilen", weil Du merkst das Du gewissen Richtlinien gar nicht entsprichst. Du willst handeln als ob Du keine Erwartungen hättest, während Du welche hast usw. Das erzeugt in Dir Konflikte die Du nicht lösen kannst, solange Du in den Meinungen und Theorien anderer Objektivität zu sehen glaubst, die klar durch gut/richtig und schlecht/falsch abgegrenzt werden... das berühmte "eigentlich sollte es/man so sein".

    Und dieser ganze Vorgang im Verstand, das Lösungen suchen, das Suchen nach Sicherheit, der m.A.n. bei allen gleich abläuft (nur natürlich thematisch unterschiedlich und mal mehr oder weniger extrem), hat Angst als Motivation. Eine Art Unsicherheit die sich auf alles beziehen kann und die man immer mit den bedeutendsten Themen im persönlichen Leben verknüpft. Dann sucht man nach Richtlinien, nach Methoden und richtigen Wegen... das machen wirklich alle gleich. Und letztlich kommt man irgendwann an den Punkt, das man den Mut aufbringen SOLLTE :D , so zu sein und zu handeln wie es einem entspricht. Paradoxerweise bedeutet das übrigens sogar Veränderung in die gewünschte Richtung. Damit meine ich: Einem Aspekt den man aus Angst bisher unterdrückt hat, seinen Ausdruck zu erlauben, wird verschwinden was die Öffnung für die Veränderung bringt. Etwa das "man sollte niemanden brauchen" oder "man sollte keine Erwartungen haben" usw.

    Wenn Du mal extrem denkst, Dich zuerst fragst, was Du Dir wünscht, so wie Du bist.. angenommen Du hättest so einen Flaschengeist der Dir Dein Traumleben (in Bezug zu diesem Thema) herbeizaubern könnte, hast Du den Status-Quo Deiner Erwartungen vor Augen. Dann kannst Du Dich fragen, warum die falsch sein sollten. Und dann kannst Du Dich fragen, wovor Du Angst hättest, sollte von Dir verlangt werden genau das mit absolutem Willen anzugehen und nichts drunter zu akzeptieren.

    Im Denken die Extrempunkte abzustecken kann wirklich viel Klarheit bringen.

    VG,
    C.
     
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