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Visualisierung, "law of attraction", positiv denken - ist das tatsächlich wahr?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von zorack, 2. Juni 2007.

  1. zorack

    zorack Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2007
    Beiträge:
    5
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    Hallo liebe Leute,

    ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit den folgenden Themen: Visualisierung seiner Wünsche, dem positiven Denken (aber nicht nach Murphy, eher nach Seth/Abraham) und dem Gesetz der Anziehung/Resonanz.

    Da ich in Naturwissenschaften ausgebildet bin, habe ich da doch meine Probleme darin.

    Z.B. Jane Roberts und "Seth". Was er schreibt, klingt wirklich Klasse, aber leider gibt es auch einige Kritiker, die meinen, "Seth" wäre Schwindel.

    Genauso wie manche meinen, es gäbe so etwas wie ein Gesetz der Resonanz und Wunscherfüllung nicht.

    Nun bin ich leider sehr misstrauisch, mein Verstand schaltet sich ein, auch wenn es Bücher wie "die Entstehung der Realität" (Jörg Starkmuth) gibt, in welchem die materialistische und die spirituelle Welt zusammengeführt wird.

    Nun meine Fragen an Euch:

    1. Was würdet Ihr solchen Kritikern antworten?
    2. Gibt es unter Euch welche, die echte Hinweise auf die Gültigkeit dieser Verfahren (positives Denken, Gesetz der Anziehung) erhalten haben?
    3. Und gibt es unter Euch welche, deren Leben durch die Anwendung dieser Prinzipien tatsächlich glücklicher geworden ist?

    Ich habe hier schon einiges unter der Suchfunktion gefunden, aber das Forum ist dermaßen umfangreich...

    Ich möchte ja so gerne daran glauben...

    Liebe Grüße,

    Michael
     
  2. Bonobo

    Bonobo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2006
    Beiträge:
    2.194
    Ort:
    Potsdam
    Hallo Michael :)

    Willkommen im Forum.

    Das ist ein sehr interessantes Thema.

    Welche Probleme hast Du mit dem Gesetz der Anziehung?

    Was erscheint dir daran schlüssig und wo siehst Du selbst Widersprüche?

    Wie begründen denn die Kritiker ihre Haltung?


    Ich kenne das Buch leider nicht.

    Wie führt denn der Autor die spirituelle und die materialistische Welt zusammen?

    Liebe Grüße

    Bonobo
     
  3. zorack

    zorack Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2007
    Beiträge:
    5
    Hallo Bonobo,

    Danke :)

    die meisten Publikationen zum law of attraction kommen aus den USA. Nun wird ja in diesem Zusammenhang auch gesagt, das man der Schöpfer seiner eigenen Umstände ist.

    Nun gibt es, gerade in den USA, eine große Unterschicht. "Du bist arm? Pech gehabt! Daran bist Du selbst schuld!" Es mag paranoid klingen, aber ich halte es durchaus für möglich, dass das Gesetz der Resonanz als Politikum erdacht worden ist, um die arme Bevölkerung genauso irre zu führen, wie man es damals im Mittelalter mit dem Glauben getan hat. Die "armen" hoffen auf ein besseren Leben, neiden eben nicht mehr anderen ihr Hab und Gut und bleiben friedlich (weil sie ja sonst schlechte Umstände anziehen). Und die Wohlhabenden dieser Welt hätten endlich ihre Ruhe. Klingt doch irgendwie verdammt nach Ruhighaltetaktik, oder?

    Auf der anderen Seite habe ich auch schon einige Sachen erlebt, die ich unschwer als Zufälle abtun kann.

    Aber kann es tatsächlich so einfach sein? Wieso versagen dann doch etliche mit ihren Wünschen und ihrem Positiven Denken? Ja, die Gefühle müssen dazu stimmen und man muss fest davon überzeugt sein, dass es eintrifft. Und trotzdem klappt es bei einigen nicht, wie man z.B. im Bärbel Mohr Forum nachlesen kann.

