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Vom Traum eines anderen Träumers

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von DruideMerlin, 6. März 2012.

  1. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.549
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Heute Früh hatte ich einen bemerkenswerten Traum, den ich einfach einmal samt Interpretation einstellen möchte:

    Ich war in meinem früheren Berufsleben in einem mir unbekannten hellerleuchteten Büroraum und sollte einen Kriminalfall nachstellen. Ich hatte dazu einen kleinen Karton, aus dem ich Figuren entnahm und auf meinem Schreibtisch aufstellte. Ich überlegte mir dann in diesem Rollenspiel, wie denn das Ende zu diesem Fall ausgesehen hatte. Dabei fiel mir ein, daß dort ein Einbrecher eine Rolle spielte.

    Kaum gedacht erblickte ich auch schon eine dunkle Gestalt, die aus dem Büro flüchten wollte. Als ich ihn mit einem lauten "Halt" zum Stehenbleiben aufforderte, wurde mir bewußt, daß ich das auch real ausgerufen hatte und schlug die Augen auf. Zu meinem Erstaunen sah ich dann auch ganz real, wie diese Gestalt durch die Tür verschwand.

    Dieser Traum spielte sich so gegen 5.00 Uhr ab, deshalb war mein Schlafzimmer schon mit etwas Licht der Morgendämmerung erfüllt, so daß man auch Details erkennen konnte. Ich bemerkte dann, daß an der Stelle, an der die Gestalt durch die Tür flüchtete mein großer Spiegel hängt.

    Interpretation:
    Da ich schon sehr lange nicht mehr im Berufsleben stehe, weiß ich, daß die Träume um mein früheres Berufsleben das gegenwärtige allgemeine Tun symbolisiert. Ich hatte mir deshalb einmal überlegt, was ich in den letzten Tagen alles getan hatte, in dem sich die restlichen Komponenten des Traumes wiederfinden ließen. Mir ist dann eingefallen, daß ich hier erst vor ein paar Tagen einen Traum interpretiert hatte, bei dem es um das Thema Einbrecher ging:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=3567820#post3567820

    Zur Interpretation paßte dann auch, daß es einen Fall (Traum) nachzuspielen galt und natürlich auch der Karton (Erinnerungen und Erfahrungen) aus dem Figuren (Symbole) aufgestellt und geordnet werden. Auch die Flucht der Gestalt durch den Spiegel bekam seinen Sinn, den der Holzrahmen gleicht den Zargen einer Tür.

    Ich hatte ja hier schon öfters etwas zu den Träumen geschrieben, in denen reale Personen gesehen wurden, daß ich dieses Phänomen nun selbst auch einmal erleben durfte, ist für mich eine interessant Erfahrung.

    Tja, solche Träume um die Interpretation von Träumen hatte ich schon öfters. In vielen meiner Träume liefert mir zu wichtigen Symbolen eine Stimme im Hintergrund auch gleich deren Bedeutung. Das erinnert mich immer an einen Souffleur in einem Theaterstück: Eigentlich eine witzige Traumsituation. :D


    Merlin
     
  2. muluc

    muluc Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    539
    Ort:
    Am Lande, Österreich
    Lieber Merlin,

    vielleicht darf ich noch ein paar Inputs geben:

    Im Traum versuchst du einen Kriminalfall zu lösen. Mit Kriminalfall assoziiere ich, dass noch die Ebene der Bewertung da ist. Die dunkle Gestalt verschwindet dann aber, wird aufgedeckt.

    Die Menschen, die hier ihre Träume zur Interpretation freigeben, sind dem Traumdeuter meist nicht bekannt. Die Frage ist, auf welcher Ebene man jemanden begegnet. Also ob auf mentaler Ebene oder auf einer „tieferen“ Ebene.

    Je mehr Informationen nicht durch „mentale Erkenntnis“ abgerufen werden, sondern durch Intuition, Empathie, Telepathie, Channeling etc, umso mehr es also eine „Eingebung“ ist, umso mehr geht es auch darum, wie sich das anfühlt und ob es von „sonstigen Einflüssen“ (dunklen Gestalten in deinem Traum) „sauber“ ist.

    Nachdem viele Träume am ersten Blick für den Aussenstehenden nicht sehr verständlich sind, bleibt es immer eine Herausforderung, sich auf sein Gefühl zu verlassen, nicht eigene Dinge auf jemand anderen zu projezieren, neutral zu bleiben.

    Also ich glaube, es ist beim Deuten auch hilfreich um Unterstützung bitten um eine möglichst tiefe Wahrheit und diese wertfrei wiederzugeben.

    Der andere Aspekt ist das Loslassen, denn ohne dieses loslassen übernimmt man das Thema auch und kann es dann auch selber in seinen Träumen mit bearbeiten (Thema Abgrenzung, „emotionales abfärben“).

    Alles Liebe
    Muluc
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    6.549
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    An den Ufern der Logana
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    Hallo Muluc,

    entscheidend bei der Interpretation der Träume erscheint mir, daß man das Traumgeschehenen in einem kreativen Prozeß nochmals mit neuem Leben erfüllt: Es gleicht der Geburt eines Kindes.

    Intuition ist dort jedoch wenig sinnvoll, denn damit begibt man sich in das Interessenlager des Unbewußten. Die Ratio vertritt dann die andere Seite der Persönlichkeit und mit diesen Gegensätzen verläßt man dann auch den Standpunkt eines neutralen Beobachters. Es wäre also falsch, sich schon zu Beginn der Interpretation von den Traumsymbolen oder rationaler Logik festlegen zu lassen.

    Ich denke, daß hier die Empathie gefragt ist, mit der die Gefühle und Emotionen aus den Traumbildern zu neuem Leben erweckt werden. Ich vergleiche die Träume immer gerne mit einem Theaterstück, das auf die gleiche Weise durch ihre Dramaturgie die empathischen Fähigkeiten des Menschen anspricht.

    Merlin :zauberer2
     
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