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Wackeln - Angstzustand??

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von miatina, 12. Juli 2009.

  1. miatina

    miatina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2009
    Beiträge:
    9
    Ort:
    bayern, Oberfranken
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    Hallo liebe Foren-Mitglieder,

    durch einen Tip einer Bekannten bin ich auf euer Forum gekommen :).. habe mich auch schon ein bisschen eilesen können. Ich möchte euch mein Problem kurz schilder, da leider kein Arzt mehr Rat weiß und jeder damit völlig überfordert ist suche ich Hilfe bei euch.

    Folgendes:

    Seit fast 13 Jahren ( bin jetzt 23 ) leide ich unter einem ganz komischen Störung, Krankheit ich weis nicht genau wie ich es nennen soll .. es ist auf jeden fall sehr belastent.
    Ich kann z.B. wenn ich am Esstisch sitzte und jemand durch zufall an die Lampe die an der Decke hängt kommt, somit zu wackeln beginnt , diese Wackeln ist für mich eine kaum auszuhaltende situation, ich werde nervös bekommen so zu sagen angstzustände obwohl es mir nichts tuen kann. Gleiche Probleme treten auf bei z.B. Wasser in der Badewanne oder beim Spühlen am häufigsten ist es aber mit Licht.
    Hat denn jemand von euch da schon mal was gehört in die Richtung?
    NPL habe ich hinter mir hat ein wenig geholfen , bei einer seelen leserin war ich die mir sagte das ich früher eine Judin war und durch diese erlebnisse das habe?.. was ich sehr skeptisch betrachte.

    Ich bin für jede hilfe und für jeden tip dankbar.

    lg miatina
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Hi Miatina!

    Sorry, das ich es etwas nüchtern sage, aber das ist eine sehr interessante Sache die Du da schilderst. Gerade weil es eher ungewöhnlich ist, bzw. man ja eigentlich denken würde: Wo ist da der angstmachende Aspekt? Warum überhaupt Angst vor "sowas" oder wegen "sowas"?

    Ich finde es interessant, weil es meine ganz allgemeine Ansicht stützt, das es egal ist was der Auslöser ist. Ich glaube, dass Angst immer eine Reaktion ist, aber von einem selbst erzeugt wird. Und ich glaube, dass der Versuch es rational zu erklären, wie etwa: Du warst im Vorleben eine Jüdin... etc. verhindert, das Du den wesentlichen Punkt erkennst, nämlich das was in einer solchen Situation stattfindet, die Art Deiner Reaktion.... denn das IST ja die Reaktion... das Rationalisieren, das Erklären.

    Du solltest rein subjektiv an die Sache herangehen und nicht nach Rationalität suchen, denn Angst ist nie rational... Klar, so ziemlich jeder kann sich Situationen vorstellen wo er Angst als absolut berechtigt empfindet, vielleicht sogar als hilfreich. Aber... Dieses Rationalisieren ist es, was Angst fortbestehen lässt. Man muss den subjektiven Vorgang erkennen, das was man selbst "macht" (gedanklich-emotional). Denn auch eine Frau die in der Nacht Schritte hinter sich hört und Angst bekommt... macht sich vorerst mal selbst Angst.. Das wird rational genannt, aber auch das ist ein Vorgang, der auf "....WEIL..." aufbaut, auf Vorstellungen. Je mehr sie sich vor Augen führt, wie berechtigt ihre Angst ist, desto größer wird die Angst sein.

    Insofern ist das eine gute Lehre, was überhaupt Angst ist, wie dieses Prinzip Angst funktioniert.

    Mein Tipp wäre, dass Du solche Situationen gedanklich durchspielst und dabei versuchst, eine Art Distanz zu Dir selbst aufzubauen. Nicht Distanz in dem Sinne das Du es verdrängst, sondern eine Art Nüchternheit die Dich klarer erkennen lässt. Versuch es in gewisser Weise mit Interesse und Wohlwollen zu betrachten, ohne zu werten oder dagegen zu kämpfen. Erst mal nur erkennen was Du tust. Du kannst auch einfach aufschreiben was Du denkst... Aber nicht während einer solchen Situation, weil Du dann keine Distanz hast. Und versuch nicht, es zu begründen, sondern erkenne wie Du das automatisch tust. Verstehst Du den Unterschied? Wenn Du mögliche Gründe aufschreibst ist das gut... Einfach deshalb, weil Du dann erkennen kannst, wie Du sowieso schon begründest. Wenn Du nach Gründen suchst, erkennst Du nicht das Motiv WARUM Du das für nötig hältst, eine Art Grundangst die sich fortsetzt, indem sie ihre Berechtigung zu erklären versucht. Letztlich geht es darum.

