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Vierteiler mit Wasser und Auto

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Immano, 26. Oktober 2013.

  1. Immano

    Immano Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    85
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    Ich hatte gerade einen 4-teiligen Traum, in dem die Motive "Wasser" und "mein Auto" wiederholt eine Rolle gespielt haben. Hier die ganze Geschichte. Jede Idee zum Deuten herzlich willkommen:

    Ich habe mit meinen Kindern einen Ausflug gemacht. Es gab dort einen Fluss. Mein Sohn spielte am Rand und machte sich dabei die Schuhe nass, woraufhin ich ihn ermahnte. Später war auch seine Hose bis zu den Knien nass, und ich sagte ihm, er soll sich auf keinen Fall noch weiter nass machen, da ich keine Klamotten zum Wechseln dabei habe. Einen Moment später stand er aber schon bis zur Hüfte im Wasser. Das fand ich nicht gut, aber es war ein einigermaßen warmer Herbsttag, so dass ich ihm gesagt habe, dass die äußerste Grenze des Erträglichen jetzt für mich erreicht ist. Er stimmte zu, war aber einen Moment später so vertieft ins Spielen, dass er nun bis fast zu den Schultern im Wasser stand. Ich war ratlos, was ich jetzt tun sollte, und hatte Angst, dass er sich erkälten würde, wenn er weiter mit den nassen Klamotten rumläuft.

    Später im selben Traum schlich ich mit meiner Tochter um das Haus, in dem ich früher mit meinen Eltern gewohnt habe und das jetzt jemand anders gehört. Im Traum stand dieses Haus im gleichen Ort, wo ich selbst auch ein Haus gekauft und einige Jahre mit Frau und Kindern drin gelebt hatte und das demnächst verkauft werden soll. Der neue Besitzer rief die Polizei, und meine Tochter und ich mussten uns heimlich durch Nachbars Garten absetzen, um nicht geschnappt zu werden. Dabei fiel ihr Fahrrad auf einem mir unbekannten Nachbarsgrundstück in einen 2 Etagen unter dem Erdgeschoss liegenden kleinen Innenhof. Das Fahrrad wurde nicht beschädigt, und man konnte in den Hof hinabsteigen, um es zu bergen. Es schien auch niemand zuhause zu sein. Am oberen Rand des Hofes schien die Sonne, weiter unten war es unbehaglich schattig. Trotzdem hatte der Hof etwas Gemütliches, und ich fühlte mich zumindest am oberen Rand geborgen. Meine Tochter holte das Fahrrad, und ich wartete oben auf sie und nahm es entgegen.

    Noch später im selben Traum trieben meine Kinder und ich und noch ein paar andere mir vertraute Leute in einem Hafen auf dem Meer. Einige hatten ein Boot oder andere seetaugliche Transportmittel, und alle hatten viel Spaß. Nur ich hatte bloß so etwas wie eine Matte, die zwar sehr tragfähig war, aber ich wusste nicht, wie ich damit wieder zurück an Land kommen sollte. Das trübte meinen Spaß. Außerdem stand mein Auto auf dem Rand der Matte, daher musste ich aufpassen, dass sie nicht kentert. Ich selbst fühlte mich aber nicht in Gefahr, außer dass sich ab und zu Pfützen bildeten und meine Klamotten ganz nass wurden. Ansonsten fühlte ich mich aber sicher.

    Im vierten und letzten Teil des Traums saß ich alkoholisiert auf dem Beifahrersitz meines Autos, und ein ehemaliger Klassenkamerad, der in der 12. Klasse in Englisch neben mir saß, steuerte mein Auto. Ich sagte ihm, was er tun soll, aber er ignorierte es und machte, was er will. Einmal ließ er zwei unserer Freunde raus, weil sie etwas zu erledigen hatten, und fuhr schonmal weiter. Um sie später wieder abzuholen, fuhr er die ganze Strecke in hohem Tempo rückwärts. Ich machte mir wieder große Sorgen um mein Auto und übernahm am Ende trotz Alkohols im Blut das Steuer wieder selbst, weil mir das als das kleinere Übel erschien.
     
  2. johsa

    johsa Guest

    Dein Sohn steht im Traum für deine Weisheit, das, was du an wahrem Wissen in dir hast.
    Daß er sich Schuhe und Hose naß macht, bedeutet, dieses Wissen versinkt ins Unbewußte.
    Das Wasser steht für alles, was im Unterbewußtsein liegt.
    Man könnte vielleicht auch sagen, die Wahrheit wurde verwässert …

    Deine Tochter steht für die Liebe in dir, für alles, was dem Herz angehört.

    Das Elternhaus kann man wie den Ursprung betrachten, von wo wir ausgegangen sind.
    Das ist sozusagen unsere ur-eigenste Mitte, unser Heiligstes.

    Aus dieser Mitte hast du dich anscheinend entfernt, du hast dich von dir selbst entfernt.
    Das zeigt das Traumbild des neuen Besitzers, der die Polizei ruft, um dich nicht mehr hinein zu
    lassen.
    Aber immerhin näherst du dich dieser Mitte wieder, du schleichst ja um das Haus herum und Teile
    davon erscheinen dir sogar gemütlich.

