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vorstellungen/träume

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Mara, 11. Januar 2004.

  1. Mara

    Mara Guest

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    ich habe gesagt, ich will nicht mehr träumen ...

    gerade ist mir klargeworden, was ich meine. träumen wirkt eine vorstellung. das ist wichtig ...
    wir haben eine vorstellung von der liebe... wenn man sie selbst nicht erlebt hat, ist das eine wundervolle möglichkeit, die erfahrung in sich lebendig werden zu lassen. durch träumen ...
    wenn uns dann die liebe im außen begegnet, dann weicht sie von unserer vorstellung ab ... und doch ist es die liebe, die uns begegnet ...

    was ist falsch ? die vorstellung oder die liebe, die uns begegnet? wir neigen dazu, dann den anderen in diese vorstellung pressen zu wollen. sei nicht so... denk das nicht ... verhalte dich anders ... anstatt zu fragen: wie bist du ... was denkst du ... wie verhälst du dich ...

    ... und doch ...

    wir können nicht anders, solange wir uns nicht selbst lieben. solange gibt es kein du - sondern nur ein ich ... wir spiegeln uns in dem anderen... spiegeln unsere liebe in dem anderen und finden so die liebe zu uns selbst und dann kommt das "du" von ganz allein ...
     
  2. anastasia

    anastasia Guest

    das hast du sehr treffend formuliert... ich denke ich und viele andere w?ren mal froh, wenn jemand dieses Wort "spiegeln" n?her erl?utern k?nnte. Ansosnten ist es klar!!!
    Was ist aber wenn aus dem DU irgendwann ein ???? wird? Obwohl es gar keinen Grund gibt und Dein Gegen?ber sich nicht ver?ndert hat, weder in seinen Gef?hlen noch in seinen Gesten noch in seinen Hilfestellungen?? Und DU einfach weitergegangen bist und Dich sehr schnell entwickelt hast? Dann stimmt das Bed?rfnis wieder einmal nicht und es wird Zeit zu fragen lieb ich mich??? Obwohl ich mir dar?ber gar nicht im Klaren bin, dass ich mich ausser durch meine "Weiterentwickeln" gar nicht ge?ndert habe... ich meine in mir.? Muss man im Leben ?fters spiegeln oder immer wieder?? Bin mal gespannt, wie Du das siehst..
    Und tr?umen.. das tun wir alle, wenns wichtig ist, dann fangen wir an dar?ber nachzudenken und geben dem Entwicklungsprozess am Tage keinen Raum, deshalb wird die Nacht genutzt!! Gut so, sonst w?rden wir ja ?berlaufen.:winken5: Licht und Liebe Anastasia
     
  3. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Ich habe mir die Angewohnheit gemacht, Liebe aus einem andern Licht zu betrachten. Ich setzte mit Liebe nicht die Partnerschaft gleich. Liebe kann in der Partnerschaft zum Ausdruck kommen, aber Parterschaft und die damit verbunden Emotionen sind nicht gleich Liebe. Durch diese Unterscheidung kann ich das Phaenomaen "Liebe" besser betrachten und besser verstehen.




    Liebe Mara, liebe Anastasia

    Was die Vorstellung betrifft: sie ist immer Ergebnis unserer subjektiven Wahrnehmung, des Glauben, des Gelernten, der persoenlichen Erkenntnis, der persoenlichen Entwicklung, der Erziehung, der unbewussten psychischen Muster und Programme.

    Das bedeutet, wenn wir etwas als etwas Bestimmtes defineren, es nicht unbedingt sein muss, das unsere Definition von etwas Bestimmten mit dem Bestimmten uebereintrifft. Wenn man dies auf die Liebe bezieht, so heisst das, dass das, was wir uns u.U. unter "Liebe" vorstellen, nicht unbedingt auch Liebe sein muss.

    Liebe koennen wir nur erfahren, wenn die Faehigkeit zur Liebe in uns ist. Liebe ist zwar immer da, aber jeder fuer sich muss den Zugang zu ihr finden.




