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visionssuche -wer weiß bescheid?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von wuniish, 30. August 2005.

  1. wuniish

    wuniish Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    71
    Ort:
    mittelerde, na in Bamberg
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    hallo ich möchte gerne etwas von euch und euren erfahrungen kennenlerne in bezug auf einer visionquest.habt ihr schon eine gemacht?nach welcher tradition und was waren eure erfahrungen dabei?
    ich selbst war schon einmal 2003, vier tage im wald und würde gerne wieder gehn.
    ich freu mich auf eure beiträge

    wuniish
     
  2. Schamanenkraft

    Schamanenkraft Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2005
    Beiträge:
    69
    Ort:
    Himmelstadt
    Hallo,
    habe an 2 Visionstänzen teilgenommen-ähnlich einem Sonnentanz.Der 1. war 4 Tage, der 2. einen Tag. Auch an 2 Visionssuchen war ich dabei, wo ich mir eingestehen muss den ersten nach 2 Tagen abgebrochen zu haben, hatte mir 3 Tage vorgenommen. Beim 2. habe ich mir 2 Tage vorgenommen und diese auch geschafft. Nächstes Jahr steht eine große Visionssuche an mit 4 Tage und die Initiation auf dem Weg der Chanunpa. Diese Tradition basiert auf dem Wissen von Wallace Black Elk, Lakota, der meinem Lehrer Hugo-Bert Eichmüller dieses Wissen übermittelte.
    Ich selbst finde Visionssuchen als eine der stärksten Ritualle überhaupt. Man könnte fast danach Süchtig werden... :guru:
    Naja, ist nicht jedermanns Sache. Ist recht hart so in der Natur...Vor allem wenn die Sonne einem das Hirn wegbrennt.... :)
    Bis bald
    Schamanenkraft
     
  3. Aine

    Aine Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2002
    Beiträge:
    208
    Ort:
    Co. Leitrim, Irland
    Huhu Schamanenkraft,

    also, das mit dem "Gehirn-Wegbrennen" könntest Du ja locker vermeiden, wenn Du Deine Visionssuchen in unsere heimatlichen Gefilde verlegen würdest... *grins* :schaukel:

    Ich habe bisher noch keine Erfahrung mit einer Visionssuche, aber sie steht an. Ich bin schon seit einigen Wochen daran, mich damit intensivst auseinanderzusetzen. Ich hätte jetzt die Möglichkeit im September, aber irgendwie passt's dummerweise nicht in meinen Arbeitsplan... *ächz* Soll wohl nicht sein... Muss ich noch n bissl Geduld haben....

    Ich habe mir meine erste Visionssuche nun für nächstes Jahr vorgenommen. Am besten wohl im Sommer. Denn ich habe vor, sie entweder hier in Deutschland zu machen, oder (was ich noch schöner fänd) in Irland... Beides nicht grad wetterbeständige Länder... Das macht mir eher n bissl Sorge, als die brutzelnde Sonne... *grins*

    Bin gespannt, was andere noch so zu berichten haben....! :rolleyes:

    Schamanenkraft, vielleicht magst Du ja nochmal n bissl mehr berichten...? Hattest Du interessante Erlebnisse? War's hart für Dich? Wie hast du Dich gefühlt? Was fandst Du schwierig? Was fandst Du toll? Wie hast Du Dich auf die Tage vorbereitet? *neugierig schau*

    Grüße von Aine
     
  4. Asaya

    Asaya Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    100
    Ort:
    Zuhause ;-)
    hallo....
    kann das sein, das man auch eine Seelenreise machen kann ohne jegliche Erafrung? Ich weiß das ich mal Schamanin gewesen bin...die ganzen Praktiken sind mir auch nicht fremd erschienen, doch als ich vor einer Weile so eine Erfahrung ganz allein gemacht habe, bei der ich Seelenteile eingesammelt habe, da kam bei mir schon das grosse Fragezeichen....
    ich mein ich habe ja auch Kontakt zu meiner Seele, zu den Seelen anderer die mich drum bitten usw aber so eine Seelenreise macht man doch eigentlich mit einem "Profi" oder?
    Oder habe ich die Fähigkeit einfach mitgebracht?