    Zu Seth:

    Kritiker halten Jane Roberts vor, dass Seth eine Ihrer abgespaltenen Persönlichkeiten sei. Andere behaupten, es sei sie selber. Meine Kritik ist: Wenn Seth tatsächlich der Menschheit etwas zu sagen hat, warum sorgt er nicht dafür, dass dieses Buch kostenlos unter den Menschen verteilt wird?

    Ich halte Seth dennoch für recht glaubwürdig, weil er eben nicht so suggestiv daherkommt, wie z.B. bei Abraham. Und sein Stil ist sehr nüchtern, ja wissenschaftlich gehalten - da fällt es mir doch schwer zu glauben, dass er eine Erfindung von Jane Roberts ist - auch wenn sie selbst Schriftstellerin ist, mit Worten also umgehen kann.

    Zu "Entstehung der Realität:

    Jörg Starkmuth bespricht die verschiedenen Dimensionen und welche Probleme wir mit z.B. der vierten (Zeit) haben. Er geht auf die Relativitäts- und Quantentheorie ein und findet dort Parallelen zu Erklärungsmodellen der Esoterik. Was mich ein wenig an ihm stört, ist, dass er viel über das Ella Kensington Team schreibt - beinahe ein wenig Schleichwerbung. Aber ansonsten ist es ein tolles Buch.

    Liebe Grüße,

    Michael
     
  4. sage

    sage Guest

    Na ja, da braucht man wohl weder Seth noch irgerndwelche Dimensionen, wer sich als Loser fühlt, sich wie ein solcher benimmt, wird wohl kaum Erfolg haben.
    Wer sich selbst attraktiv findet, wird auch auf andere positiver wirken, als jemand, der mit rundem Rücken und hängenden Ohren und Lefzen durch die Gegend schleicht.



    Sage
     
  5. zorack

    zorack Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2007
    Beiträge:
    5
    Hallo Sage,

    das ist schön gesagt, aber ist eigentlich nicht wirklich die Antwort auf meine Fragen.

    Glaubst Du z.B. an das Gesetz der Resonanz? Und hast Du, Deiner Ansicht nach, davon schon aktiv nutznießen können?

    Liebe Grüße,

    Michael
     
  6. Bonobo

    Bonobo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2006
    Beiträge:
    2.194
    Ort:
    Potsdam
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    Hallo Michael :)

    Der These kann ich mich zum Teil anschließen, nach dem Motto jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.Ich gehe aber derzeit davon aus, dass ich selbst einen (meinen) Teil dazu (aktiv)beitragen kann und wahrscheinlich auch muß, um die von mir visualisierten Umstände zu "schöpfen.

    Bestelle ich mir beim Universum ;) eine neue Arbeit, dann kann es sicher nicht schaden auch mal in die Zeitung zu schauen oder Freunde und Bekannte zu fragen, ob sie nicht vielleicht wissen, wo eine Stelle frei wird.

    Dazu müßte man wissen, wo die Theorie ihren Ursprung hat. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie nur zu diesem Zweck erfunden worden wäre.

    Vielleicht ist es auch wichtig welche Erfahrungen ein Mensch hat, um sich etwas vorstellen zu können?

    Also einem Armen, der nur Arme kennt fällt es sicher schwerer sich Wohlstand und ein "schönes Leben" vorzustellen, wie Jemandem der in einer "reichen" Umgebung großgeworden ist.

    Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass das "Law of Attraktion" dazu genutzt wird, den Menschen mit schlechterer Ausgangssituation, die Schuld für ihre Lage in die Schuhe zu schieben und sich dadurch von der (moralischen) Verpflichtung, diesen zu helfen (durch bessere Schulbildung z.B) freizumachen

    Du meintest schwer, oder?

    Ja, ich auch. Also da ist schon etwas dran, ich weiß nur nicht in welchem Ausmass, also inwieweit wir fähig sind dieses Gesetz wirklich optimal zu nutzen.

