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Vitalstoffe usw...was haltet ihr davon?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von JoyeuX, 8. September 2009.

  1. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
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    Hi,

    ich bin eben über diese Seite gestolpert:

    http://www.altameda.de/cms/artikel/aerzteihrsolltnichtluegen.html


    Artikel geht über einige Seiten, wobei aber imho erst nach einigen Seiten die wirklich interessanten kommen, also die ersten paar Seiten kann man getrost überlesen, wenn man will.

    Es geht darum, dass der Autor die Meinung vertritt, dass Vitalstoffe (90 insgesamt an der Zahl); im Artikel werden aber größtenteils Calcium, Kupfer, Vitamin C, B Vitamine usw behandelt; diejenigen sind, die die meißten Wehwehchen, Krankheiten und (altersbedingte) Todesursachen vermeiden.
    Dass nicht das Alter schuld an diesem oder jenem ist, sondern rein der Mangel an dem einen oder anderen Vitalstoff...
    Und dass man im Grunde ein viel höheres Alter erreichen könnte, würde man einige Dinge berücksichtigen.

    Schön logisch erklärt das Ganze.

    Jetzt würde mich interessieren, wie ihr über den Artikel und diese These denkt.


    LG
     
  2. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    habe den artikel gerade nicht gelesen, da es mir gerade zu spät ist für sowas - aber mein vater arbeitet seit einiger zeit in dieser richtung oder orientiert sich dahin gehend.

    ausgehend von DEINEN auszügen - muss natürlich angemerkt werden, dass in vitalstoffen sicher KEIN "überr-lebens-elexier" gesehen werden kann.
    sollte der autor dieses wirklich in dieser form behaupten, dann fehlt ihm leider ein ganzes stück von der torte "lebensrealität".


    es stimmt schon, dass rein biologisch gesehen viele erscheinungen und körperäusserungen mit vitalstoffen korrespondieren.

    auch das prinzip der "schüssler salze" geht bereits darauf zurück

    was ich aus der erfahrung meines vaters weiss ist, dass es damit direkte praktische erfahrungen gibt.
    er ist niedergelassener arzt(gyn) mit nebenjob in einen krankenhaus als OA und langjähriger berufserfahrung und chefartztqual.

    dieser ansatz trifft im allgemeinen nicht auf wohlwollen - aber die patienten freuen sich, wenn ihre ob-wunden schneller heilen und scheinbar schwere fälle "plötzlich" eine wendung erfahren.

    meine oma kann mit leichten überdosen b12 ihre beginnende demenz überbrücken

    etc blabla

    die klassichen "schangerschaftsmacken" lassen sich durch gezielten einsatz bestimmter minerale ebenfalls umgehen

    die liste ist lanng



    --- ABER der tod, das sterben und der körperabbau lassen sich dadurch sicher nicht verhindern.



    zum anderen ist mir persönlich die direkte mineralische zufuhr noch ein wenig suspekt, da man durchaus davon ausgehen kann, dass das grobe aus dem feinen lebt und nicht umgekehrt.
    ich glaube gerne und und sehe ja auch, dass durch künstliche mineralzufuhr vieles gelindert und geheilt werden kann - aber es ist, wie so vieles anderes, lediglich eine art kitt um risse zu flicken - aber nicht das fundament zu erneuern - welches für die risse eigentlich verantwortlich ist -

    zum anderen ist noch nicht so wirklich klar welchen einfluss die künstliche mineralische zufuhr auf lange zeit auf die körpereigene produktion hat

    die mineralisierung des lebensprinzip mensch würde damit auf eine systhetische ebene geführt - zumindest erscheint es MIR so aus ganzheitlicheren überlegungen heraus.


    im großen und ganze K-A - aber "schlecht" ist es im vergleich zur klassischen Pharmazie sicher nicht - ganz im gegenteil - in der regel geht mit den überlegungen zu mineralischen ergänzungen auch eine ernährungs- und lebensgewohnheitsbetrachtung einher und ist grundbedingung für ein allgemeineres wohlbefinden.

    derzeit ist das prinzip der vitalstoff gestützten medizin recht "neu" und entfaltet sich gerade - noch gegen einen starken widerstand der pharmaindustrie - der überbau aus dem das stammt nennt sich "präventivmedizin"


    ;)
     
  3. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Norddeutschland
    Jein. Einerseits kann man mit zufüttern oft enorme Verbesserungen bei Beschwerden erreichen. Habe da früher selbst oft gestaunt.

