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Wahnsinn - alles aus dem ORF

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lobkowitz, 21. Oktober 2006.

  1. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
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    Große Bedrohung für Fisch und Mensch
    Die Sorge bei den Forschern um das Meer wächst zunehmend.
    Die Zahl "toter Zonen" in den Weltmeeren hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen auf ungefähr 200 erhöht. Das sei um etwa ein Drittel mehr als noch vor zwei Jahren.

    "Diese Bereiche werden schnell zu einer großen Bedrohung für die Fischbestände und damit für die Menschen, die von der Fischerei leben", sagte der Geschäftsführer des UNO-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner, am Donnerstag.

    Tödlicher Algenwuchs
    "Tote Zonen" entstehen, wenn durch die Verschmutzung des Wassers der Algenwuchs zunimmt und dem Meer dadurch Sauerstoff entzogen wird.

    Wie es dazu kommt
    Düngemittel, Abwässer, die Verbrennung fossiler Kraftstoffe und andere Verschmutzungen haben in jedem Jahrzehnt seit 1960 zu einer Verdoppelung der unzureichend mit Sauerstoff versorgten Küstengebiete geführt.

    Die "Hot Spots"
    "Tote Zonen" wurden zunächst in den nördlichen Breiten an der US-Ostküste und in den skandinavischen Fjorden entdeckt.

    Heutzutage ist wegen der Verschmutzung durch den Fluss Mississippi der Golf von Mexiko die bekannteste "tote Zone". Sie sind auch vor Südamerika, Portugal, Großbritannien, Ghana, China, Japan, Australien und Neuseeland zu finden.

    Liste wird noch ausgearbeitet
    Die Liste mit allen "toten Zonen" der Erde soll zu Beginn des kommenden Jahres veröffentlicht werden.

    Auf einer internationalen Konferenz zur Verschmutzung der Meere in Chinas Hauptstadt Peking wurden am Donnerstag allerdings bereits vorläufige Ergebnisse vorgestellt.

    Korallenriffe erholen sich
    Die Teilnehmer aus über 100 Staaten bekamen aber auch gute Nachrichten von den Wissenschaftlern zu hören. Demnach hätten sich die Ende der 90er Jahre durch hohe Wassertemperaturen geschädigten Korallenriffe zumeist gut erholt.

    Schnelles Handeln gefordert
    Dennoch erforderten der Klimawandel und der zu erwartende Temperaturanstieg ein schnelles Handeln, sagte Steiner.

    Nordpol besonders gefährdet
    Besonders das Eis auf den Polen ist gefährdet. Das Dauereis des Arktischen Ozeans rings um den Nordpol ist zwischen 2004 und 2005 plötzlich und rapide um 14 Prozent geschrumpft.

    In dieser Zeit sei das Ganzjahreseis um 730.000 Quadratkilometer geschrumpft. Das teilten die US-Raumfahrtbehörde NASA und der US-Verband für Geophysik Ende September mit.

    Dramatische Auswirkungen erwartet
    Langfristig könne sich diese Entwicklung dramatisch auf die Umwelt und die Schifffahrt auswirken, hieß es. Für eine genaue Abschätzung bedürfe es jedoch weiterer Untersuchungen.

    Arktis aus dem Gleichgewicht
    Auf den Rückgang stießen Wissenschaftler bei der Auswertung von Daten eines NASA-Satelliten. Ergebnis: Im Winter blieb das Eis im Arktischen Meer insgesamt stabil. Allerdings habe sich die Verteilung von saisonalen und ganzjährigen Eismassen deutlich verschoben.

    Dauereis bis zur Hälfte verschwunden
    Im Arktischen Ozean nördlich von Europa und Asien sei das Dauereis gar bis zur Hälfte verschwunden, weil es sich westwärts Richtung Nordamerika bewegt habe.

    Ursache für die Riesenlöcher in der Eisdecke könnten Winde sein, die das Eis von Osten nach Westen schoben, ergänzten Wissenschaftler des US-Zentrums für Umweltvorhersagen in Boulder, Colorado.

    Riesige eisfreie Zone befürchtet
    "Die jüngsten Veränderungen im Arktischen Meer sind rapide und dramatisch", sagte Son Nghiem, der Leiter der Arbeitsgruppe bei der NASA im kalifornischen Pasadena.

    "Sollte auch das saisonale Eis durch die Sommerschmelze verschwinden, entstünde eine riesige eisfreie Zone."

    Kein Ausweg aus dem Teufelskreis?
    Dauerhaft könnte das in einen Teufelskreis münden: Umliegende Ozeane könnten sich erwärmen. Das könnte zur Folge haben, dass im Sommer mehr Eis schmilzt und sich das Zufrieren im Herbst verzögert.