    Das Ziel (der Wunsch) sollte so realistisch sein, dass "man" wirklich daran "glauben" kann und zwar nicht nur in Form von Hoffnung, sondern von einer inneren "Überzeugtheit".

    Dann wird man selbst auch die nötigen Schritte machen und die Augen nach guten Gelegenheiten offen halten.

    Dem "Glück" eine Chance geben und nicht gleich aufgeben, wenn nicht sofort geliefert wird.

    Vielleicht hängt es damit zusammen, dass viele Besteller sich zuwenig damit beschäftigen, was sie sich wirklich wünschen?

    Vielleicht ist es ja so, dass Bestellungen, die den Besteller nicht wirklich weiter bringen, auch nicht ausgeliefert werden?

    Gute Frage.

    Wie gesagt, kenne ich das Buch nicht, aber jetzt bin ich neugierig und werde es mir "bestellen" ;)


    Wenn Du Lust hast, könntest Du ja ein paar grundlegende Aussagen von Seth mit deinen Worten beschreiben?

    Das Buch werde ich mir auch besorgen.

    Kannst Du hier auch ein paar grundlegende Thesen kurz beschreiben?

    Liebe Grüße

    Bonobo
     
  7. Das kommt auf die situation an und ob es gerade machbar ist.:)
     
  8. Bonobo

    Bonobo Neues Mitglied

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    Beiträge:
    2.194
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    Potsdam
    Die Bestellung ist eingetroffen :)

     
  9. zorack

    zorack Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2007
    Beiträge:
    5
    Hallo Ihr,

    @Bonobo

    http://www.schoepfungsprinzip.de/

    Das ist die Webseite des Autors des Buches "Die Entstehung der Realität"

    Und hier eine ausführliche Inhaltsbeschreibung:

    http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm

    @All

    Meine drei Fragen sind bisher noch nicht beantwortet worden.

    Viele der Quellen sind für mich reine Theorie, daher suche ich Antworten von Praktikern.

    Die Antwort auf die erste Frage ergibt sich aus den Folgenden. Daher sind für mich nur noch die Antworten auf diese beiden Fragen von Interesse:

    • Gibt es unter Euch welche, die echte Hinweise auf die Gültigkeit dieser Verfahren (positives Denken, Gesetz der Anziehung) erhalten haben?
    • Und gibt es unter Euch welche, deren Leben durch die Anwendung dieser Prinzipien tatsächlich glücklicher geworden ist?

    Liebe Grüße,

    Michael
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    hallo Michael, ich würde davon abraten Gesetze glauben zu wollen. Ganz generell würde ich mir eine eigene Meinung machen, indem ich selber beobachte. Denkend kann eine solche Frage nicht geklärt werden meinem Erleben nach. MIt Glauben hat das ebenfalls überhaupt nichts zu tun für mich.

    Man muß einfach nur eine These aufstellen und die Wahrheit der These jederzeit im eigenen Leben überprüfen, im Selbstversuch. Immer wissenschaftlich vorgehen. An etwas zu glauben ist schön und gut, aber ich persönlich mache mir auch mehr aus Tatsachen, die formulierbar und erklärbar sind, weil ich sie selber erfahren habe und nicht aus Glauben oder oder Wissen anderer heraus entnehme. Gerade weil die Naturwissenschaften bisher einen entscheidenden "Output" nicht hatten (für mich die Antwort auf die Frage: was ist der Mensch und sein Bewußtsein?), finde ich es wichtig, auch hier in altem Wissen objektiv zu suchen und sich von Glaubensinhalten abzugrenzen. Meiner Erfahrung nach kommt man damit das entscheidende Stückchen weiter, das Gewißheit um Wissen von Glaubensgewißheit unterscheidet. Es reicht, die These aufzustellen, man glaube an etwas und dann zu beobachten, was geschieht, wenn man die These glaubt. (Witzigerweise geschieht dann oft das, was man als Antithese sich vorgestellt hatte und so kommt man dann zur Synthese und zur Erkenntnis)
     

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