    Oder anders gesagt:

    Angst besteht immer aus Reaktion auf einen Reiz. Der Reiz kann auch rein gedanklich sein, bezieht sich aber immer auf "Ich" und immer auf Zeit... Angst hat immer eine Zeitdynamik in dem Sinne, das aus Vergangenheit (Erinnerung) auf Zukunft (Vorstellung) geschlossen wird. Beides ist höchst subjektiv. Die Vergangenheit wie auch die Zukunft werden sozusagen objektiviert, rationalisiert. In Deinem Fall könnte es etwa so sein: "Ich hatte schon immer (habe schon lange) diese Reaktion in einer solchen Situation... und ich weiß nicht mal warum."

    Wahrscheinlich machst Du aus dem "Nicht-verstehen-warum" ein eigenes Angst-Thema... denn nicht-verstehen erzeugt Angst, verlangt nach Erklärung, schickt einen auf die Suche. Und genau das ist dann eine Dynamik die es aufrechterhält, weil sie einen nicht erkennen lässt, wo der Kern liegt... genau diese Dynamik ist ja der Kern. Und Angst löst sich auf, wenn man sie einfach nur ansieht... ruhig... erkennt was man tut... wie man sich selbst Angst macht, denn das ist immer der Fall. Egal wie begründet eine Angst-Reaktion erscheinen mag. Da Deine so unbegründet erscheint, kann Dir gerade das eine gute Lehre sein, weil Du wohl früher erkennen wirst das Du nicht nach Gründen suchen musst, bzw. das sogar umgekehrt wirken kann... so, als ob Du die Angst verfestigst.

    VG,
    C.
     
  3. miatina

    miatina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2009
    Beiträge:
    9
    Ort:
    bayern, Oberfranken
    Hallo Condemn,

    vielen dank für deinen Beitrag. Ja das mit den selber Fragen ist richtig.. seit Jahren beschäftige ich mich damit .. mir selbst zu erklären oder zumindest es versuchen zu erklären warum ich das habe ? was mich genau daran stört? usw.. meistens versuche ich solche situationen zu vermeiden nur das ist sehr schwer da man überall damit konfrontiert wird.

    Mir ist schon aufgefallen das es meist in zusammenhang mit körperlicher und geistiger erschöpfung auftritt. Nur kommt es auch wenn ich z.B. im Bett liege und mir vorstelle z.B. die lampe über dem küchentisch kann ja wackeln wenn jemand daran stößt.. also es ist auch unabhängig davon ob ich es jetzt sehe oder nur daran denke das es passieren kann.

    -> In Deinem Fall könnte es etwa so sein: "Ich hatte schon immer (habe schon lange) diese Reaktion in einer solchen Situation... und ich weiß nicht mal warum." --.> mit dem hast du vollkommen Recht genau so denke und ich fühle ich es.

    was kann ich nun tun? ist es eine lösung mir z.B. selbst zu sagen .. ich möchte mich jetzt nicht damit beschäftigen oder ich denke nicht daran , also in die Richtung zu gehen.. es zu vergessen und dem keine aufmerksamkeit mehr zu schenken?

    lg miatina
     
  4. csilla

    csilla Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2009
    Beiträge:
    14
    Ort:
    6300 wörgl
    ich kenn das persönlich. wenn problem hast dann kommen die angszustände. das ist richtig schreicklich. ich kenn das gut. so kalt gefühle und angst von keine ahnung eifach sehr unbeschreibliche angst.
    viellecht solltest du tablette nehmen...dann mit der zeit kannst wieder aufhörren damit.
    aber irgendwass störrt dich im deinem leben.
    hast du probleme?
    lg Csilla
     
  5. miatina

    miatina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2009
    Beiträge:
    9
    Ort:
    bayern, Oberfranken
    hi csilla,

    vielen dank für deinen beitrag. ich hab mal meine akte ausgepackt über alle untersuchungen und diagnosen die von unseren schulmediziner gegeben wurde.

