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Verstorbene ins Licht gehen lassen - sollen wir, müssen sie?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Loop, 29. Dezember 2015.

  1. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.889
    Ort:
    Wien
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    Hallo!

    Manchmal liest man hier, daß man Verstorbene ins Licht gehen lassen soll, daß das besser ist für sie, grad vorhin hab ich es wieder in einem Thread gelesen.

    Warum eigentlich?

    Wenn Verstorbene noch bleiben wollen und es den Angehörigen gut tut, die Verstorbenen noch bei sich zu haben, zu spüren, ist das dann schlecht, und warum?
    Schadet es den Verstorbenen?

    Meine Mutter, die Verstorbene manchmal sehen kann, hat bei einem Geburtstag ihrer Tante auch die beiden verstorbenen Schwestern gesehen, beide sind seit Jahren tot, eine davon ist meine Oma. Die Geschwister waren bei Feiern immer zusammen, sie haben das geliebt.
    Sie würden doch nicht bleiben, wenn es ihnen schadet, oder?
     
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  2. Isisi

    Isisi Guest

    Ich glaube nicht, dass wir Lebenden die Macht haben die Verstorbenen irgendwo hinzuschicken. Ich empfinde so etwas immer als ziemlich anmaßend. Warum glauben wir Lebenden, dass die Toten nicht wissen, wohin sie gehen sollen/wollen und ohne unsere Hilfe im Jenseits herumirren? Schließlich sind sie drüben und nicht wir. Und deshalb haben sie über das Jenseits aktuell mehr Wissen als wir. Ich glaube nicht, dass sie auf uns angewiesen sind.

    Den Lebenden gestehen wir so viel Intelligenz zu, dass sie selbst wissen welcher Weg für sie gut ist. Aber die Toten degradieren wir zu Deppen, die ohne uns nicht wissen wohin sie gehen sollen? Glaub ich nicht.

    Um Deine Frage zu beantworten: nein, meiner Meinung nach sollen und müssen wir keinen Verstorbenen irgendwohin schicken - weder ins Licht noch sonstwo hin. Die bleiben oder gehen schon da hin wohin sie wollen.
     
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  3. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.889
    Ort:
    Wien
    Danke für Deine Antwort! :danke:

    Ich sehe es auch so.

    Finde es nicht gut, wenn jemand sowas schreibt, manchmal sogar mit Angst machen, daß man den Verstorbenen fest hält und ihm schadet, wenn man stark trauert, und daß man ihn gehen lassen soll. :unsure:
     
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  4. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    15.813
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Vielleicht wissen manche Tote nicht, dass sie tot sind.
     
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  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.278
    Ort:
    Kassel, Berlin
    schätze sowas wird geschrieben mit der guten Absicht dahinter, der Trauernde möge bald wieder ins Leben finden.
     
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  6. Isisi

    Isisi Guest

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    @Loop Mir ist da ein Satz von mir vor zwei Jahren eingefallen. Zum Thema loslassen und gehen lassen:

    Hier der ganze Beitrag:

     
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    15. Januar 2013
    Beiträge:
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    VGZ
    Das gilt ja im Grunde, auch nur für "plötzlich aus dem Leben gerissene" Seelen. Im Krieg, bei Flugzeugabstürzen, Erdbeben, und sonstigen blitzartigen Unglücken, wie Atombombe z.B. Nagasaki. In einem solchen Zustand sind Seelen sehr verwirrt. Dafür ist es gedacht, sie ins Licht zu führen. :)
     
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  8. einsseinerleben

    einsseinerleben Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    321
    Ort:
    79771 Klettgau
    Damit ist gemeint, dass man die Anhaftung und/oder Abhängigkeit zu der verstorbenen Person in eine bedingungslose Liebe wandelt.
    Hat den Vorteil, dass durch das Loslassen, die Resonanz/Bindung zu dieser Person, im nächsten Leben aufgehoben wird.

    Denn die Freiheit, die Du gibst, ist letztlich „nur“ für Dich. ;)
     
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  9. SPIRIT1964

    SPIRIT1964 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    33.851
    Ort:
    Raum Wien
    Das 'Klammern' der Hinterbliebenen würd ich sagen hindert sie am Gehen, nicht dass es ihnen schaden würde (und manche kümmern sich darum auch nicht) - aber vlt sind sie in dieser Situation einfach dann auch im Zwiespalt. Das Loslassen ist eine der schwereren Aufgaben, die wir hier zu lernen haben - wobei das auch einfach nur wieder eine Betrachtungssache ist. Denn sie sind ja nicht verschwunden in dem Sinn, einfach in einer anderen Dimension ohne Grobstofflichkeit. Das zeigt doch die Liebe und Verbundenheit, die nach wie vor vorhanden ist. Auslöschen in dem Sinn geht einfach nicht ;)

    Wenn man also nicht loslassen kann, sollte man sich fragen warum eigentlich? Eine Möglichkeit wäre, mir fehlt die Liebe dieses Wesens - also die manifestierte, die man greifen und auch körperlich wahrnehmen kann. Nun denn, es gibt so viele auf dieser Welt, die Liebe brauchen können und in Dankbarkeit annehmen werden. und da kommt dann auch wieder sehr viel zurück ;)
     
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  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.564
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    In einer Dimension über lange Zeit festzustecken ohne Schlaf, ohne sinnvolle Beschäftigung, nur wartend, gefangen in einer Zwischenwelt ohne wirklichen Austausch und Kontakt zu den Lebenden stelle ich mir äusserst unangenehm vor.

    In vielen Religionen und auch archaischen Vorstellungen gibt es nach dem Tod eines Menschen oder Tieres eine Zeit der Abnabelung. Je nachdem geht es um Tage, Wochen bis maximal einigen Monaten. Ich glaube, diese Vorstellung bezieht die Bedürfnisse der Lebenden mehr mit ein als die der Gestorbenen.

    Der Prozess des Trauerns, des Loslassens und der Akzeptanz braucht seine Zeit.

    Aus dem Schamanischen würde man deuten, dass wenn ein Teil einer Person noch in der hiesigen Welt existiert, hier ein Seelenteilverlust eingetreten ist, sprich der Verstorbene ist nicht mehr ganz und nimmt sich so ins nächste Leben nicht vollständig mit, lässt einen Teil zurück.

    Daraus kann man aus der Lehre des Karma mitnehmen, dass dieses Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, unvollständig reinkarniert und so einen lebenslangen Verlust mit sich trägt.

    Ich habe jetzt bewusst mehr als ein mögliches Konzept mit in meine Ausführungen hineingebracht, um aufzuzeigen, dass es soweit ich weiß keine Kultur gibt, die es wünscht, dass Verstorbene lange Zeit bei einem bleiben. Sprich es gibt einen Zeitpunkt sich vollständig zu lösen als Hinterbliebender, der Seele ihre Freiheit zu gestatten, ebenso ihre Ganzheit.

    LG
    Any
     
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