    Sagt doch mal

    Asaya
     
  5. Schamanenkraft

    Schamanenkraft Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2005
    Beiträge:
    69
    Ort:
    Himmelstadt
    :) Hallo erstmal,
    @Asaja, tut mir leid aber mit der Frage oder so...die gehört jetzt wirklich nicht zu dem Thema. Mach doch mal ein neues Thema auf...dann sage ich Dir bestimmt auch was dazu.
    @Aine,
    was soll ich Dir sagen. Meine erste Visionssuche in Cana,Toscana, hat mich erkennen lassen was für ein aufgeblassenes EGO ich immer wieder mal hab und erst in extrembedingungen sich bemerkbar macht das genau der mir im Weg steht.
    Ich hatte meinen Platz auf einem Baum eingerichtet. Zum Glück stand es uns frei zu wählen wo und wie. Bedingungen waren, 405 Gebetsbeutel,1 linke und eine rechte Flügelfeder eines Bussards oder Adler. Nachdem ich bei den Samen und Mongolen solche Plätze auf Bäumen und Stämmen sah, wollte ich auch mal hoch hinaus. Also baute ich mir einen Horst in einer Pappel auf etwa 8 meter. Mein Altar war unten, wo Spirit-Food, Klamotten usw. war. Mit einem Seil war ich abgesichert, falls die Kräfte in mir so schwinden das ich mich selbst nicht mehr halten kann.
    Die Pappel war gleich am Fluss und ich konnte sehr weit sehen...unten im Fluss waren Forelllen die wie Sterne funkelten wenn das Sonnenlicht sich auf ihren Schuppen spiegelte. Wenn ich aufs klo musste, klar-runtersteigen vom Baum-sonst pinkelst Du Dir ja noch auf Deinen Altar?? :rolleyes:
    Der erste Tag war sehr locker. Das ich nix zu essen bekam war kein problem doch bei 40 Grad im Schatten, von der Sonne ganz zu schweigen, bekommt man schon stark durst. Und unter dir ist dieser fluss...lechtz...
    Du kannst Dir vorstellen wie schwer es war nicht zu trinken....
    Die ganze Zeit habe ich gesungen, Lider die ich kannte, aber auch Lieder die entstanden oder mir gesandt wurden? :rolleyes: Ein schönes Gefühl plötzlich dieses Mitakuye Oyasin, zu spüren. Nicht nur theorie sondern ein Gefühl ganz tief in meinem Herzen das ich jetzt drin bin. Alles ist mit allem Verwandt, und dann gingen Türen auf...Plötzlich verstand ich warum...kein kämpfen mehr sondern einfach zuhören und verstehen...Ich glaub das ist das größte immer für mich gewesen wenn ich draußen war. Du betest zum Wind und er streichelt dich, du betest um Schatten und ein Wolke zieht vor die Sonne.
    Als ich stark am heulen war, lag ich unter meinem Büffelfell, und es fing an zu regnen. Später erzählten mir die anderen von einem doppelten Regenbogen usw. Visionssuchen sind meiner meinung nach die stärksten ritualle in sich selbst schau zu halten sich zu erkennen-und eben um auch mit Mutter Erde und den Großvätern sich zu unterhalten um zu verstehen wo Dein Platz ist. Sehnsuchtsarbeit eben...
    Für nächstes Jahr muss ich noch viel vorbereiten....wieder 405 Tais, diesmal eine Adlerfeder vom Schwanz(mittig), eine Chanunpa selbst angefertigt...usw.viel zu tun um die Heilkraft auf die Erde zu bringen...
    Ich könnte ganze Wochenenden erzählen....freu mich schon wenns wieder soweit ist. Bei der letzten Suche sagte mein Lehrer zu meiner Frau als sie mich besuchten, dises mal auf der Erde, Sunnyboys heilt man mit Sonne.
    Ich stand fast den ganzen Tag-Tag in der prallen Sonne. Da war keine Zeit zum denken, nur noch fühlen... :guru:
    Also bis denne
    Schamanenkraft
     
  6. wuniish

    wuniish Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    71
    Ort:
    mittelerde, na in Bamberg
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    halloo seid herzlichst gegrüßt und schonmal danke für eure mitteilungen :)