    Zum Spiegeln:

    Wir begegnen im Aussen unserem Spiegel. Personen, denen wir begegnen sind Spiegel von uns. Sie zeigen uns unsere Schatten. Durch sie bekommen wir unsere eigenen, unbewussten Pesoenlichkeitsanteile vorgesetzt. Diese Schatten sind die Angelegenheiten, welche uns an anderen Leuten aufregen, die wir aendern wollen. Da wir diese aber an unserem Gegenueber erkennen und nicht an uns, sind wir versucht, den Gegenueber zu aendern statt uns.

    Gewoehnlicherweise entwickeln wir uns staendig weiter. In einer Beziehung zu jemanden besteht die Chance der gemeinsamen Entwicklung. Bleibt aber einer stehen, oder beide entwickeln sich in verschiedene Richtungen, so trennen sich die Wege. Ein weiteres Festhalten ist leidvoll fuer alle Beteiligten.
    Eine Beziehung stellt die Chance, den Anderen kennenzulernen, hinter die Fassaden (Persoana, Projektionen, Erwartungen) zu schauen und der Mensch kristallisiert sich als das, was er wirklich zu diesem Zeitpunkt ist.


    Zum Traeumen:

    So wie ich Eure Postings verstanden habe, redet ihr von zwei verschiedenen Aspekten: Mara meint das Traeumen in Form von "sich Vorstellungen machen" und Anastasia das naechtliche Traeumen. Oder?


    lg
    Chris
     
  4. anastasia

    anastasia Guest

    Tja mit dem Träumen magst Du recht haben.

    Aber gerade diese unständliche Art, die Dinge durch die Hintertür, linkshändig durch die Lasche, aber rechtshändig überkreuzen..... das ist das was die Erklärungen so unheimlich blööd rüberbringt. Könntest Du mal Deinen Text überarbeiten und uns das hier ganz für OTTONORMALMENSCHEN beschreiben??? Wäre für viele hilfreich, denn ich bins leid und hab als gar keine Lust mehr zu antworten wenn ich schon so "überreife, retourisch ausgetüftelte" Texte lese. Ehrlich ich bin den ganzen Tag auf 120 % und möcht privat dann ganz normal kommunizieren...

    Spiegel!!!! Also wenn mein Gegenüber mir meine Fehler zeigt, die ich nicht bereit bin zu erkennen oder wahrzunehmen... wo sind sie dann?? Denn wenn ich ganz erhlich zu mir bin, dann kenn ich die doch - meine Fehler!! Oder??

    Also hier mal im Klartext ein Beispiel:
    Mich regt fürchterlich auf, wenn man mich hintenanstellt und warten lässt, obwohl ich genügend Zeit gegeben habe!!! Und das regt mich deshalb auf, weil ich eben von mir ausgehe und immer versuche dem anderen eben das zu geben!!! was mich nervt. Also wo ist da der Spiegeleffekt??? Und ich meine nicht Geduldsspielchen.....
    Alles Liebe Anastasia
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    @ Anastasia,

    Ich hab das heute morgen aus den Fingern herausfliessen lassen, wie es mir in Gedanken kam. Seelische Dinge, zu beschreiben ist oft schwer und der Verstand bewertet es dann als, wie Du so schoen gesagt hast, "linkshändig durch die Lasche, aber rechtshändig überkreuzen".
    Das Unbewusste muss ueberlistet werden, damit es sein Geheimnis preisgibt, denn einerseits hat es die Tendenz, bewusst werden zu wollen, andererseits will es unbewusst bleiben.

    Da ich jetzt nicht weiss, was Du von meinem Geschreibsel nicht verstehst, dann frag mich einfach, oki ? :)

    Was ich ausdruecken wollte: oftmals ist etwas ganz anders, als es zu sein scheint.




    Das Unbewusste hat ein Merkmal: es ist unbewusst. Nicht bewusst. Vom Bewussten nicht fassbar. Es kann nur indirekt erkannt werden; durch Reflektion, Projektion und Spiegel. Zum Beispiel: Du meinst, es sei der Fehler des Gegenuebers, aber es ist Deiner, den Du an Dir nicht wahrhaben willst.

