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Wahrheit über Seelenpartner

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Tagmond, 19. April 2018.

  1. Tagmond

    Tagmond Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2017
    Beiträge:
    1.861
    Ort:
    Koblenz
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    Genau das meinte ich. :)
    Du bestätigst dich selbst, laufend.
     
  2. Ciara-Caroline

    Ciara-Caroline Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2017
    Beiträge:
    199
    Sag mal, geht‘s noch?

    Ich dachte: Fürs Gute kämpfen und das Schlechte ausmerzen!?
     
  3. Tagmond

    Tagmond Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2017
    Beiträge:
    1.861
    Ort:
    Koblenz
    Tut sie ja, auf ihre ganz persönliche Weise. ;)
    Aus der Ecke heraus, in die man sich selbst stellt, wird das Angriffsempfinden automatisch größer und größer, sieht sich das Ego bedroht...
     
  4. Tagmond

    Tagmond Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2017
    Beiträge:
    1.861
    Ort:
    Koblenz
    Was wahre Liebe anbelangt, sind wir alle Experten. Das kommt daher, dass wir alle schon mal verliebt waren; so richtig verliebt meine ich.
    Wir wissen also, wie sich das anspürt - dieses Pochen, dieses Vibrieren, dieses Zittern, dieses Bangen, dieses Ziehen und die süße Scheu. Wir wissen, dass Verwirrtheit dazugehört und die plötzliche Aufhebung unserer bisherigen Werte. Und auch das Aufgeben.
    Das Aufgeben nämlich von Widerstand gegen das Neue, das Aufgeben lieber Gewohnheiten, der Allein-Herrschaft, das Aufgeben der Distanz...
    Ohne dieses Aufgeben der absoluten Souveränität wäre ein Miteinander nicht möglich, blieben die Grenzzäune so hoch, dass man einander kaum sehen, geschweige denn berühren könnte. Ohne dieses Zurücknehmen des persönlichen Freiheitsreviers begegneten wir einander wie mit Reifröcken.
    Für eine Beziehung, die gelingen soll, ist es also unumgänglich, Raum zu schaffen - sozusagen ein paar Schubladen im eigenen Leben für den anderen freizumachen, damit aus zweien ein Neues, ein Drittes entstehen kann.

    Viele glauben jedoch, das sei auch schon das Wesen der Liebe, und damit hätten sie’s erreicht und fixiert: Sich selbst aufzugeben und im anderen aufzugehen. Oder, umgekehrt formuliert: Wer sich nicht möglichst restlos selbst aufgibt und all seine Eigenheit dem anderen opfert, der liebt eben nicht “richtig”. (Überhaupt wird - aufgrund tief verwurzelter katholischer Tradition - die Aufopferung gerne in Zusammenhang mit Liebe gebracht und vor allem Frauen als Ideal hingestellt.)
    Das Beharren auf dem Eigenen, Selbst-ständigen, Unabhängigen wird in unserem Kulturkreis als Mangel an Liebe und unmäßiger Egoismus interpretiert und mit Sanktionen von Missbilligung über harsche Worte bis Liebesentzug belegt.
    Und so zieht der eine halt sein Lieblingshemd nicht mehr an, weils der Liebsten nicht gefällt, und die andere verzichtet auf ihren Kaffee, weil ER ein Teetrinker ist; die einen bekommen Kinder, weil der Partner so gerne möchte, und die anderen bekommen aus demselben Grund keine; manche geben den Beruf auf, der Berufung war, und andere wiederum verzichten auf wichtige Schritte in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, damit der Hausfriede nicht aufgescheucht wird.
    Und all das machen wir aus Liebe. Sagen wir.
    In Wirklichkeit aber machen wir es aus Angst - aus purer Angst. Aus Angst, die Liebe, die hier so zart keimt, wieder zu verlieren, sind wir zu jedem Opfer bereit. Aus Angst, das bereits Gefestigte zu erschüttern, stecken wir unsere Sehnsüchte und Wünsche zurück. Aus Angst, das, was ohnehin bereits im Abflauen ist, noch schneller versickern zu sehen, verleugnen wir, was uns im Innersten wichtig scheint.
    Und -? Das soll wahre Liebe sein?!
    Liebe wird eben gerne mit Kannibalismus verwechselt: Einer knabbert am anderen und holt sich das, was er selbst nicht zu haben meint - so lange, bis dessen Ressourcen aufgebraucht sind; wir drängen so lange auf Veränderung des Liebsten, bis von dem, was uns einst hingerissen hat, nur mehr traurige Reste übrig sind.
    Die Lösung?
    Es ist wie mit der Yabyum-Stellung, der klassischen Vereinigungshaltung im Tantra: Jeder muss unabhängig vom anderen sitzen und in sich selbst Halt finden, damit beide gemeinsam in hohe Schwingungen kommen können.
    Schenkt einander nur aus eurem Überfluss! Ein Hungernder, der selbst kaum stehen kann, kann nichts verschenken. Habt ihr keinen Überfluss, so sorgt für euch selbst wie ein guter Vater oder eine gute Mutter, bis eure Liebe wieder fliesst und überfliesst.
    Und dann füllt einander den Becher.


    Helena Krivan
     
    circleoflife und ~OuttaSpace~ gefällt das.
  5. Azurblau

    Azurblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2018
    Beiträge:
    875
    Ort:
    Da wo die Liebe zuhause ist
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    ja klar ,da muss man erstmal in die Hölle und seine licht Anteile hoch hohlen :)
     
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