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Vorteile eines neuen Finanzsystems.

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Karsten, 11. November 2005.

  1. Karsten

    Karsten Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2003
    Beiträge:
    71
    Ort:
    München
    Werbung:
    Hallo an alle.

    Folgenden interessanten Bericht fand ich bei: Elraanis

    schöne Grüße :)
    Karsten
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    zitat aus dem artikel:
    "Solange der Zins die „Radnabe” – die Umlaufsicherung – des Geldes ist, müssen diejenigen, die nur ihre Arbeitskraft anzubieten haben, für diejenigen, die Kapital haben, die Zinsen erarbeiten. "

    ja, z.b. durch kreditrückzahlungen...kommt das geld rein für die auszahlung der zinsen, sowie für den erhalt der banken und die vermehrung der reichtümer derer.
    abgesehen davon...ist ein bankkonto schon bedingung, um lohn erhalten zu können. meine möglichkeit ist da, mir zumindest die bank mit den niedrigsten verwaltungskosten dafür zu suchen.
    ich brauche auch ein auto, um meinen beruf überhaupt ausüben zu können.
    auch angemessene kleidung. eine betreuung für die kinder.
    also muss ich möglicherweise erst mal einen kredit aufnehmen, um die bedingungen für meine arbeit her stellen zu können. dann zahle ich durch zinsen mehr als erhalten zurück. in der zwischenzeit verfällt mein auto. um dieses zu erhalten, muss ich wieder einen teil meines lohns investieren. ganz abgesehen von den laufenden betriebskosten (versicherungen, tanken,...)

    auf die "gewinnerseite" (finanziell gesehen) komme ich erst, wenn ich etwas zu "verborgen" habe....im sinne von vermieten...also etwas, was ich "übrig" habe, was für mich gewinn bringt.

    dazu gibt es weitere meiner meinung nach interessante gedankenansätze.
    nicht nur den, es gibt genügend arbeit...nur zu wenig geld um sie zu bezahlen.

    es gibt auch genügend güter...nur haben viele menschen nicht das geld, um bei der verteilung ausreichend dabei zu sein. es gibt bei etlichen waren ausreichen für alle. geld steht der verteilung im wege. warum also nicht eine grundverteilung an alle.
     
  3. gerry

    gerry Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2005
    Beiträge:
    1.238
    Ort:
    Wien
    Hallo zusammen,

    einen lesenswerten Beitrag hat fckw im Nachbarthread "4. Reich" erstellt, der hier ganz gut herpaßt, finde ich:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=392540&postcount=3

    Die Frage, die er dort berechtigterweise aufwirft, ist die, ob ein Wechsel des (Finanz)systems das eigentliche Problem lösen, das durch die Zinsenfalle von Jahr zu Jahr deutlicher aufgezeigt wird?

    Ich glaube nicht. Das System ansich ist gut, aber es wird mißbraucht. Der Schaden durch den Mißbrauch wird allerdings auch immer größer, je größer die Weltvorkswirtschaft ist und das Mißbrauchsrisiko steigt zusätzlich an, wenn sich Realvermögen auf bestimmte Einheiten einer Volkswirtschaft ("superreiche Großkonzerne") konzentrieren. Die Polarisierung von arm-reich ist sozialer Zündstoff, aber nicht notwendigerweise durch das System verursacht, sondern durch die Handhabung dieses Systems:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=235449&postcount=35
    Der Staat hat hier den Fehler gemacht, das Kapital zu begünstigen und die Arbeitskraft zu bestrafen. Eine zwar oberflächliche, aber vielleicht anregende Berechnung hab ich hier mal erstellt:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=371032&postcount=13
    Den Abgaben von 83% für Arbeit stehen 25% für Kapitalerträge gegenüber. So lange Arbeit deutlich mehr besteuert wird, wird das System fehlgeleitet. Der Applaus an der Börse für Jobstreichungen vermittelt mir mittlerweile die Atmosphäre eines Irrenhauses, in dem die Kranken nicht behandelt werden und die Ärzte auf Urlaub sind.

    Alles Liebe
    Gerry
     
  4. Route666

    Route666 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    830

    Solange Menschen ohne Liebe zusammen leben, werden sie sich gegenseitig auf die eine oder andere Weise berauben und zerstören, egal welches Systhem sie sich ausdenken.
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
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    Es hat im Laufe der Geschichte mehrere Perioden mit zinsfreiem Geld gegeben.
    Das älteste bekannte Systhem ist das Korngiro-Systhem im ptolemäischen Ägypten. (322-20 vor Chr.)
    Ein weiteres war das Tally-Systhem in England, das etwa gleichzeitig wie die mittelalterliche Brakteatwährung in Deutschland zur Anwendung kam, und ein drittes das umlaufgesicherte Papiergeld , das während der Ming-Zeit 1367-1644 im hochmittelalterlichen China existierte.
    In allen Fällen entwickelte sich gleichzeitig eine kulturelle und wirtschaftliche Hochblüte, die diese Epoche aus der Geschichte der betreffenden Länder heraushob.
    Also, auf was warten wir?
     
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