    1. Neurologe --> Hirnströme ok. Tabletten 1. Depressionen anschließend angstlöser , und kaufen sie sich bitte bücher über angst. --> das ende war keine besserung und 6 Kilo mehr auf den rippen
    2. kinderchiruge--> kindesreuhma... ich hab nichts davon gemerkt
    3. NPL Therapie über 2 Jahre ... 8000 euro weniger und 1/3 Besserung
    4. Hausarzt: Das verwechst sich.. ich bin ja noch so jung
    5. Seelenleserin .. ja wie geschrieben kommt von meinem vorleben als jüdin.
    6. ja psychotherapie , sprachtherapie usw.. also durch

    deswegen wollte ich mich nun in einen anderen bereich begeben denn ich denke mit schulmedizin und tabletten komme ich da nicht mehr weit :-(
     
  6. Azura

    Azura Guest

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    Hallo Miatina,

    Condemn hat eingantlioch schon fast alles gesagt, wie ich finde.
    Ich stell dir nur ein paar Fragen, die dir vielleicht ein wenig weiterhelfen:

    Was für ein Gefühl verbindest du damit, wenn etwas wackelt?
    Hast du Angst davor, dass etwas ausser Kontrolle gerät?
    In was für einer Lebenssituation warst du vor 13 Jahren?

    Das kommt drauf an, wie du das machst. Wenn du es nur aus deinem Bewusstsein streichst aber die Angst davor weiter irgendwo versteckt liegt, wirst du damit m.M.n. keinen Erfolg haben.

    Angst ist eine sehr strake Emotion. Wenn man sich über Jahre daran gewöhnt hat, in best. Situationen diese Angst und Panik zu entwickeln, ist der Weg da raus nicht einfach, aber nicht unmöglich.

    Was du tun könntest, wäre entweder das:
    oder die etwas extremere Variante: dich immer wieder (in einem ruhigen Umfeld) mit dieser Angst konfrontieren und eben gerade nichts an Emotionen aussparen: Schreien, Schimpfen, Weinen,...Eben alles, was hochkommt...
    Wichtig ist, dies alles eirklich zu spüren, rauszulassen aber nicht zu beurteilen, nicht sagen, diese Emotionen seien negativ, sondern die Emotionen einfach Emotionen sein lassen und ausleben.

    Hoffe, du konntest mir folgen.

    Alles Gute.:)

    Grüße,
    Dinaa
     
  7. miatina

    miatina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2009
    Beiträge:
    9
    Ort:
    bayern, Oberfranken
    Hallo dinaa,

    danke für deine antwort.

    Ja so im großen und ganzen konnte ich dir sehr gut folgen. Also das heisst das ich mich selbst damit konfrontieren soll aber wenn dann nicht unterdrücken die emotionen sondern genau das rauslassen was ich in dem moment fühle?

    Heute ist es besonders schlimm, gerade wenn ich sehr müde und überanstrengt bin... komme ich sehr schlecht klar .. es bleibt leider kaum ein Moment aus in dem es mir nicht in den Sinn kommt :-(...

    Ich frage mich nur wie ich es in manchen Situationen z.B. auf abstand halten kann? also wie ich eine kontrolle darein bringe .. so zusagen das ich es an und abstellen kann wie ich es brauche oder möchte? das wird wahrscheinlich kaum unmöglich sein oder?

    lg tina
     
  8. Azura

    Azura Guest

    Ja.
    Wenn du keine Angst davor hast, hast du auch die Kontrolle darüber.
    Deswegen sollst du es nicht bewerten, sondern nur die Emotionen spüren.
    Wenn du aber denkst oh, das macht mir angst, dann verstärkst du es unbewusst.
    Also nicht bewerten, nur fühlen, was in dir vorgeht.

    Ich weiß nicht, vielleicht wäre es ganz gut, wenn jemand bei dir wäre, wenn du dich so damit konfronierst.

    Grüße,
    Diana
     
  9. Tanja224

    Tanja224 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2011
    Beiträge:
    14
    Hallo, habe das gleiche problem.. melde dich mal
     
  10. Traumbeere

    Traumbeere Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2010
    Beiträge:
    171
    Ort:
    Erde
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    Hallo miatina!

    Deine Angst mag etwas mit deinem vorherigen leben zu tun haben.
    Nur, mein erster Gedanke als ich deinen Beitrag las war der an Epilepsie.
    Ist aber schon ausgeschlossen worden, oder?
     
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