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Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von boerni, 28. Mai 2006.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    1.301
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    Silvya, meine Frau, schrieb über Ihre Erfahrungen mit Gott einen Fleyer, den ich hier gerne zur Ermutigung aller Leser weitergebe:

    Im Herbst 2004 wurde mein Leben ziemlich erschüttert. Aus der rechten Brust floss plötzlich Blut. Ultraschalluntersuchungen zeigten, dass sich in einem Milchgang zwei Knoten befanden. Die Ärzte rieten mir zur sofortiger Operation, um festzustellen ob die Knoten bösartig wären. Weil ich mich zu diesem Zeitpunkt sehr schwach fühlte, war ich nicht bereit einen Operationstermin festzulegen. Zusammen mit meinem Mann, wollte ich nach Alternativen suchen.

    Die Diagnose von den Knoten brachte mich ganz durcheinander. Ich fühlte mich, wie in einen falschen Bahnhof angekommen. Ich fragte mich, was Gott wohl mit meinem Leben vorhatte. Unzählige Gedanken kreisten in meinem Kopf herum. Habe ich Krebs? Wenn ja, wie stehe ich das alles durch? Wie lange würde ich noch leben?

    Bei einem Spatziergang redete ich mit Gott über alles was mich bewegte. Ich wurde ruhiger, und ein tiefer Frieden und eine unerklärliche Geborgenheit erfüllte mein Herz. Ich erkannte, dass mein Leben in Gottes Händen war, und dass ich bei ihm am allerbesten aufgehoben bin.

    Ich Vertraute Gott, dass er mich auf meinem Weg begleiten wird, und er tröstete mich und schenkte mir Ruhe. Ich bekam ich wieder neue Hoffnung. Mit Überzeugung konnte ich beten: Selbst wenn alle meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du doch, Gott, allezeit meine Stärke ja, du bist alles, was ich habe! Psalm 73.

    Mit dem Trost von Gott erwachte in mir der Wille zu kämpfen und vorwärts zu gehen. Anstelle einer Operation lies ich eine Blutuntersuchung bei einem Transfusionsmedizinischem Labor machen. Dort wurde festgestellt, dass sich 1‘750‘000 tumorverdächtige Krebszellen im Kreislauf befinden. Der Normalbereich wäre 10‘000 Krebszellen. Ich hatte auch nur 2 Prozent Killerzellen statt wie normal 10-30 Prozent. In einem Labortest mit dem Pflanzenwirkstoff Unicaria Tomentosa und mit Immusystemstärkungspiltz konnte die Killerzellzahl bis auf 23 Prozent verbessert werden.

    Diese erfreulichen Ergebnisse machten mir Mut, mit Absprache mit dem Arzt, mich für eine Therapie mit diesen Pflanzenwirkstoffen und mit Zellvitalstoffen zu entscheiden. Gleichzeitig begannen auch viele Menschen für mich zu beten.

    Mit den Kindern redeten wir offen über meine Krankheit. Sie erschraken anfangs sehr. Sie hatten Angst ihre Mutter zu verlieren. Als sie aber sahen, wie ruhig und gelassen ich durch Gott an meiner Seite war, liessen sie sich von mir trösten und ermutigen. Sie begannen mich zu unterstützen, nahmen mir Arbeiten ab und beschenkten mich manchmal einfach so.

    Ein Jahr später machte ich eine neue Laboruntersuchung. Es wurden keine Östrogen- oder Progesteronrezeptor- positiven Zellen nachgewiesen. Das heisst, dass ich an keinem Organ einen Tumor oder Krebs habe. Es ist alles wieder in bester Ordnung. Wir sind Gott und allen, die für uns gebetet haben, von Herzen dankbar, dass ich wieder ganz gesund bin.

    Für mich war das vergangene Jahr eine ganz besondere Zeit, in der ich viel bewusster und intensiver lebte. Meine Familie wurde mir sehr wertvoll. Ich geniesse es heute dankbar, wenn wir zusammen sein dürfen. Die schönste Erfahrung war für mich, dass ich Gott so nahe und intensiv erleben durfte. Ich fühlte mich von Gott nie im Stich gelassen, sondern geliebt , getragen und reich beschenkt. Ich erlebte in der Zeit der Unsicherheit das, was Ilse Ammann in ihrem Gedicht «Hoffnungsschimmer» schrieb.

    Wann leuchtet die Sonne am schönsten? Wenn nach Gewittern sie wieder lacht. Wann strahlen die Sterne am hellsten? Wenn am dunkelsten die Nacht. Wann ist Gott uns denn am nächsten? In der allergrößten Not. Wann ist seine Kraft am stärksten? Wenn meine Kraft zu schwinden droht. Wann ist seine Liebe am grössten? Heute, jetzt und allezeit! Jesus wird helfen, stärken, trösten – tragen bis in Ewigkeit.