    @ schamanenkraft,danke für die offenen einsicht deiner visionssuche,hast du denn auch auf dem baum geschlafen?das ist ja wirklich ein besonderer ort.aus deiner erzählung höre ich heraus das du während der zeit auch gegessen hast (spirit-food).in vielen traditionen wird ja das fasten empfohlen manchmal sogar auch ohne etwas zu trinken.
    ich selbst habe bei meinen vier tagen allerdings getrunken. für vier tage nichts trinken war ich noch nicht bereit.es dauert halt auch seinen zeit mich von der konditionierung "der mensch kann nur drei tage ohne wasser überleben" zu befreien.aber ich gmöchte es beim nächsten mal probieren.
    Was waren deine "geschenke"? was konntest du mitnehmen und in deinen alltag integrieren?

    @aine
    wo wirst du deine visionssuche machen? und in welchem rahmen wird sie ablaufen? möchtest du darüber erzählen?

    allgemein möcht ich das Buch Vision -Quest von Koch-weser / v.lübke empfehlen.

    ich hatte auch 506 tais gemacht, nach der tradition der lakota wie sie archie lame fire meinem freund hermann strohmeier beigebracht hatte.mein erleben war allerdings gar nicht sehr extrem sondern gut ausgewogen.keine ups and downs. alles relativ einfach.
    ich durfte weder was zu schreiben auch keine instrumente mitnehmen
    hermann hatte mich während den gesamten 4 tagen begleitet und für mich das feuer am schwitzhüttenplatz gehütet.auch hat er jeden tag für mich 2 runden in der hütte gesessen und für mich gebetet.wöfür ich ihm besonders dankbar bin.einmal am tag kam er vorbei um nach mir zu sehn.bei dieser gelegenheit hat er mir 2 mal wasser und tee gebracht.

    ich erzähle gerne mehr doch für meine tochter (18 monate ) ist grad bettgeh zeit und sie sitz t mir grad auf dem schoß und wird langsam unruhig.

    ich würde gerne auch wissen warum ihr zur visinssuche gegangen seit bzw. gehen wollt?

    einen geruhsamen abend
    bis bald
    wuniish
     
  7. Aine

    Aine Mitglied

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    Co. Leitrim, Irland
    Huhu Ihr Zwei,

    ist ja alles super-interessant...! Danke für Eure Erzählungen und Infos...! Nur mal kurz ne kleine Zwischenfrage:

    Was sind denn Gebetsbeutel/Tais?

    Später ansonsten mehr von mir.... Bin grad nur auf'm Sprung...! *hüpf*

    Liebe Grüße von Aine
     
  8. wuniish

    wuniish Mitglied

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    Ort:
    mittelerde, na in Bamberg
    Aine

    man nehme ein wenig tabak in die hand und spricht dabei sein gebet.dann wickelt man es in ein stück stoff bindet es mit einem faden zusammen und wiederholt das ganze nochmal solange bis man mindestens 4 gleiche farben zusammen hat in denen der tabak eingerollt ist.
    dann für jedes weitere gebet eine neue kombination/farbe. du kannst den faden mit den tais beliebig lange machen.
    hat man die tai´s (gebete) fertig, werden sie in einer bestimmten zeremonie (meist schwitzhütte ) hin-gegeben.

    bei meiner visionssuche dienten sie auch als schutzkreis in dem ich saß.

    herzliche grüße
    wuniish
     
  9. Aine

    Aine Mitglied

    Registriert seit:
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    Co. Leitrim, Irland
    Hallo Wuuniish,

    bereitet man sie denn VOR der Visionssuche vor? Oder dabei...? Und welcher Sinn steckt dahinter? Sind es quasi Opfergaben? Oder haben sie vielleixcht etwas mit der Intentionssetzung zu tun?

    Interessierte Grüße von Aine
     
  10. Schamanenkraft

    Schamanenkraft Mitglied

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    Himmelstadt
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    Hallo Aine,
    Tais werden immer vor fast jeder zeremonieler Arbeit gemacht.
    Sei es ein Visionstanz, Inipi, VisionQuest,usw. Es ist das Setting. Du bereitest Dich vor, stimmst Dich ein.
    Ich bin der Meinung das es kein Opfer ist, es sind Gebete. Der Betende will ja was, Oder?
    Grüße
    Schamanenkraft
     
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