    Ich hab das Beispiel jetzt nicht ganz verstanden, aber ich denke, dass Du hiereiner unbewussten Erwartungshaltung auf dem Leim gehst, sonst wuerdest Du gelassen belieben koennen. Die (unbewusste) Erwartung, dass Du zurueckbekommst, was Du gibst.

    liebgruess
    Chris
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
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    39.551
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    Hallochen,

    also ich seh das auch nicht so, dass die Fehler der anderen meine Fehler sein sollen.
    Ich lass jeden seine Fehler. Und ich hab meine.

    Ich stimmer überein, wenn du sagst, dass es ab und an mal so sein kann, dass man jemanden trifft, der eben zufällig denselben Fehler hat wie ich und dass mich das dann vielleicht beim anderen unheimlich aufregt. Das ist schon klar, wer sieht sich schon gern mit seinen Fehlern konfrontiert.
    Aber ich denke man kann das nicht verallgemeinern.

    Ich z.B. ärgere mich sehr über Unpünktlichkeit. Ich selbst bin ein pünktlicher Mensch und wenn ich nur sehe, ich verspäte mich um fünf Minuten (kommt eh so gut wie nie vor) dann ruf ich schon an und gebe bescheid.
    Und wenn z.B. 15.00 Uhr ausgemacht ist, dann mein ich nicht 15.20 - und wenn dann jemand zu spät kommt, dann ist das sicherlich kein Spiegel meines Fehlers. Oder?

    Also, wenn jemand einen Fehler hat - ist ja nix schlimmes, haben wir ja alle, dann bleibt es aber auch sein Fehler. Wenn ich nicht damit umgehen kann, ist es mein Problem, aber mir jedesmal zu überlegen, was an mir nicht stimmt, wenn irgendeiner meiner Mitmenschen Unarten an den Tag legt das ist mir ein bissl zuviel des Guten.
    Ich darf dafür mit meinen Fehlern anderen den Nerv rauben.

    Alles Liebe
    Mandy
     
  7. Filippo

    Filippo Guest

    Hallo Mandy,

    ich kenne das sehr gut. Ich bin selbst ein absoluter Pünktlichkeitsfanatiker und habe mich immer total geärgert, wenn ich warten muss - immer die Schuld im Anderen gesucht.

    Dennoch glaube ich kann man sich gar nicht über andere Menschen ärgern, sondern nur über sich selbst. Im Fall der Unpünktlichkeit ärgere ich mich darüber, dass mich das Warten stört. Anstatt aus der Situation das Beste zu machen, die Leute zu beobachten, den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören, schaut man nur unentwegt auf die Uhr und in die Richtung, aus der die Person, auf die man wartet, eigentlich kommen sollte.

    Ich habe festgestellt, dass die Menschen plötzlich viel pünktlicher werden, wenn einem die Unpünktlichkeit nichts mehr ausmacht. Einfach loslassen von der eigenen Erwartungshaltung, auch von der Erwartungshaltung an sich selbst, mit der Situation zurechtzukommen. Fließen lassen. Und Vertrauen in Gott haben. Letztlich ist es immer besser, wie es wirklich kommt...

    Liebe Grüße, Phil :)
     
  8. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    @Mandy,

    Ich definiere "Fehler" als "Eigenart". Dann konnt es darauf an, ob ich mit der Konfrontation einer Eigenart des Gegenübers in Affekt gerate, oder ob ich es gelassen so stehen lassen kann. Der Affket verrät Affnität. Affinität wiederum ist ein Zeichen der eigenen Resonanz. Dies bedeutet, dass der im aussen konfrontierte Inhalt auch in einem steckt.
    Um auf das Beispiel "Unpünktlichkeit" zu veranschaulichen:
    Ich verabrede mich. Derjenige, mit dem ich mich treffen will, kommt zu spät (oder überhaupt nicht).