    Meine Beziehung zu Gott begann vor 25 Jahren. Damals öffnete ich Jesus im Gebet mein Herz. Ich betete zu ihm:

    «Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.

    Seitdem ich Gott kenne, hat mein Leben eine ganz neue Perspektive bekommen! Gott hat mein Leben unendlich reich und ausgefüllt gemacht. Durch ihn habe ich die Gewissheit, dass es nach dem Tod ein vollkommenes, herrliches Leben ohne Leid, ohne Tränen, ohne Krankheiten und ohne Tod gibt.

    Das Leben hier auf der Erde ist für mich wie eine Durchreise zu einem wunderbaren Ziel. Diese Reise ist voller Erlebnisse und Eindrücke, bei welchen ich mich von Gott begleitet weiss. Wenn ich in der Bibel lese, finde ich Hilfe, Kraft und Führung für mein Leben. Als ich noch keine Beziehung zu Gott hatte, neigte ich dazu, Gott anzuklagen, wenn es mir schlecht ging. Heute weiss ich, dass ich auch im Leid auf ihn zählen kann.

    Seitdem ich die Führung meines Lebens Jesus Christus übergab (Lukas 9, 23), bin ich sicher, dass alles, aber auch wirklich alles zu meinem Besten dient (Römer 8, 28). Ich wünsche mir, dass noch viele Menschen das Geborgensein in Gott erleben dürfen.

    Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Jeder ist aufgefordert, auf diese Tat zu antworten. Deine Antwort könnte sein:

    «Dein Sterben Jesus kümmert mich nicht, ich brauche keine Vergebung. Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.»

    Du kannst aber auch Jesus Christus sagen, dass du mit ihm leben möchtest. Du kannst ihm alle deine Sünden bekennen, ihn um Vergebung bitten (1. Johannes 1, 9), und ihn als deinen Erlöser und Herrn in dein Leben aufnehmen (Johannes 1, 12).

    Du kannst auch das Gebet sprechen, dass ich zu Jesus gebetet habe. Wenn du es aufrichtig meinst, dann hat Jesus dir alle Sünden vergeben und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28). Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Gott segne dich!

    Silvya
     
  2. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Am Rhein
    Hmmm... bin ich nun verdammt, weil ich ohne Zwischenstation mit Gott selber spreche???

    Wie könnte man Gott gegenüber, der das Wesen meines Seins ist, lügen?
    Und was bitte könnte mich je davon trennen? ( Sünde )

    Wie könnte ich sein, wenn ich nicht immer wäre??

    Mir geht es weder um Glaube noch um Gedrucktes. Mir geht es um die Erfahrung mit Gott. Täglich.

    ad 1) mache ich.
    ad 2) Es gibt für mich keine "anderen Christen" in dem von dir verstandenen Sinne. In dem von dir nicht verstandenen Sinn gibt es für mich NUR andere Christen - wunderbare Seelen in der Entwicklung zum Christus-Bewusstsein.
    Daher scheue ich mich auch nicht, mit ALLEN zu reden.

    Warum fürchtest du dich davor?

    Jaja, ich weiß - mit einer Antwort habe ich nicht zu rechnen. Du sprichst ja nicht mit Nicht-Christen in dem von dir verstandenen Sinn....

    Finde ich lieblos, überheblich und nicht wirklich gott-erfüllt. Aber bitte, muss man mit leben.

    Gruß von Rita
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Rita, Du solltest noch viel viel ruhiger und gelassener werden :banane: :weihna1
     
  4. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Niemandsland / Neutrale Zone
    Meine Beziehung zu Gott begann vor 25 Jahren. Damals öffnete ich Jesus im Gebet mein Herz. Ich betete zu ihm:...

    ... und das hat jetzt natürlich rein überhaupt nichts mit Mystik zu tun. Kinders, ich brich hier ungelogen noch ab :lachen:
     
  5. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

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    Da kannste auch gleich einen Löwen zum guten Hirten umerziehen wollen:stickout2

    Aus Feuer wird so schnell kein Eis....

    Gruß von Rita
     
  6. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

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    Wenn du es aufrichtig meinst, dann hat Jesus dir alle Sünden vergeben und dir das ewige Leben geschenkt

    Und Börni hat Rita Maria ewiges Reden geschenkt. :)
     
  7. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Kann es nur jedem aufrichtig wünschen, am Frieden Gottes zu schmecken und das alle zur ewigen Ruhe kommen und die Ruhe selbst sind :) :liebe1:
     
  8. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

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    Am Rhein
    Der gibt mir höchstens Anlass zum Reden. Als Geschenk sehe ich das weniger....grmpf...

    Gruß von Rita
     
  9. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Na dann sehe es halt als Prüfung :weihna1
     
  10. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

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    Na wie ich hier den Eindruck habe, ruht doch hier eh jeder in sich selbst.
     
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