    Andererseits kann es auch so gehen, dass man mit Vitalstoffen nichts mehr erreicht. Ich war eine ganze Zeitlang allergisch auf fast alles, was gesund ist. Gemüse, Vollkorn usw. und auch auf alle Zusatzangebote. Ich habe von Vitamintabletten oder Mineralstoffen sofort Fieber gekriegt und sonst nichts, es hat zu nichts gutem mehr geführt.

    Notgedrungen bin ich dann ganz auf Energiemedizin gekommen. Und obwohl ich mich grottenschlecht ernährt habe, Schokolade, Weißmehl, ein bisschen Tomaten (ich habe sonst nichts vertragen), ging es allmählich aufwärts.

    Ein paar Allergien habe ich schon überwunden, aber gerade Vollkorn und irgendwelche Zusatzstoffe gehen immer noch nicht. Trotzdem ist mein Leben wieder ganz angenehm geworden. Und ich habe große Zuversicht, dass es im Laufe der Zeit dann auch wieder ganz hinkommt.

    Damit will ich nichts gegen gesunde Ernährung sagen, auf keinen Fall!! Aber sie allein reicht eben nicht aus. Es gehören verschiedene Dinge zusammen.

    Alles Gute und den richtigen Weg der Heilung für Dich wünsche ich Dir!!
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    mir scheint, dass diese Seite für ihre Produkte wirbt. Man kann sich dort auch einen Katalog bestellen.

    Werner Winkler hat mal ein kleines Buch dazu veröffentlicht:
    http://www.amazon.de/Heißhunger-ges...r_1_11?ie=UTF8&s=books&qid=1252480906&sr=8-11

    Er geht davon aus, dass gewisse Nahrungsvorlieben daher rühren, dass es einen entsprechenden Vitalstoffmangel im Körper gibt.

    Trotzdem ist mir das alles zu theoretisch. Die Vitalstoffpräparate des ersten herstellers würde ich nicht nehmen, da unser Körper solche Mittel nicht richtig verwerten kann und der größte teil davon wieder ungenutzt ausgeschieden wird. Ebenso hört die Wirkung auf, denn das Präparat abgesetzt wird.

    Selbst nehme ich deshalb von zeit zu Zeit Schüssler-Salze. Mit ihnen können Mineralstoffdefizite im Körper aufgefüllt werden. Sie wurden sogar schon erfolgreich in einem Himalayastatt (Tibel oder Nepal, ich weiß es nicht mehr) angewandt: trotz Unterernährung nahmen die Krankheiten dort ab und die kugeligen Bäuche der Kinder wegen Mangelernährung verschwanden auch. Und das bei gleichbleibendem Nahrungsangebot.

    LG Pluto
     
  5. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
    Orthomolekularmedizin - JA - nur bei nachgewiesenem Mangel bestimmtes Stoffes,
    Orthomolekularmedizin - NEIN, weil das isolierte Stoffe sind, die dann auch als Antioxydantien irreparablen Schaden einrichten können.
    Bei Nahrungsergänzungsmittel gilt ds gleiche bei regelmäßigen Gebrauch bzw. bei schon erkrankten Menschen.
     
  6. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    Werbung:
    @eselsohr

    eine derartige erscheinung bei langzeit-querfeuer durch künstliche präparate scheint mir natürlich und grund meiner bedenken

    danke für den erfahrungsspiegel
     
  7. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    829
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    Norddeutschland
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    Ja und Nein, ich bin nicht von Zusatzstoffen krank geworden. Habe nur mal kurz durch Magnesium Präparate meine Herzprobleme schwinden sehen, durch Calcium die brüchigen Nägel fest werden sehen. Ich bin viel zu inkonsequent, um so was auf Dauer zu machen.

    Die Krankheit war schwerwiegend und ausgelöst durch sicherlich einerseits familiäre Veranlagung aber hochdramatisch geworden durch falsche Medikamente (echte „Chemie“).

    In der Zeit habe ich dann zuerst auf alle guten Ratschläge gehört, nimm dies, nimm das. Aber selbst die ehemals hilfreichen geringen Dosen von irgendwelchen Mineralstoffen haben dann nur noch verheerend gewirkt.

    Insofern sehe ich Energiemedizin an erster Stelle, gesunde Ernährung (auf die ich immer noch zu größten Teil verzichten muß, leider) als absolut wichtig. Zufüttern würde ich immer überlegen, hängt auch ab von der modernen Ernährung (z.B. wenn einer nun mal in der Kantine isst usw, da können dann schön Mängel entstehen).

    Jedenfalls würde ich von den Überdosen abraten, die viele Ideologen der Ernährung anraten. Und ich würde von Zusatzstoffen keine langanhaltenden Wunder erwarten. Es ist ein Hilfsmittel, mehr nicht. Das ganze „Programm“ muß stimmen und so natürlich wie möglich sein.
     

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