    Eine mögliche Reaktion: ich bleibe gelassen, weil ich nicht erwarte, dass Andere pünktlich sein muessen. Schoen ist es, wenn es geschieht und es ist genauso schoen, wenn es nicht geschieht. Ich nutze die Zeit waehrend ich warte, ich betrachte die Menschen um mich, die Umgebung; fuehle mich wohl und irgendwann entscheide ich mich, etwas Anderes zu machen. Ich bin fuer mein Wohlbefinden selbst verantwortlich. Ich bin weder böse auf Denjenigen, noch erwarte ich eine Entschuldigung oder einen Anruf, weil ich weiss, dass alles irgendwie seine Gruende haben wird, denn mir kann das auch mal passieren, dass ich eine Termin nicht einhalten kann, dass das Telefon ausgerechnet dann nicht funktioniert etc.

    Eine weitere mögliche Reaktion. Ich rege mich auf, ärgere mich, dass der andere nicht rechtzeitig kommt, mache mir Gedanken, was alles passsiert sein koennte. Ich reagiere affektiert. Der Andere ist schuld, dass mein Tag vermiest ist. Ich schuette destruktive Energien aus.

    Zum Beispiel 1: Pünktlichkeit und Unpünktlichkeit sind zwei Seiten eines Aspektes. Mir ist klar, dass Beides in mir steckt. Ich kann pünktlich sein, aber auch unpünktlich. Ich kann mit Beiden umgehen. Wenn mich ein Mensch öfters versetzt udn ich keine Lust mehr auf dieses Spiel habe, beende ich es, indem ich mich mit demjenigen nicht mehr verabrede. Ich lasse ihm seins. Meine Erfahrung: mich versetzt selten jemand udn wenn, dann ist es nicht schlimm fuer mich; im Gegenteil, denn solange es mir dabei gut geht, ist alles in Ordnung. Ich setze mich nicht unter Druck, meine Gegenüber auch nicht. Ich setze nicht voraus, das Andere genauso denken wie ich. Was sind schon 5 Minuten oder eine halbe Stunde? Vielleicht bewahren mich diese 5 Minuten ja sogar vor irgend etwas...wer weiss...

    Zum Beispiel 2: Ich halte mich fuer pünktlich. Ich erwarte dies von den Anderen auch. Unpünktlichkeit nehme ich an mir nicht wahr, deshalb sehe ich sie am Anderen. Da ich Unpünktlichkeit an mir nicht austehen kann und es fuer einen Fehler halte, gebe ich alles, um NICHT unpünktlich zu sein. Damit drücke ich meine eigene Unpünktlichkeit in den Schatten und ich werde diesem Schatten immer wieder begegnen und mich jedesmal ärgern.
    Wenn ich ständig mit Leuten zu tun haben die unpünktlich sind und mich regt das auf, so hat dies unmittelbar mir selbst zu tun. Ich habe durch diese Leute die Chance, einen mir unbewussten Anteil zu betrachten, zu bearbeiten und zu transformieren, damit die Manifestion unnötig wird.
    Wenn mein Gegenüber von meinem Pünktlichkeitsfanatismus weiss, setze ich ihn unter Druck. Er fährt vielleicht schneller und unvorsichtiger und baut einen Unfall, nur um mich nicht zu enttaeuschen.

    Diese Beispiele sind jetzt etwas überspitzt dargestellt, aber ich hoffe, Du verstehst, was ich Dir sagen will. Das, was ich an mir nicht leiden kann, kann ich an Andern nicht leiden. Wir folgen oftmals Programmen, die uns meinen lassen, etwas unbedingt tun zu muessen, aber wir vergessen zu hinterfragen.

    Warum ist Dir Pünktlichkeit so wichtig? Vorab: ich lege auch Wert auf Pünktlichkeit, aber ich bestehe nicht darauf.

    lg
    Chris
     
  9. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    26. August 2003
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    Ort:
    Donnersbergkreis
    @Phil,

    danke für Deine einfachen Worte. Du hast gerade gepostet, während ich mit dem Schreiben beschäftigt war ;)


    lg
    Chris
     
  10. Mara

    Mara Guest

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    hallo anastasia ...

    ich habe dein posting jetzt wieder und wieder gelesen, aber ich verstehe nicht was du meinst ...

    vielleicht kannst du es ja nochmal versuchen, mir mit anderen worten zu erklären?
    und es wäre schön, wenn du die umlaute ersetzen könntest. es ist schwierig deine texte zu lesen mit den vielen "?" ...

    danke mara
     

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