    Das schmelzende Eis der Arktis trägt unterdessen nicht zur Erhöhung des Meeresspiegels bei, weil schwimmendes Eis genau das Volumen verdrängt, das es in geschmolzenem Zustand einnimmt.

    Die Eisschmelze heizt aber den Treibhauseffekt zusätzlich an, denn Eis reflektiert Sonnenstrahlen stärker als die dunklere Meeresoberfläche.


    Klimawandel: Plus vier Grad bis 2100
    Ein durchaus drastisches Szenario des Klimawandels hat die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb bei den Österreichischen Sicherheitstagen in Leogang im Pinzgau gezeichnet: Bis 2100 werde etwa der Meeresspiegel um bis zu vier Meter steigen. Für Österreich prognostiziert Kromp-Kolb im selben Zeitraum ein Ansteigen der Durchschnittstemperatur um vier Grad.




    Zum Vergleich: Bereits ein Anstieg von einem Meter würde beispielsweise zur Überflutung von Städten wie Alexandria und Port Said im Nildelta führen.

    "Neue Völkerwanderung"


    Die Folge: Die Migration werde noch wesentlich zunehmen, wenn die Menschen in betroffenen Gebieten ihre Siedlungen aufgeben müssen, sagte die Forscherin. Es werde zu einer "Völkerwanderung" kommen. Zudem werde der Klimawandel dafür sorgen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht.

    Der Kampf um Ressourcen wie beispielsweise Wasser wird härter, es wird zu bewaffneten Konflikten kommen. Von Trockenheit werde auch Europa betroffen sein, in manchen Gegenden des Südens herrscht jetzt bereits akuter Wassermangel.

    Österreich: Gletscher könnten völlig verschwinden


    Österreich ist keine Insel der Seligen: Neben einer Zunahme von Extremereignissen wird auch im Alpenraum das Wasser knapper werden, prognostizierte Kromp-Kolb. Ursache ist das Abschmelzen der Gletscher, deren dramatischer Rückgang bereits jetzt zu beobachten sei.

    Ein völliges Verschwinden des "ewigen Eises" sei durchaus wahrscheinlich. Nach einer vorübergehenden Erhöhung der Wasserspende werde auch im heimischen Gebirge das kühle Nass knapper werden.

    Plus vier Grad bis 2100


    Bis zum Jahr 2100 sagte Kromp-Kolb für Österreich einen Temperaturanstieg um vier Grad und mehr voraus. Zudem ist in allen Höhenlagen eine Zunahme der Hitzetage (solche mit mehr als 30 Grad Celsius) auf das Doppelte bis Dreifache zu erwarten.

    Für die Menschen und die Landwirtschaft bedeutet das heißere und trockenere Sommer sowie Winter mit regional sogar mehr Niederschlägen als derzeit - allerdings in Form von Regen. All das wird auch für den Tourismus massive Auswirkungen haben.

    "Auswirkungen mindern"


    "Verhindern des Klimawandels geht nicht, wir sind mitten drin", meinte Kromp-Kolb bei ihrem Vortrag: Allenfalls ließen sich die Auswirkungen mindern. Das würde der Wissenschaftlerin zufolge bedeuten, dass der Temperaturanstieg global einen Wert von zwei Grad nicht übersteigt und pro Dekade nicht mehr als 0,2 Grad beträgt.

    "Kultur des sichtbaren Engagements nötig"


    Aber: "Die Reaktion der Menschheit steht in keinem Verhältnis zur Bedrohung", konstatierte Kromp-Kolb. Man verweigere sich dem Problem und produziere durch Wortschöpfungen wie "Wetterkapriolen" Euphemismen, indem man Extremereignisse - deren häufigeres Auftreten statistisch eindeutig mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen ist - als etwas Zufälliges darstellt.

    Diese Tendenz zur Verweigerung müsse erkannt werden. "Information allein bewirkt keine Veränderung", so Kromp-Kolb. Es gehe vielmehr darum, emotionale Reaktionen zu fördern und eine "Kultur des sichtbaren und direkten Engagements zu entwickeln".



    Studie 17.10.2006
    Laubwälder geben immer mehr Lachgas ab
    Ein deutsch-dänisch-österreichisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass vor allem Laubwälder immer mehr Lachgas abgeben. Die Ursachen dafür sind verstärkte Stickstoffeinträge und die Klimaerwärmung.


