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vom umgang mit dem eigenen stolz

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von kona, 3. November 2013.

  1. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    ...ja, also, hmmmm...

    eben, wie geht ihr denn damit um, wenn ihr stolz seid?

    manchmal ist s doch etwas schönes, stolz sein auf etwas das man hat, kann, ist. oder es fühlt sich gesund an, zu sich zu stehen und nicht klein beizugeben, schliesslich ist man auch wer, und darf wer sein.
    und dann auf einmal, mein ich, doch oft hat s sich still und heimlich schon länger angeschlichen, ist was faul oder hohl daran, an meiner freude an mir selbst. weil so etwas wie demut verlorengegangen ist, oder dankbarkeit?

    ...also ich finds nicht einfach, damit umzugehen, mit dem eigenen stolz...

    selbst-bewusst-sein, über-heblichkeit

    wie macht ihr das?

    grüsse, nachdenklich...

    kona
     
  2. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.902
    na, bei wenig Selbstbewusstsein kann ich stolz sein auf was stolz zu sein.

    Wenn ich eh stolz bin, dann bringt im Falle Demut ... den Glauben zurück.

    Denke nicht, dass Stolz besonders viel zu tun hat mit Selbstbewusstsein, eher mit Motivation.
     
  3. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2008
    Beiträge:
    7.502
    Ort:
    Weltenbummler

    ja, das sind wohl die Fallstricke im Leben.

    Wird dir nicht auch gezeigt, wenn du über etwas nachdenken solltest?
    Also mir geht das die ganze Zeit so...inzwischen erkenne ich ja Gott sei Dank die Tatsache, dass mit mir etwas nicht stimmt, wenn ich entsprechende Situationen geschickt bekomme, für die ich früher alle anderen verantwortlich gemacht habe.....hachja...

    GLG
    Lumen
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Ich kenne den Stolz nicht so gut und wüßte auch nicht, wozu ich den brauche.
    Wenn ich eine Arbeit gut gemeistert habe, bin ich eher *in der Freude*. Ist vllt. ein bischen schlichter... aber ich weiss jetzt so auch gar nicht, wie sich Stolz anfühlt :confused4
     
  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Hm, unter selbst-bewusst-sein verstehe ich etwas anderes als Überheblichkeit, weil Letzteres leite ich für mich von Egozentrik ab (mich über andere stellen).

    Warum meinst du, dass Demut oder Dankbarkeit verloren gegangen ist? Nur weil du stolz bist auf dich? Weil du dir selbst auch mal auf die Schulter klopfst und sagst "das hab ich gut gemacht"? Ich finde, das darf durchaus auch mal sein. ;)
    Kannst du mit dem Wort "Authentizität" etwas anfangen? Sich seiner selbst bewusst sein, seiner Bedürfnisse, seiner Stärken und Schwächen, zu sich selbst zu stehen, bei sich selbst sein. Das wäre für mich Stolz und Selbstbewusstsein, aber ohne überheblich zu werden. Authentisch halt - oder so ähnlich. :)

    LP
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.877
    Ort:
    An der Nordsee
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    Ich denke wenn jemand eine sehr gute Leistung gebracht hat, darf er auch stolz auf sich sein. Sehr wahrscheinlich hat derjenige eine Menge Arbeit und Disziplin in sein Vorhaben gesteckt und so manchen Verzicht geübt um sein Ziel zu erreichen.

    Dass man auf irgendwelches Zeug stolz ist, ein Haus, ein Auto, Schmuck o.ä. kann ich pers. nicht nachvollziehen, denn mit Geld kann sich das jeder kaufen. Da passt für mich dann eher Dankbarkeit oder Freude.

    R.
     
  7. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Der Hochmut kommt vor dem Fall.

    Warum wohl gibt es das Wort falscher Stolz ???
    Doch wohl nicht weil es dazu führt uns brüderlich die Hände zu halten ?

    Und warum geht es hier hauptsächlich um den Eigenstolz ?
    Ist doch viel schöner auf andere stolz sein zu können ?

    :thumbup:
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.877
    Ort:
    An der Nordsee
    Wo es "falschen Stolz" gibt, muss es ja wohl auch "richtigen Stolz" geben, oder?

    Stolz "auf andere" sein, kenne ich nicht. Wenn andere toll sind, irgend etwas geleistet haben, dann sollten sie selbst stolz auf sich sein, nicht aber ich, die ich vielleicht Mutter/Vater/Oma/sonstwas bin, mehr aber auch nicht.

    R.
     
  9. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Stolz hat oft so was trennendes, ich bin besser als du, ich hab ein Recht darauf stolz zu sein.
    Wenn man auch auf andere stolz sein kann, seine Kinder, seine Freunde, ein gutes Kollegenteam, dann mildert es den Begriff etwas ab.

    Wenn sich jemand über was freut kann ich mich mitfreuen. Das Wort mitstolzen gibt es nicht.
    Das kann man sehr gut alleine machen mit geschwollener Brust vor dem Spiegel zu stehen.

    Kleine Kinder können sehr stolz auf etwas sein, was sie gerade gelernt haben, da wirkt das noch natürlich.

    Und dann sind viele auch auf Dinge stolz, für die sie nicht selber hart gearbeitet haben, sondern eben Beziehungen, Glück etc.

    Da wir hier im Thema Religion sind: Ich hab noch nie gehört dass jemand stolz ist auf Gott oder irgendwelche Engel.
     
  10. Venja

    Venja Guest

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    Vielleicht ist echter Stolz auch Entwicklung.

    Stolz sein auf das, was man darstellt im Kontakt mit der eigenen Seele.
    Nicht verbiegsam zu sein, sich nicht unterwertig anzubieten, sondern im vollen Bewusstsein des eigenen Wertes zu sagen: DER bin ich und das ist verdammt gut so!
    Dabei gestehe ich anderen echten Stolz auch zu. Es gibt kein Konkurrenzdenken.

    Falschem Stolz fehlt der Kontakt zu der Seele. Nimmt man dem Anderen weg, was ihn mit Stolz erfüllt hat, ist er nichts mehr.
    Z.B. Fähigkeiten, die durch einen Unfall abhanden gekommen sind, etc.
    Bei falschem Stolz, kommt es zu Konkurrenzgefühlen. Ich bin mehr, weil ich das und das habe, oder das und das kann und der andere nichts vorzuweisen hat, etc.
     
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