    Demnach könnte es real in deinem Leben einen kleinen Kurswechsel gegeben haben, wonach du
    wieder in die richtige Richtung steuerst.

    Das Fahrrad dient als Mittel zum Vorwärstkommen, zum Fortschritt. Diese Mittel stehen dir
    unbeschadet zur Verfügung, was dadurch ausgedrückt wird, daß das Rad nicht beschädigt wurde.

    Die Szene im Hafen könnte darauf hindeuten, daß du wehmütig auf alle Verheirateten blickst,
    (alle hatten viel Spaß) aber selbst es noch nicht geschafft hast, den Hafen der Ehe anzusteuern.

    Und im letzten Teil deines Traumes wird deutlich, daß jetzt ein anderer Teil von dir das Steuer
    ergreift. Hier wieder ein Hinweis darauf, daß es in deinem Leben einen Kurswechsel gibt.
    Dein alkoholisierter Zustand weist darauf hin, daß du geistige Nahrung zu dir genommen hast,
    also Nahrung für deinen Geist. Das ist ein sehr gutes Zeichen.
     
  3. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Hier ist die Situation am besten zu sehen,du übernimmst die Verantwortung,auch wenn nicht gerade Perfekt aber doch selbständig..Dein Lebensweg sollte nienmand lenken und bestimmen,du übernimmst das..
    Es scheint einiges nicht so gelaufen,wie du es dir vorgestellt hast,auf jeden Fall wird es dir gelingen,deine Lebensrichtung,dein Lebensweg wieder auf die richtige Spur zu lenken..Viel Erfolg dabei:umarmen:
     
  4. Immano

    Immano Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    85
    Das hört sich ja gut an!

    Das mit der Polizei stimmt. Ich versuche nämlich gerade, innerlich zur Liebe meines Herzens zurückzukehren (das Elternhaus), von der ich mich einst in meiner Kindheit abgewendet habe (verwässerte Wahrheit), weil es damals zu sehr wehtat. Die Polizei ist wahrscheinlich mein Verstand, der Angst vor der Liebe hat. Trotzdem zieht es mich immer wieder hin. Irgendwann wird der Widerstand hoffentlich bröckeln, und ich kann wieder ins Haus einziehen!

    Auch das Motiv mit dem Fahrrad und dem Vorwärtskommen im Leben gefällt mir. Es ist ein kleines Transportmittel, nur mit Muskelkraft betrieben, nicht zu hohen Geschwindigkeiten fähig. Aber es geht niemals kaputt, ich kann es immer wieder einsetzen, selbst wenn ich mal einen Unfall hatte.

    Meine Kinder und ich haben in der Tat viel verloren durch meine Trennung von ihrer Mutter, die wir vor 3 Jahren erleiden mussten. Unsere Ehe war einfach zu verkorkst, da war nichts mehr zu retten, wie ich nach vielen Jahren des Kampfes und zum Schluss auch des Selbstbetrugs einsehen musste. Diese vielen Verluste, die für uns damit verbunden waren, stecken uns noch allen tief in den Knochen.

    Und schließlich das betrunkene Autofahren, das mir wahrscheinlich sagen soll, dass ich auch unter eingeschränkten Fähigkeiten trotzdem immer noch gut damit beraten bin, dass Steuer in meinem Leben selbst in den Händen zu behalten und das Selbstvertrauen zu haben, dass es trotzdem gut genug sein wird. Wie Joyce Meyer es ausdrückt: "Wenn Gott Dir nicht zutrauen würde, die Aufgabe zu lösen, hätte er sie Dir nicht gegeben. Du kannst alles tun, was Du tun musst."

    Nur das mit dem Hafenbecken, da passt Eure Deutung irgendwie nicht. Ich weiß aber auch nicht, was es sonst bedeuten könnte.
     
  5. Immano

    Immano Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    85
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    Wobei, das mit dem "Hafen der Ehe" könnte vielleicht doch stimmen! Bei meiner Trennung war es nämlich so, dass für mich der härteste Verlust nicht der der Person meiner Frau war, sondern der meiner schon bis zum Lebensende geplant Zukunft. Diese romantische Vorstellung des Gemeinsam-Alt-Werdens war es, auf die ich mich irgendwie versteift hatte und deren Verlust mich am härtesten getroffen hat. In letzter Zeit finden um mich rum wieder ganz, ganz viele Hochzeiten statt, so dass ich immer wieder damit konfrontiert werde, dass andere den Weg beginnen, den ich jetzt abbrechen musste. Und wenn ich Lieder höre wie "Safe and sound" von Capital Cities (aus der Vodafone-Werbung, wo das Pärchen gemeinsam alt wird, youTube-Suchbegriff "Vodafone Red Werbung 2013 Kuss", die lange Version mit 1:01 Minuten) oder "Mirrors" von Justin Timberlake, dann kommen mir immer die Tränen.

    Passt also irgendwo schon!
     
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