    Lachgas entsteht aus Stickstoff und wird von Bodenbakterien erzeugt.
    Lachgas wirkt stärker als Kohlendioxid
    Lachgas trägt derzeit zwar nur rund sechs Prozent zum Treibhauseffekt bei, wirkt aber 296 Mal stärker als etwa Kohlendioxid. Die Entstehung ist Teil des Stickstoffumsatzes im Waldboden, heißt es dazu seitens des Forschungszentrums Wald (BFW) in Wien-Hietzing, das den österreichischen Anteil der Studie übernahm.

    Stickstoff wird vor allem durch Verkehr, Industrie und Landwirtschaft zunehmend in den Wald getragen und von Bodenbakterien in Lachgas verwandelt.

    Beunruhigende Entwicklung
    "Beunruhigend ist, dass die so genannten denitrifizierenden Bakterien am besten in warmen und feuchten Böden arbeiten", erklärte dazu Sophie Zechmeister-Boltenstern vom BFW.

    Wenn es wärmer und feuchter wird, wie für weite Teile Europas vorhergesagt, dann werden die Lachgas-Emissionen zusätzlich angeheizt.


    Reine Laubwälder verstärken die Wirkung.
    Emission bei Laub höher als bei Nadeln
    Im Rahmen der Studie zeigte sich auch, dass die Lachgas-Emissionen je nach Waldtyp sehr unterschiedlich sind. So waren sie bei Messungen in Laubwäldern deutlich höher als in Nadelwäldern. Ein höherer Laubholzanteil in den Wäldern, wie er heute vielfach angestrebt wird, könnte diesbezüglich also kontraproduktiv sein.
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    Die aktuelle Studie sagt aus dass es nicht 2100 wird sondern in den nächsten 15-20 Jahren geschehen wird.
    Beobachtet man dann noch parell dazu unsere Politik und Wirtschaft sollte sich der Mensch vielleicht einmal Gedanken machen.

    LG Tigermaus
     
  3. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    wird er aber nicht..
    den götzen industrie und wirtschaft wird alles geopfert..
    umdenken ist ein traum.. das beginnt beim privaten autofahrer...
    aber vielelicht geschieht ja ein wunder..
    alles liebe
    thomas
     
  4. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

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    ...wo ich zuhause bin........

    Ja weil die Götzen immer im Vordergrund stehen werden mit ihrer Allmacht, und da haben die Mitläufer wenig Chancen, dagegen zu steuern und somit gehen sie mitunter, in dieser Welt was sie eigentlich garnicht wollen.
    Ein Vergleich.
    Hat ein Bettler gegen einen König wirklich Chancen.

    LG Tigermaus
     
  5. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    eher ..
    aber wir gegen die mörderischen konzeren und die menschliche dummheit noch viel viel weniger
     
  6. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Spätestens dann, wenn der Erdölhahn *zu* ist, fallen diverse Konzerngötzen von ihren Podesten runter - und wir Menschen wohl mit :escape:

    Grüsschen

    Lichtbrücke
     
  7. Chrisael

    Chrisael Sehr aktives Mitglied

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    Man vergisst ja immer ganz schnell das die Kimaerwärmung ein ganz natürlicher Vorgang ist.
    Heis und Kaltzeiten wechseln sich ja ständig ab und wir verlassen ja eigentlich gerade so eine Kaltzeit.
    Es kann schon sein das wir Menschen diese Erwärmung beschleunigen aber verhindern oder gar umkehren können wir es nicht denn es ist ein ganz natürlicher Zyklus.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen habe ich keine Angst davor sondern freue mich auf die Veränderung.
    Aber Veränderung das ist ja auch etwas was den meisten Menschen Angst macht.
     
  8. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    na dann frezu dich drauf ..
    freust dich auch, daß jährlich 1 milliarde menschen durch umweltverschmutzung erkranken, und jährlich 8. millinne menschen durch luftverschmutzung sterben?
    nehm ich jetzt nicht an..
    auhc das sind opfer, die den konzernen gemacht werden..
     
  9. Chrisael

    Chrisael Sehr aktives Mitglied

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    Du hast mich nicht verstanden. Ich habe lediglich davon geredet das der Klimawechsel etwas natürliches ist und nichts schlimmes so wie es viele Menschen immer darstellen.

    Umweltverschmutzung und -schäden davon habe ich nicht gesprochen.

    Und auch wenn ich von den Konzernen nicht viel halte, aber noch weniger halte ich von so zweifelhaften Aussagen wie das jedes Jahr eine Milliarde Menschen durch Umweltschäden erkranken. Selbst wenn das erst im Jahre 2000 begonnen hätte, wären inzwischen schon alle Menschen auf dieser Welt Krank.
     
  10. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    das ist mittlerweile erwisen..
    war unlängst erst ein artikel im orf..
    in russland gibts eine stadt, den namen hab ich vergessen, da ist die lebenserwatung der männer 42 jahre.
     
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